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  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 27.02.2015
    am 27.02.2015 08:46:03
    Hallo
    Ich habe mich bislang mit Blutzucker wenig außeinander gesetzt aber neulich beim Arzt in einer Zeitschrift beim langen warten einen Bericht über Langzeitzucker gelesen. Wenn ich nun aber hier im Forum ein wenig herumstöbere stehen ganz andere Dinge hier geschrieben wie in dem Bericht. Ich glaube es war eine Fachzeitschrif o.s.ä........Dort wurden Ergebnisse dokumentiert die zeigten dass solch ein Wert in Zukunft oder auch jetzt schon höher angesehen würde als ein Belastungstest oder ein einfaches Messen morgens beim Arzt, daher würde der Wert immer mehr in Deutschland Verwendung finden da er frühzeitiger Störungen aufzeigen würde. Wenn ich nun hier aber lese wird dies ganz anders dargestellt und hier denke ich sind ja Betroffene unterwegs. Mich interessiert dass Thema halt, da der Vagter meiner Frau Diabetes hat. Was gibts dazu eigentlich zu sagen, oder doch lieber auf Blutzucker setzen. Habe voeher eigentlich nie was von diesm Langzeitzucker gehört.
    Gruß Franz
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 27.02.2015 09:19:58
    Auf geht's zur neuen Runde.

    Die Forums-Fachkommission "HbA1c ist Scheiße, die Fachgremien sind Dummköpfe" werden uns schon aufklären....
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 27.02.2015 09:22:19
    Hallo Franz,

    es macht keinen Sinn, diese Frage hier im Forum erneut zu stellen. Die Antworten werden ganz genauso ausfallen, wie bei den vielen vorangegangenen Beiträgen zu dem Thema.

    Meine Empfehlung:
    Wenn du dich verrückt machen lassen willst, dann glaube Purea - wenn du weiter gesund und zufrieden leben willst, dann mach das lieber nicht. Wenn bei dir keine starken Hinweise auf Diabetes vorliegen, dan reicht die Kontrolle des Langzeitwertes HbA1c zur Überprüfung auf jeden Fall aus.

    Beste Grüße, Rainer
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 27.02.2015 13:16:26
    Hi Franz
    WIe Rainer schon sagt gibt es hier eine einhellige Meinung zu diesem Thema, wobei eine Person jedoch alle verrückt machen will. Selbst wenn hier alle eine andere Meinung bezüglich des hba1c hätten, wäre es uninteressant da hier keine Fachleute und Mediziner sitzen. Bei den Fachgesellschaften gib es die einheitliche Meinung weltweit den hba1c als erstes zu kontrollieren wenn es um die Farge Diabetes geht. Er stellt keine Momentaufnehme wie der Nüchternblutzucker da, der von verschiedenen Faktoren wie Stress Krankheit, etc.... beeinflusst werden kann, sondern spiegelt den Blutzuckerverlauf der letzten drei Monate wieder. Der ogtt gilt unter den Medizinern als schlecht reproduzierbar mit hoher Variabilität. Bei mir sind zB dreiei ogtt durchgeführt worden, wobei der erste 1 Std. Wert bei 230. der 2. vier Tage später bei 160 und der dritte dann bei 215 lag. Alle bei ein und dem selben Diabetologen, der irritiert war dass mein hba1c so niedrig war (bei mir ist Lada diagnostiziert worden der durch den hba1c im frühen Stadium eventuellnicht erkannt wird)
    Bezüglich des hba1c gibts in deutschland genau Richtlinien. Solltest Du zum Arzt gehen wird der hba1c bestimmt; liegt dieser unter 5,7 ist ein Diabetes ausgeschlossen bzw. bei über 6,5 garantiert. Sollte der Wert zwischen 5,7 und 6,5 liegen geht man davon aus dass eine Störung der Blutzuckerautomatik vorliegen könnte, dann wird in Deutschland ein ogtt durchgeführt um zu sehen ob eine Vostufe des Diabetes oder ein Diabetes vorliegt. Dies alles ist wunder auf der Internetseite der DDG unter den Praxisleitlinien nachzulesen. In AMerika und anderen Ländern wird sogar unter 6,5 alles als in Ordnung angesehen ohne weitere Glukosemessung. Deutschland ist da penibler.Sollte Dein Wert also unter 5,7 liegen wird Dir der Arzt erkläären dass alles okay ist.
    WIe Typ Einser und Rainer schon sagten wirst Du nun in naher Zukunft die Mitteilung von purea erhalten dass dies alles Quatsch ist und der hba1c keine Störung zeigt. Es obliegt nun Dir was Du daraus machst; den Experten glauben oder ihr die einen höchst guten Ruf hier geniesst wie du bemrken solltest :)
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 27.02.2015 14:46:14
    Hallo Franz,

