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Häufige Unterzuckerung - Vorbote von Diabetes?

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 20.03.2015
    am 20.03.2015 17:26:47
    Hallo,
    was das Thema Diabetes angeht, bin ich totaler Neuling.

    Ich bin weiblich, 36 Jahre alt und leider stark übergewichtig. Solange ich denken kann, mache ich Diäten und erlebe immer wieder einen Jojo-Effekt.

    Vor gut 20 Jahre habe ich es geschafft, eine Menge an Gewicht zu verlieren. Leider war es damals so, dass ich auch erstmals mit einer Unterzuckerung in Berührung kam .Damals wusste ich es aber noch nicht. Ich wusste nur, schokolade hilft oder wenn ich mich ausruhe, geht es auch nach kurzerZeit weg. Der Hausarzt hat dem nicht viel Beachtung geschenkt,da ich nach einiger Zeit gemerkt habe, wenn ich 2-3 Täfelchen Traubenzucker esse, verschwindet es wieder. Daran hatte ich mich gewöhnt.

    Jedenfalls ist es in der Woche soweit gewesen, dass ich dachte, dass ich umkippe. Der Freund meines Bruders (Diabetiker) war dabei und hat mir den Blutzucker gemessen (Mittagszeit) Da war er bei 66 - nachdem ich bereits ca. 4-6 Plättchen Traubenzucker gegessen habe ! Nachdem ich dann noch einen halben Liter Cola getrunken habe, ging es besser, aber ich war im Gesicht immer noch Knallrot und ich hatte weiche Knie. Eine neue Messung ergab 144 und nach 20 Minuten noch 133. Am Vormittag hatte ich ein Wurstbrötchen, später einen Schaumkuss und ein Hühnerei.
    Nachmittags beim Arzt (ca. 3 Stunden später), war der Zucker noch bei 87 und der Blutdruck normal. Der Arzt sagte, ich solle es Beobachten und beim nächsten Mal einen Liter Cola trinken. Das würde schneller helfen. Ein Messgerät habe ich mitbekommen.
    Seitdem Messe ich regelmässig und nehme auch regelmässig Traubenzucker, um einer Unterzuckerung vorzubeugen.
    Um ca. 11.30 habe ich gemessen. 119. Dann hatte ich um 12.15 eine erneute Unterzuckerung. Zuerst 2 Plättchen Traubenzucker, dann Mittagsessen(Bratwurst, Kartoffelbrei und Tomatensauce). Ich dachte es wäre noch bisschen Zeit, sodass das Essen ins Blut gehen kann. Nach dem Essen (12.15 Uhr) war der Wert bei 61 und dann habe ich erstmal eine Flasche Cola getrunken. Mir war kalt, knallroter Kopf, Zittern, Schwäche, Herzklopfen. Nach ca. 20 Minuten ging es besser. Der Wert war dann irgendwann bei ca. 124. Höher als 130 war er nicht (trotz Cola, Essen und Traubenzucker)

    Meine Frage: Warum fällt der Zucker SO SCHNELL rapide ab?

    Es ist selten, dass der Zucker so weit oben ist. Aber ich kann doch nicht ständig Cola trinken oder Gummibärchen, geschweige denn Traubenzucker essen! Und warum ist es neuerdings so, dass er so tief sinkt? Sonst kam ich doch auch immer zurecht.
    Würde es jetzt noch helfen, mehr Vollkornprodukte zu essen? Nudeln, Brot usw? Stabilisiert das den Zucker?

    Mein Langzeitzucker war im November noch völlig in Ordnung. In der Familie gibt es kein Zucker.

    Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen,

    panische Grüße
    Fasan
    Bearbeitet von User am 20.03.2015 18:20:14. Grund: Leertaste klemmte
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 21.03.2015 07:46:53
    Hallo Fasan,

    Diabetes definiert sich durch erhöhte Blutzuckerwerte, weil dieser nicht in ausreichendem Maß in die Zellen gelangt. Und, wenn Du, wie Du schreibst, selbst nach dem Konsum von Cola, Traubenzucker und Essen nie über 130 kommst, scheint das nicht auf einen Diabetes hinzuweisen.
    Allerdings kommt es auch bei Nichtdiabetikern vor, dass sie in den Unterzucker kommen. Meist steckt eine andere Erkrankung dahinter, deshalb solltest Du dies unbedingt bei einem Arzt überprüfen lassen. Diabetes ist es aber wohl nicht.
    Aber wir alle hier sind keine Ärzte, das solltest Du mit bedenken. Wir können also nur unsere Meinung schreiben, niemals aber eine Diagnose stellen.

