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Betriebsarzt
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am 11.03.2015 12:39:05
Hallo Maren74!
Leider bricht auch wieder ein Streit aus...
Beleuchten wir das ganze mal.
Die Leitlinien der DDG geben Werte vor. Danach bist du gesund.
Natürlich wird es einige wenige Menschen geben, die durch das Raster fallen.
Wobei man hier auch wieder sehen muss: Niemand kann in die Zukunft schauen. Auch nicht der HbA1c oder weitere Tests – die zeigen nur die vergangenen Wochen oder den aktuellen Wert an.
Jetzt kann man sich natürlich völlig irre machen, Zeit beim Arzt investieren – und dann?
Letztendlich läuft es bei diesen Werten und möglichen (!) BZ-Spitzen kurz über "normal" darauf hinaus, die Ernährung anzupassen und mehr Bewegung in den Alltag zu kriegen... Ein Tipp, den jeder Arzt täglich jedem Kunden mitgibt. Eben weil's gesünder ist.
Und wenn man dann zwischendurch mal ein Eis futtert oder ein Stück Kuchen oder am Buffet mal zuschlägt weil Tante Anna zum 75ten mit extra-leckeren Dingen aufwartet ist dann auch keine Sünde – davon wird mit diesen Werten keiner blind oder verliert ein Bein.
Was erheblich mehr schadet ist der Wirbel, den das Thema bei einigen hier im Forum im Kopf anrichtet.
Lass Dich da nicht mit hineinziehen!
Der Betriebsarzt macht alle 2 Jahre den HbA1c, bleibt der so ist alles Prima, steigt er wird sich alles weitere finden.
Viele Grüße
TypEinser
PS.: Erstaunlicherweise sind unsere Foren-"Prä-Diabetiker" wahre Sportskanonen und wissen in Sachen Ernährung besser Bescheid als meine Fachberaterinnen....2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
ferrato
Rang: Gastam 11.03.2015 12:44:58
Dem kann ich mich vollumfänglich anschließen.
Viele Grüße
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am 11.03.2015 12:46:48
TypEinser schrieb:
Bedeutet im Klartext: Ab zum Hausarzt, auf den oGTT bestehen (weil der Doc nach der Anamese sich was tolles für den Kostenträger einfallen lassen muss) und dann hier die Werte posten.
Dann folgt der Tipp auf Wiederholung des oGTT, weil der manchmal auch falsch ist...
Nein, eine falsche Implikation, ich sprach von Vor- und Nachteilen, letztere hattest Du beispielhaft erwähnt. Der BA wird, unter der Prämisse, daß er er fit ist, sicherlich je nach Patient, die richtigen Schlüsse daraus ziehen. -
am 11.03.2015 12:51:27
Karl-Friedrich schrieb:
Es gibt einige Vorteile gegenüber der Messung des Nüchternblutzuckers, letzterer schwankt natürlich. Da kann ein Stress, Erkältung den Wert schon einmal erhöhen und eine eingeworfene Aspirin diesen erniedrigen, während der HbA1c das "egalisiert".
Man muß allerdings klar betonen, daß bei diesem Wert kurzfristige, auch sehr hohe und potentiell schädigende Blutzuckerspitzen nicht "erfasst" werden, bei mir sind sie bereits krankhaft hoch, obwohl mein HbA1c gut ist.
Ich will Dich damit nicht verunsichern, wollte nur klarstellen, daß Meßwerte grundsätzlich hinterfragt werden sollte, jeder Mensch anders ist und wie in meinem Fall (ohne jegliche, erkennbare Risikofaktoren) ein isoliert betrachteter HbA1c, wie oben, eine falsche, trügerische Sicherheit vortäuschen könnte.
Eben, der Hb1Ac egalisiert, und ist somit im Grunde genommen der Durchschnittswert der letzten 8 - 12 (?)Wochen...Punkt...Aus...Basta!
Alles andere Geschwafel von 'potentiell schädigenden Blutzuckerspitzen' ist kontraproduktiv gegenüber Menschen (Usern), die sich mit einer kurzen Frage zu Ihrem (superguten!) Hb1Ac-Wert anmelden.
Somit hat jeder Gesunde(!) der sich, warum auch immer, 2 Riesenpackungen Eis reinpfeifft, mit denen seine Bauchspeicheldrüse kurzfristig(!) nicht klarkommt 'potentiell schädigende Blutzuckerspitzen', trotz eines Hb1Ac von unter 5,3 ./. x und sollte sich regelmäßig testen lassen?
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass einige hier die Kirche im Dorf lassen und sich selbst nicht so wichtig nehmen sollten, oder kann es sein, dass man sich besser fühlt, wenn der Gegenüber sich schlechter fühlt?
[Ironiemodus]
Ich hab übrigens in der linken Armbeuge einen Leberfleck. Seit Jahren gleichgroß. Unter der Lupe betrachtet wirkt es riesig und im Dunklen fast schwarz. Könnte ein Melanom sein. Ich geh mal zum Arzt...