    Ja, der HbA1c hat leider so seine Tücken und wie im echten Leben gilt: verlässt man sich auf nur eine Sache, dann ist man schnell mal verlassen ;-)

    Hier im Forum haben sich mehrere User zu Wort gemeldet, da der HbA1c versagt hat. Darunter Michael und ich. Bei mir war der HbA1c z.B. 5,3%, was deutlich unter einer diagnoseschwelle liegt. Der HbA1c tut nämlich genau das, was er tun soll (er versagt streng genommen also gar nicht): er zeigt den durchschnittlichen BZ-Verlauf der letzten 8-12 Wochen an. Und er erhöht sich erst dann, wenn Spitzen über mehrere Stunden anhalten. Bei frühen T2ern ist der HbA1c deshalb nicht genau genug.

    Dass die Fachleute das angeblich so homogen sehen, wie von einigen hier dargestellt, ist frei erfunden. Hier hat sich erst vor ein paar Tagen eine Mitarbeiterin eines bekannten Forschungsinstituts gemeldet und Teilnehmer für eine Studie gesucht. Dabei wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nicht der HbA1c only verwendet wird.

    Fazit: für Leute, die eine diabetischen Störung (insbesondere T2) frühzeitig erkennen wollen, ist der HbA1c nicht ausreichend. Da hilft derzeit nur der oGtt plus c-peptid. Gute Anhaltspunkte gibt auch die selbstdurchgeführte häusliche Messung hin und wieder nach dem Essen mit vielen schnellen Kohlenhydraten.
    Bearbeitet von User am 27.02.2015 15:15:32. Grund: .
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 27.02.2015 15:57:18
    Franz+ schrieb:
    Hallo
    Ich habe mich bislang mit Blutzucker wenig außeinander gesetzt aber neulich beim Arzt in einer Zeitschrift beim langen warten einen Bericht über Langzeitzucker gelesen. Wenn ich nun aber hier im Forum ein wenig herumstöbere stehen ganz andere Dinge hier geschrieben wie in dem Bericht.
    Gruß Franz



    Hallo Franz,
    die Diskussionen, die Du meinst, gehen auch an der Realität vorbei.

    Wenn ein Patient mit Symptomen von Diabetes zum Hausarzt geht, dann wird der Arzt als erstes eine Blutzuckermessung durchführen und hat damit schon mal einen Gelegenheitsblutzucker. Als nächstes wird er Blut abnehmen und den hba1c bestimmen. Damit hat er schon zwei Methoden. Ist der Gelegenheitsblutzucker viel zu hoch und der hba1c auch muss nichts weiteres gemacht werden ausser zur Bestimmung des Diabetes Typen. Ansonsten stehen ihn noch weitere Methoden zur Verfügung. Bei routenuntersuchungen 1 mal im Jahr machen die meisten Ärzte eine Nüchternblutzuckermessung und hba1c. Damit hat er wieder zwei Methoden. Bei Personen mit besonderen Risiko wird dann auch ein oggt gemacht.