    Ich wünsche Dir, dass Du bald zusammen mit Deinem Arzt die Ursache findet und erfolgreich behandelt.

  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 21.03.2015 07:57:56
    Ich bin kein Arzt aber ich erkenne auch nirgends Unterzuckerungen oder Überzucker.
    Wenn du wirklich Unterzuckerungen haben solltest dann hat das nichts mit Diabetes zu tun sondern mit anderen Erkrankungen. Diabetes mellitus ( so heißt die Krankheit über die sich hier ausgetauscht wird) bedeutet auf deutsch Honigsüßer Durchfluss weil die Blutzuckerwerte so hoch ansteigen dass Zucker im Urin nachweisbar ist.
    Unterzuckerungen bei Diabetikern ist folge von Medikamenten oder gespritzten Insulin und wird nicht durch die Erkrankung produziert.
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 20.03.2015
    am 21.03.2015 08:49:09
    Hallo,

    danke für Eure Antworten.

    Wenn ich noch keinen Unterzucker habe, wieso geht es mir dann so schlecht? Und wenn ich Zucker zu mir nehme, geht es besser?

    Eine Kollegin meinte, dass solche Unterzuckerungen Vorboten sein könnten. Die BSD würde sich ein letztes mal aufbäumen, bevor sie ihre Arbeit einstellen würde. Sie selbst ist auch keine Diabetikerin, daher wollte ich diese Frage mal hier in einem speziellen Forum schreiben.

    Viele Grüße

    Fasan
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    Beiträge: 1093
    Mitglied seit: 21.10.2014
    am 21.03.2015 09:27:39
    Hallo Fasan,

    was deine Kollegin meint, scheint mir aus dem Reich der Märchen zu kommen.

    Du solltest dringend einen Arzt aufsuchen und deine Probleme schildern. Nur er kann die Ursache ergründen (hoffentlich schnell).

    Wir können hier nur Mutmaßungen verkünden, genau so wie deine Kollegin.

    Alles Gute dir!
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 21.03.2015 09:45:13
    Hallo Fasan,

    Schau mal hier:

    http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Unterzucker-ohne-Diabetes-Was-steckt-dahinter-221083.html

    Vielleicht hilft das weiter.

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    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 21.03.2015 12:06:20
    Fasan schrieb:
    Hallo,

    danke für Eure Antworten.

    Wenn ich noch keinen Unterzucker habe, wieso geht es mir dann so schlecht? Und wenn ich Zucker zu mir nehme, geht es besser?

    Eine Kollegin meinte, dass solche Unterzuckerungen Vorboten sein könnten. Die BSD würde sich ein letztes mal aufbäumen, bevor sie ihre Arbeit einstellen würde. Sie selbst ist auch keine Diabetikerin, daher wollte ich diese Frage mal hier in einem speziellen Forum schreiben.

    Viele Grüße

    Fasan



    Ich weiß, daß die Tatsache, daß "Nicht-Diabetiker" Unterzurcker haben können, gerne ins Reich der Fabel verwiesen wird. Ich weiß aber aus Erfahrung, daß es nicht so ist. Bei mir waren es die Vorboten eines Diabetes, ich kenne aber auch eine Kollegin, die bei körperlicher Anstrengung (z.B. Wandern) auch dieses Problem hatte. Mittlerweile geht sie auf die 80 zu, aber kein Diabetes weit und breit.

    Das mit dem letzten Aufbäumen der BSD klingt in meinen Augen etwas zu dramatisch, Meine BSD hat noch jahrelang weiter Insulin produziert. Auf jeden Fall solltest du dich mal gründlich durchchecken lassen. Es wird aber nicht leicht sein, einen Arzt zu finden, der dir glaubt.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 21.03.2015 15:05:26
    Verursacht werden kann ein zu niedrigen Blutzuckerspiegel durch viele Faktoren: Vor allem sind eben Diabetiker gefährdet (wegen der Medikamante von mir ergänzt. Steht im Artikel an anderer Stelle) und Menschen, die zu wenig essen, entweder weil sie eine Fastenkur machen oder einfach "nicht dazu kommen", im stressigen Arbeitsalltag etwa. Manchmal ist aber auch genau das Gegenteil der Grund für eine Hypoglykämie:

    "Ungefähr ein Drittel der Menschen hat, wenn er viele Kohlenhydrate zu sich nimmt, so etwa drei Stunden später eine sogenannte reaktive Hypoglykämie, die ist nicht wirklich gefährlich, aber man kriegt dann Heißhunger, das ist einer der Gründe, warum Menschen dann viel essen, und das ist oft der Hunger auf Süßes, weil unser Stoffwechsel da schon recht schlau reguliert ist und uns sozusagen an den Futtertrog treibt über diese Unterzuckerung."

    In diesen Teufelskreis aus "Unterzuckerung durch zu viel Zucker" geraten besonders oft Übergewichtige, die dadurch noch weiter zunehmen, sagt Andreas Pfeiffer, der auch am Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke arbeitet. Und ebenso können die heftigen Kreislaufprobleme nach durchzechter Nacht Anzeichen für zu wenig Zucker im Blut sein.

    Hier geht es zu Quelle http://www.deutschlandfunk.de/wenn-dem-koerper-der-sprit-ausgeht.709.de.html?dram:article_id=89077
    Bearbeitet von User am 21.03.2015 15:26:40. Grund: Ergenzung
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    am 21.03.2015 15:55:08
    Ach weißt du, ein gestörter Stoffwechsel muß nicht zwangsläufig seinen Grund in den Essgewohnheiten haben, obwohl das von den Ärzten gerne behautet wird. Das ist so einfach, man schiebt den Betroffenen die Schuld zu, ist dann fein raus und hat keine Arbeit mit diesen Leuten. Dir als Typ1 sind wahrscheinlich kaum solche Ärzte untergekommen, aber ich kann ein Lied davon singen. Schließlich kann nicht sein, was nicht sein darf - also lügt der Patient.

    Sowohl ich, als auch meine Bekannte waren weder dick noch haben wir uns mit Süßigkeiten vollgestopft und trotzdem traten diese Unterzuckerungen auf, die allerdings nicht dramatisch waren, aber dennoch das Wohlbefinden beeinträchtigt haben. Und Medikamente waren bei mir damals noch kein Thema und sie nahm natürlich sowieso keine.
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    am 21.03.2015 17:45:43
    Diabetes ist Überzucker, und zwar nicht nur ein bisschen, sondern schon vergleichsweise gewaltig. Doch, es gibt auf dem Weg dahin oft den Unterzucker als Reaktion auf vorherigen immer höheren und immer längeren Überzucker.

    Aber bei Menschen, deren Blutzucker sich nur mit viiiiel Glukose auf 140 zwingen lässt, also gerade mal an die Obergrenze von von völlig gesund, sind 60mg/dl kein Unterzucker. Der beginnt für Stoffwechselgesunde erst ab 50mg/dl und setzt dann auch nicht so vehement ein, wie vom Fasan beschrieben.

    Ab 70mg/dl abwärts Unterzucker gilt nur für Menschen, die sich normal im Blutzucker-Bereich über 100mg/dl aufhalten und mit Blutzucker senkenden Medikamenten behandelt werden. Und auch dann verursachen 60mg/dl noch keine so starken Symptome.

    Ich kenne viele Menschen, die alle unwohlen Gelegenheiten als Unterzucker deuten und schnell mal ne Süßigkeit rein schieben. Und ich weiß von vielen Ärzten, dass sie die Krankheits-Vorschläge ihrer Patienten gern annehmen. Wenn also jemand ein bisschen rundlicher ist und damit schon auf den ersten Blick in das Diabetes-Beute-Schema passt und sich selbst da auch noch kritiklos freiwillig einsortiert, ist dem Dok nicht zu verdenken, wenn er das Zuspiel gerne aufnimmt :)

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    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
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    am 21.03.2015 18:53:29
    hjt_Jürgen schrieb:
    Diabetes ist Überzucker, und zwar nicht nur ein bisschen, sondern schon vergleichsweise gewaltig. Doch, es gibt auf dem Weg dahin oft den Unterzucker als Reaktion auf vorherigen immer höheren und immer längeren Überzucker.

