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Häufige Unterzuckerung - Vorbote von Diabetes?

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    am 21.03.2015 18:53:29
    hjt_Jürgen schrieb:
    Diabetes ist Überzucker, und zwar nicht nur ein bisschen, sondern schon vergleichsweise gewaltig. Doch, es gibt auf dem Weg dahin oft den Unterzucker als Reaktion auf vorherigen immer höheren und immer längeren Überzucker.

    Aber bei Menschen, deren Blutzucker sich nur mit viiiiel Glukose auf 140 zwingen lässt, also gerade mal an die Obergrenze von von völlig gesund, sind 60mg/dl kein Unterzucker. Der beginnt für Stoffwechselgesunde erst ab 50mg/dl und setzt dann auch nicht so vehement ein, wie vom Fasan beschrieben.

    Ab 70mg/dl abwärts Unterzucker gilt nur für Menschen, die sich normal im Blutzucker-Bereich über 100mg/dl aufhalten und mit Blutzucker senkenden Medikamenten behandelt werden. Und auch dann verursachen 60mg/dl noch keine so starken Symptome.

    Ich kenne viele Menschen, die alle unwohlen Gelegenheiten als Unterzucker deuten und schnell mal ne Süßigkeit rein schieben. Und ich weiß von vielen Ärzten, dass sie die Krankheits-Vorschläge ihrer Patienten gern annehmen. Wenn also jemand ein bisschen rundlicher ist und damit schon auf den ersten Blick in das Diabetes-Beute-Schema passt und sich selbst da auch noch kritiklos freiwillig einsortiert, ist dem Dok nicht zu verdenken, wenn er das Zuspiel gerne aufnimmt :)

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    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.



    Schon gut Jürgen, du weißt es natürlich besser. Wäre aber schön, wenn du nicht anderen ständig Unverständnis und Unwissen vorwerfen würdest, bloß weil sie deine Vorgaben nicht erfüllen.
    Du schreibst zwar, jeder Diabetes ist anders, tatsächlich aber akzeptierst du nur das, was du für richtig hältst. Das nervt gewaltig.
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    am 21.03.2015 18:54:07
    hjt_Jürgen schrieb:
    Diabetes ist Überzucker, und zwar nicht nur ein bisschen, sondern schon vergleichsweise gewaltig. Doch, es gibt auf dem Weg dahin oft den Unterzucker als Reaktion auf vorherigen immer höheren und immer längeren Überzucker.

    Aber bei Menschen, deren Blutzucker sich nur mit viiiiel Glukose auf 140 zwingen lässt, also gerade mal an die Obergrenze von von völlig gesund, sind 60mg/dl kein Unterzucker. Der beginnt für Stoffwechselgesunde erst ab 50mg/dl und setzt dann auch nicht so vehement ein, wie vom Fasan beschrieben.

    Ab 70mg/dl abwärts Unterzucker gilt nur für Menschen, die sich normal im Blutzucker-Bereich über 100mg/dl aufhalten und mit Blutzucker senkenden Medikamenten behandelt werden. Und auch dann verursachen 60mg/dl noch keine so starken Symptome.

    Ich kenne viele Menschen, die alle unwohlen Gelegenheiten als Unterzucker deuten und schnell mal ne Süßigkeit rein schieben. Und ich weiß von vielen Ärzten, dass sie die Krankheits-Vorschläge ihrer Patienten gern annehmen. Wenn also jemand ein bisschen rundlicher ist und damit schon auf den ersten Blick in das Diabetes-Beute-Schema passt und sich selbst da auch noch kritiklos freiwillig einsortiert, ist dem Dok nicht zu verdenken, wenn er das Zuspiel gerne aufnimmt :)

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    Schon gut Jürgen, du weißt es natürlich besser. Wäre aber schön, wenn du nicht anderen ständig Unverständnis und Unwissen vorwerfen würdest, bloß weil sie deine Vorgaben nicht erfüllen.
    Du schreibst zwar, jeder Diabetes ist anders, tatsächlich aber akzeptierst du nur das, was du für richtig hältst. Das nervt gewaltig.
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    am 21.03.2015 22:10:45
    Wenn Du damals in der Zeit Deiner Unterzuckerungen die Möglichkeit zu messen wie heute gehabt hättest, hättest Du mit sehr großer Wahrscheinlichkeit meistens so um ne Stunde vorher deutlich zu hohen Blutzucker messen können.