[/Ironiemodus]
Bearbeitet von User am 11.03.2015 12:53:56. Grund: falsch zitiert1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.03.2015 12:52:21
]Karl-Friedrich schrieb:
.... daß Meßwerte grundsätzlich hinterfragt werden sollte, jeder Mensch anders ist und wie in meinem Fall (ohne jegliche, erkennbare Risikofaktoren) ein isoliert betrachteter HbA1c, wie oben, eine falsche, trügerische Sicherheit vortäuschen könnte.
Wenn Du sowas schreibst, ist die logische Schlußfolgerung was?
Was soll Maren denn damit anfangen? Weitere sinnbefreite Diskussionen um ärztliche Kunst? -
am 11.03.2015 13:01:01
Hi Typ1, Ferrato, Jürgen etc................. Ich habe hier ja schonmal gelesen und gesehen dass es 2 bis 3 Personen gibt dir sich zum hba1c negativ äusseren, daher habe ich nachgefragt. Ich habe mir weil mich die mail von Karl Fiedrich irritiert hat, beim DDZ in Düsseldorf angerufen und hatte dort einen sehr netten Arzt am Telefon der sich Zeit genommen hat. Der hat mir die Vorteile des hba1c gegenüber dem ogtt und Nüchternzucker geschildert und ausdrücklich zum hba1c geraten. Daher danke ich Euch für Eure gute Beratung hier. Ich hoffe jetzt nur daß sich nicht purea hier meldet wie ich in einigen Unterhaltungen gelesen habe und Ärger macht. Übrigends habe ich auch noch in einem Labor angerufen (ladr) die mir dass gleiche sagten!! Der Dr. von der DDG sagt daß man bei einem hba1c von 5,2 nicht von Spitzen über 140 ausgeht und der Nüchternblutzucker um 80 liegen müsste. Es gäbe natürlich immer mal AUßnahmen aber die wären bei Glukosebestimmungen häufiger.
Gruß Maren1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.03.2015 13:03:07
DungeonKeeper schrieb:
Karl-Friedrich schrieb:
Es gibt einige Vorteile gegenüber der Messung des Nüchternblutzuckers, letzterer schwankt natürlich. Da kann ein Stress, Erkältung den Wert schon einmal erhöhen und eine eingeworfene Aspirin diesen erniedrigen, während der HbA1c das "egalisiert".
Man muß allerdings klar betonen, daß bei diesem Wert kurzfristige, auch sehr hohe und potentiell schädigende Blutzuckerspitzen nicht "erfasst" werden, bei mir sind sie bereits krankhaft hoch, obwohl mein HbA1c gut ist.
Ich will Dich damit nicht verunsichern, wollte nur klarstellen, daß Meßwerte grundsätzlich hinterfragt werden sollte, jeder Mensch anders ist und wie in meinem Fall (ohne jegliche, erkennbare Risikofaktoren) ein isoliert betrachteter HbA1c, wie oben, eine falsche, trügerische Sicherheit vortäuschen könnte.
Eben, der Hb1Ac egalisiert, und ist somit im Grunde genommen der Durchschnittswert der letzten 8 - 12 (?)Wochen...Punkt...Aus...Basta!
Alles andere Geschwafel von 'potentiell schädigenden Blutzuckerspitzen' ist kontraproduktiv gegenüber Menschen (Usern), die sich mit einer kurzen Frage zu Ihrem (superguten!) Hb1Ac-Wert anmelden.
Somit hat jeder Gesunde(!) der sich, warum auch immer, 2 Riesenpackungen Eis reinpfeifft, mit denen seine Bauchspeicheldrüse kurzfristig(!) nicht klarkommt 'potentiell schädigende Blutzuckerspitzen', trotz eines Hb1Ac von unter 5,3 ./. x und sollte sich regelmäßig testen lassen?
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass einige hier die Kirche im Dorf lassen und sich selbst nicht so wichtig nehmen sollten, oder kann es sein, dass man sich besser fühlt, wenn der Gegenüber sich schlechter fühlt?
[Ironiemodus]
Ich hab übrigens in der linken Armbeuge einen Leberfleck. Seit Jahren gleichgroß. Unter der Lupe betrachtet wirkt es riesig und im Dunklen fast schwarz. Könnte ein Melanom sein. Ich geh mal zum Arzt...
[/Ironiemodus]
Übrigends dß Gefühl mit dem besser fühlen wenn andere daß dann auch haben, sehe ich hier bei Karl Friedrich und Purea auch, wenn ich die letzten Tage sehe. ALle anderen müßen das gleiche wie ich haben auch wenn ich eine AUßnahme bin!! Schon traurig! -
am 11.03.2015 13:10:52
Maren74 schrieb:
... beim DDZ in Düsseldorf angerufen und hatte dort einen sehr netten Arzt am Telefon der sich Zeit genommen hat. Der hat mir die Vorteile des hba1c gegenüber dem ogtt und Nüchternzucker geschildert und ausdrücklich zum hba1c geraten.
