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Diabetes Typ 2, Neu hier! Viele Fragen!!!

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    Mitglied seit: 09.04.2015
    am 09.04.2015 12:39:03
    Hallo Zusammen...

    ich bin 35 Jahre alt habe letzte Woche Donnerstag die Diagnose Diabetes bekommen, der Hba1c Wert lag bei 6,7....Leider habe ich auch Übergewicht 1,60/92 Kilo (habe allerdings schon 5 Kilo abgenommen), durch eine Zahnentzündung konnte ich nicht viel essen...damit habe ich ca. 8 Wochen lang zu tuhn gehabt..jetzt ist der Zahn vor ca. einer Woche gezogen worden und ich kann wieder essen...Aaaaaber mein Doc meinte ich müsste KEINE Medikamente nehmen, Gewicht reduzieren, mehr Bewegung dann würde das schon wieder gehen.....Habe mein Essverhalten jetzt seit letzer Woche Freitag komplett geändert..
    Der Arzt rät mir zu Kohlenhydratarme Kost. Mehr Gemüse und wenig Fett...Gehe auch jeden Tag erstmal 1 Std. etwas schneller spazieren denn ich bin total unsportlich und wollte erstmal damit Bewegung in meinen Alltag reinbringen. ...Seit gestern messe ich meine Blutzuckerwerte und jetzt habe ich Angst...denn die Werte können nicht auf Dauer gesund sein...Heute morgen nach dem Aufstehen hatte ich einen Nüchternwert von 126 dann eine std. später auch nüchtern 140??? Dann habe ich eine Scheibe Vollkornbrot, ein Joghurt 1,8 Fett, etwas Käse und 3gr. Marmelade gegessen, Kräutertee ungesüßt. Habe dann nach einer Stunde gemessen und hatte einen wert von 197, jetzt nach 2,5 Std. 170...Das das nicht in ordnung ist weiß ich ja aaaaber warum bekomme ich keine medikamente???
    Außerdem bin ich wirklich fertig mit meinen Nerven denn ich komme mit dieser Diagnose einfach nicht klar!!! Mein Messgerät habe ich mir bei einem Drogeriemarkt gekauft und einen Termin bei einem Diabetologen wollte ich auch machen...Ich bin total überfordert, viele schreiben gar keine Kohlenhydrate, andere nur reduzieren??? Ich wüsste noch nicht mal was ich frühstücken könnte ohne Kohlenhydrate???
    Diese Diagnose bestimmt seit letzer Woche meinen gesamten Alltag, ich bin ein komplett anderer Mensch geworden, meine Lebenslust ist weg und denke immernur daran was kann ich essen damit der Blutzuckerspiegel nicht hoch geht!!! Morgen möchte meine Familie einen Ausflug in den Zoo machen.. Jetzt frage ich mich schon die ganze Zeit was kann ich für mich mitnehmen, denn Pommes und Wurst sind tabu!!!

    So genug geheult...Habt ihr Tipps für mich im Alltag besser mit Diabetes klar zu kommen???
    Vielen Dank und LG Melanie





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    am 09.04.2015 13:47:12
    famzimmy schrieb:
    Hallo Zusammen...

