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Häufige Unterzuckerung - Vorbote von Diabetes?
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ferrato
Rang: Gastam 22.03.2015 22:24:40
Jürgen, machst Du das eigentlich absichtlich, oder ist es schlicht unvermögen, eine Antwort auf die tatsächlich gestellte Frage zu geben?
Auf Deine Behauptung, es gäbe keine massiven Unterzucker-Symptome, die vom Blutzucker kommen könnten und Deinem Hinweis auf eine Studie, in der keine Unterzucker-Symptome festgestellt worden sein sollen habe ich mir die Frage nach einem vernünftigen Grund, warum es bei Nichtdiabetikern nicht die gleichen symptome geben sollte, erlaubt.
Deine Antwort: empfiehlt sich eine ärztliche Untersuchung. Denn erstens können andere Krankheiten vermeintlich die Symptome eines Unterzuckers auslösen, obwohl gar keiner vorliegt.
Das ist genau das, was alle in diesem Thread dem Fragesteller schon geantwortet haben, aber in keinster Weise eine Antwort auf meine gestellte Frage. Du lenkst, wahrscheinlich mangels einer plausiblen Antwort, einfach wieder in eine andere Richtung ab. Der Fragesteller, in diesem Fall Fasan, bleibt dabei in seinem eigenen Thread auf der Strecke und gibt (hoffentlich nicht) einfach auf. Und alles nur, um Dein EGO zu befriedigen.
Letztendlich leibt aber nur die Feststellung, dass Du keine Antwort geben konntest.
Bearbeitet von User am 22.03.2015 22:27:30. Grund: Nachtrag -
am 23.03.2015 16:41:16
ferrato schrieb:
Jürgen, machst Du das eigentlich absichtlich, oder ist es schlicht unvermögen, eine Antwort auf die tatsächlich gestellte Frage zu geben?
gekürzt....
Allmählich glaube ich, daß es wirklich Unvermögen ist. Ich kenne Jürgen nun schon seit Jahren aus verschiedenen Foren und hab eigentlich nie erlebt, daß er eine Frage direkt beantwortet hat. Es kommt immer derselbe Sermon über Diabetes mit seiner Auslegung der Werte, die zeigen, ob man Diabetes hat oder nicht,
Ich hab ihm schon ein paar Mal gesagt, daß ein Mensch keine Maschine ist und deshalb auch nicht so reagieren kann. Natürlich hab ich nie eine Antwort darauf bekommen. so wenig wie auf die Frage, wie ein berufstätiger Mensch den von ihm empfohlenen langen Spaziergang oder andere Turnübungen machen soll um die Werte im Zaum zu halten, Mein Chef wäre ziemlich verwundert gewesen, wenn ich die kurze Mittagspause plötzlich auf 2 Stunden ausgeweitet hätte. Und da ist er bestimmt keine Ausnahme.
Sowas ist Traumtänzerei. -
am 23.03.2015 18:53:38
ferrato schrieb:
Auf Deine Behauptung, es gäbe keine massiven Unterzucker-Symptome, die vom Blutzucker kommen könnten und Deinem Hinweis auf eine Studie, in der keine Unterzucker-Symptome festgestellt worden sein sollen habe ich mir die Frage nach einem vernünftigen Grund, warum es bei Nichtdiabetikern nicht die gleichen symptome geben sollte, erlaubt.
Hier speziell bei gleich niedrigem BZ im unteren Gesund-Bereich:
Vielleicht, weil der Organismus allgemein bei Diabetikern (Ausnahmen bestätigen die Regel) einen insgesamt erheblich höheren Blutzucker gewöhnt ist und erwartet/darauf eingestellt ist, als bei Nichtdiabetikern? Und weil allgemeine Erfahrung ist, dass mit der Verbesserung der Einstellung=Absenkung des gesamten Blutzucker-Verlaufs im unteren Zielbereich zunächst häufiger Hyposymptome auftreten können, bis sich die Betroffenen nach einigen Tagen bis Wochen mit ihrem Organismus an die niedrigeren Blutzucker-Verläufe mit den insgesamt niedrigeren Glukose-Konzentrationen gewöhnt haben?
