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Ende des Lowcarbs?

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    am 28.02.2015 18:15:38
    DM1Diabetes schrieb:
    Und die wirklich hohen Werte von chlolesterin und Blutdruck wurden garnicht berücksichtigt. ....tolle Studie ......



    Doch, wurden sie, wenn du dir mal die Zeit nehmen würdest, das ganze paper durchzulesen.
    Bearbeitet von User am 28.02.2015 18:16:10. Grund: .
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 28.02.2015 18:22:03
    joralo schrieb:
    DM1Diabetes schrieb:
    Und die wirklich hohen Werte von chlolesterin und Blutdruck wurden garnicht berücksichtigt. ....tolle Studie ......



    Doch, wurden sie, wenn du dir mal die Zeit nehmen würdest, das ganze paper durchzulesen.


    das habe ich getan. Ich kenne sogar Studien die sehen ein erhöhtes Risiko eines Herzinfarktes bei einem hba1c 5.
    Bearbeitet von User am 28.02.2015 18:23:20. Grund: [
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    am 28.02.2015 18:22:17
    hjt_Jürgen schrieb:
    Das ist schlicht blanker Unsinn. Denn Folgeschäden vermeiden auch alle die, die ihren Blutzucker nach der Diagnose Diabetes mit Medis im gesunden Rahmen steuern.




    Aha, Was ist dann mit den von dir zitierten "10 von 100 Diabetikern, die bei Erreichen der Diagnose bereits voll ausgeprägte Folgeschäden" haben.
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 28.02.2015 18:42:39
    joralo schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Das ist schlicht blanker Unsinn. Denn Folgeschäden vermeiden auch alle die, die ihren Blutzucker nach der Diagnose Diabetes mit Medis im gesunden Rahmen steuern.




    Aha, Was ist dann mit den von dir zitierten "10 von 100 Diabetikern, die bei Erreichen der Diagnose bereits voll ausgeprägte Folgeschäden" haben.



    Sorry, aber das ist jetzt Humbug, da Du zwei Sachverhalte zusammenwirfst.
    Wenn die Diagnose frühzeitig, also nicht zu lange nach überschreitung der ersten Grenzwerte erfolgt, sind keine Folgeschäden zu erwarten, zumindest nicht durch DM verursachte.
    Leider erfolgt beim TYP2 die Diagnoserstellung oft erst Jahre später, möglicherweise erst durch das Auftreten einer Folgeerkrankung. Und zu letzteren zähle ich auch.
    Aber ich würde nie auf die Idee kommen, zu sagen, hätte mich mein Hausarzt vor vielen Jahren mal wöchentlich einbestellt, mir ne Liter Cola spendiert und dann Blut abgenommen, um meine Vorstufe zum Vor-Prädiabetes rechtzeitig zu erkennen, hätten diese vermieden werden können und ich müsste nicht heute mit ner Pumpe rumlaufen.
    Also bitte die Kirche doch im Dorf lassen.
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 28.02.2015 18:52:29
    liebe joralo purea
    solltet ihr beiden nicht gerade in einem zimmer sitzen, dann verabredet euch doch einfach mal............dann hat wenigstens jeder von euch jemanden mit dem er reden kann.ich kann mir kaum vorstellen dass ihr im realen leben sojemanden habt und dann wäre euch beiden doch geholfen....ansonsten muss es hier doch nervig sein von niemanden für voll genommen zu werden (oder bzw. doch für voll :) )
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    am 28.02.2015 18:55:46
    Ok, deiner Meinung nach also so:

    ferrato schrieb:
    mein Hausarzt vor vielen Jahren mal wöchentlich einbestellt, mir ne Liter Cola spendiert und dann Blut abgenommen, um meine Vorstufe zum Vor-Prädiabetes rechtzeitig zu erkennen



    NICHT.


    So:

    ferrato schrieb:
    Leider erfolgt beim TYP2 die Diagnoserstellung oft erst Jahre später



    aber auch nicht.


    Ja wie denn dann?

  • ferrato

    Rang: Gast
    am 28.02.2015 18:59:58
    Das hab ich jetzt nicht mehr verstanden........ :-(
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 28.02.2015 19:09:51
    joralo schrieb:

    DM1Diabetes schrieb:
    Und nun kommt die zweite Kritik zur Ausgangsthese. Es ist egal wovon jemand zu viel isst ob Kohlehydrate oder Fett oder Proteine alles führt zum selben Ergebniss. Warum soll sich also jemand, der ein Risiko in sich trägt, alles verbieten und eventuell Mangel erleiden wenn es genügt weniger gesamt Energie zu sich zunehmen und /oder mehr zu verbrauchen? Und jemand der weder dass Risiko hat übergewichtig zu werden noch Diabetes zu bekommen sich dem Genuss entsagen?