    ich bin 35 Jahre alt habe letzte Woche Donnerstag die Diagnose Diabetes bekommen, der Hba1c Wert lag bei 6,7....Leider habe ich auch Übergewicht 1,60/92 Kilo (habe allerdings schon 5 Kilo abgenommen), durch eine Zahnentzündung konnte ich nicht viel essen...damit habe ich ca. 8 Wochen lang zu tuhn gehabt..jetzt ist der Zahn vor ca. einer Woche gezogen worden und ich kann wieder essen...Aaaaaber mein Doc meinte ich müsste KEINE Medikamente nehmen, Gewicht reduzieren, mehr Bewegung dann würde das schon wieder gehen.....Habe mein Essverhalten jetzt seit letzer Woche Freitag komplett geändert..
    Der Arzt rät mir zu Kohlenhydratarme Kost. Mehr Gemüse und wenig Fett...Gehe auch jeden Tag erstmal 1 Std. etwas schneller spazieren denn ich bin total unsportlich und wollte erstmal damit Bewegung in meinen Alltag reinbringen. ...Seit gestern messe ich meine Blutzuckerwerte und jetzt habe ich Angst...denn die Werte können nicht auf Dauer gesund sein...Heute morgen nach dem Aufstehen hatte ich einen Nüchternwert von 126 dann eine std. später auch nüchtern 140??? Dann habe ich eine Scheibe Vollkornbrot, ein Joghurt 1,8 Fett, etwas Käse und 3gr. Marmelade gegessen, Kräutertee ungesüßt. Habe dann nach einer Stunde gemessen und hatte einen wert von 197, jetzt nach 2,5 Std. 170...Das das nicht in ordnung ist weiß ich ja aaaaber warum bekomme ich keine medikamente???
    Außerdem bin ich wirklich fertig mit meinen Nerven denn ich komme mit dieser Diagnose einfach nicht klar!!! Mein Messgerät habe ich mir bei einem Drogeriemarkt gekauft und einen Termin bei einem Diabetologen wollte ich auch machen...Ich bin total überfordert, viele schreiben gar keine Kohlenhydrate, andere nur reduzieren??? Ich wüsste noch nicht mal was ich frühstücken könnte ohne Kohlenhydrate???
    Diese Diagnose bestimmt seit letzer Woche meinen gesamten Alltag, ich bin ein komplett anderer Mensch geworden, meine Lebenslust ist weg und denke immernur daran was kann ich essen damit der Blutzuckerspiegel nicht hoch geht!!! Morgen möchte meine Familie einen Ausflug in den Zoo machen.. Jetzt frage ich mich schon die ganze Zeit was kann ich für mich mitnehmen, denn Pommes und Wurst sind tabu!!!

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    Vielen Dank und LG Melanie








    Na man muss sich wohl keine Gedanken über Pommes und Currywwurst im Zoo machen. Kannst vielleicht ja auch mal 3 Stunden ohne essen aushalten und ansonsten klau den Elefanten bisschen Salat ;)

    Gruß
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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 09.04.2015 13:57:25
    sturmbine schrieb:

    Na man muss sich wohl keine Gedanken über Pommes und Currywwurst im Zoo machen. Kannst vielleicht ja auch mal 3 Stunden ohne essen aushalten und ansonsten klau den Elefanten bisschen Salat ;)

    Gruß



    Ein weiterer Qualtiäts-Beitrag von Purea Sturmbiene. Glückwunsch...



    Ohne Kohlenhydrate geht!

    http://www.fitforfun.de/abnehmen/gesund-essen/fuer-zwischendurch-die-top-10-der-besten-low-carb-snacks_aid_11444.html

    http://www.essenohnekohlenhydrate.org/schnelle-rezepte-ohne-kohlenhydrate/
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 09.04.2015 14:02:03
    famzimmy schrieb:
    Hallo Zusammen...

