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Wie oft Blutzucker messen?

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    am 03.03.2015 14:33:47
    Meilert schrieb:
    Ich hoffe, ich bin noch im richtigen Forumbereich, falls nicht, bitte ich das zu entschuldigen.




    Du bist richtig! ;)

    Die von Purea angepriesene Vielmesserei wird selbst von Insulinpflichtigen nicht so durchgeführt.
    Warum auch?

    Du solltest wissen, wie die Lebensmittel, die Du magst, auf Deine Blutzucker wirken.
    Das jetzt mit Messungen zu ermitteln ist quatsch - Deine Werte sind eh durcheinander.

    Das kommt mit der Schulung in mit Deiner "Neugier"!
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    am 03.03.2015 14:36:08
    purea schrieb:
    Klar, Metfromin sollte wirken, eingeschlichen werden etc. das zähle ich zur Anfangsphase dazu. Ich denke aber auch, dass es bereits jetzt durchaus Sinn macht. Die Qualität bleibt nämlich gleich. Nur der Ausschlag würde sich ändern. Dann würde sie später mit deutlichem Erkenntnisvorsprung starten. Außerdem wäre eine bereits jetzt angepeilte Reduktion der Medikamente möglich.

    Ich kann aber gut verstehen, wenn du jetzt erstmal einen Schritt nach dem anderen gehen möchtest. Das macht auch durchaus Sinn. Da geht jeder seinen Weg.




    Welche Glaskugel hat Dir das denn gesteckt?
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    am 03.03.2015 15:03:10
    Naja, die Ausschläge werden an sich wohl nicht mehr so drastisch ausfallen, wie ohne Metformin. Aber dennoch bleibt ja dann zb die Erkenntnis, dass Nudeln mit Parmesan eher ungünstig sind, während ein Salat mit Thunfisch und einem Stück Vollkornbrot besser dasteht. Zusätzlich ist Übung mit dem Stechen da. Und man könnte das Metfromin eventuell von vornherein niedriger dosieren. Da ist engmaschige Kontrolle unschlagbar.
    Bearbeitet von User am 03.03.2015 23:23:10. Grund: .
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    am 03.03.2015 15:08:50
    purea schrieb:
    Da ist engmaschige Kontrolle unschlagbar.




    Da wollen wir doch mal Fragen, wieviele Teststreifen der Onkel Doktor denn verschrieben/mitgegeben hat.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 03.03.2015 23:32:16
    Fazit: Typeinser will, dass du so weiter machst wie bisher. Das ist die einfache Methode ohne Stechen und mit maximaler Midekamentengabe. Kann durchaus Sinn machen, kommt auf den Grad des Engagements an.

    Ist aber bei weitem nicht die Meinung aller Patienten, inklusive meiner nicht. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass die meisten die Medikamentengabe als so unerfreulich betrachten, dass sie bereits im Vorfeld alles dagegen tun möchten. Das ist aber in der Tat deine persönliche Entscheidung. Ich kann gut verstehen, wenn es jemand anders macht aus persönlichen Gründen.
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    am 04.03.2015 07:41:36
    purea schrieb:
    Fazit: Typeinser will, dass du so weiter machst wie bisher. Das ist die einfache Methode ohne Stechen und mit maximaler Midekamentengabe. Kann durchaus Sinn machen, kommt auf den Grad des Engagements an




    Purea,

    Deine Tipps finden bei Deinen Sockenpuppen bestimmt viel Anklang.


    Kannst Du die Einstellung/Therapie bitte dem behandelnden Arzt überlassen?
    Du kannst Dich gerne mit ihm in Verbindung setzen und Deine Vorschläge kundtun – der Fragesteller ist mit einem HbA1c von 10 unterwegs und ist frisch diagnostiziert.

    Die Frage war: Wie oft Blutzucker messen?

    Dein Rat war: Sinnlose Stechorgie. Mit eigenem finanziellen Einsatz, denn die benötigten Mengen wird der Arzt niemals verschreiben.
    Und dazu ohne therapeutischen Wert...

    Der Threadstarter wird in den nächsten Tagen/Wochen lernen, mit der neuen Situation klarzukommen. Wie hoch sein Engagement sein wird, kannst Du nicht wissen. Und wie der Einsatz von Medikamenten nötig sein wird kannst Du auch nicht wissen.

    Die Einstellung auf PP-Werte wird gewiss noch Erfolgen – spätenstens nach der Schulung.

     3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 04.03.2015 14:11:10
    Ich danke euch beiden sehr für eure Meinung und eure Ausführungen. Die Medikamentengabe stört mich nicht sonderlich, da ich bisher keine der zu erwartenden Nebenwirkungen zu spüren bekommen habe. Ich werde es erst einmal beim Nüchtern-BZ belassen und bei exorbitant hohen Werten nochmals kontrollieren. Teststreifen sind ausreichend vorhanden und dank gutem Draht zur Ärztin und Hilfsmittelverordnung jederzeit requirierbar.

    Trotz meines Lobes für die schnelle Aktivität in diesem Forum noch etwas nachdenkliches:
    "Ich bin dankbar für die schärfste Kritik, wenn sie nur sachlich bleibt." (Bismarck)
    In dem Sinne, fröhliches diskutieren ;-)

    lg
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    Mitglied seit: 05.03.2015
    am 06.03.2015 10:38:12
    Hallo, bin auch neu und messe seit 3 Tagen. Meine Ärztin sagte mir 4 x messen zum Anfang. Morgens nüchtern, Jeweils vor den folgenden Mahlzeiten, also mittags, abends und spät vor dem Spritzen.
    Gruß Verena

    Das Leben ist wie die vier Jahreszeiten. Es gibt vier edle Weisheiten und ein achtspeichiges Rad mit acht edlen Pfaden. Ich versuche so gut ich kann danach zu leben. Mir tut es gut.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 06.03.2015 11:04:25
    Hallo und Herzlich Wilkommen,

    Was sollst du eigentlich mit den Urin- Teststreifen Messen?
    Die Aktuellen Blutzuckermessgerät messen mit Bluttropfen weil der Blutzucker im Urin viel zu spät ankommt ( genauer gesagt, der Blutzuckeranstieg muss zu hoch sein) . Dazu kommt noch, dass jeder Mensch den Zucker bei unterschiedlichen Schwellen abgibt. Manchmal werden aber noch Ketone mit Urin- Teststreifen Gemessen. Diese Messungen erfolgen unabhängig von den Mahlzeiten.

    Zum Blutzucker Messen: Da, du keine Medikamente einnimst welche zum Unterzuckerung führen kann und den Insulinspiegel nicht unmitelbar verändern müssten 3 Messungen am Tag (JEWEILS vorm Essen) aufschlussreich genug sein um den Arzt und Dir die nötigen Informationen zu liefern , die du benötigst.

    Ratsam wäre sich noch einmal mit dem Arzt in Verbindung zu setzen und das genaue vorgehen zu besprechen.
    Bearbeitet von User am 06.03.2015 12:48:37. Grund: (