    Aber bei Menschen, deren Blutzucker sich nur mit viiiiel Glukose auf 140 zwingen lässt, also gerade mal an die Obergrenze von von völlig gesund, sind 60mg/dl kein Unterzucker. Der beginnt für Stoffwechselgesunde erst ab 50mg/dl und setzt dann auch nicht so vehement ein, wie vom Fasan beschrieben.

    Ab 70mg/dl abwärts Unterzucker gilt nur für Menschen, die sich normal im Blutzucker-Bereich über 100mg/dl aufhalten und mit Blutzucker senkenden Medikamenten behandelt werden. Und auch dann verursachen 60mg/dl noch keine so starken Symptome.

    Ich kenne viele Menschen, die alle unwohlen Gelegenheiten als Unterzucker deuten und schnell mal ne Süßigkeit rein schieben. Und ich weiß von vielen Ärzten, dass sie die Krankheits-Vorschläge ihrer Patienten gern annehmen. Wenn also jemand ein bisschen rundlicher ist und damit schon auf den ersten Blick in das Diabetes-Beute-Schema passt und sich selbst da auch noch kritiklos freiwillig einsortiert, ist dem Dok nicht zu verdenken, wenn er das Zuspiel gerne aufnimmt :)

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    Schon gut Jürgen, du weißt es natürlich besser. Wäre aber schön, wenn du nicht anderen ständig Unverständnis und Unwissen vorwerfen würdest, bloß weil sie deine Vorgaben nicht erfüllen.
    Du schreibst zwar, jeder Diabetes ist anders, tatsächlich aber akzeptierst du nur das, was du für richtig hältst. Das nervt gewaltig.
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    am 21.03.2015 18:54:07
    hjt_Jürgen schrieb:
    Diabetes ist Überzucker, und zwar nicht nur ein bisschen, sondern schon vergleichsweise gewaltig. Doch, es gibt auf dem Weg dahin oft den Unterzucker als Reaktion auf vorherigen immer höheren und immer längeren Überzucker.

    Aber bei Menschen, deren Blutzucker sich nur mit viiiiel Glukose auf 140 zwingen lässt, also gerade mal an die Obergrenze von von völlig gesund, sind 60mg/dl kein Unterzucker. Der beginnt für Stoffwechselgesunde erst ab 50mg/dl und setzt dann auch nicht so vehement ein, wie vom Fasan beschrieben.

    Ab 70mg/dl abwärts Unterzucker gilt nur für Menschen, die sich normal im Blutzucker-Bereich über 100mg/dl aufhalten und mit Blutzucker senkenden Medikamenten behandelt werden. Und auch dann verursachen 60mg/dl noch keine so starken Symptome.

    Ich kenne viele Menschen, die alle unwohlen Gelegenheiten als Unterzucker deuten und schnell mal ne Süßigkeit rein schieben. Und ich weiß von vielen Ärzten, dass sie die Krankheits-Vorschläge ihrer Patienten gern annehmen. Wenn also jemand ein bisschen rundlicher ist und damit schon auf den ersten Blick in das Diabetes-Beute-Schema passt und sich selbst da auch noch kritiklos freiwillig einsortiert, ist dem Dok nicht zu verdenken, wenn er das Zuspiel gerne aufnimmt :)

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    Schon gut Jürgen, du weißt es natürlich besser. Wäre aber schön, wenn du nicht anderen ständig Unverständnis und Unwissen vorwerfen würdest, bloß weil sie deine Vorgaben nicht erfüllen.
    Du schreibst zwar, jeder Diabetes ist anders, tatsächlich aber akzeptierst du nur das, was du für richtig hältst. Das nervt gewaltig.
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    am 21.03.2015 22:10:45
    Wenn Du damals in der Zeit Deiner Unterzuckerungen die Möglichkeit zu messen wie heute gehabt hättest, hättest Du mit sehr großer Wahrscheinlichkeit meistens so um ne Stunde vorher deutlich zu hohen Blutzucker messen können.

    Kann der Fasan nicht. Deswegen würde mir an seiner Stelle die Erklärung Unterzucker ohne wirklich Unterzucker zumal für die Symptome nicht so einfach ausreichen, und ich würd vom Arzt erwarten, dass er weitere Möglichkeiten untersucht.

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    am 22.03.2015 09:46:35
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn Du damals in der Zeit Deiner Unterzuckerungen die Möglichkeit zu messen wie heute gehabt hättest, hättest Du mit sehr großer Wahrscheinlichkeit meistens so um ne Stunde vorher deutlich zu hohen Blutzucker messen können.