    ich bin 35 Jahre alt habe letzte Woche Donnerstag die Diagnose Diabetes bekommen, der Hba1c Wert lag bei 6,7....Leider habe ich auch Übergewicht 1,60/92 Kilo (habe allerdings schon 5 Kilo abgenommen), durch eine Zahnentzündung konnte ich nicht viel essen...damit habe ich ca. 8 Wochen lang zu tuhn gehabt..jetzt ist der Zahn vor ca. einer Woche gezogen worden und ich kann wieder essen...Aaaaaber mein Doc meinte ich müsste KEINE Medikamente nehmen, Gewicht reduzieren, mehr Bewegung dann würde das schon wieder gehen.....Habe mein Essverhalten jetzt seit letzer Woche Freitag komplett geändert..
    Der Arzt rät mir zu Kohlenhydratarme Kost. Mehr Gemüse und wenig Fett...Gehe auch jeden Tag erstmal 1 Std. etwas schneller spazieren denn ich bin total unsportlich und wollte erstmal damit Bewegung in meinen Alltag reinbringen. ...Seit gestern messe ich meine Blutzuckerwerte und jetzt habe ich Angst...denn die Werte können nicht auf Dauer gesund sein...Heute morgen nach dem Aufstehen hatte ich einen Nüchternwert von 126 dann eine std. später auch nüchtern 140??? Dann habe ich eine Scheibe Vollkornbrot, ein Joghurt 1,8 Fett, etwas Käse und 3gr. Marmelade gegessen, Kräutertee ungesüßt. Habe dann nach einer Stunde gemessen und hatte einen wert von 197, jetzt nach 2,5 Std. 170...Das das nicht in ordnung ist weiß ich ja aaaaber warum bekomme ich keine medikamente???
    Außerdem bin ich wirklich fertig mit meinen Nerven denn ich komme mit dieser Diagnose einfach nicht klar!!! Mein Messgerät habe ich mir bei einem Drogeriemarkt gekauft und einen Termin bei einem Diabetologen wollte ich auch machen...Ich bin total überfordert, viele schreiben gar keine Kohlenhydrate, andere nur reduzieren??? Ich wüsste noch nicht mal was ich frühstücken könnte ohne Kohlenhydrate???
    Diese Diagnose bestimmt seit letzer Woche meinen gesamten Alltag, ich bin ein komplett anderer Mensch geworden, meine Lebenslust ist weg und denke immernur daran was kann ich essen damit der Blutzuckerspiegel nicht hoch geht!!! Morgen möchte meine Familie einen Ausflug in den Zoo machen.. Jetzt frage ich mich schon die ganze Zeit was kann ich für mich mitnehmen, denn Pommes und Wurst sind tabu!!!

    So genug geheult...Habt ihr Tipps für mich im Alltag besser mit Diabetes klar zu kommen???
    Vielen Dank und LG Melanie




    Hallo Melanie,

    den Beitrag von "sturmbiene" kannst Du überlesen, das ist ein Forentroll.

    Die Primärtherapie bei TYP 2 ist zunächst die Umstellung auf gesunde, vollwertige Ernährung und mehr Bewegung. Tabletten werden normalerweise erst verordnet, wenn diese Therapie nicht anschlägt.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dies schon funktionieren kann. Als bei mir die Diagnose erfolgte, hatte ich Werte um 500 und erhebliche Sehstörungen. Nach ca 5-6 Wochen habe ich die Werte wieder halbwegs in den Normalbereich gebracht und auch einige Jahre da halten können. Das geht halt nicht von heute auf morgen.
    Also Kopf hoch und hab ein wenig Geduld mit Dir, das wird schon.

    Viel Glück dabei.
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    am 09.04.2015 14:22:08
    Zahlt eigentlich die Krankenkasse eine prof. Ernährungsberatung in solchen Fällen wie bei Melanie?
    Vielleicht würde das helfen, mit der anfänglichen Überforderung, wie sie schreibt, umzugehen und eine solide Wissensbasis zu erhalten?
  • ferrato

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    am 09.04.2015 14:26:42
    Hallo Julian,