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
ferrato
Rang: Gastam 23.03.2015 20:00:42
Das kann ja wohl nicht wahr sein. Du nennst allen Ernstes das Absenken des gesamten Blutzuckerverlaufs in den unteren Zielbereich eine Verbesserung der Einstellung? Hast Du auch nur die Spur einer Ahnung, was Du mit solchen Ratschlägen anrichten kannst, wenn hier irgend ein Insulinpflichtiger Diabetiker diesen Rat befolgt?
So eine Aussage ist schlicht unverantwortlich und ich gebe es freiweg zu, Du machst mich mit solchen hochgefährlichen Statements Stinksauer!!! :-(
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am 23.03.2015 20:10:31
ferrato schrieb:
Das kann ja wohl nicht wahr sein. Du nennst allen Ernstes das Absenken des gesamten Blutzuckerverlaufs in den unteren Zielbereich eine Verbesserung der Einstellung? Hast Du auch nur die Spur einer Ahnung, was Du mit solchen Ratschlägen anrichten kannst, wenn hier irgend ein Insulinpflichtiger Diabetiker diesen Rat befolgt?
So eine Aussage ist schlicht unverantwortlich und ich gebe es freiweg zu, Du machst mich mit solchen hochgefährlichen Statements Stinksauer!!! :-(
Tja, so kann man das im Internet lesen, weil bei insulinspritzenden Diabetikern kommen Unterzuckerungen nur vor, wenn der Diabetiker einen Fehler gemacht hat. Das verkündet Jürgen immer wieder, schließlich reagiert jeder Diabetiker immer genauso wie alle anderen.
Bei mir ist das anders, mein BZ macht gelegentlich was er will ohne mich zu fragen. Aber natürlich mache ich da was falsch, denn daß er mal nach dem Frühstück rauf und mal runter geht (unter den gleichen Bedingungen wohlgemerkt), das kann nicht sein, weil es nicht sein darf.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
ferrato
Rang: Gastam 23.03.2015 20:18:15
Meine Rede :-)
Ich bin vollauf zufrieden, wenn ich Werte zwischen 100-120 erreiche. Im Gegenteil, ich werde schon hellhörig auf meinen Körper, wenn das Messgerät mal 80-90 zeigt. Ausserdem glaube ich auch nicht, dass Jürgen schon mal ne echte HYPO mit komplettem wegtreten hatte mitsamt den Nachwirkungen am nächsten Tag. Sonst würde er seine geliebten Grenzwerte sehr schnell nach oben korrigieren.
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am 23.03.2015 20:50:31
Von Spitzen bei 300 und Tälern bei 150 zu Spitzen bei 200 und Tälern bei 100 sehe ich
a) als Verbesserung der Einstellung und
b) Absenkung des gesamten BZ-Verlaufs.
Und dabei kann es durchaus vorkommen, dass Betroffene in der ersten Zeit bei Annäherung an den unteren Zielbereich=100 Hyposymptome haben. Keine Hyposymptome mehr bei 100, wenn er sich nach einigen Tagen bis Wochen an diese gesündere Untergrenze gewöhnt hat.
Das hatte ich als Beispiel dafür gemeint, dass ganz normal ist, dass sogar bei ein und dem selben Menschen der gleiche niedrige BZ symptomatisch völlig verschieden erlebt werden kann.
Ihr schreibt mir hier alle beständig (und jetzt ja auch wieder mit einem Aufschrei der Entrüstung), dass ein Diabetiker keinen gesunden BZ haben kann.
Auf der Grundlage ist sein Organismus an einen höheren als gesunden Blutzucker gewöhnt. Wenn der dann in den unteren gesunden Bereich bei 70 und darunter kommt, sind Hyposymptome doch mehr als verständlich.
Und aus meiner Sicht viel verständlicher als bei einem Menschen, dessen Blutzucker ausschließlich an den gesunden Bereich gewöhnt ist und sich nicht einmal mit viiiel Cola darüber hinaus bewegen lässt.
Das ist meine direkte Antwort auf ferratos Frage, warum ich
"Hier speziell bei gleich niedrigem BZ im unteren Gesund-Bereich"
bei gesunden Menschen und bei Diabetikern verschiedene Symptome erwarte.
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ferrato
Rang: Gastam 23.03.2015 22:00:02
Jürgen, Du machst es einem nicht leicht...