    Sorry, aber das ist "dumm". Gerade jemand in den Anfangsstadien - ohne Insulin oder Medikamente - sollte eben nicht so weiter leben wie bisher und das in sich hineinstopfen, wonach ihm der Sinn steht, wenn genau das den Blutzucker in die Höhe treibt.



    1. Ich schrieb über Menschen im Allgemeinen und nicht nur von Diabetikern.
    2. Sollte man wissen das der Diabetes Typ 2 an verschiedenen Stellen ansetz.
    a) Insulin welches ausgeschüttet wird, wirkt nicht so stark wie es wirken soll. Und zwar schüttet der Körper unterschiedliche Insulin-Typen aus. Einen sehr schnellen und einen der etwas Später kommt. Bei diabetikern Typ 2 ist das schnell auftauchende Insulin gestört. Der später ausgeschüttete wirkt. Deswegen sollen die Patienten besonders Produkte bevorzugen bei denen die Kohlehydrate nur langsam zur Geltung kommen. Ergänzung; und nicht wirklich Low Carb essen, denn der Körper benötig Kohlehydrate.
    b.) Körperfett egal ob es durch ein Übermass an Kohlehydrate, Fett Proteinen produziert wird lässt die Insulin-Rezeptoren deformieren wodurch das Insulin nicht mehr wirken kann.
    c.) Bei Patienten bei denen das "böse" Fett eine Rolle spielt (siehe auch Waist to Height Ratio.) wird diese Fett, egal durch welche Nährstoffe mehr, wenn sie im Übermass konsumiert werden.


    Bearbeitet von User am 28.02.2015 19:22:57. Grund: ergänzung
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    am 28.02.2015 19:53:14
    Alle Menschen haben, so lange sie denn haben, nur EINE Sorte eigenes Insulin.
    Die Ausgabe wird mit 2 verschiedenen Signal-Wegen ausgelöst:
    1. Basal: die Glukose im Körperumlauf bestellt ihr Insulin selbst, wenn sie auf die Beta-Zellen trifft.
    2. Prandial: Wenn die neu gegessene Glukose ins Blut gelangt, haben Darmhormone, die Inkretine, gerade genau dafür passend neues Insulin bestellt = Inkretin-Effekt.

    Wenn der im Vorlauf zum Typ2 immer weiter nachlässt, ist das dann der Inkretin-Defekt. Damit wird immer weniger Insulin gleich mit dem Eintritt der Glukose ins Blut ausgegeben, also immer weniger Erstantwort. Damit gelangt immer mehr Glukose in den Körperumlauf und bestellt sich sein Insulin selbst, wenn es dabei bei den Betas ankommt. Und die geben dann für das Mehr an Glukose auch direkt mehr an Insulin aus.

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    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
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  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 28.02.2015 20:22:44
    hjt_Jürgen schrieb:
    Alle Menschen haben, so lange sie denn haben, nur EINE Sorte eigenes Insulin.
    Die Ausgabe wird mit 2 verschiedenen Signal-Wegen ausgelöst:
    1. Basal: die Glukose im Körperumlauf bestellt ihr Insulin selbst, wenn sie auf die Beta-Zellen trifft.
    2. Prandial: Wenn die neu gegessene Glukose ins Blut gelangt, haben Darmhormone, die Inkretine, gerade genau dafür passend neues Insulin bestellt = Inkretin-Effekt.

    Wenn der im Vorlauf zum Typ2 immer weiter nachlässt, ist das dann der Inkretin-Defekt. Damit wird immer weniger Insulin gleich mit dem Eintritt der Glukose ins Blut ausgegeben, also immer weniger Erstantwort. Damit gelangt immer mehr Glukose in den Körperumlauf und bestellt sich sein Insulin selbst, wenn es dabei bei den Betas ankommt. Und die geben dann für das Mehr an Glukose auch direkt mehr an Insulin aus.

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    Bei versuch es zu vereinfachen hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Der richtige Begriff ist der sog. biphasischer Verlauf. Nach der Nahrungsaufnahme sind zwei Insulin-Peaks zu Beobachten. Der erste Insulin-Peak hat seinen Höhepunkt ca 3-5 min. nach der Nahrungsaufnahme und dauert ca. 10 Minuten an. Danach setz der zweite Peak an, der sehr viel Länger wirkt.