    Meines Wissens nach ja, denn die ist ja in der Diabetesschulung enthalten. Und die sollte man in jedem Fall mitmachen. Bisher konnte man diese Schulung alle 2 Jahre auffrischen, aber da hat sich, glaube ich bei den Kassen was getan, das wird nicht mehr bezahlt. Nur noch bei Therapieänderung, glaube ich.
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    am 09.04.2015 14:28:43
    Hallo...vielen Dank für die aufmunternde Antwort! Für mich ist nun die Frage, ob ich die Kohlenhydrate ganz weg lassen soll oder wirklich nur reduzieren, morgen möchte ich es mal mit Knäckebrot versuchen.
    Ok Ernährungsumstellung und Abnehmen ist ganz klar, natürlich verzichte ich auf alle Süßigkeiten, süße Getränke usw...was ja auch nicht schlimm ist, für mich stellt sich nun die Frage wenn ich mit dieser Ernährungsumstellung und abnehmen es schaffe meine Werte zu verbessern, darf ich dann auch mal wieder ein Eis essen? Oder was ist mit Brot zum Frühstück usw...Also was ich wissen möchte, sollte ich es schaffen (wovon ich positiv ausgehe) auf mein Normalgewicht zu kommen ist es dann möglich mit weniger Kohlenhydraten und 1x in der Woche Kuchen oder Eis ohne Medikamente auszukommen? Was ich damit fragen möchte, ich habe die ganze Woche nicht ein Stück Schokolade gegessen, dürfte ich das dann wieder?
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    am 09.04.2015 14:38:10
    Du wirst auch wieder mal ein Eis oder Kuchen oder Schokolade essen können.

    Aktuell ist's vielleicht keine gute Idee.

    Aber: Kompletter Verzicht ist heutzutage auch nicht mehr nötig.
    Und außerdem ist der Genuss dann gleich doppelt so groß! ;)

    Brot oder Brötchen zum Frühstück – da gibt es viele Alternativen. Und Sonntags gibt's dann mal 'ne Ausnahme... alles eine Sache der Gewöhnung.

    Die Sache mit der Bewegung ist erstmal sehr wichtig!
    Kann durchaus sein, dass hier der Schlüssel zum Erfolg und mal 'nem Eis liegt...
    Laut Deinen Messwerten stehst Du am Anfang der Zucker-Karriere, hier kannst Du echt noch richtig was erreichen.

    Du schaffst das!
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 09.04.2015 14:38:11
    Hallo Melanie,

    komplett verbieten sollte man sich gar nichts, das hält man nicht durch. Hat Dir dein Arzt/Deine Ärztin eine Diabetesschulung mit Ernährungsberatung angeboten? Wenn noch nicht, dann frag einfach mal danach. Die Erstschulung wird von der Kasse übernommen. Dort bekommst Du alle Grundlagen beigebracht. Erst mit dieser Basis kannst Du das selbst abschätzen, was für Dich das geeignetste ist. Hier wird Dir von gesunder Vollkost über LOGI bis hin zu LCHF alles angeboten, das verunsichert letztendlich nur.
    Ich selbst würde um nichts in der Welt auf ein gelegentliches Eis verzichten... :-)

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    am 10.04.2015 23:28:23
    Ein HbA1c-Wert von 6,7 % ist doch noch voll im grünen Bereich!? Mir wurde mal von einem Arzt gesagt, dass früher der Normalwert des HbA1c bei 7,5 % lag...der Wert wurde aber aufgrund von Druck der Pharmaindustrie immer weiter gesenkt, damit diese mehr blutzuckersenkende Medikamente verkaufen um sich damit eine goldene Nase zu verdienen.

    [/quote]

    Als bei mir die Diagnose erfolgte, hatte ich Werte um 500 und erhebliche Sehstörungen. Nach ca 5-6 Wochen habe ich die Werte wieder halbwegs in den Normalbereich gebracht und auch einige Jahre da halten können. Das geht halt nicht von heute auf morgen.

    [/quote]

    @ferrato:
    Wie hast Du das so schnell geschafft?
    Bearbeitet von User am 10.04.2015 23:34:06. Grund: .
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    am 11.04.2015 00:11:16
    TypEinser schrieb:

    Brot oder Brötchen zum Frühstück – da gibt es viele Alternativen. Und Sonntags gibt's dann mal 'ne Ausnahme... alles eine Sache der Gewöhnung.

    Die Sache mit der Bewegung ist erstmal sehr wichtig!



