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Diabetes?
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DM1Diabetes
Rang: Gastam 15.03.2015 14:11:21
Im Endeffekt musst du für Dich entscheiden.
Was ich sagen wollte ist; Es gibt viele mögliche Erklärungen für die beschriebenen Symptome und eine Diagnose ist für Laien, wie mich ist nicht so einfach möglich. Das mit den Panikatacken war nur ein Beispiel was natürlich auch nicht stimmen muss. Ich hätte genau so gut eine Schildrüsenproblematik als Beispielen nennen können, oder etwas ganz anderes. Und selbst wenn es stimmen würde ist das ja auch eine Krankheit die behandlungsbedürftig wäre. Nur weiß ich eines, Unterzuckerung ohne Medikamente gibt es bei Diabetes nicht! Also musst du dich davor nicht fürchten. Ob Hunger sich mit hohem Pulsschlag äußert entzieht sich meiner Kenntnis.
Natürlich hast du mit deinne SS Diabetes ein höheres Risiko an Diabetes zu erkranken als Frauen die kein Schwangerschaftsdiabetes hatten. -
am 15.03.2015 18:04:06
Silaya schrieb:
Vielen Dank euch allen für eure Meinungen. Finde es toll das es so Foren gibt! :-)
@EH da schreibst das die unterzuckerungen deine ersten Anzeichen dafür waren? Wie lief es da bei dir ab? Und welchen Diabetes hast du?
Eigentlich esse ich immer so 18.30 zu Abend, aber diesmal musste ich nochmal los und etwas von einer Freundin abholen, bin nachmittags auch nicht wie sonst zum Essen gekommen.
gekürzt...
Diese erste Unterzuckerung (ich hab erst später begriffen, daß es eine war) nach der Atkins-Diät war die erste, die diesen Namen verdient, Ich war damals sehr schlank (BMI 18) und begann plötzlich ohne Grund zuzunehmen, daher der Versuch der Diät. Ich hatte allerdings vorher schon manchmal seltsame Zustände (ich nahm dann meine Umgebung wie durch einen Filter wahr), wenn ich lange Zeit nichts gegessen hatte.
Meine Mutter und meine 9 Jahre ältere Schwester hatten beide Diabetes und ich war darauf vorbereitet, daß sich die Krankheit auch bei mir melden würde. Deshalb war ich nicht überrascht als sich nach dem Test beim Arzt herausstellte, es so war. Das war Anfang der 70er Jahre und ich bekam das, was damals alle Typ2 Diabetiker bekamen, nämlich Euglucon, einen Sulfonylharnstoff. Von diesem Medikament wurde ich erst erlöst, als es mir gelang, eine Behandlung mit Insulin durchzuzsetzen,
Damals galt ich als Typ2, aber mein Diabetologe meint heute, daß ich höchstwahrscheinlich einen Mody-Diabetes habe. Die Umstände sprechen dafür, aber für eine genaue (teure) Diagnose ist es zu spät. Mit meinen 70 Jahren würde mir das nichts bringen.
Sei froh, daß es heute so viele Möglichkeiten für Diabetiker gibt und scheue nicht den Weg zum Hausarzt. Es ist eine kleine Mühe im Vergleich zu den Problemen, die du dir damit vielleicht ersparst. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 15.03.2015 18:10:52
EH schrieb:
Silaya schrieb:
Vielen Dank euch allen für eure Meinungen. Finde es toll das es so Foren gibt! :-)
@EH da schreibst das die unterzuckerungen deine ersten Anzeichen dafür waren? Wie lief es da bei dir ab? Und welchen Diabetes hast du?
Eigentlich esse ich immer so 18.30 zu Abend, aber diesmal musste ich nochmal los und etwas von einer Freundin abholen, bin nachmittags auch nicht wie sonst zum Essen gekommen.
gekürzt...
Diese erste Unterzuckerung (ich hab erst später begriffen, daß es eine war) nach der Atkins-Diät war die erste, die diesen Namen verdient, Ich war damals sehr schlank (BMI 18) und begann plötzlich ohne Grund zuzunehmen, daher der Versuch der Diät. Ich hatte allerdings vorher schon manchmal seltsame Zustände (ich nahm dann meine Umgebung wie durch einen Filter wahr), wenn ich lange Zeit nichts gegessen hatte.
Meine Mutter und meine 9 Jahre ältere Schwester hatten beide Diabetes und ich war darauf vorbereitet, daß sich die Krankheit auch bei mir melden würde. Deshalb war ich nicht überrascht als sich nach dem Test beim Arzt herausstellte, es so war. Das war Anfang der 70er Jahre und ich bekam das, was damals alle Typ2 Diabetiker bekamen, nämlich Euglucon, einen Sulfonylharnstoff. Von diesem Medikament wurde ich erst erlöst, als es mir gelang, eine Behandlung mit Insulin durchzuzsetzen,
Damals galt ich als Typ2, aber mein Diabetologe meint heute, daß ich höchstwahrscheinlich einen Mody-Diabetes habe. Die Umstände sprechen dafür, aber für eine genaue (teure) Diagnose ist es zu spät. Mit meinen 70 Jahren würde mir das nichts bringen.
Sei froh, daß es heute so viele Möglichkeiten für Diabetiker gibt und scheue nicht den Weg zum Hausarzt. Es ist eine kleine Mühe im Vergleich zu den Problemen, die du dir damit vielleicht ersparst.