    Kann der Fasan nicht. Deswegen würde mir an seiner Stelle die Erklärung Unterzucker ohne wirklich Unterzucker zumal für die Symptome nicht so einfach ausreichen, und ich würd vom Arzt erwarten, dass er weitere Möglichkeiten untersucht.

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    Das ist wieder mal typisch für dich, du liest anderer Leute Beiträge nicht, sondern spulst einfach deine ewiggleichen Vorträge über Diabetes ab und klammerst dich an das, was du dir aus dem Internet zusammengesucht hast und verkündest deine von dir festgelegten Zahlen um zu beweisen, daß du recht hast.
    Was soll das? Woher willst du meine Werte kennen? Ich schrieb in meinem Beitrag, daß diese UZ-Zustände auch bei meiner Bekannten auftraten, die niemals einen Diabetes bekam. Ich selbst hatte das seit meiner Kindheit. aber das hast du großzügigerweise überlesen, denn das paßt ja nicht in dein Konzept.
    Ich werde dich kaum daran hindern können, deine Tiraden hier zu verbreiten, aber ich verbitte mir, daß du ständig meine Beiträge ignorierst und meine persönlichen Erfahrungen als Unsinn abtust. Woher willst du wissen, daß für manchen meine Erfahrungen nützlicher sind als deine, aus dem Internet kopierten Weisheiten.

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  • ferrato

    Rang: Gast
    am 22.03.2015 12:35:26
    Hallo Jürgen,

    angesichts dessen, dass Du anderer Leute Meinung nicht einmal zur Kenntnis nimmst, geschweige denn diese respektierst, solltest Du mal über Deine Signatur nachdenken.

  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 22.03.2015 12:50:22
    Apropos lesen. Wer den 1 Thread genau gelesen hat, der Stolpert über z.B:
    1. Knallrotes Gesicht. Ich habe noch nie jemanden mit UZ gesehen der ein knallrotes Gesicht hat.
    2. Das 1. Mal in Berührung mit Unterzuckerung innerhalb einer Diät.

    Frag mich warum man da weiterdiskutiert :-)
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    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 22.03.2015 16:58:49
    Moin EH,

    sorry, da hab ich mich offenbar missverständlich ausgedrückt. Selbstverständlich gibt es Unterzucker ohne Diabetes und ohne Medikamente, die den Blutzucker senken. In einzelnen Fällen, die ich recht zuverlässig belegt gefunden habe, bis hinunter an 30mg/dl.

    Aber es gibt keine massiven Unterzucker-Symptome, die vom Blutzucker kommen könnten, ohne tatsächlich messbar fortgeschrittenen Unterzucker.
    Für Betroffene, die keinen Diabetes haben und die sich die meisten von 24 Stunden bei deutlich unter 100mg/dl aufhalten wie der Fasan, also so in der Gegend von 40mg/dl. - Und ein hochroter Kopf ist mir als Unterzucker-Symptom völlig unbekannt.

    Bitte, ich will Dich nicht ärgern. Ich will nur den Fasan drauf hin weisen, dass seine Beschwerden auf einen ganz anderen als einen Blutzucker-Defekt hinweisen könnten.

    Bisdann, Jürgen

    @Fasan
    Hier mal ne Grafik, die blau den durchschnittlichen Blutzucker-Verlauf bei Gesunden mit viel Cola o.ä. zeigt. Die ähnlichen braunen Kurven darüber und darunter zeigen, wie weit einzelne Probanden von diesem Durchschnitt abgewichen sind. Auch bei den niedrigen gibt es in der Beschreibung zu der zugehörigen Studie keinerlei Hinweis auf die geringsten Unterzucker-Symptome.

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  • ferrato

    Rang: Gast
    am 22.03.2015 17:41:38
    hjt_Jürgen schrieb:

    ......
    Bitte, ich will Dich nicht ärgern. Ich will nur den Fasan drauf hin weisen, dass seine Beschwerden auf einen ganz anderen als einen Blutzucker-Defekt hinweisen könnten.

    Bisdann, Jürgen

    @Fasan
    ......
    Auch bei den niedrigen gibt es in der Beschreibung zu der zugehörigen Studie keinerlei Hinweis auf die geringsten Unterzucker-Symptome.