    Welche Alternativen meinst Du? Und was für Bewegungen? Ihr schreibt immer alle so allgemein...nix konkretes.
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    am 11.04.2015 08:48:25
    Mal ein konkretes Beispiel:
    Hatte zum Frühstück 1/2 Scheibe Eiweißbrot mit dick Butter, eine Portion gemischten Salat und 3 dicke TL selbstgemachtes Pflaumenmus. Schon klar, nicht das übliche Frühstück, aber mir schmeckt’s.
    Dafür hätte ich normal 6 Einheiten Insulin gespritzt. Aber wo das Wetter schön ist, radle ich gleich mit nem Hanndrad vor dem Rollstuhl die 8km zum Enkel und kann da dann wahrscheinlich um 100 messen.
    Hatte gestern statt Brot und Pflaumenmus 2 Eier und keinen Bolus-Bedarf, also überhaupt nix für Big Pharma ;)

    ------------------------------------------
    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
    Bearbeitet von User am 11.04.2015 08:54:12. Grund: Ergänzung
  • ferrato

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    am 11.04.2015 09:16:36
    Günter schrieb:

    @ferrato:
    Wie hast Du das so schnell geschafft?



    Naja, bei mir hat es einzig und allein die Bewegung (konkreter Walking) gebracht, da war halt vorher gar nicht mehr viel. Ich habe dabei auch ein paar Kilo abgenommen, aber ich glaube, das Mehr an Bewegung hat das meiste bewirkt. Natürlich hatte ich eine Schulung mit Ernährungsberatung, an deren Empfehlungen hatte ich mich einfach gehalten, habe zuckerhaltige Getränke weggelassen und mich vollwertig ernährt.
    Die 5-6 Wochen sind natürlich geschätzt. Das ist schon so lange her, da habe ich keine Aufzeichnungen mehr. Das hat dann ca. 2-3 Jahre angehalten, dann sind die Werte wieder deutlich schlechter geworden, trotz aller Bemühungen. Die Umstellung auf Tabletten hat damals bei mir gar nichts mehr gebracht, da blieb dann nur noch Insulin.
    Ich kenne aber Leute, die damals mit mir in der SHG waren, die kommen heute noch ohne Tabletten aus. (Sagen sie zumindest :-) ). Der Verlauf ist eben nicht bei jedem gleich.
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    am 11.04.2015 12:40:32
    Hallo alle zusammen!!!

    Vielen dank für eure Hilfe...also ich habe am Montag einen Termin bei meinem Hausarzt und der sagte mir bei der Diagnose das ich mich für eine Diabetesschulung anmelden muss...Aber ich möchte auf der sicheren Seite sein und werde mir einen Termin bei einen Diabetologen machen....Mittlerweile ist es so, das ich schon Angst habe Kohlenhydrate zu essen (Brot, Nudeln, Reis usw)...Im Mittagessen und Abendessen habe ich diese jetzt schon weg gelassen...Aaaaaaber zum Frühstück brauche ich einfach eine Scheibe Brot, dieses besteht aus "Vollkorn" und dazu esse ich Gemüse und mal ein Ei oder auch Joghurt, gestern habe ich erst Mittag gegessen und zwar 1 Sch. Vollkornbrot, 5-6 scheiben Salatgurken, 2 Sch. Kochschinken...War aber gestern total fertig mit meinen Nerven denn ich schaffe es nicht den Wert unter 140 zu bringen nach zwei Std. essen...Dazu zeigt mein Messgerät auch wenn ich mal (um zu testen) drei mal messe unterschiedliche Werte an...Heute morgen gab es ein halbes Roggenbrötchen, halbe Paprika rot, kleine Möhre und eine sch. Kochschinken, dazu ungesüßter Kräutertee.. war dann eben ca. 45 min im schnellen Schritt zu Fuß unterwegs nach zwei Std. habe ich dann gemessen (170/185/226) ...Ist dieses Messgerät überhaupt in ordnung? Dazu muss ich immer etwas quetschen um Blut zu bekommen....Nüchternwert heute morgen nach dem Aufstehen 128 (habe nur 1x gemessen)
    Was ich mich auch frage ist wenn ich ab jetzt immer die Kohlenhydrate weg lasse, so wie ich es mache reagiert der Körper dann wieder anders drauf wenn ich morgens ein Brot esse? Oder soll ich doch lieber wieder mal eine Kartoffel zur Gemüsesuppe zum beispiel? Ach mensch ich weiß einfach nicht was gut ist und was nicht...dazu höre ich immer wieder ab einem Wert von 180 ist es gefährlich...ja aber wenn ich Brot essen dann habe ich diesen..und mir sagt der Arzt Kohlenhydrate reduzieren...jetzt noch keine Medikamente...damit schade ich meinenm Körper doch noch mehr...oder jetzt ein ganzes Stück abnhemen kann dann der Körper wieder besser Kohlenhydrate verarbeiten...ich verstehe nix...lg melanie
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 11.04.2015 13:10:16
    Hallo,
    wenn du die Kohlehydrate eine Zeitlang weglassen würdest und dann wieder welche zu dir nehmen würdest dann, würden sich Deine Werte erst einmal höher liegen. Der Grund dafür ist dass dein Körper mehr Insulin produzieren müsste als gewöhnlich. Für diese Umstellung benötigt er zwei oder drei Tage.