Woran machst du die Unterzuckerung fest? -
am 15.03.2015 18:59:32
DM1Diabetes schrieb:
Woran machst du die Unterzuckerung fest?
Ich kann dir versichern, ich weiß, was eine Unterzuckerung ist und wie sie sich äußert. Gerade das Euglucon hat mir etliche davon beschert und auch seit ich Insulin spritze, muß ich aufpassen. Sie kommen immer wieder ohne ersichtlichen Grund.
Bei dem UZ seinerzeit erinnere ich mich an das Zittern, das Herzklopfen, die weichen Knie und den Heißhunger auf Süßes. Ich hab damals eine Tüte Pfefferminzplätzchen verdrückt (was anderes war nicht da) und daraufhin wurde es besser. Und nein, das war keine Panikattacke, so etwas hatte ich nie.
Du mußt mir natürlich nicht glauben, ich verstehe nur nicht, warum ich Lügengeschichten verbreiten sollte.
Bearbeitet von User am 15.03.2015 19:05:17. Grund: ' -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 15.03.2015 19:22:04
EH schrieb:
DM1Diabetes schrieb:
Woran machst du die Unterzuckerung fest?
Ich kann dir versichern, ich weiß, was eine Unterzuckerung ist und wie sie sich äußert. Gerade das Euglucon hat mir etliche davon beschert und auch seit ich Insulin spritze, muß ich aufpassen. Sie kommen immer wieder ohne ersichtlichen Grund.
Bei dem UZ seinerzeit erinnere ich mich an das Zittern, das Herzklopfen, die weichen Knie und den Heißhunger auf Süßes. Ich hab damals eine Tüte Pfefferminzplätzchen verdrückt (was anderes war nicht da) und daraufhin wurde es besser. Und nein, das war keine Panikattacke, so etwas hatte ich nie.
Du mußt mir natürlich nicht glauben, ich verstehe nur nicht, warum ich Lügengeschichten verbreiten sollte.
Das glaube ich dir ungesehen, bei dieser langen Erfahrung mit dem Diabetes. Ich persönlich habe ähnliche Symptome wenn meine Werte zu lange zuhoch bleiben. Ab etwa 250mg/dl und mehr als 24 Stunden. -
am 16.03.2015 10:02:28
DM1Diabetes schrieb:
Das glaube ich dir ungesehen, bei dieser langen Erfahrung mit dem Diabetes. Ich persönlich habe ähnliche Symptome wenn meine Werte zu lange zuhoch bleiben. Ab etwa 250mg/dl und mehr als 24 Stunden.
Nein, mir machen solche Werte nichts aus,
Aber als ich die Werte mit Euglucon nicht mehr in den Griff bekam, fing ich an abzunehmen. Allerdings wurde mir gesagt, das sei nicht möglich, weil das nur bei Typ1 passiert. Es war aber eine Tatsache,
Das war früher sehr ärgerlich, einem Typ2 wurde ständig unterstellt zu lügen damit er nicht zugeben mußte, daß er viel zu viel Essen vertilgt, So ganz ist dieses Ammenmärchen leider noch nicht ausgerottet, fürchte ich. Allerdings habe ich nach jahrelanger Suche einen Diabetologen gefunden, mit dem ich wirklich reden kann, -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 21.03.2015 19:55:32
EH schrieb:
DM1Diabetes schrieb:
Das glaube ich dir ungesehen, bei dieser langen Erfahrung mit dem Diabetes. Ich persönlich habe ähnliche Symptome wenn meine Werte zu lange zuhoch bleiben. Ab etwa 250mg/dl und mehr als 24 Stunden.
Nein, mir machen solche Werte nichts aus,
Aber als ich die Werte mit Euglucon nicht mehr in den Griff bekam, fing ich an abzunehmen. Allerdings wurde mir gesagt, das sei nicht möglich, weil das nur bei Typ1 passiert. Es war aber eine Tatsache,
Das war früher sehr ärgerlich, einem Typ2 wurde ständig unterstellt zu lügen damit er nicht zugeben mußte, daß er viel zu viel Essen vertilgt, So ganz ist dieses Ammenmärchen leider noch nicht ausgerottet, fürchte ich. Allerdings habe ich nach jahrelanger Suche einen Diabetologen gefunden, mit dem ich wirklich reden kann,
Das ist aber physiologisch erklärbar. Wenn die Energie die du zu dir nimmst nicht an der Stelle ankommt die für die Verarbeitung oder für die Speicherung zuständig ist Sondern im Blut als hohe Blutzuckerwerte herumgeistert und dann durch die Niere ausgeschieden wird nicht zuverfügung steht, dann muss der Körper an die Reserven. Dadurch kommt es zum Gewichtsverlust. Was bei Typ 1 Diabetikern durch den absoluten Insulin Mangel zusätzlich passiert ist das er die freiwerdende Energie, die als Ketone ins Blut gelangen auch nicht Verarbeitung kann. Dadurch kommt es zur übersäuerung des gesamten Körpers. Typ 2 Diabetiker können mit dem Insulin was ihnen noch zur Verfügung steht, diese Ketonne abfedern.
Bearbeitet von User am 21.03.2015 19:57:25. Grund: r