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Kinderwunsch mit Diabetes
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am 20.04.2015 22:03:20
Ich gab auf solche Kommentare von Mitschülern nichts, weil ich merkte dass sie selbst nichts im Hirn haben und einfach nur bestätigen dass sie bescheuert sind.
Du hast Glück dass du so einen großen Freundeskreis dann hast.
Den hatte ich mal. Aber man lebt sich schnell als Kind oder jugendlicher wenn jeder dann einen Partner bekommt, auseinander. Ist schade, aber reisende soll man bekanntlich nicht halten.
Ich weiß nicht welcher HbA1c wert optimal ist, aber ich klammere mich auch nicht fest. Ein bisschen Leben muss ja wohl noch drin sein.
Meist schätze ich auch. Das wiegen und hin und her rechnen nervt bekanntlich. Ich denke wir wissen beide wie nervig so was ist 😄!!
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DM1Diabetes
Rang: Gastam 21.04.2015 21:51:05
Ich trainiere das Schätzen ab und an in dem ich die BE erst schätze und dann nachwiege, kaufe oft die selben Produkte und messe bei unbekannte schneller mal nach und Korrigiere meine Werte, Führe Tagebuch und kann dann mal nachschauen wie ich jenes oder welches mal gehandhabt habe....
Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher) -
am 20.05.2015 11:33:29
Ja, aber schränkt Diabetes die Fruchtbarkeit ein oder ist man fruchtbar sowie andere auch? -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 20.05.2015 17:37:51
Ich habe mich mit dem Thama, des weiblichen Zyklyses und Diabetes nicht auserneindergeszt. Ich weiss nur das es bei einigen Frauen zu geringeringen Lustempfinden kommen könnte und dadurch zu Scheidentrockenheit wodurch die Lust auf Sex reduziert werden könnte. Das soll eine Folge der Neuropathien sein. Bei Männern führt es dazu, dass sie länger brauchen bis sie ejakulieren oder gar nicht ejakulieren. Zumindest ist es das was ich noch aus der Lezten Schulung an Errinerung zu dem Thema habe.
Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher) -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 21.05.2015 19:11:23
Hallo,
ich habe heute bei einer kompetenten Fachkraft nachgefragt.
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist nach heutigen Stand der Wissenschaft davon auszugehen, dass der Diabetes keinen Einfluß auf die Fruchtbarkeit der Frau hat. Allerdings ist die Datenlenlage hierzu sehr gering. Auch sollte während der Schwangerschaft ein sehr guter hba1c eingehalten werden um das Kind zu schützen.
Anders ist es mit der Fruchtbarkeit des Mannes. Ein zu hocher hba1c sorgt für zu langsame Spermien.
Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher)
Bearbeitet von User am 21.05.2015 19:12:48. Grund: . -
am 22.05.2015 10:10:49
Zuerst mal Danke wegen der Nachfrage und der schnellen Antwort.
Ich hab auch nachgeforscht und auch gelesen, dass Diabetes selbst, keinen Einfluss bei der Frau hat.. also auf die Fruchtbarkeit.
Fruchtbar sind wir wie die Menschen die keine Stoffwechselkrankheit haben:)
Ich konnte es mir auch ehrlich gesagt nicht anders vorstellen.
Konnte mir nicht vorstellen, dass Diabetikerinnen unfruchtbar sein sollten, sowohl es dutzende von Frauen gibt, die Diabetes haben und gesunde Kinder auf die Welt gebracht haben.
Ein guter HbA1c Wert sollt man eigentlich auch so haben, dann schadet man sich selbst auch nicht, und natürlich auch wegen dem Kind.
Vielen lieben Dank für die schnelle und ausführliche Antwort !! :) -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 22.05.2015 22:50:16
Die Datenlenlage für die Fertilität in Korellation zum hba1c von Diabetikerinen ist schwerer zu ermitteln als bei Männern. Bei Männern kein eine Stichprobe von Männern deren hba1c bestimmt wird und eine Ejjakoloationsprobe abgegeben wird Das Ejakulat direkt auf die Zeugsfähigkeit untersucht werden. Diese Ergebnisse können dann hochgerechnet werden. Bei Frauen wird lediglich die Schwangerschaft festgestellt. Wieviele Frauen aber den unerfüllten Wunsch haben, ein Kind zu Zeugen und wie deren hba1c ist, ist eine Schätzfrage.
Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher)
Bearbeitet von User am 22.05.2015 22:57:37. Grund: Rechtschreibung -
am 27.08.2017 07:47:46 | IP (Hash): 418662169
Ich glaube wenn man ein bisschen Bewegung hat, sich gut ernährt (siehe hier: https://www.moms.de/5936-2/ ) und vor allem auch "oft genug herzelt" sollte es kein Problem sein. Wirklich nicht! Lass dich nicht verrückt machen.
Bearbeitet von User am 27.08.2017 07:48:16. Grund: Rechtschreibung -
am 15.12.2017 20:17:40 | IP (Hash): 2016625328
Bei mir hat Diabetes der Fruchtbarkeit keinen Abbruch getan. Wir haben zwei Wunschkinder und bei keinem hat es länger als 6 Monate gedauert und ich kenne viele "Normalos", bei denen es doppelt und länger gedauert hat bis das Wunschkind endlich auf dem Weg war. Die Angst, dass deine Kinder ebenfalls Diabetiker werden, kann ich dir nicht nehmen, bei meiner Familie bin ich bereits die dritte Generation, in der Diabetes (Typ 1) auftaucht. Aber deswegen sagen, ich will keine Kinder ist falsch. Meine beiden sind bisher gesund und unser Kinderarzt vermutet, dass, wenn, dann passiert frühestens in der Pubertät was. Meine Kinder wachsen ja schon indirekt damit auf und sehen, dass es mir trotz vieler Hypos, doch meistens recht gut geht. Man kann gut damit leben und die Forschung bleibt ja auch nicht stehen. Ach so und mit 19 wollte ich mich noch sterilisieren lassen, eben deswegen. Der Doc, bei dem ich war, hat mich in hohem Bogen rausgeschmissen, zum Glück!