    Mit d3 Blutzuckermessen ist es so eine Sache. Wenn der Finger gequetscht wird um Blut zu gewinnen befördert du auch Gewebeflüssigkeiten an die Oberfläche. Das reduziert die Blutzuckerwerte. Auch ist die Blutzuckerkonzetrationsänderung unterschiedlich schnell an jeden Finger da. Es könnte aber auch zu schwankungen kommen weil die Blättchen nicht in Ordnung sind ( Montagsproduktion, falsch gelagert usw.),
    Ansonsten mach dich nicht so verrückt. Wenn du auf Vollkornbrot oder Vollkorbrötchen umsteigst dann kannst du das zum Frühstück gut essen. Die Angaben in Scheiben sind immer schwierig. Wieviel wiegen den deine 2 Scheiben Brot?
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 11.04.2015 13:10:17
    Hallo,
    wenn du die Kohlehydrate eine Zeitlang weglassen würdest und dann wieder welche zu dir nehmen würdest dann, würden Deine Werte erst einmal höher liegen. Der Grund dafür ist dass dein Körper mehr Insulin produzieren müsste als gewöhnlich. Für diese Umstellung benötigt er zwei oder drei Tage.

    Mit dem Blutzuckermessen ist es so eine Sache. Wenn der Finger gequetscht wird um Blut zu gewinnen befördert du auch Gewebeflüssigkeiten an die Oberfläche. Das reduziert die Blutzuckerwerte. Auch ist die Blutzuckerkonzetrationsänderung unterschiedlich schnell an jeden Finger da. Es könnte aber auch zu schwankungen kommen weil die Blättchen nicht in Ordnung sind ( Montagsproduktion, falsch gelagert usw.),
    Ansonsten mach dich nicht so verrückt. Wenn du auf Vollkornbrot oder Vollkorbrötchen umsteigst dann kannst du das zum Frühstück gut essen. Die Angaben in Scheiben sind immer schwierig. Wieviel wiegen den deine 2 Scheiben Brot?


