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joralos hba1c
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am 04.03.2015 11:27:14
TypEinser schrieb:
@Michaelheuer
Ja, Du hast völlig Recht.
Wenn man sich das mal richtig überlegt... Und da ist ein neuer, der Karl-Friedrich, der hat auch HbA1c von 5,1, ist fast untergewichtig und eine Sportskanone wie Purea...
Da merkt man doch ganz deutlich, dass die Fachleute überhaupt keine Ahnung haben.
Wie auch, die brauchen sich ja keine Gedanken zu machen, weil die ja studiert haben und wir alle wissen, dass das ja völlig an der Realität vorbeigeht. Wie in der Politik.
Wir sollten uns auch dafür einsetzen, dass jeder Mensch einmal im Quartal einen oGTT macht und dann sollte jeder Mensch 1000 Teststreifen im Quartal kriegen, um damit die BZ-Wirksamkeit von Quark, Erdnüssen und Wasser zu testen. Natürlich vor dem Essen und dann im Stundentakt, im Zweifel alle 20 Minuten.
Und dann natürlich das große Sportprogramm.. Denn wie wir sehen können, sind die wirklich schweren Typ2-Prä-Diabetes-Fälle bei normalgewichtigen Sportgranaten zu finden, die sich mit Ernährung prima auskennen und auch da Fach-Referate schreiben können.
Ich lese hier beim Querlesen gerade meinen Namen und fühle mich jetzt deswegen angesprochen. Ich will mich ungern in einen fachlichen Disput einlassen, wovon ich keine Ahnung habe und ich weiß jetzt auch nicht, ob Dein Beitrag wirklich ironisch und sarkastisch gemeint ist. Da ich mich erst kürzlich hier angemeldet habe, kann ich den Disput noch nicht ganz nachvollziehen und wüßte gerne warum ich hier nun namentlich "reingezogen" werde.
Aber gehe ich Recht in der Annahme, daß es um den Hba1C-Wert und dessen Interpretation geht?
Ich hatte zu meiner Person bereits einen eigenen thread erstellt, in meinem Fall wird klar deutlich, daß bisher mein NBZ von zwei Ärzten (u.a. mein langjähriger HA) nicht beachtet wurde und ich nur hörte, daß mein Blutzucker sogar gut wäre. Ich treibe viel Sport, bin mit dem BMI im unteren Bereich, kein viszerales Bauchfett, mein Hba1C von 5,1 % ist auch unauffällig und hätte ich mich isoliert darauf verlassen, wäre mein pathologischee Blutzuckerverlauf überhaupt nicht bemerkt worden. Mir hatte der junge Diabetologe klar und unmißverständlich erklärt, daß meine Werte pathologisch sind, ich mich im Graubereich befinde, noch nicht als Diabetiker eingestuft werde, aber einen bei Übergewicht bekommen würde, womöglich in eine Sonderform reinfallen würde, die bisher noch keinen Namen hätte, meine Peaks in schädigenden Bereichen liegen und ich deshalb von ihm eindeutige Ernährungsempfehlungen erhielt (GL-arme Nahrungszufuhr), mit dem Hinweis auf eine Wiedervorstellung in einem Jahr.
Also Klartext, der Hba1C versagte bei mir und gibt eine trügerische Sicherheit vor, wäre ich gesund, hätte man mir obiges nicht aus fachlicher Hinsicht gesagt. Ich bin heilfroh, daß ich an diesen Arzt geriet und mich nicht auf meinem HA verließ.
Was ist also das Problem, wenn offenbar gängige Leitlinien (teilweise) versagen? Sind diese in Stein für alle Zeit gemeißelt? Ist jeder Mensch gleich? Warum nur immer das Schwarz und Weiß-Denken?
In der Medizin sind schon oft Leitlinien und Empfehlungen umgeschrieben worden, z.B. in der Notfallmedizin bzgl. der Reanimation. Und Fachärzte wurden früher ausgelacht, verkannt, nur weil sie z.B. behaupteten, daß im Magen keine Bakterien überleben können (sinngemäß). Die Geschichte zeigte, daß radikal umgedacht werden mußte, andere Therapien und Untersuchungen entstanden und die verkannten Ärzte den Nobelpreis für Medizin erhielten.
Als Ergänzung noch was zum Thema Cholesterien und Eier, hier könnte wohl auch ein gemeißelter Stein fallen: http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Eier-keine-Gefahr-fuer-Cholesterinspiegel,cholesterin113.html
Bearbeitet von User am 04.03.2015 11:39:20. Grund: erg -
am 04.03.2015 11:50:54
Déjà-vu?