In Deinem vorherigen Beitrag hast Du nichts von einem Absenken von 200 auf 100 geschrieben, sondern wörtlich:
" Und weil allgemeine Erfahrung ist, dass mit der Verbesserung der Einstellung=Absenkung des gesamten Blutzucker-Verlaufs im unteren Zielbereich zunächst häufiger Hyposymptome auftreten können, bis sich die Betroffenen nach einigen Tagen bis Wochen mit ihrem Organismus an die niedrigeren Blutzucker-Verläufe mit den insgesamt niedrigeren Glukose-Konzentrationen gewöhnt haben?
Du willst also nicht auf 100 sondern in den Bereich um 70 (nach Deiner immer wieder geäußerten Eigendefinition) senken und auch nicht nur die Täler, sondern den kompletten BZ Verlauf. Und bei mir ist der Unterschied zwischen DEINEM definierten Unteren Zielbereich und einer schweren HYPO genau 1 bis 1,5 IE, je nach Tageszeit. Ganz zu schweigen von der abnahme der HYPO-wahrnehmung bei permanenten Werten in diesem Bereich. Willst Du mir also immer noch sagen, dass es allgemeine Erfahrungen gibt, die dies rechtfertigen?
Meine andere Frage nach den Unterzucker symptomen hast Du nicht beantwortet. Unterstellt, dass Deine Hypothese korrekt wäre, würde das lediglich bedeuten, dass die HYPO Symptome bei Diabetikern, die an höhere BZ Werte gewöhnt sind, einfach früher eintreten.
Es erklärt nicht, warum Nichtdiabetiker nicht die gleichenSymptome haben sollten.
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am 23.03.2015 22:48:18
ferrato schrieb:
Meine andere Frage nach den Unterzucker symptomen hast Du nicht beantwortet. Unterstellt, dass Deine Hypothese korrekt wäre, würde das lediglich bedeuten, dass die HYPO Symptome bei Diabetikern, die an höhere BZ Werte gewöhnt sind, einfach früher eintreten.
Es erklärt nicht, warum Nichtdiabetiker nicht die gleichenSymptome haben sollten.
Selbstverständlich können sie die gleichen Symptome haben. DAS wollte(!) ich eigentlich auch nie bestreiten. Aber hier ging es immer um Hypo-Symptome im Bereich zwischen 50 und 70mg/dl. Und ein Nichtdiabetiker, der bei 70 die gleichen Hypo-Symptome zeigt wie vielleicht Du, ist in der weit überwiegenden Mehrzahl aller Fälle (von Ausnahmen weiß ich in manchen Mody-Fällen) eben kein Nichtdiabetiker und wird eben auch so einen alltäglichen diabetischen BZ-Verlauf haben wie Du. Also tatsächlich kein Nichtdiabetiker sondern Diabetiker sein.
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DM1Diabetes
Rang: Gastam 23.03.2015 23:11:49
Was ist Gesund?
Bei vielen Patienten die Insulin-spritzen ist es doch ein Tanz auf den Drahtseil.
Da stehen zwei Ziele, die beide die Gesundheit betreffen. Daß eine Ziel ist möglichst nah an Ideale Wertebereiche zu kommen. Das andere Ziel ist keine Unterzuckerung zu erleiden. Also versucht man in bereich zu bleiben der beide Ziele gleichzeitig erfüllen kann. Mit zwei Ausnahmen oder Extrempolen;
1.) Menschen die so viel Angst vor Folgekrankheiten durch höhere BZ haben, dass sie jede Unterzuckerung auf sich nehmen um bloß keine Hohen Werte zu haben.
2.) Menschen die so viel Angst haben vor Unterzuckerung dass sie lieber hohe Werte in Kaufnehmenen.
Und dann gibt es schwierige Blutzuckerverläufe, die die BZ Einstellung Schwer machen. Oder Menschen die eine keine Hypowahrnehmung haben usw.
Ich persönlich gehöre keiner der oberen Gruppen an und versuche mich irgend wie durchzulavieren. Nur eines ist mir klar ich würde meine Werte sehr viel niedriger halten als jezt wenn ich Messmethoden hätte die sowohl Hyper als auch Hypoglykemie nicht nur Stichpunktartig anzeigen.