Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 9
    Mitglied seit: 11.03.2015
    am 11.03.2015 07:59:25
    Hi liebe User
    Wie ich hier erkennen kann wird viel über den Langzeitzucker gesprochen. Ich bin jetzt dass erste mal damit konfrontiert worden (vor 4 Jahren) da unser Betriebsarzt diesen Wert anstelle des Zuckerwertes nimmt, da er seiner Meinung nach genauer sei (alle 2 Jahre)
    Jetzt lese ich hier daß man daß nicht darf, kann mir da einer helfen.
    Danke gruß
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 11.03.2015 08:59:43
    Guten Morgen!

    Der Arzt weiß was er macht.

    Du darfst ihm vertrauen. Ganz bestimmt.


    Die Leitlinien der DDG sind von Fachleuten herausgegeben worden.
    Sollten die weniger wissen als die Foristen, die hier wild Thesen streuen?
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 9
    Mitglied seit: 11.03.2015
    am 11.03.2015 09:02:51
    TypEinser schrieb:
    Guten Morgen!

    Der Arzt weiß was er macht.

    Du darfst ihm vertrauen. Ganz bestimmt.


    Die Leitlinien der DDG sind von Fachleuten herausgegeben worden.
    Sollten die weniger wissen als die Foristen, die hier wild Thesen streuen?



    Hallo Typ1er, danke für Deine mail. Was sagen die denn dann raus, ich hatte in den Jahren immer so zwischen 5,0 und 5,3 wenn ich mir die Zettel ansehe.
    Danke Dir Maren
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 11.03.2015 09:23:40
    Die Werte sind pirma, und wenn der Betriebsarzt alle 2 Jahre checkt bist Du vor Überraschungen sicher.

    Weil: Man weiß nie, was die Zukunft bringt.

    Im Moment ist alles im Grünen Bereich und soll soll, kann und darf es bleiben!
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 9
    Mitglied seit: 11.03.2015
    am 11.03.2015 10:16:57
    TypEinser schrieb:
    Die Werte sind pirma, und wenn der Betriebsarzt alle 2 Jahre checkt bist Du vor Überraschungen sicher.

    Weil: Man weiß nie, was die Zukunft bringt.

    Im Moment ist alles im Grünen Bereich und soll soll, kann und darf es bleiben!



    Hi Typ1er
    Danke für den Tipp. ich war auf der Internetseite der DDG.......unter Praxisleitlnien gabs ein Diagramm wo alles ansehnlich beschrieben ist. Danke Dir, es ist dort sehr anschaulich beschrieben.
    Gruß Maren
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 34
    Mitglied seit: 16.02.2015
    am 11.03.2015 10:50:32
    Maren74 schrieb:
    Jetzt lese ich hier daß man daß nicht darf, kann mir da einer helfen.
    Danke gruß



    Hallo Maren,
    diese Aussage, bzw. Interpretation ist isoliert betrachtet IMHO so falsch, die Welt ist mehr als Schwarz und Weiß. So solltest vielleicht zu Beginn verstehen, was dieser Langzeitzucker bedeutet, wie er ermittelt wird, worin die Schwächen und die Ausschlußkriterien liegen. Einen Einstieg und leicht erklärt findest Du z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/HbA1c

    Es gibt einige Vorteile gegenüber der Messung des Nüchternblutzuckers, letzterer schwankt natürlich. Da kann ein Stress, Erkältung den Wert schon einmal erhöhen und eine eingeworfene Aspirin diesen erniedrigen, während der HbA1c das "egalisiert".

    Man muß allerdings klar betonen, daß bei diesem Wert kurzfristige, auch sehr hohe und potentiell schädigende Blutzuckerspitzen nicht "erfasst" werden, bei mir sind sie bereits krankhaft hoch, obwohl mein HbA1c gut ist.

    Einen aus meiner Sicht recht brauchbaren Bericht findest Du hier auf Deine Frage:
    http://www.rosenfluh.ch/rosenfluh/articles/download/2340/Nicht_mehr_nuechtern_messen_muessen.pdf
    Titel: "Vor- und Nachteile von Blutglukose oder HbA1c zur Diabetesdiagnose"

    Er scheint mir sehr sachlich zu sein, stellt die Vor und Nachteile gegenüber und erklärt auch klar, wo der HbA1c versagt oder nicht anzuwenden ist (Tabelle 2) und die Sensitivität zu gering ist. Z.B. daß im Rahmen einer schweizer Studie bei 8% der Probanden bei einer alleinigen Betrachtung des HbA1c ein Diabetes unentdeckt blieb.