Ich möchte ja wirklich nichts unterstellen und an das Gute im Menschen glauben... -
Michaelheuer
Rang: Gastam 04.03.2015 12:08:15
TypEinser schrieb:
Déjà-vu?
Ich möchte ja wirklich nichts unterstellen und an das Gute im Menschen glauben...
Tja sie kommen jetzt aus allen ecken :) -
am 04.03.2015 13:15:02
Michaelheuer schrieb:
TypEinser schrieb:
Déjà-vu?
Ich möchte ja wirklich nichts unterstellen und an das Gute im Menschen glauben...
Tja sie kommen jetzt aus allen ecken :)
@Michaelheuer und @TypEinser
Bezieht sich Euer nichtssagender und mit einem Unterton versehenen Kommentar auf meinen letzten post? Falls ja, wenn Ihr beide Kritik an mich habt, meine Meinung nicht teilt oder mir etwas unterstellen wollt, dann sagt es bitte und ihr erhält eine adäquate Antwort. Auf ein Kindergartenniveau lasse ich mich allerdings nicht ein.
Bearbeitet von User am 04.03.2015 13:15:35. Grund: gr -
am 04.03.2015 13:42:07
...wie gesagt, ich will nix unterstellen.
Es soll ja Zufälle geben, das glaubt man nicht. Und es ist ja mein Problem, wenn ich beim Lesen einiger Postings zwar verschiedene Nicks, aber vom Inhalt her eine Person sehe.
Insofern ist das keine Kritik an Deiner Person. Es ist wohl mehr mein Problem. -
am 04.03.2015 14:11:42
TypEinser schrieb:
...wie gesagt, ich will nix unterstellen.
Es soll ja Zufälle geben, das glaubt man nicht. Und es ist ja mein Problem, wenn ich beim Lesen einiger Postings zwar verschiedene Nicks, aber vom Inhalt her eine Person sehe.
Insofern ist das keine Kritik an Deiner Person. Es ist wohl mehr mein Problem.
Aha, dahin läuft es aus, ich danke Dir für den Hinweis!
Ich kann Dir/Euch eidesstattlich versichern, daß ich mich hier erst kürzlich angemeldet habe, vor Anfang Februar (seit dem erstmaligen Besuch bei einem Diabetologen) dieses Forum noch nicht (bewußt) kannte und ich hier seit der Anmeldung bisher nur wenige Beiträge postete und ich keinen doppelten Nick ("Sockenpuppe") besitze, darin auch keinen Grund sehe.
Ich gebe Dir gerne die Erlaubnis einen Administrator/Moderator zu kontaktieren, mit der Bitte um Verifizierung der hinterlegten Emailadressen, bzw. noch besser der bei jedem Login gespeicherten IP und den IP-Range mit anderen Usern vergleichen zu lassen. Er wird mit größter Sicherheit keine Übereinstimmung zu anderen Nicks finden.
Ich verspreche Euch auch, daß meine medizinischen Angaben zu 100% der Wahrheit entsprechen, es mir nicht um Provokationen geht, sondern ich hier lediglich einen erweiterten Rat und Erfahrungen suchte, daher meine Anmeldung. Wenn meine medizinischen Sachverhalte anderen Menschen und ggf. persönlichen Schlußfolgerungen hier ähneln, ist das also Zufall, bzw. zeigt, daß noch andere Menschen vielleicht abseits der Norm und Richtlinien "ticken", wie ich offenbar.
Zum Hba1c und zum Fachlichen zu genau meiner Person habe ich oben ja schon was geschrieben, das extrazupolieren und auf andere Menschen zu transferieren sind nicht von mir beabsichtigt, allerdings als Konklusion, Warnung und Hinweis gedacht, daß offenbar ein gesunder Hba1c zwangsläufig pathologische Blutzuckerverläufe nicht ausschließt, was man bei mir sehr schön sehen kann und somit als diagnostisches Alleinstellungsmerkmal nicht kritiklos hingenommen werden sollte. Das ist jetzt meine, ganz persönliche Meinung, Beweis durch ein Gegenbeispiel.
Ich bitte also, falls hier noch andere Menschen mit ähnlichen Werten/Meinungen anwesend sein sollten, meine medizinischen Daten nicht zu diskreditieren, sondern sie so zu sehen, wie sie sind und offenbar bisherige Richtlinien nicht in Stein gemeißelt gesehen werden sollten. Die Medizingeschichte hält eindrückliche Beispiele parat.
Bearbeitet von User am 04.03.2015 14:26:42. Grund: gr.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.03.2015 14:26:37
Das glaube ich Dir ja.