    Bearbeitet von User am 11.04.2015 13:12:00. Grund: d3
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    Mitglied seit: 11.04.2015
    am 11.04.2015 13:11:02
    famzimmy schrieb:
    Hallo...vielen Dank für die aufmunternde Antwort! Für mich ist nun die Frage, ob ich die Kohlenhydrate ganz weg lassen soll oder wirklich nur reduzieren, morgen möchte ich es mal mit Knäckebrot versuchen.
    Ok Ernährungsumstellung und Abnehmen ist ganz klar, natürlich verzichte ich auf alle Süßigkeiten, süße Getränke usw...was ja auch nicht schlimm ist, für mich stellt sich nun die Frage wenn ich mit dieser Ernährungsumstellung und abnehmen es schaffe meine Werte zu verbessern, darf ich dann auch mal wieder ein Eis essen? Oder was ist mit Brot zum Frühstück usw...Also was ich wissen möchte, sollte ich es schaffen (wovon ich positiv ausgehe) auf mein Normalgewicht zu kommen ist es dann möglich mit weniger Kohlenhydraten und 1x in der Woche Kuchen oder Eis ohne Medikamente auszukommen? Was ich damit fragen möchte, ich habe die ganze Woche nicht ein Stück Schokolade gegessen, dürfte ich das dann wieder?



    Gerade zu Beginn fühlt man sich leicht überfordert. Mach Dich nicht selbstverrückt, sondern kontrolliere lieber Deine Werte )scheinst Du ja sowieso zu machen)
    Iss nur die Hälfte der Brot oder Brötchenmengen und lieber ein Ei dazu, oder ein Stück Hähnchenbrust.
    Auf Knäckebrot umzusteigen bringt nichts, es ist zwar dünn und trocken, besteht aber ebenso aus Mehl wie anderes Brot auch.

    Mir hat es vor Jahren sehr geholfen, mir jeden Wert aufzuschreiben. Hatte mir einfach Tabellen gemacht, morgens mittags und abends. Daran konnte ich nach einer kurzen Zeit sehen, wie die Nahrungsumstellung auch die Werte verbesserte.

    Kopf hoch !
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    am 11.04.2015 14:21:15
    Hallo....also ich esse nur eine Scheibe und diese wiegt 56 Gr.
    Würde mich nicht trauen 2 Scheiben zu essen.... :0(

    LG
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    am 11.04.2015 14:24:52
    DM1Diabetes schrieb:
    Hallo,
    wenn du die Kohlehydrate eine Zeitlang weglassen würdest und dann wieder welche zu dir nehmen würdest dann, würden Deine Werte erst einmal höher liegen. Der Grund dafür ist dass dein Körper mehr Insulin produzieren müsste als gewöhnlich. Für diese Umstellung benötigt er zwei oder drei Tage.

    Mit dem Blutzuckermessen ist es so eine Sache. Wenn der Finger gequetscht wird um Blut zu gewinnen befördert du auch Gewebeflüssigkeiten an die Oberfläche. Das reduziert die Blutzuckerwerte. Auch ist die Blutzuckerkonzetrationsänderung unterschiedlich schnell an jeden Finger da. Es könnte aber auch zu schwankungen kommen weil die Blättchen nicht in Ordnung sind ( Montagsproduktion, falsch gelagert usw.),
    Ansonsten mach dich nicht so verrückt. Wenn du auf Vollkornbrot oder Vollkorbrötchen umsteigst dann kannst du das zum Frühstück gut essen. Die Angaben in Scheiben sind immer schwierig. Wieviel wiegen den deine 2 Scheiben Brot?




    Hallo....also ich esse nur eine Scheibe und diese wiegt 56 Gr.
    Würde mich nicht trauen 2 Scheiben zu essen.... :0(

    LG
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 11.04.2015 16:33:29
    In der nichtmedikamentösen Therapie kannst du die Blutzuckerwerte nicht so schnell verändern da die eventuelle Verbesserung Deiner Werte nur indirekt (durch Gewichtsabnahme und verbesserung der Insulinresistenz) erfolgt. Also bedarf es Geduld. In der Schulung dürfte sicher etwas dazu gesagt werden. Allerdings kann ich zur Schulung von Typ 2 Diabetikern wenig sagen da ich nur speziele Typ 1 Schulungen hatte.
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    am 11.04.2015 21:25:21
    Manche Typ2 können halt abnehmen und mit BMI 18 und 1Stunde Sport täglich und mit minimalen KHs immer noch keinen gesunden Blutzucker erreichen. Wenn man also mit weniger KHs und mehr Bewegung nicht den gewünschten Blutzucker erreicht, würde ich für vernünftig halten, den Arzt um passende Medikation zu bitten. Auf die kann man ja dann immer noch mehr oder weniger verzichten, wenn weniger KHs und Abnehmen und mehr Bewegen, dann doch besser wirken.