    Kann der Fasan nicht. Deswegen würde mir an seiner Stelle die Erklärung Unterzucker ohne wirklich Unterzucker zumal für die Symptome nicht so einfach ausreichen, und ich würd vom Arzt erwarten, dass er weitere Möglichkeiten untersucht.

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    am 22.03.2015 09:46:35
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn Du damals in der Zeit Deiner Unterzuckerungen die Möglichkeit zu messen wie heute gehabt hättest, hättest Du mit sehr großer Wahrscheinlichkeit meistens so um ne Stunde vorher deutlich zu hohen Blutzucker messen können.

    Kann der Fasan nicht. Deswegen würde mir an seiner Stelle die Erklärung Unterzucker ohne wirklich Unterzucker zumal für die Symptome nicht so einfach ausreichen, und ich würd vom Arzt erwarten, dass er weitere Möglichkeiten untersucht.

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    Das ist wieder mal typisch für dich, du liest anderer Leute Beiträge nicht, sondern spulst einfach deine ewiggleichen Vorträge über Diabetes ab und klammerst dich an das, was du dir aus dem Internet zusammengesucht hast und verkündest deine von dir festgelegten Zahlen um zu beweisen, daß du recht hast.
    Was soll das? Woher willst du meine Werte kennen? Ich schrieb in meinem Beitrag, daß diese UZ-Zustände auch bei meiner Bekannten auftraten, die niemals einen Diabetes bekam. Ich selbst hatte das seit meiner Kindheit. aber das hast du großzügigerweise überlesen, denn das paßt ja nicht in dein Konzept.
    Ich werde dich kaum daran hindern können, deine Tiraden hier zu verbreiten, aber ich verbitte mir, daß du ständig meine Beiträge ignorierst und meine persönlichen Erfahrungen als Unsinn abtust. Woher willst du wissen, daß für manchen meine Erfahrungen nützlicher sind als deine, aus dem Internet kopierten Weisheiten.

     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 22.03.2015 12:35:26
    Hallo Jürgen,

    angesichts dessen, dass Du anderer Leute Meinung nicht einmal zur Kenntnis nimmst, geschweige denn diese respektierst, solltest Du mal über Deine Signatur nachdenken.

  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 22.03.2015 12:50:22
    Apropos lesen. Wer den 1 Thread genau gelesen hat, der Stolpert über z.B:
    1. Knallrotes Gesicht. Ich habe noch nie jemanden mit UZ gesehen der ein knallrotes Gesicht hat.
    2. Das 1. Mal in Berührung mit Unterzuckerung innerhalb einer Diät.

    Frag mich warum man da weiterdiskutiert :-)
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    am 22.03.2015 16:58:49
    Moin EH,

    sorry, da hab ich mich offenbar missverständlich ausgedrückt. Selbstverständlich gibt es Unterzucker ohne Diabetes und ohne Medikamente, die den Blutzucker senken. In einzelnen Fällen, die ich recht zuverlässig belegt gefunden habe, bis hinunter an 30mg/dl.

    Aber es gibt keine massiven Unterzucker-Symptome, die vom Blutzucker kommen könnten, ohne tatsächlich messbar fortgeschrittenen Unterzucker.
    Für Betroffene, die keinen Diabetes haben und die sich die meisten von 24 Stunden bei deutlich unter 100mg/dl aufhalten wie der Fasan, also so in der Gegend von 40mg/dl. - Und ein hochroter Kopf ist mir als Unterzucker-Symptom völlig unbekannt.