    Hallo Jürgen,

    genau das haben so gut wie alle in ihren vorherigen Beiträgen auch schon geschrieben. Wozu also nochmal?

    Und kannst Du mir einen einzigen vernünftigen Grund nennen, warum Unterzucker bei Nichtdiabetikern nicht mit den gleichen Symptomen einhergeht, wie bei Diabetikern? Das ist doch völliger Humbug. Denn der Auslöser ist das Gehirn, welches Glucose anfordert.
    Zitat Dr. Matthias Riedl, Ernährungsmediziner und Diabetologe aus Hamburg:
    "Sinkt der Blutzuckerspiegel ab und das Gehirn bekommt zu wenig Zucker, fordert es diesen vehement ein. Botenstoffe werden ausgeschüttet, die uns über Symptome wie Zittern und Heißhunger warnen und signalisieren: Iss Kohlenhydrate. Gleichzeitig aktiviert der Organismus bestimmte Mechanismen, die Zucker, genauer gesagt Glukose, aus körpereigenen Depots freisetzen."
    Zitat Ende. Dieser Text bezieht sich auf Unterzucker bei Nichtdiabetikern.
    Welche Aussage ist nun wahrscheinlicher? Die eines Ernährungsmediziners und Diabetologen oder die des Laien Jürgen?
    Hmmmm echt schwere Wahl :-(



    Bearbeitet von User am 22.03.2015 17:43:38. Grund: Ergänzung
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 22.03.2015 18:35:34
    Als Diabetiker kennt man das doch- Psydohypos- wer längere Zeit mit höheren Blutzuckerwerte lebt und dann seine Werte schnell auf das therapeutische Niveau reguliert, der hat das Gefühl Hypoglykämie zu erleiden, bei Werten die eigentlich viel zu hoch sind. Wer seine Werte längere Zeit sehr niedrig hält der spürt dann eine echte Hypoglykämie nicht im anrauschen. Ich, für mich finde es sicherer schon bei 75 mg/dl Hypogefühle zu entwickeln, als eine echte Hypoglykemie zu erleiden.Also halte ich meine Werte etwas höher. Wenn also jemand dessen Werte ständig zwischen 60- 80 -100 liegen Hypoglykämie Gefühle entwickelt, dann müss dessen Schwelle doch viel niedriger liegen. Habe dennoch einen hba1c von 5,8 durch viele Hypos.
    Bearbeitet von User am 22.03.2015 18:44:50. Grund: erweiterung
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    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 22.03.2015 18:36:04
    quote Dr. Riedel:
    "... empfiehlt sich eine ärztliche Untersuchung. Denn erstens können andere Krankheiten vermeintlich die Symptome eines Unterzuckers auslösen, obwohl gar keiner vorliegt."

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  • ferrato

    Rang: Gast
    am 22.03.2015 22:24:40
    Jürgen, machst Du das eigentlich absichtlich, oder ist es schlicht unvermögen, eine Antwort auf die tatsächlich gestellte Frage zu geben?

    Auf Deine Behauptung, es gäbe keine massiven Unterzucker-Symptome, die vom Blutzucker kommen könnten und Deinem Hinweis auf eine Studie, in der keine Unterzucker-Symptome festgestellt worden sein sollen habe ich mir die Frage nach einem vernünftigen Grund, warum es bei Nichtdiabetikern nicht die gleichen symptome geben sollte, erlaubt.

    Deine Antwort: empfiehlt sich eine ärztliche Untersuchung. Denn erstens können andere Krankheiten vermeintlich die Symptome eines Unterzuckers auslösen, obwohl gar keiner vorliegt.

    Das ist genau das, was alle in diesem Thread dem Fragesteller schon geantwortet haben, aber in keinster Weise eine Antwort auf meine gestellte Frage. Du lenkst, wahrscheinlich mangels einer plausiblen Antwort, einfach wieder in eine andere Richtung ab. Der Fragesteller, in diesem Fall Fasan, bleibt dabei in seinem eigenen Thread auf der Strecke und gibt (hoffentlich nicht) einfach auf. Und alles nur, um Dein EGO zu befriedigen.
    Letztendlich leibt aber nur die Feststellung, dass Du keine Antwort geben konntest.
    Bearbeitet von User am 22.03.2015 22:27:30. Grund: Nachtrag
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    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 23.03.2015 16:41:16
    ferrato schrieb:
    Jürgen, machst Du das eigentlich absichtlich, oder ist es schlicht unvermögen, eine Antwort auf die tatsächlich gestellte Frage zu geben?



    gekürzt....

