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Low Carb Ernährung und glücklich
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am 01.04.2015 17:19:30
Nimm fast seit Anfang 2x1000 metformin ohne Nebenwirkungen. Lass kartoffeln, reis, nudeln und Zucker im Espresso automatisch weg, aber einmal im Monat zum guten Italiener jederzeit voller Teller Spagetti. Brot vom hofpfister lass ich in Stärke 7 schneiden, also ganz dünn und esse auch zwei bis drei Stück, semmeln am Sonntag werden skelettiert u.s.w., auch gern mal ein Eis oder Pfannkuchen, aber jeden zweiten Tag nordic walken 1 Std. -
am 01.04.2015 17:47:54
steini schrieb:
Nimm fast seit Anfang 2x1000 metformin ohne Nebenwirkungen. Lass kartoffeln, reis, nudeln und Zucker im Espresso automatisch weg, aber einmal im Monat zum guten Italiener jederzeit voller Teller Spagetti. Brot vom hofpfister lass ich in Stärke 7 schneiden, also ganz dünn und esse auch zwei bis drei Stück, semmeln am Sonntag werden skelettiert u.s.w., auch gern mal ein Eis oder Pfannkuchen, aber jeden zweiten Tag nordic walken 1 Std.
Aha - ohne Metformin wurde das demnach noch nicht probiert, oder?
Ich hatte die Metformin-Dosis bis vor einiger Zeit exakt gleich, damit aber eben durchaus Probleme (Verdauung (je nach Hersteller des Präparates) und extreme Kopfscherzen/Migräne). Dann hatte ich das (auch, weil die unteren Werte sehr tief wegsackten, einfach mal weggelassen und siehe da - untere Werte besser (Grenze zum oder im Normalbereich) und obere Werte auch im Limit. Nur geht dann halt Brot, Nudel & Co tatsächlich gar nicht. Die Nudelverzichterei finde ich dann tatsächlich auch etwas schmerzhaft, aber naja ...
Und: ich versuche wenn immer es geht, täglich zu laufen (wandern) (mind. 45 Minuten - manchmal aber auch gerne 6, 7 ... 12 km). Letzteres kann ich zum Glück dank eigener Firma und freierer Zeiteinteilung mir so zusammenbauen. Bei einem normalen Werktätigen wird das zumindest mit größerer Freiluftbetätigung einfach aus zeitlichen Gründen scheitern.
Spannend dabei: es geht schon auch mal eben ein Eis oder etwas Kuchen - allerdings nur, wenn ich danach noch eine Runde weiterlaufen kann (das war bei mir aber auch mit Metformin nicht sehr viel besser).
Das Metformin-freie Diabetikerdasein traue ich mir aber eigentlich auch erst seit dem FGM zu, da ich dort die BZ-Werte halbwegs im Auge habe und rechtzeitig gegensteuern kann - mit normalen Messmethoden würde ich das so vermutlich nicht versuchen wollen, da müsste man sich tatsächlich deutlich mehr als normal pieksen ... so gibts alle Minute automatisch einen Wert und man sieht, wo es lang geht.
Würde das auf Dauer nicht gehen, müsste ich mir eine Metformin-Alternative suchen - die Nebenwirkungen waren in meinem Fall (für mich) nicht akzeptabel.
Definitiv klar ist aber, dass mir die Bewegung alleine nicht ausreichend viel bringen würde - das reicht als Einzelmassnahme m.E. nicht.
Beste Grüße,
Ulf -
am 01.04.2015 17:52:38
steini schrieb:
Nimm fast seit Anfang 2x1000 metformin ohne Nebenwirkungen. Lass kartoffeln, reis, nudeln und Zucker im Espresso automatisch weg, aber einmal im Monat zum guten Italiener jederzeit voller Teller Spagetti. Brot vom hofpfister lass ich in Stärke 7 schneiden, also ganz dünn und esse auch zwei bis drei Stück, semmeln am Sonntag werden skelettiert u.s.w., auch gern mal ein Eis oder Pfannkuchen, aber jeden zweiten Tag nordic walken 1 Std.
Das klappt doch wunderbar. Und wenn's mal nicht mehr ausreicht, es gibt ein geheimes Mittel, das ganz erstaunliche Erfolge bringt. Es heißt Insulin! -
am 16.01.2024 21:39:21 | IP (Hash): 1111288759
Hallo Ulf,
es ist wirklich interessant zu hören, wie du Metformin abgesetzt hast und welche Auswirkungen das auf deinen Blutzucker und dein allgemeines Wohlbefinden hatte. Es scheint, als hättest du eine gute Balance gefunden, indem du auf deine Ernährung achtest und regelmäßig wandern gehst. Das ist eine beeindruckende Leistung, besonders unter Berücksichtigung der Herausforderungen, die mit Diabetes einhergehen.
Dein Ansatz, auf Nudeln und Brot zu verzichten, um die Blutzuckerwerte im Griff zu behalten, ist sicherlich nicht einfach, aber es klingt, als wäre es für dich ein wirksamer Weg. Es ist gut zu hören, dass du dir trotzdem ab und zu ein Eis oder ein Stück Kuchen gönnst, besonders wenn du weißt, dass du danach noch aktiv sein wirst. Diese Balance zwischen Genuss und Gesundheit zu finden, ist so wichtig.
Die Tatsache, dass du täglich spazieren gehst und das mit deinem Berufsleben in Einklang bringen kannst, ist ebenfalls lobenswert. Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil des Managements von Diabetes, und es ist großartig, dass du das in deinen Alltag integrieren kannst.
Die Nutzung des FGM scheint eine große Hilfe zu sein, um deine Blutzuckerwerte besser zu überwachen und entsprechend zu reagieren. Das gibt dir sicherlich ein gewisses Maß an Sicherheit und Kontrolle über deine Diabetes-Management-Strategie.
Tatsächlich scheint die Ernährung einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit zu haben. Ich habe dazu kürzlich einen super spannenden Artikel gelesen: https://www.koch-momente.de/blog/keto-und-langzeitgesundheit-was-sagt-die-wissenschaft
Deine Überlegungen und Erfahrungen sind sehr wertvoll, besonders für andere, die ähnliche Herausforderungen meistern müssen. Vielen Dank, dass du deine Geschichte und Einsichten mit uns teilst. Es ist wirklich inspirierend zu sehen, wie du deinen Weg findest und dabei auf dich und deine Gesundheit achtest.
Beste Grüße und weiterhin viel Erfolg auf deinem Weg!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.