Les bitte ein paar ältere Diskussion – vielleicht fällt es Dir ja auch auf.
Das Thema "Diagnostik" sollten wir wirklich den Fachleuten überlassen.
Ich bin übrigens auch ein "HbA1c-Versager"...
Im Sommer 2010 war alles Super, unauffälliger 1c, Nüchterwert unter 100, also alles Top.
Im Frühjahr 2011 bekam ich die Diagnose Typ 1. HbA1c 14,8
Jetzt die Preisfrage: Was hat eine Momentaufnahme und ein Rückblick auf Langzeitzucker 6 Monate später für eine Aussagekraft zur Entdeckung als Typ1er?
Gar keine. So auch bei Michael...
Diabetes mit seinen Unterarten ist so vielfältig, der Krankheitsverlauf so unterschiedlich (gerade bei Typ2), da wird es wohl reichlich schwierig sein, zuverlässige UND kostengünstige Diagnoseverfahren zu entwickeln.
Diese Probleme werden wir hier im Forum mit persönlichen Erfahrungen und Theorien wohl nicht lösen können.
Bearbeitet von User am 04.03.2015 14:27:06. Grund: . -
am 04.03.2015 14:42:22
TypEinser schrieb:
Das glaube ich Dir ja.
Les bitte ein paar ältere Diskussion – vielleicht fällt es Dir ja auch auf.
Das Thema "Diagnostik" sollten wir wirklich den Fachleuten überlassen.
Ja, deswegen hatte ich primär einen Facharzt konsultiert, bevor ich hier "aufschlug", weitere Fragen bzgl. Ernährung z.B. könnte man sicherlich auch in Patientenkreisen diskutieren, da gibt es sicherlich etliche, fundierte Erfahrungen oder Tips.
Was das Thema Ärzte betrifft: Zwei Ärzte, drei Meinungen :-)
TypEinser schrieb:
Ich bin übrigens auch ein "HbA1c-Versager"...
Im Sommer 2010 war alles Super, unauffälliger 1c, Nüchterwert unter 100, also alles Top.
Im Frühjahr 2011 bekam ich die Diagnose Typ 1. HbA1c 14,8
:-(
TypEinser schrieb:
Jetzt die Preisfrage: Was hat eine Momentaufnahme und ein Rückblick auf Langzeitzucker 6 Monate später für eine Aussagekraft zur Entdeckung als Typ1er?
Gar keine. So auch bei Michael...
Deshalb wurde bei mir auch gleich der C-Peptid und auf Antikörper hin untersucht, um einen beginnenden Typ 1 auszuschliessen. Ich hoffe, dass so weiter gut bleibt.
Eine persönliche Frage, was war der Grund im Sommer 2010 den 1c-Wert bestimmen zu lassen? Gab es schon gewisse Vorahnungen, frühe Symptome, die Dich dann erneut zum Test im Frühjahr 2011 brachten? -
am 04.03.2015 15:08:02
Karl-Friedrich schrieb:
Eine persönliche Frage, was war der Grund im Sommer 2010 den 1c-Wert bestimmen zu lassen? Gab es schon gewisse Vorahnungen, frühe Symptome, die Dich dann erneut zum Test im Frühjahr 2011 brachten?
War wegen anstehendem 40ten, Übergewicht und Diabetes 2 in der Familie.
Was diese Werte überhaupt sind und bedeuten habe ich erst Monate später erfahren – Typ 1 ist ja nun das Ergebnis eine Autoimmun-Erkrankung. Sowas in der Entstehungsphase zu entdecken wäre absoluter Zufall.
Einen Typ 1 bemerkt man mit den Syptomen Durst (ich habe bis zu 15 Liter getrunken), viel Pipi-Machen (im halbe-Stunden-Takt), Müde und massiver Gewichtsverlust. Hast Du vom Hausarzt gehört und ist typisch für Typ 1, bei Typ 2er wohl eher nicht.
Typ 1 war dann ne hübsche Überraschung.
Bearbeitet von User am 04.03.2015 15:16:21. Grund: . -
am 04.03.2015 16:29:02
purea schrieb:
Und gleichsam würde ich dich noch bitten, die als "Flöhe" diskreditierten Aussagen konkret zu benennen.
Keine Sorge, ich warte und freue mich sogar schon darauf, was jetzt kommt :-))
Und dann das:
TypEinser schrieb:
Liebste Purea,
Dir ist wahrlich nicht zu helfen.
Direkt einrahmen, bitte. :-))
Da kann sich jeder einen guten Eindruck machen von deiner so fundierten Position ;-)