    Allmählich glaube ich, daß es wirklich Unvermögen ist. Ich kenne Jürgen nun schon seit Jahren aus verschiedenen Foren und hab eigentlich nie erlebt, daß er eine Frage direkt beantwortet hat. Es kommt immer derselbe Sermon über Diabetes mit seiner Auslegung der Werte, die zeigen, ob man Diabetes hat oder nicht,
    Ich hab ihm schon ein paar Mal gesagt, daß ein Mensch keine Maschine ist und deshalb auch nicht so reagieren kann. Natürlich hab ich nie eine Antwort darauf bekommen. so wenig wie auf die Frage, wie ein berufstätiger Mensch den von ihm empfohlenen langen Spaziergang oder andere Turnübungen machen soll um die Werte im Zaum zu halten, Mein Chef wäre ziemlich verwundert gewesen, wenn ich die kurze Mittagspause plötzlich auf 2 Stunden ausgeweitet hätte. Und da ist er bestimmt keine Ausnahme.
    Sowas ist Traumtänzerei.
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    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 23.03.2015 18:53:38
    ferrato schrieb:
    Auf Deine Behauptung, es gäbe keine massiven Unterzucker-Symptome, die vom Blutzucker kommen könnten und Deinem Hinweis auf eine Studie, in der keine Unterzucker-Symptome festgestellt worden sein sollen habe ich mir die Frage nach einem vernünftigen Grund, warum es bei Nichtdiabetikern nicht die gleichen symptome geben sollte, erlaubt.


    Hier speziell bei gleich niedrigem BZ im unteren Gesund-Bereich:
    Vielleicht, weil der Organismus allgemein bei Diabetikern (Ausnahmen bestätigen die Regel) einen insgesamt erheblich höheren Blutzucker gewöhnt ist und erwartet/darauf eingestellt ist, als bei Nichtdiabetikern? Und weil allgemeine Erfahrung ist, dass mit der Verbesserung der Einstellung=Absenkung des gesamten Blutzucker-Verlaufs im unteren Zielbereich zunächst häufiger Hyposymptome auftreten können, bis sich die Betroffenen nach einigen Tagen bis Wochen mit ihrem Organismus an die niedrigeren Blutzucker-Verläufe mit den insgesamt niedrigeren Glukose-Konzentrationen gewöhnt haben?

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    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 23.03.2015 20:00:42
    Das kann ja wohl nicht wahr sein. Du nennst allen Ernstes das Absenken des gesamten Blutzuckerverlaufs in den unteren Zielbereich eine Verbesserung der Einstellung? Hast Du auch nur die Spur einer Ahnung, was Du mit solchen Ratschlägen anrichten kannst, wenn hier irgend ein Insulinpflichtiger Diabetiker diesen Rat befolgt?
    So eine Aussage ist schlicht unverantwortlich und ich gebe es freiweg zu, Du machst mich mit solchen hochgefährlichen Statements Stinksauer!!! :-(
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 23.03.2015 20:10:31
    ferrato schrieb:
    Das kann ja wohl nicht wahr sein. Du nennst allen Ernstes das Absenken des gesamten Blutzuckerverlaufs in den unteren Zielbereich eine Verbesserung der Einstellung? Hast Du auch nur die Spur einer Ahnung, was Du mit solchen Ratschlägen anrichten kannst, wenn hier irgend ein Insulinpflichtiger Diabetiker diesen Rat befolgt?
    So eine Aussage ist schlicht unverantwortlich und ich gebe es freiweg zu, Du machst mich mit solchen hochgefährlichen Statements Stinksauer!!! :-(



    Tja, so kann man das im Internet lesen, weil bei insulinspritzenden Diabetikern kommen Unterzuckerungen nur vor, wenn der Diabetiker einen Fehler gemacht hat. Das verkündet Jürgen immer wieder, schließlich reagiert jeder Diabetiker immer genauso wie alle anderen.

    Bei mir ist das anders, mein BZ macht gelegentlich was er will ohne mich zu fragen. Aber natürlich mache ich da was falsch, denn daß er mal nach dem Frühstück rauf und mal runter geht (unter den gleichen Bedingungen wohlgemerkt), das kann nicht sein, weil es nicht sein darf.
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