    ------------------------------------------
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    am 11.04.2015 22:26:02
    Und wenn Du es einfach mal mit joggen probierst?

    Täglich eine 1/2 Stunde (oder mindestens 5 mal die Woche) bewirkt Wunder für den Stoffwechsel. Wenn Du das 3 Monate lang durchziehst wirst Du staunen, wie sich Dein Blutbild zum Positiven verändert hat.
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    am 11.04.2015 23:28:49
    Hallo Melanie,

    du kannst erst mal ganz ruhig bleiben. Es geht nicht um Tage oder Wochen, sondern um Monate. Selbst wenn es 1 Jahr dauern würde, bis du das richtige Rezept gefunden hast, reicht das noch aus. Viel wichtiger ist, dass du etwas findest, was du dann auch lange durchhalten kannst.

    Der HbA1c von 6,7% ist nicht so sehr schlimm. Langfistig solltest du versuchen, noch ein bisschen weiter runter zu kommen, aber das ist Feintuning und dafür hast du viel Zeit. Jetzt atme ersrt mal tief durch und gewöhne dich langsam an den Gedanken, dass du Diabetes hast. Am Anfang war das für uns alle ein Schock, aber so schlimm ist es wirklich nicht. Diabetes ist zum Glück eine Krankheit, bei der man sehr viel selbst tun kann. Packe es an, aber mit Ruhe und Bedacht. Dein Weg, die KH moderat zu reduzieren und regelmäßige Bewegung in dein Leben einzubauen, ist sehr gut. Dabei geht es nicht darum, ganz auf KH zu verzichten und nicht darum, unbedingt joggen zu müssen. Finde für dich das richtige Maß und nimm dir dafür die Zeit. die du brauchst.

    LG Rainer
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  • ferrato

    Rang: Gast
    am 12.04.2015 00:02:22
    Rainer schrieb:
    Hallo Melanie,
    .....
    Dein Weg, die KH moderat zu reduzieren und regelmäßige Bewegung in dein Leben einzubauen, ist sehr gut.
    .....



    Hallo Melanie,
    Hier muss ich Rainer, wie schon so oft, widersprechen. Eine reduzierung der KH entspricht nicht der nationalen Versorgungsleitlinie der DDG, die eine "gesunde, ausgewogene Kostform" empfiehlt.
    Solltest Du die Gelegenheit haben, an einer Diabetesschulung mit integrierter Ernährungsberatung teilzunehmen, würde ich Die die Teilnahme empfehlen. Damit erhälst Du das Basiswissen, das Dir erlaubt, selbst zu Entscheiden, welche Veränderungen in deiner Ernährung sinnvoll und welche weniger sinnvoll sind.


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    am 12.04.2015 23:35:25
    Hallo Melanie,

    vertraue ruhig auf den Rat deines Arztes - er hat mehr Erfahrung und Wissen über Diabetes als Ferrato. Die moderate Reduzierung der KH ist bei Diabetes eine sinnvolle und hilfreiche Maßnahme.

    Übrigens bewegt er sich mit dieser Empfehlung auch voll im Rahmen der nationalen Versorgungsleitlininien für Diabetes, an der die DDG mitgewirkt hat. Ferrato versucht nur, diese Leitlinien mit Hilfe einer etwas eigenartigen Argumentation nicht anerkennen zu müssen, weil es nicht in das Ferrato-Weltbild passt. Das ist aber kein Problem, zumindest ist es kein Problem von dir.

    LG Rainer
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