    Das wirkliche Problem ist, dass viele gar keine Jährliche allgemeine Untersuchungen durchführen lassen und jahre lang mit hohen hba1c, BZ, NBZ, oggt durch die Gegend laufen.
    und andere nichts haben und dennoch ständig beim Arzt sind.
    Bearbeitet von User am 27.02.2015 16:02:44. Grund: erweiterung
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    Mitglied seit: 05.11.2014
    am 28.02.2015 13:17:59
    purea schrieb:
    Hallo Franz,

    Ja, der HbA1c hat leider so seine Tücken und wie im echten Leben gilt: verlässt man sich auf nur eine Sache, dann ist man schnell mal verlassen ;-)

    Hier im Forum haben sich mehrere User zu Wort gemeldet, da der HbA1c versagt hat. Darunter Michael und ich. Bei mir war der HbA1c z.B. 5,3%, was deutlich unter einer diagnoseschwelle liegt. Der HbA1c tut nämlich genau das, was er tun soll (er versagt streng genommen also gar nicht): er zeigt den durchschnittlichen BZ-Verlauf der letzten 8-12 Wochen an. Und er erhöht sich erst dann, wenn Spitzen über mehrere Stunden anhalten. Bei frühen T2ern ist der HbA1c deshalb nicht genau genug.

    Dass die Fachleute das angeblich so homogen sehen, wie von einigen hier dargestellt, ist frei erfunden. Hier hat sich erst vor ein paar Tagen eine Mitarbeiterin eines bekannten Forschungsinstituts gemeldet und Teilnehmer für eine Studie gesucht. Dabei wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nicht der HbA1c only verwendet wird.

    Fazit: für Leute, die eine diabetischen Störung (insbesondere T2) frühzeitig erkennen wollen, ist der HbA1c nicht ausreichend. Da hilft derzeit nur der oGtt plus c-peptid. Gute Anhaltspunkte gibt auch die selbstdurchgeführte häusliche Messung hin und wieder nach dem Essen mit vielen schnellen Kohlenhydraten.




    Toll Purea
    Jetzt wird der nächste wieder in den Wahn getrieben. Mach weiter so, wie gesagt ich plädiere auch für c peptid ab der Geburt messen
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    am 28.02.2015 14:26:17
    Thomas999 schrieb:

    Toll Purea
    Jetzt wird der nächste wieder in den Wahn getrieben.


    Ich glaube nicht, dass andere so labil sind wie du und monatelang täglich ein Diabetesforum frequentieren, obwohl sie von dieser Krankheit nicht betroffen sind. Ich würde sogar sagen, dass du eine sehr bemerkenswerte Ausnahme darstellst. Ich hoffe, dass schockiert dich jetzt nicht zu sehr ;-)
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    am 28.02.2015 14:37:07
    purea schrieb:
    Thomas999 schrieb:

    Toll Purea
    Jetzt wird der nächste wieder in den Wahn getrieben.


    Ich glaube nicht, dass andere so labil sind wie du und monatelang täglich ein Diabetesforum frequentieren, obwohl sie von dieser Krankheit nicht betroffen sind. Ich würde sogar sagen, dass du eine sehr bemerkenswerte Ausnahme darstellst. Ich hoffe, dass schockiert dich jetzt nicht zu sehr ;-)




    Tja purea
    Mich kannst Du dann gerne als Opfer von Dir ansehen, weil durch Deinen Rat bin ich von einem zum nächsten Arzt gelaufen, die mir sprichwörtlich den Vogel gezeigt haben als ich Deine Thesen erklärt habe und jetzt komme ich aus dieser Nummer irgendwie nicht mehr raus; Besten Dank :(
    Daher finde ich es unverantwortlich dass Du hier weiter so ein Forum erhälst
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    am 28.02.2015 14:55:10
    Thomas999 schrieb:
    purea schrieb:

    Toll Purea
    Jetzt wird der nächste wieder in den Wahn getrieben. Mach weiter so, wie gesagt ich plädiere auch für c peptid ab der Geburt messen



    Oh jaaaa...und die von Purea geforderten oGTT-Partys sollten schon im Kindergarten beginnen...