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Geschichte und dringende Frage zu Diabetes !!!
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eh
Rang: Gastam 03.11.2010 11:08:22
@ Lilo
Wieder mal nichts begriffen. Es geht hier nicht ums Essen, sondern um die Behauptung, man könne Typ2 jederzeit stoppen.
Daß das kompletter Unsinn ist, zeigt sich ja schon darin, daß sich Typ2 eben zwar langsam, aber unaufhaltsam entwickelt.
Aber was rede ich, du kapierst das ja doch nicht. -
Lilo
Rang: Gastam 03.11.2010 11:14:56
@Rainer: Ich hab doch mal den Kaffee mit der vielen Sahne ausprobiert....
Das geht bei mir leider nicht so besonders gut, seit der Hepatitis in der Jugendzeit vertrage ich Fett nicht gut.
Aber vielleicht ist das auch nur Gewöhnung?
Aber ich finde, in Deutschland gibt es SO einen Überfluss an Lebensmitteln, werd nix für sich findet, was dann auch zum BZ passt, ist selbst schuld.
Gemüse, das klingt oft so wie: den ganzen Tag nur rohe Möhren...isses doch aber nicht.
Und Obst esse ich immer zwischen 12 und 14 Uhr, denn da weiß ich, ist der BZ am niedrigsten und da passt das Obst super ins Konzept UND ist gleichzeitig auch noch ein kleiner Energiespender für'n Kopp...
Was mir schwer gefallen ist, der Verzicht auf mein morgendliches Weizenbrötchen...da hab ich mich lange wirklich schwer getan.
Aber das muss man glaub ich auch hauptsächlich im Kopf klären...
Heute esse ich nur noch am Sonntag eine Semmel zum Frühstück, und die genieße ich.
WAs ich mal fragen möchte an der Stelle...
Man hat ja öfter mal in den Foren was gelesen über Ernährungsberatung durch die diabet. Praxen. Was geht denn da eigentlich so ab?
Was wird da vermittelt? Schreiben die richtige sture "Fresspläne" oder vermittelt man ...ja weiß eigentlich? Wieviel KH z.B. in Rudis Pflaumenkuchen drin sind?
von Lilo -
Kassandra
Rang: Gastam 03.11.2010 17:55:56
Oh wie köstlich, oh wie schön, sich diesen Thread ganz genüsslich hineinzuziehen.
Da treffen tatsächlich die absurdesten Hypothesen der bekannten Berufsdiabetiker, Möchtegerndiabetologen und Forentrolls im Kern aufeinander.
Die widersprüchlichen Lehren dieser Koryphäen geraten so ganz schnell, vielleicht auch ungewollt, ins total Lächerliche.
Die eine (früherer Engel des Oberforentrolls) gibt nach Jahren der Diskussionsbeteiligung in dieser Sache einfach zu, zu wenig von T2 zu verstehen, um in einer banalen Angelegenheit (Insulinresistenz, Prädiabetes, Ernährung) nicht mitreden zu können. Verwunderlich auch der vermutliche Übertritt von der Fleischer- zur Bäckerfraktion. Die andere Dame kann trotz ihres bereits weisen Lebensalters und jahrelanger Forentätigkeit immer noch nicht glauben, dass es außer T1 und T2 noch viele andere, wenn auch zahlenmäßig kleinere Typen und Untergruppen des Dm gibt.
Und die sich epidemieartig verbreitende Form des Altersdiabetes in vielen Fällen durch eine bestimmte Lebensweise stoppen oder auf lange Sicht aufschieben lässt.
Und der King of Zucker ( 140, 120, 100) übt sich zunehmend in der Gynäkologie, verbreitet in seiner bekannten Weise seine allein selig machenden Thesen, u.a.sogar zum Gestationsdiabetes. Ihm zu gesellt sich noch ein Vertreter von Außenseiterdiäten und verteufelt selbstverständlich die wichtigsten Energielieferanten des Organismus. Beide diffamieren gerne die Ärzte und Ernährungswissenschaftler des Mainstreams und berufen sich lieber auf fragwürdige Links zur Behandlung des Diabetes aus der anglistischen Sprachenwelt.
Und das alles, sowie in der Tat unzulängliche ärztliche Information, strömt auf eine junge Frau mit PCO, Übergewicht und Insulinresistenz herein. Übrigens, das Krankheitsbild muss keinesfalls auch ohne Diabetes-Medikamente zwangsläufig zum irreversiblen T2 führen.
Also mal keine Panik verbreiten, sondern etwas mehr dosierte Sachlichkeit wäre hier angesagt. Die Forderung widerspricht sicher der Kultur mancher hiesiger Forumsteilnehmer.