    Bitte, ich will Dich nicht ärgern. Ich will nur den Fasan drauf hin weisen, dass seine Beschwerden auf einen ganz anderen als einen Blutzucker-Defekt hinweisen könnten.

    Bisdann, Jürgen

    @Fasan
    Hier mal ne Grafik, die blau den durchschnittlichen Blutzucker-Verlauf bei Gesunden mit viel Cola o.ä. zeigt. Die ähnlichen braunen Kurven darüber und darunter zeigen, wie weit einzelne Probanden von diesem Durchschnitt abgewichen sind. Auch bei den niedrigen gibt es in der Beschreibung zu der zugehörigen Studie keinerlei Hinweis auf die geringsten Unterzucker-Symptome.

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  • ferrato

    Rang: Gast
    am 22.03.2015 17:41:38
    hjt_Jürgen schrieb:

    ......
    Bitte, ich will Dich nicht ärgern. Ich will nur den Fasan drauf hin weisen, dass seine Beschwerden auf einen ganz anderen als einen Blutzucker-Defekt hinweisen könnten.

    Bisdann, Jürgen

    @Fasan
    ......
    Auch bei den niedrigen gibt es in der Beschreibung zu der zugehörigen Studie keinerlei Hinweis auf die geringsten Unterzucker-Symptome.



    Hallo Jürgen,

    genau das haben so gut wie alle in ihren vorherigen Beiträgen auch schon geschrieben. Wozu also nochmal?

    Und kannst Du mir einen einzigen vernünftigen Grund nennen, warum Unterzucker bei Nichtdiabetikern nicht mit den gleichen Symptomen einhergeht, wie bei Diabetikern? Das ist doch völliger Humbug. Denn der Auslöser ist das Gehirn, welches Glucose anfordert.
    Zitat Dr. Matthias Riedl, Ernährungsmediziner und Diabetologe aus Hamburg:
    "Sinkt der Blutzuckerspiegel ab und das Gehirn bekommt zu wenig Zucker, fordert es diesen vehement ein. Botenstoffe werden ausgeschüttet, die uns über Symptome wie Zittern und Heißhunger warnen und signalisieren: Iss Kohlenhydrate. Gleichzeitig aktiviert der Organismus bestimmte Mechanismen, die Zucker, genauer gesagt Glukose, aus körpereigenen Depots freisetzen."
    Zitat Ende. Dieser Text bezieht sich auf Unterzucker bei Nichtdiabetikern.
    Welche Aussage ist nun wahrscheinlicher? Die eines Ernährungsmediziners und Diabetologen oder die des Laien Jürgen?
    Hmmmm echt schwere Wahl :-(



    Bearbeitet von User am 22.03.2015 17:43:38. Grund: Ergänzung
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 22.03.2015 18:35:34
    Als Diabetiker kennt man das doch- Psydohypos- wer längere Zeit mit höheren Blutzuckerwerte lebt und dann seine Werte schnell auf das therapeutische Niveau reguliert, der hat das Gefühl Hypoglykämie zu erleiden, bei Werten die eigentlich viel zu hoch sind. Wer seine Werte längere Zeit sehr niedrig hält der spürt dann eine echte Hypoglykämie nicht im anrauschen. Ich, für mich finde es sicherer schon bei 75 mg/dl Hypogefühle zu entwickeln, als eine echte Hypoglykemie zu erleiden.Also halte ich meine Werte etwas höher. Wenn also jemand dessen Werte ständig zwischen 60- 80 -100 liegen Hypoglykämie Gefühle entwickelt, dann müss dessen Schwelle doch viel niedriger liegen. Habe dennoch einen hba1c von 5,8 durch viele Hypos.
    Bearbeitet von User am 22.03.2015 18:44:50. Grund: erweiterung
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    am 22.03.2015 18:36:04
    quote Dr. Riedel:
    "... empfiehlt sich eine ärztliche Untersuchung. Denn erstens können andere Krankheiten vermeintlich die Symptome eines Unterzuckers auslösen, obwohl gar keiner vorliegt."

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