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Neu und DM 2 - Fragen

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 14.04.2015
    am 14.04.2015 18:47:52
    Hallo, liebe Mitglieder,

    Ich bin Ende 30, weiblich (nicht vom Nickname irritieren lassen ;-) ) und habe letztes Jahr mein 2. Kind bekommen. In beiden Schwangerschaften hatte ich insulinpflichtigen Gestationsdiabetes. Während nach der 1. Schwangerschaft danach alles i. O. war, habe ich jetzt nach der 2. Schwangerschaft den Diabetes behalten. Die Tage nach der Geburt waren die Werte super, dann habe ich selber Anfang Januar 2015 aus einer Intuition heraus gemessen, da waren die Nüchternwerte wieder in der Prädiabetes-Zone (immer so um die 6,2 mmol/l). Ich sofort zu dem Diabetologen - HbA1c von 4,6%, oGGT dann im März mit folgenden Ergebnissen: nüchtern 6,2 mmol/ l,nach 1 h 10,4 mmol/ l, nach 2 h 5,7 mmol/ l. Aufgrund des Nüchternwertes bin ich sofort zum Diabetiker Typ 2 erklärt worden, musste auch sofort was unterschreiben und nehme seitdem abends zum Abendbrot 1 x 500 mg Metformin ( seit 3,5 Wochen). Jetzt habe ich wieder morgens gemessen: keine Verbesserung der Nüchternwerte. Deshalb bin ich heute wieder hin : ich soll abends jetzt 1000 mg Metformin nehmen, HbA1c ist angestiegen auf 5,0% !!! Bin unglücklich! Leider hat der Arzt ( ein Diabetologen) immer nur wenig Zeit. Er hat ein eigenes Labor und misst den HbA1c- Werte selber mit einem Gerät HemoCue mit Blut aus der Fingerbeere. Auch die Zuckerwerte messen sie selbst mit Blut aus der Fingerbeere, aber da habe ich das Gerät nicht gesehen. Wielange braucht Metformin bis man eine Wirkung erkennen kann? Habe ich schon eine so starke Insulinresistenz, dass 500mg gar nicht anschlagen ? Versuche mich seit der Diagnose, mehr zu bewegen und beäuge alle Lebensmittel wieder mit Argwohn wie in den Schwangerschaften. Mir fällt es schwer, auf KH zu verzichten, trinke nur Wasser und nur selten Cola light, Kuchen mag ich nicht, aber auf Kartoffeln, Nudeln etc. zu verzichten, ist schwierig. Habt Ihr Hilfe für mich? Die Ernährungsberatung in der Schwangerschaft meinte nur, alles in Fett einpacken, und KH reduzieren, das wars. Sorry für den langen Text, aber ich bin ganz schön fertig, weil der HbA1c gestiegen ist und ich mich alleine fühle...
    LG Schleckerjörg
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 238
    Mitglied seit: 23.09.2014
    am 14.04.2015 20:11:36
    Schleckerjörg schrieb:
    Hallo, liebe Mitglieder,

    Ich bin Ende 30, weiblich (nicht vom Nickname irritieren lassen ;-) ) und habe letztes Jahr mein 2. Kind bekommen. In beiden Schwangerschaften hatte ich insulinpflichtigen Gestationsdiabetes. Während nach der 1. Schwangerschaft danach alles i. O. war, habe ich jetzt nach der 2. Schwangerschaft den Diabetes behalten. Die Tage nach der Geburt waren die Werte super, dann habe ich selber Anfang Januar 2015 aus einer Intuition heraus gemessen, da waren die Nüchternwerte wieder in der Prädiabetes-Zone (immer so um die 6,2 mmol/l). Ich sofort zu dem Diabetologen - HbA1c von 4,6%, oGGT dann im März mit folgenden Ergebnissen: nüchtern 6,2 mmol/ l,nach 1 h 10,4 mmol/ l, nach 2 h 5,7 mmol/ l. Aufgrund des Nüchternwertes bin ich sofort zum Diabetiker Typ 2 erklärt worden, musste auch sofort was unterschreiben und nehme seitdem abends zum Abendbrot 1 x 500 mg Metformin ( seit 3,5 Wochen). Jetzt habe ich wieder morgens gemessen: keine Verbesserung der Nüchternwerte. Deshalb bin ich heute wieder hin : ich soll abends jetzt 1000 mg Metformin nehmen, HbA1c ist angestiegen auf 5,0% !!! Bin unglücklich! Leider hat der Arzt ( ein Diabetologen) immer nur wenig Zeit. Er hat ein eigenes Labor und misst den HbA1c- Werte selber mit einem Gerät HemoCue mit Blut aus der Fingerbeere. Auch die Zuckerwerte messen sie selbst mit Blut aus der Fingerbeere, aber da habe ich das Gerät nicht gesehen. Wielange braucht Metformin bis man eine Wirkung erkennen kann? Habe ich schon eine so starke Insulinresistenz, dass 500mg gar nicht anschlagen ? Versuche mich seit der Diagnose, mehr zu bewegen und beäuge alle Lebensmittel wieder mit Argwohn wie in den Schwangerschaften. Mir fällt es schwer, auf KH zu verzichten, trinke nur Wasser und nur selten Cola light, Kuchen mag ich nicht, aber auf Kartoffeln, Nudeln etc. zu verzichten, ist schwierig. Habt Ihr Hilfe für mich? Die Ernährungsberatung in der Schwangerschaft meinte nur, alles in Fett einpacken, und KH reduzieren, das wars. Sorry für den langen Text, aber ich bin ganz schön fertig, weil der HbA1c gestiegen ist und ich mich alleine fühle...
    LG Schleckerjörg



    hi schleckerjörg
    Danke für deine mail, vielleicht verstehen jetzt einige dass der hba1c wirklich keinen grossen wert hat in der diabetetesdiagnose
    gruß bine
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 14.04.2015
    am 14.04.2015 23:17:20
    Hallo,

    Ich würde mich über hilfreiche Antworten sehr freuen:
    1) wielange kann es dauern, bis man unter Metformin eine Besserung feststellen kann?
    2) gibt es bei den HbA1c-Meßsystemen beim Arzt auch eine Toleranz wie bei den Blutzuckermeßgeräten? Ich habe große Angst, dass der Anstieg von 4,6% auf 5,0%, obwohl ja noch per se im normalen Bereich, nur der Anfang ist und es jetzt immer schlechter wird :-( Gibt es auch hier Schwankungen?
    3) gibt es irgendwo eine Hotline oder eine Möglichkeit der Beratung, wo man seine Fragen zu Diabetes loswerden kann? Mein Diabetologe hat leider immer nur sehr wenig Zeit und erklärt mir gar nichts. Fühle mich alleingelassen, wohne aber ländlich, da hat man nicht viel Auswahl.
    4) was ist die durchschnittliche Normaldosis zu Beginn bei Metformin? Die 500mg haben außer Durchfall und Unruhegefühl nichts gebracht. Muss Metformin stark meßbar den NBZ senken ( z.B. von 6,2 auf 5,2 mmol/l)?
    5) im Beipackzettel vom Metformin steht, dass man auf Alkohol verzichten muss. Nicht, dass ich mich jeden Tag besaufe, aber ab und an in Gesellschaft 2-3 Gläser Wein oder ein Likör habe ich schon zu mir genommen. Wie handhabt Ihr das?

    Sorry, aber die Diagnose Diabetes ist für mich sehr schlimm, deshalb die vielen Fragen.
    Viele Grüße
    S.