Und Susi, lass bitte die Limonade oder anderes Zuckerwasser wech. Diesen Vorschlag darf man nämlich getrost unterstützen, wie auch die Empfehlung, im Zweifelsfall, einen Diabetologen aufzusuchen.
von Kassandra -
Jürgen
Rang: Gastam 03.11.2010 18:39:49
Respekt ;-)
Aber mal im Ernst: Englisch ist heute weltweit die Sprache der Medizin auch mitten in D und auch mitten in der Diabetologie, wie Du hier schön sehen kannst.
http://nebel.tumainiserver.de/dp/index.php?com=info von Jürgen -
eh
Rang: Gastam 03.11.2010 18:53:24
@ Kassandra
Gehe ich recht in der Annahme, daß du ein Typ1 bist. Das sind nämlich die, die alles über Typ2 wissen und den immer belehren müssen, was er zu tun und zu lassen hat.
Sie wissen aber nicht nur alles, sie wissen alles besser!
Was für ein Glück, daß wir sie haben. Was täten wir wohl ohne sie? -
nerere
Rang: Gastam 03.11.2010 18:59:20
»Englisch ist heute weltweit die Sprache der Medizin auch mitten in D und auch mitten in der Diabetologie« die sprache der medizin ist schon immer griechisch + lateinisch und ausserdem ist das hier kein forum für mediziner (auch wenn manche glauben, sie wären welche), sondern ein forum für (wie anke immer so schön sagt) betroffene. schön für dich, dass du englisch kannst - viele können es nicht (wobei man manchmal an deinen übersetzungen zweifeln könnte). auch möchte ich bezweifeln, dass ein diabetologe mit seinen patienten englisch spricht (er wird teilweise sogar gr./lt. fachbegriffe ins deutsche übertragen). also such dir deutsche links (die es sicher gibt)! -
Jürgen
Rang: Gastam 03.11.2010 19:26:34
genau, ein bisschen auf Deutsch ;-)
http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf von Jürgen -
Susi
Rang: Gastam 03.11.2010 20:06:21
* Zitat
Kassandra schreibt:
Und Susi, lass bitte die Limonade oder anderes Zuckerwasser wech. Diesen Vorschlag darf man nämlich getrost unterstützen, wie auch die Empfehlung, im Zweifelsfall, einen Diabetologen aufzusuchen.
*Zitat ende*
Na das mach ich ja jetzt schon fleißig soviel Wasser wie ich nun innerhalb von 4 Wochen getrunken habe, hab ich noch nie in meinem Leben getrunken.
Auch die Kilos purzeln langsam aber sicher *freu*
Hab mir zwar vor 3 Tagen auch mal eine Cola Light geholt aber die ist immer noch fast voll, es fehlen grad mal zwei gläschen von einer 1,5 L Flasche.... ich denk mal bevor die Flasche überhaupt leer wird, kann ich sie eher ausschütten da sie dann nicht mehr schmeckt.
Bin heut sowieso richtig happy, ich hatte heut morgen um 4.45 gemessen da war der Wert bei 98 und heute mittag nachdem ich um 16 Uhr heim gekommen bin hab ich nochmal gemessen und da war es ein Wert von 85 obwohl ich eine knappe Std vorher zwei stückchen schokolade auf der Arbeit genascht hatte.
Ich hatte gestern Abend in den Briefkasten an der Praxis von meinem Doc einen Briefumschlag eingeworfen wo ich von anfang Oktober bis gestern alle Werte aufgeschrieben habe.
Und heute mittag hab ich bei meinem Doc angerufen um zu erfahren ob er es sich schon angeschaut hat und ob ich nun Medikamente bekommen würde.
Und darauf hat die Sprechstundenhilfe gemeint, ja er hat es gesehen aber ich würd im moment keine Medikamente nehmen müßen, wir machen demnächst erstmal eine Schulung in der Praxis das wird aber voraussichtlich erst in ca 3 Wochen sein.
Sie meinte aber auch ich brauch mir im moment keine Sorgen machen. -
Daniela
Rang: Gastam 04.11.2010 13:02:35
Kassandra,
iss mal was..
"Die eine (früherer Engel des Oberforentrolls) gibt nach Jahren der Diskussionsbeteiligung in dieser Sache einfach zu, zu wenig von T2 zu verstehen"
Ich bin T1 und habe nie behauptet was von T2 zu verstehen. Nebenbei möchte ich trotzdem dafür plädieren Menschen so leben zu lassen, wie sie es für richtig halten und wenn ein T2 es nicht schafft durch Ernährung seinen Dm im Griff zu haben, dann soll er auch die beste Therapie erhalten!
Ich finds auch schick, dass Du hier nur Beobachtungen über andere, aber keinen Rat für die Fragestellerin zum Besten gibst.
Das zeugt ja von enorm viel Wissen ôô
Grüße, Daniela -
Michael
Rang: Gastam 10.11.2010 11:02:28
Hallo , vielleicht haste bei der Messung beim Arzt einen Infekt gehabt (beginnende Erkältung)
Die lassen immer die Werte hochsteigen, auch bei einen gesunden
Gruss
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Lilo@Susi
Rang: Gastam 10.11.2010 13:25:13
Hi Suschen,
dann bin ich auf deinen bericht über die Schulung schon sehr gespannt. von Lilo@Susi