    Eine weitere Säule zur Diabetesdiagnose wäre ein Belastungstest (oGTT), der widerum seine Vorteile und Nachteile hat. Klare Worte finden sich im Bericht, hier als Zitat, bei übergewichtigen Menschen mit gestörter Glukosetoleranz zu Studienbeginn: "Gegenüber dem oralen Glukosetoleranztest (oGTT) schneidet das HbA1c zur Diabetesdiagnose übrigens eher schlecht ab."

    Ich will Dich damit nicht verunsichern, wollte nur klarstellen, daß Meßwerte grundsätzlich hinterfragt werden sollte, jeder Mensch anders ist und wie in meinem Fall (ohne jegliche, erkennbare Risikofaktoren) ein isoliert betrachteter HbA1c, wie oben, eine falsche, trügerische Sicherheit vortäuschen könnte.
    Bearbeitet von User am 11.03.2015 11:00:12. Grund: Präzisierung
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 11.03.2015 12:01:42
    Karl-Friedrich schrieb:
    Eine weitere Säule zur Diabetesdiagnose wäre ein Belastungstest (oGTT), der widerum seine Vorteile und Nachteile hat.

    .... daß Meßwerte grundsätzlich hinterfragt werden sollte, jeder Mensch anders ist und wie in meinem Fall (ohne jegliche, erkennbare Risikofaktoren) ein isoliert betrachteter HbA1c, wie oben, eine falsche, trügerische Sicherheit vortäuschen könnte.




    Bedeutet im Klartext: Ab zum Hausarzt, auf den oGTT bestehen (weil der Doc nach der Anamese sich was tolles für den Kostenträger einfallen lassen muss) und dann hier die Werte posten.
    Dann folgt der Tipp auf Wiederholung des oGTT, weil der manchmal auch falsch ist...


    Leute, der Betriebsarzt nimmt alle 2 Jahre den HbA1c. Das sollte echt reichen.
    Wer auf Nummer sicher gehen will kann das Programm "Ernährung und Bewegung bei DIabetes Typ 2" auch ohne weitere Tests fahren. Von mir aus auch mit HbA1c von 4,6 oder kleiner.
    Bearbeitet von User am 11.03.2015 12:02:26. Grund: ..
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 11.03.2015 12:05:00
    Hallo Maren,

    erst einmal finde ich gut, dass bei Euch der Betriebsarzt diesen Test macht. Die Ergebnisse sind ja bei Dir in Ordnung, wie auch TypEinser schon bestätigt hat.
    Und lass Dich bloß nicht von Karl Friedrich verrückt machen. Dein Arzt weiß was er macht.

    Viele Grüße
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 34
    Mitglied seit: 16.02.2015
    am 11.03.2015 12:24:41
    ferrato schrieb:

    Und lass Dich bloß nicht von Karl Friedrich verrückt machen. Dein Arzt weiß was er macht.
    Viele Grüße



    Warum ignorierst Du Ergebnisse wissenschaftlicher Studien (Schweiz oder andere Länder), die ein differenziertes Bild ergeben?
    Warum ignorierst Du hier medizinische Ergebnisse von Menschen, die nachweislich aufzeigen, daß ein differenziertes Vorgehen in einigen, offenbar nicht wenigen Fällen (vgl. Quelle von oben) sinnvoll ist?
    Warum unterstellt Du mir, daß ich Menschen verückt machen möchte, ohne jeglichen Grund?
    Hast Du den Bericht (u.v.a.) überhaupt gelesen und auch verstanden?
    Du weißt doch nicht einmal, ob bei Maren irgendwelche Vorerkrankungen und Risikofaktoren ausgeschlossen werden können, deshalb müssen Hinweise erlaubt sein!
    Warum ist es für manche, offenbar immer hier die gleichen Menschen so schwer differenziert zu denken?
    Tut die Wahrheit so weh?
    Ist es so schwer, aus einer womöglich selbst verschuldeten Unmündigkeit zu entkommen?
    Warum ist es für Dich ein "verrückt machen", wenn Betriebärzte und deren methodischen Vorgehen, wie z.B. bei einem (Massen)screening, hinterfragt werden?
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 11.03.2015 12:35:16
    Moin Karl-Friedrich,

    auch wenn sie teilweise über dem Blutzucker-Rahmen einer völlig gesunden Blutzucker-Automatik liegen, passen alle Deine Werte bislang in eine sehr gute und gesunde ärztliche Blutzucker-Einstellung. Ohne Medis, wenn ich's richtig auf dem Schirm habe.

    Und was an Deiner Situation wäre nun anders, wenn Du nicht wüsstest, dass Dein BZ ab und zu ein Stück weit über gesund ausfliegt? So viel anders, dass Du anderen dringend empfiehlst, möglichst alle Tests zu machen?

    Bin neugierig, Jürgen

    ------------------------------------------
    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.