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HbA1c
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am 01.05.2015 09:03:26
Ich habe seit ein paar Jahren bei den Messungen des Nüchternblutzuckers Werte über 100, mal etweas höher, mal etwas niedriger. HbA1c wurde vor fünf Jahren erstmals gemessen: 5,4. Danach 5,5, schließlich ging er mal auf 6, wieder runter auf 5,8, dann auf 5,6. (2014)
Vor einigen Tagen habe ich einen ogTT gemacht. Nüchtern: 108, Nach einer Stunde: 220. nach zwei Stunden: 161. HbA1c:, 5,,5, aslso besser als vor einem Jahr. Bin ich nun Diabetiker, Prädiabetiker oder gar nix von beidem?
Ich bin neu hier im Forum und möchte unbedingt drin bleiben, dankbar wäre ich für Meinungen. -
am 01.05.2015 09:24:41
Erwin1950 schrieb:
Ich habe seit ein paar Jahren bei den Messungen des Nüchternblutzuckers Werte über 100, mal etweas höher, mal etwas niedriger. HbA1c wurde vor fünf Jahren erstmals gemessen: 5,4. Danach 5,5, schließlich ging er mal auf 6, wieder runter auf 5,8, dann auf 5,6. (2014)
Vor einigen Tagen habe ich einen ogTT gemacht. Nüchtern: 108, Nach einer Stunde: 220. nach zwei Stunden: 161. HbA1c:, 5,,5, aslso besser als vor einem Jahr. Bin ich nun Diabetiker, Prädiabetiker oder gar nix von beidem?
Ich bin neu hier im Forum und möchte unbedingt drin bleiben, dankbar wäre ich für Meinungen.
wieder mal der beweiss dass der hba1c nichts anzeigt -
am 01.05.2015 09:34:47
Erwin1950 schrieb:
Nüchtern: 108, Nach einer Stunde: 220. nach zwei Stunden: 161. HbA1c:, 5,,5, aslso besser als vor einem Jahr. Bin ich nun Diabetiker, Prädiabetiker oder gar nix von beidem?
Hallo Erwin,
du bist Prädiabetiker, sowohl vom Nüchternwert, als auch vom oGTT-2h-Wert her. Deine HbA1c passen gut zu den anderen Werten.
Dein Diabetesrisiko ist ziemlich hoch. Achte auf deine Ernährung, besonders auf Qualität und Menge der Kohlenhydtrate und treibe regelmäßig Sport. Damit kannst du das Risiko entscheidend vermindern, auf Diabetes vorzurücken.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 01.05.2015 10:28:32. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.05.2015 10:15:37
Erwin1950 schrieb:
Ich habe seit ein paar Jahren bei den Messungen des Nüchternblutzuckers Werte über 100, mal etweas höher, mal etwas niedriger. HbA1c wurde vor fünf Jahren erstmals gemessen: 5,4. Danach 5,5, schließlich ging er mal auf 6, wieder runter auf 5,8, dann auf 5,6. (2014)
Vor einigen Tagen habe ich einen ogTT gemacht. Nüchtern: 108, Nach einer Stunde: 220. nach zwei Stunden: 161. HbA1c:, 5,,5, aslso besser als vor einem Jahr. Bin ich nun Diabetiker, Prädiabetiker oder gar nix von beidem?
Ich bin neu hier im Forum und möchte unbedingt drin bleiben, dankbar wäre ich für Meinungen.
Warum solltest du nicht im Forum bleiben können?
Allerdings bin ich der Meinung, daß Diagnosen von einem Arzt gestellt werden sollten und nicht von den Usern eines Forums. Was sagt denn dein Arzt dazu? Ganz offensichtlich wurden ja Untersuchungen gemacht. Wenn du deinem Arzt nicht glaubst, dann hol dir eine zweite Meinung, aber nicht hier im Forum. -
am 01.05.2015 10:29:25
Hallo Erwin,
mir wurde vor ca.1Jahr mit 6,9 HbA1c die Diabetes nach gewissen,nach Meinung des Diabetalogen noch Prädiabetiker. Habe mein Leben wirklich total umgestellt! Die süßen Sachen die ich jeden Tag zu mir nahm sind tabu und Gemüse ,Obst esse ich nun täglich.Gewicht von 93 auf 70kg. runter bei 1.73cm...und fast jeden Tag Rennrad fahren 45Minuten. Früher "null" Sport!
Habe einen HbA1c -Wert nun von 5.1. ohne Tabletten .
Meine Chance eine ausgewachsene Diabetes zu bekommen ist 50 zu 50%. Mal schauen was wird.Der Diabetaloge meint bei mir ist die Chance nicht schlecht,,,weil ich früher alles falsch gemacht habe und jetzt
mich doch so OK.verhalte.
Ich will dir Mut machen so wie Rainer ,ich weiß auch "halte ich mein jetzigen Lebensstil nicht ein Leben lang" bricht die Diabetes voll aus!
Ich muss sagen,mir tut körperlich das kohlenhydtrate reduzierte Essen und der Sport wirklich gut,auch wenn jetzt andere jetzt wieder von "kastration" reden. Mir hilft es und ich sehe besser aus .
Sonne muss dabei sein! -
am 01.05.2015 12:32:22
Vielen Dank für eure Beiträge.
Natürlich sollt ihr nicht meine Ärzte ersetzen. Aber ich bin halt noch etwas verunsichert, auch weil die Ärzte nicht unbedingt alle einheitlich antworten.
Mein Hausarzt ist noch imme rder meinung, 125 nüchtern darf ich haben in meinem Alter. