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Ende des Lowcarbs?
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DM1Diabetes
Rang: Gastam 28.02.2015 14:49:06
purea schrieb:
ferrato schrieb:
Progredienz beschreibt den Fortschritt einer Krankheit. Aber ich muss zugeben, im Zusammenhang mit Diabetes habe ich das noch nicht gehört.
Na, ich meine: Wenn DM1 schreibt, er halte eine Reversibilität für ausgeschlossen, dann würde mich seine Meinung zum Fortschreiten der Krankheit interessieren. Wenn es nicht reversibel ist nach seiner Auffassung, wie steht er zur Progredienz? Lässt sich ein Fortschreiten/Verschlechtern des Typ 2 zumindest aufhalten? Eine sehr interessante Frage für T2er, die am Anfang ihrer Karriere stehen und nicht medikamentenpflichtig sind. Gleiches für Prädiabetiker.
Ich denke schon, dass Diabetes am Anfang, bei einem grossen Teil aber nicht bei allen, zur Stagnation gebracht werden kann und es mit einer Diät und Bewegung MÖGLICH ist volkommen gesunden Werten zu erreichen. Das sehe ich im näheren Umfeld. Das bedeutet natürlich besondere Anstrengungen und einen starken willen. Für mich ist es sehr Einfach abzunehmen aber wenn der Körper aber Signale sendet die hunger verursachen dann dürfte es für die Patienten schwerer sein. Und noch eins solch eine Diät muss Viel länger durchgehalten werden als eine kosmetische Diät, die Ich machen würde. Sie müsste das gesamte Leben durchgeführt werden
Bei dem Begriff prädiabetes bekomme ich derzeit Aggressionen. Da werden Grenzwerte gesenkt, Medikamente wie Metformin oder gar eine Insulintherapie vorgeschlagen bei Werten die nochkeinerlei Risiko für die Menschen darstellt. Therapien die nachweislich nur wirken so lange sie genommen werden. Die Empfehlung eine allgemeine Gesunde Lebensweise zu Pflegen muss doch nicht mit der Drohung sonst passiert x oder y geschehen. Jeder von uns weiß um das Risiko vo Rauchen/Völlerei/zu wenig Bewegung/Alkohol usw. Bescheid.
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am 28.02.2015 15:57:36
Hier skizziert eine weltweit viel gelesener Typ2 Blogger seine bislang gelungene Remission. Dafür hat er mehr als nur ein paar Kilos abgenommen und bewegt sich täglich sehr viel mehr als die berühmte halbe Stunde Spzierengehen.
ABER neben manchen, denen eine ähnliche Remission gelingt, kämpfen viele mit gleichem Einsatz und erreichen sehr viel weniger. Oder nur für sehr viel kürzere Zeit.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
am 28.02.2015 17:25:10
Kirstin schrieb:
Netter, plausibler Vergleich...Du gehst also davon aus, dass der Haariss bereits vorher bestanden hat...und was ist, wenn durch übermäßiges, "ungesundes" Essen erst dieser Haariss entsteht ? In dem Fall an der BSD ? Durch das ständige intakt-sein, durch die Überforderung des Materials, welches dann irg.wann "bricht" und Diabetes diagnostiziert wird...?
Diese Theorie erscheint mir am wahrscheinlichsten bei denen, bei denen keinerlei genetische Vorbelastung besteht (case in point: ich). Aber ähnlich wie pureas Red-Bull-Orgien (die ich in meinen Zwanzigern auch hatte, neben Whisky-Cola) hatte ich dann auch noch mit schöner Regelmäßigkeit Ben-Jerries-Fressgelage. Man kann natürlich sagen, Gesunde stecken das trotzdem alles locker 20, 30, 40 Jahre weg, ähnlich wie es ein paar Raucher gibt, die nie Lungenkrebs bekommen. Allerdings sind das auf LANGE Sicht gesehen wohl nur die wenigsten.
Wenn man diese Vergleichsstudien anschaut, in denen die wirklich Gesunden niiiiiieeeeeeee über 120 hochgehen (z.B. hier: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2769652/ ), weiß man trotzdem nicht, ob die einen ähnlich ausschweifenden Lebensstil hatten oder eben von Anfang an sowieso schon auf der gesunden Seite gelebt haben und nie ihre Betazellen (außer bei diesen Studien) so richtig herausgefordert haben - kein Wunder, dass die noch funktionieren. Was deren Pankreas also einmalig beim oGTT bzw. den standardisierten Mahlzeiten in den Studien mitmachen, haben Leute wie ich wahrscheinlich schon Jahre vorher 50 mal pro Jahr ihren Bauchspeicheldrüsen mit der 3fachen Menge "angetan" (50 g Kohlenhydrate zum Frühstück in der Studie sind ja echt ein "Witz"). Vielleicht war da aber auch echt schon der Haarriss drin, wer weiß.
Kirstin schrieb:
dass sich in vielen Fällen die Betas mit zunehmendem Gewicht mit vermehren, und das das bei denjenigen mit der Diagnose meist leider aus bisher noch unerklärlichen Gründen nicht geschieht. Somit wäre das dann wohl ihr Haariss.
Ich meinte allerdings auch nur diejenigen, bei denen das nicht geschieht. Die sind zu Anfangs trotzdem "gesund" und würden es evtl bis an ihr Lebensende auch völligst bleiben, sofern sie nicht im ungesunden Übermaß leben würden und es damit quasi herausfordern.
Ja, kann natürlich wirklich auch sein, dass bereits vorher die Schwäche bestand und durch den ungesunden Fraß das Fass erst zum Überlaufen gebracht wurde. Es ist wohl, wie meistens im Leben, von beidem etwas. Wäre meine Bauchspeicheldrüsenschwäche für immer latent geblieben, hätte ich mich so ernährt und gelebt wie ein Normalo? Rückblickend würde mir die Erkenntnis jetzt nichts mehr nützen, der Schaden ist da, jetzt muss man Schadensbegrenzung betreiben.
Michaelheuer schrieb:
Damals wurde mir gesagt dass ich schon früher als die Werte noch im halbwegs gesunden Bereich waren und der hba1c noch mit Ernährung zu drosseln gewesen ist, mit Insulin hätte anfangen sollen.
Aha. Und TROTZ DESSEN machst du hier andere dumm an, die möglicherweise in der gleichen Situation wie du sind und deshalb eben Gewissheit wollen und keinen Bock haben, jahrelang wie du zu warten, um dann keine Möglichkeit mehr zu haben, die Betas durch Insulin zu entlasten.
DM1Diabetes schrieb:
Und nun kommt die zweite Kritik zur Ausgangsthese. Es ist egal wovon jemand zu viel isst ob Kohlehydrate oder Fett oder Proteine alles führt zum selben Ergebniss. Warum soll sich also jemand, der ein Risiko in sich trägt, alles verbieten und eventuell Mangel erleiden wenn es genügt weniger gesamt Energie zu sich zunehmen und /oder mehr zu verbrauchen? Und jemand der weder dass Risiko hat übergewichtig zu werden noch Diabetes zu bekommen sich dem Genuss entsagen?
Sorry, aber das ist "dumm". Gerade jemand in den Anfangsstadien - ohne Insulin oder Medikamente - sollte eben nicht so weiter leben wie bisher und das in sich hineinstopfen, wonach ihm der Sinn steht, wenn genau das den Blutzucker in die Höhe treibt.
DM1Diabetes schrieb:
Bei dem Begriff prädiabetes bekomme ich derzeit Aggressionen. Da werden Grenzwerte gesenkt, Medikamente wie Metformin oder gar eine Insulintherapie vorgeschlagen bei Werten die noch keinerlei Risiko für die Menschen darstellt. Therapien die nachweislich nur wirken so lange sie genommen werden. Die Empfehlung eine allgemeine Gesunde Lebensweise zu Pflegen muss doch nicht mit der Drohung sonst passiert x oder y geschehen.
Erstens ist es erwiesen, dass Schäden am Endothel schon bei Werten ab 110 auftreten. Ich habe aber keine Lust hier Wissenslücken zu stopfen, deshalb lasse ich das so stehen, Interessierte können sich die Studien selbst ergoogeln. Prädiabetes als "zu niedrig definierten" Grenzwert darzustellen ist also ein absoluter Witz. Im Gegenteil, nach meinen Erlebnissen mit verschlafenen, desinteressierten Ärzten sollte absolut jedem Arzt Feuer unter dem Hintern gemacht werden, dass Patienten mit meinen auffälligen Werten ein gehöriger Respekt vor den Folgen eingeimpft wird und sie zu einem Programm verpflichtet werden, das die Umstellung ihrer Lebensumstände erfordert. Damit ließen sich, wie es hier so schön heißt, sicher einige T2-Fälle lange herausschieben oder zumindest die Folgeschäden begrenzen. Und falls doch nicht? Dann hat man es wenigstens versucht und seinen Lebensstil auf gesund umstellen lohnt sich allemal.
Zweitens brauchen eben manche Menschen doch die Drohung oder den Warnschuss. Ich hätte sicher nicht mein Leben umgestellt ohne diesen Schreck. So ist eben jeder anders.
hjt_Jürgen schrieb:
ABER neben manchen, denen eine ähnliche Remission gelingt, kämpfen viele mit gleichem Einsatz und erreichen sehr viel weniger. Oder nur für sehr viel kürzere Zeit.
Na und, dann hat man es wenigstens versucht und kann sich sagen, alles getan zu haben. Diejenigen, die trotz Diagnose weiter leben wie bisher und Folgeschäden bekommen, werden nie mehr wissen, ob sie diese nicht vermeiden hätten können.
Lieber geht mir bei der Dialyse durch den Kopf "Ich habe zumindest alles versucht" (außer natürlich in den Jahren vor der Diagnosestellung, als ich von nichts wusste und dennoch wusste, dass mein Lebensstil nicht gesund ist - DEN Vorwurf werde ich mir immer gefallen lassen müssen. Und selbst jetzt schweife ich ja ab und zu noch aus - aber habe zu 95% den Blutzucker schon unter Kontrolle) ---- als "könnte ich das hier vermeiden wenn ich damals.....?"
P.S. Montag Hba1c-Wert von meinem zweiten Hausarzt, der sich übrigens genauso dämlich anstellte wie der erste, Dienstag Endotermin. Laut meinem Gerät müsste der hba1c bei mindestens 5.8 liegen, ich vermute aber eher mal noch schlechter. I'll be back....um zukünftigen interessierten Prädiabetikern zumindest das Ende der Geschichte aufzuzeigen und vor allem zu zeigen, dass man LANGE vor Erreichen der offiziellen Diagnosegrenzwerte etwas tun kann (und sollte!). Dass sich hiervon einige "offizielle Diabetiker" offenbar auf die Füße getreten fühlen, damit muss man im Sinne der "Forschung" leben und davon werde ich mich nicht vertreiben lassen.
Bearbeitet von User am 28.02.2015 17:30:49. Grund: . -
Michaelheuer
Rang: Gastam 28.02.2015 17:34:45
joralo schrieb:
Kirstin schrieb:
Netter, plausibler Vergleich...Du gehst also davon aus, dass der Haariss bereits vorher bestanden hat...und was ist, wenn durch übermäßiges, "ungesundes" Essen erst dieser Haariss entsteht ? In dem Fall an der BSD ? Durch das ständige intakt-sein, durch die Überforderung des Materials, welches dann irg.wann "bricht" und Diabetes diagnostiziert wird...?
Diese Theorie erscheint mir am wahrscheinlichsten bei denen, bei denen keinerlei genetische Vorbelastung besteht (case in point: ich). Aber ähnlich wie pureas Red-Bull-Orgien (die ich in meinen Zwanzigern auch hatte, neben Whisky-Cola) hatte ich dann auch noch mit schöner Regelmäßigkeit Ben-Jerries-Fressgelage. Man kann natürlich sagen, Gesunde stecken das trotzdem alles locker 20, 30, 40 Jahre weg, ähnlich wie es ein paar Raucher gibt, die nie Lungenkrebs bekommen. Allerdings sind das auf LANGE Sicht gesehen wohl nur die wenigsten.
Wenn man diese Vergleichsstudien anschaut, in denen die wirklich Gesunden niiiiiieeeeeeee über 120 hochgehen (z.B. hier: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2769652/ ), weiß man trotzdem nicht, ob die einen ähnlich ausschweifenden Lebensstil hatten oder eben von Anfang an sowieso schon auf der gesunden Seite gelebt haben und nie ihre Betazellen (außer bei diesen Studien) so richtig herausgefordert haben - kein Wunder, dass die noch funktionieren. Was deren Pankreas also einmalig beim oGTT bzw. den standardisierten Mahlzeiten in den Studien mitmachen, haben Leute wie ich wahrscheinlich schon Jahre vorher 50 mal pro Jahr ihren Bauchspeicheldrüsen mit der 3fachen Menge "angetan" (50 g Kohlenhydrate zum Frühstück in der Studie sind ja echt ein "Witz"). Vielleicht war da aber auch echt schon der Haarriss drin, wer weiß.
Kirstin schrieb:
dass sich in vielen Fällen die Betas mit zunehmendem Gewicht mit vermehren, und das das bei denjenigen mit der Diagnose meist leider aus bisher noch unerklärlichen Gründen nicht geschieht. Somit wäre das dann wohl ihr Haariss.
Ich meinte allerdings auch nur diejenigen, bei denen das nicht geschieht. Die sind zu Anfangs trotzdem "gesund" und würden es evtl bis an ihr Lebensende auch völligst bleiben, sofern sie nicht im ungesunden Übermaß leben würden und es damit quasi herausfordern.
Ja, kann natürlich wirklich auch sein, dass bereits vorher die Schwäche bestand und durch den ungesunden Fraß das Fass erst zum Überlaufen gebracht wurde. Es ist wohl, wie meistens im Leben, von beidem etwas. Wäre meine Bauchspeicheldrüsenschwäche für immer latent geblieben, hätte ich mich so ernährt und gelebt wie ein Normalo? Rückblickend würde mir die Erkenntnis jetzt nichts mehr nützen, der Schaden ist da, jetzt muss man Schadensbegrenzung betreiben.
Michaelheuer schrieb:
Damals wurde mir gesagt dass ich schon früher als die Werte noch im halbwegs gesunden Bereich waren und der hba1c noch mit Ernährung zu drosseln gewesen ist, mit Insulin hätte anfangen sollen.
Aha. Und TROTZ DESSEN machst du hier andere dumm an, die möglicherweise in der gleichen Situation wie du sind und deshalb eben Gewissheit wollen und keinen Bock haben, jahrelang wie du zu warten, um dann keine Möglichkeit mehr zu haben, die Betas durch Insulin zu entlasten.
DM1Diabetes schrieb:
Und nun kommt die zweite Kritik zur Ausgangsthese. Es ist egal wovon jemand zu viel isst ob Kohlehydrate oder Fett oder Proteine alles führt zum selben Ergebniss. Warum soll sich also jemand, der ein Risiko in sich trägt, alles verbieten und eventuell Mangel erleiden wenn es genügt weniger gesamt Energie zu sich zunehmen und /oder mehr zu verbrauchen? Und jemand der weder dass Risiko hat übergewichtig zu werden noch Diabetes zu bekommen sich dem Genuss entsagen?
Sorry, aber das ist "dumm". Gerade jemand in den Anfangsstadien - ohne Insulin oder Medikamente - sollte eben nicht so weiter leben wie bisher und das in sich hineinstopfen, wonach ihm der Sinn steht, wenn genau das den Blutzucker in die Höhe treibt.
DM1Diabetes schrieb:
Bei dem Begriff prädiabetes bekomme ich derzeit Aggressionen. Da werden Grenzwerte gesenkt, Medikamente wie Metformin oder gar eine Insulintherapie vorgeschlagen bei Werten die noch keinerlei Risiko für die Menschen darstellt. Therapien die nachweislich nur wirken so lange sie genommen werden. Die Empfehlung eine allgemeine Gesunde Lebensweise zu Pflegen muss doch nicht mit der Drohung sonst passiert x oder y geschehen.
Erstens ist es erwiesen, dass Schäden am Endothel schon bei Werten ab 110 auftreten. Ich habe aber keine Lust hier Wissenslücken zu stopfen, deshalb lasse ich das so stehen, Interessierte können sich die Studien selbst ergoogeln. Prädiabetes als "zu niedrig definierten" Grenzwert darzustellen ist also ein absoluter Witz. Im Gegenteil, nach meinen Erlebnissen mit verschlafenen, desinteressierten Ärzten sollte absolut jedem Arzt Feuer unter dem Hintern gemacht werden, dass Patienten mit meinen auffälligen Werten ein gehöriger Respekt vor den Folgen eingeimpft wird und sie zu einem Programm verpflichtet werden, das die Umstellung ihrer Lebensumstände erfordert. Damit ließen sich, wie es hier so schön heißt, sicher einige T2-Fälle lange herausschieben oder zumindest die Folgeschäden begrenzen. Und falls doch nicht? Dann hat man es wenigstens versucht und seinen Lebensstil auf gesund umstellen lohnt sich allemal.
Zweitens brauchen eben manche Menschen doch die Drohung oder den Warnschuss. Ich hätte sicher nicht mein Leben umgestellt ohne diesen Schreck. So ist eben jeder anders.
hjt_Jürgen schrieb:
ABER neben manchen, denen eine ähnliche Remission gelingt, kämpfen viele mit gleichem Einsatz und erreichen sehr viel weniger. Oder nur für sehr viel kürzere Zeit.
Na und, dann hat man es wenigstens versucht und kann sich sagen, alles getan zu haben. Diejenigen, die trotz Diagnose weiter leben wie bisher und Folgeschäden bekommen, werden nie mehr wissen, ob sie diese nicht vermeiden hätten können.
Lieber geht mir bei der Dialyse durch den Kopf "Ich habe zumindest alles versucht" (außer natürlich in den Jahren vor der Diagnosestellung, als ich von nichts wusste und dennoch wusste, dass mein Lebensstil nicht gesund ist - DEN Vorwurf werde ich mir immer gefallen lassen müssen. Und selbst jetzt schweife ich ja ab und zu noch aus - aber habe zu 95% den Blutzucker schon unter Kontrolle) ---- als "könnte ich das hier vermeiden wenn ich damals.....?"
P.S. Montag Hba1c-Wert von meinem zweiten Hausarzt, der sich übrigens genauso dämlich anstellte wie der erste, Dienstag Endotermin. Laut meinem Gerät müsste der hba1c bei mindestens 5.8 liegen, ich vermute aber eher mal noch schlechter. I'll be back....um zukünftigen interessierten Prädiabetikern zumindest das Ende der Geschichte aufzuzeigen und vor allem zu zeigen, dass man LANGE vor Erreichen der offiziellen Diagnosegrenzwerte etwas tun kann (und sollte!). Dass sich hiervon einige "offizielle Diabetiker" offenbar auf die Füße getreten fühlen, damit muss man im Sinne der "Forschung" leben und davon werde ich mich nicht vertreiben lassen.
Ich finde dass voll lustig und dass ist kein Scherz, genau die gleiche Wortwahl, genau der gleiche Schreibstil, genau das gleiche Beleidigen, ein schlingel wer da an belli denkt.............Ihr könntet doch ein gemeinsames Forum gründen und dein hba1c interessiert hier wirklich, natürlich wird der im super gesunden Bereich sein, glaubst du ehrlich gesagt hier erwartet jemand was anderes....und natürlich ist dein hausarzt genauso blöd wie der erste, du brauchst doch auch eigentlich keinen, denn es gibt doch purea und dich,, vielleicht werdet ihr gesundheitsminister....................unglaublich klasse finde ich dass, bis bald max.eh sorry yoralo -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 28.02.2015 17:43:29
So ein Blödsinn gibt es nur km Netz oder bei Firmen die Werbungen wollen für ihre Präparate. Die Schädigung der Endothelen wird gern zitiert um auf gefahren aufmerksam zu machen deren Abstammung ungewiss ist. Die Nurse-Studie aus den USA konnte nie klären ob es einen Direkten Zusammenhang von BZ und Schäden an den Endothelen gibt oder es die hohen Cholesterin und BLUTDRUCK Werte sind ;-) -
Kato01
Rang: Gastam 28.02.2015 17:49:12
😂😂😂
Genau!!!
Bearbeitet von User am 28.02.2015 17:52:48. Grund: Lachkrampf -
ferrato
Rang: Gastam 28.02.2015 17:57:01
Zitat: Erstens ist es erwiesen, dass Schäden am Endothel schon bei Werten ab 110 auftreten.
Wenn das so ist, betrifft es 100 % der Bevölkerung, unabhängig ob Diabetiker oder nicht. Denn jeder gesunde hat diesen Wert mehrfach am Tag.
Zitat:
Prädiabetes als "zu niedrig definierten" Grenzwert darzustellen ist also ein absoluter Witz. Im Gegenteil, nach meinen Erlebnissen mit verschlafenen, desinteressierten Ärzten sollte absolut jedem Arzt Feuer unter dem Hintern gemacht werden, dass Patienten mit meinen auffälligen Werten ein gehöriger Respekt vor den Folgen eingeimpft wird.....
Da würde mich mal interessieren, auf was Ärzte 100 % der Bevölkerung (denn auf genau die läuft es hinaus, wenn keinerlei Grenzwert überschritten ist) getestet werden soll?
Der C-Peptit Wert sagz in diesem Zusammenhang gar nichts aus, denn dieser ist noch lange nach Manifestation und Diagnosestellung vorhanden, meist sogar reichlich, wenn die BS kräftig Insulin ausschüttet. Dieser Test dient daher in der Hauptsache zur Diagnostizierung eines TYP1, denn dort ist er nur noch gering oder gar nicht mehr vorhanden.
Es gibt schlichtweg keinen Test, mit dem man einen vor-Prädiabetes erkennen könnte. (Was für ein Wort.....)
..... Ich versteh das ganze nicht :-( -
am 28.02.2015 18:09:02
Ja, echt "Blödsinn" von diesen Forschern! Meine 110 waren sogar noch zu niedrig angesetzt.
"At only 80 mg/dl the CV risk of post-prandial or post-challenge glycemia begins to increase; by 140 mg/dl, the point at which we traditionally only begin to classify patients as glucose intolerant or pre-diabetic, the risk is already increased by 58% (9 and 10) (Fig. 1)."
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0735109707034444
ferrato schrieb:
Es gibt schlichtweg keinen Test, mit dem man einen vor-Prädiabetes erkennen könnte.
Doch. An den postprandialen Spitzen. Statt den Patienten nüchtern einzubestellen, sollte der Arzt beim checkup einfach jedem Patienten nach einem reichhaltigen carb Frühstück in der Praxis das Blut abnehmen. Einfacher und praktischer und zeitsparender als der oGTT, einfacher und zeitsparender für den Patienten, der nach dem Frühstück 1 Stunde später ganz kurz in der Praxis aufschlägt, im Endeffekt also genauso wenig Zeit dort verbringt wie beim hba1c (und natürlich noch weniger als beim ogTT), besseres screening. (Er darf natürlich nicht in die Praxis joggen oder Fahrrad fahren, aber irgendwas ist ja immer).
Bearbeitet von User am 28.02.2015 18:25:19. Grund: . -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 28.02.2015 18:12:44
joralo schrieb:
Ja, echt "Blödsinn" von diesen Forschern! Meine 110 waren sogar noch zu niedrig angesetzt.
"At only 80 mg/dl the CV risk of post-prandial or post-challenge glycemia begins to increase; by 140 mg/dl, the point at which we traditionally only begin to classify patients as glucose intolerant or pre-diabetic, the risk is already increased by 58% (9 and 10) (Fig. 1)."
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0735109707034444
Und die wirklich hohen Werte von chlolesterin und Blutdruck wurden garnicht berücksichtigt. ....tolle Studie ...... -
am 28.02.2015 18:15:11
joralo schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
ABER neben manchen, denen eine ähnliche Remission gelingt, kämpfen viele mit gleichem Einsatz und erreichen sehr viel weniger. Oder nur für sehr viel kürzere Zeit.
Na und, dann hat man es wenigstens versucht und kann sich sagen, alles getan zu haben. Diejenigen, die trotz Diagnose weiter leben wie bisher und Folgeschäden bekommen, werden nie mehr wissen, ob sie diese nicht vermeiden hätten können.
Das ist schlicht blanker Unsinn. Denn Folgeschäden vermeiden auch alle die, die ihren Blutzucker nach der Diagnose Diabetes mit Medis im gesunden Rahmen steuern.
Bearbeitet von User am 28.02.2015 18:15:59. Grund: Ergänzung