....
Übrigends habe ich auch noch in einem Labor angerufen (ladr) die mir dass gleiche sagten!! Der Dr. von der DDG sagt daß man bei einem hba1c von 5,2 nicht von Spitzen über 140 ausgeht und der Nüchternblutzucker um 80 liegen müsste. Es gäbe natürlich immer mal AUßnahmen aber die wären bei Glukosebestimmungen häufiger.
Das finde ich mal richtig gut!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.03.2015 13:22:05
hjt_Jürgen schrieb:
Moin Karl-Friedrich,
auch wenn sie teilweise über dem Blutzucker-Rahmen einer völlig gesunden Blutzucker-Automatik liegen, passen alle Deine Werte bislang in eine sehr gute und gesunde ärztliche Blutzucker-Einstellung. Ohne Medis, wenn ich's richtig auf dem Schirm habe.
Hallo Jürgen,
ich weiß es leider nicht genau, deshalb frage ich hier nach und meine Anmeldung. Ich weiß nicht wirklich, wie sonst so ein gesunder BZ-Verlauf aussieht, bis auf das eine Bild aus der wikipedia, welches Du hier schon verlinkt hattest. Ich weiß immer noch nicht genau, wie lange (zeitlich) ein Peak über z.B. 140 (oder darüber) sein darf, bis es zu Schäden kommt, bzw. man damit leider rechnen muß. Das ganze auch in langjähriger Hinsicht, was ich viel interessanter finde. D.h. muß ich mit Schäden in meinem Fall rechnen, z.B. kardiovaskulär, auch wenn der Langzeitwert unauffällig war, der NBZ aber schon viele Jahre größer 100 war und ein Belastungstest eine 1h-Wert größer 170 hervorbrachte.
hjt_Jürgen schrieb:
Und was an Deiner Situation wäre nun anders, wenn Du nicht wüsstest, dass Dein BZ ab und zu ein Stück weit über gesund ausfliegt?
Nun, ich hatte irgendwann hier schon erwähnt, daß ich ein Problem mit dem Gewicht habe und daß ich es offenbar nur mit reichlich Kohlenhydrate halten kann. Ich nahm deshalb schon immer viele Süßigkeiten zu mir, auch täglich viele Fruchtsäfte (auch Cola), Gebäck, "süße Teile" vom Bäcker, Bretzeln mit Trinkschokolade, Prinzenrolle (immer eine große Packung an einem Tag) , etc. Also die gesammelte Palette aus den riesigen Regalen aus dem Supermarkt. Also all das, welches offenbar zu einem sehr hohen peak führt/führen kann.
Das ganze geht schon viele, viele Jahre so und offenbar mein Sport und Gewicht verhinderte offenbar einen T2. Der Diabetologe sagt ja klar und deutlich, bei Gewichtszunahme würde ich einen Diabetes bekommen und der Hinweis auf die Nährung.
D.h. ohne die genauere Untersuchung und der Kenntnis der jetzigen Diagnose/Zustand bei mir hätte ich so ungehindert weitergemacht. Da ich nur alle paar Jahr zum HA gehe/ging, befürchte ich jetzt, daß sich ein Diabetes entwickelt hätte, mit Folgeschäden und ihn erst dann gemerkt hätte, bei alarmierenden Wanrzeichen. Ich will mir nicht hinterher vorwerfen, "hättste doch...."
Zusätzlich hatte ich schon zahlreich NBZ-Werte von über 100, zuletzt gehäuft wie zufällig festgestellt. Auch hatte ich schon einmal Werte größer 110, der HA hatte dazu nichts gesagt. Das frustiert mich alles.
hjt_Jürgen schrieb:
So viel anders, dass Du anderen dringend empfiehlst, möglichst alle Tests zu machen?
Nein bitte nicht so zu verstehen. Ich habe hier nie geschrieben, "mach alle Tests". Ich wollte nur zu Ausdruck bringen, exemplarisch an meinem Fall, daß eine kritische und differenzierte Betrachtung nie verkehrt ist. Was jeder mit einer erweitertem Kenntnis daraus macht, bleiben jedem selbst überlassen.
Bearbeitet von User am 11.03.2015 13:24:54. Grund: Quote -
am 11.03.2015 13:27:43
Maren74 schrieb:
Übrigends dß Gefühl mit dem besser fühlen wenn andere daß dann auch haben, sehe ich hier bei Karl Friedrich und Purea auch, wenn ich die letzten Tage sehe. ALle anderen müßen das gleiche wie ich haben auch wenn ich eine AUßnahme bin!! Schon traurig!
Jetzt artest es hier aber aus, so eine dumme Unterstellung!
Als ob ich mich besser fühlen würde!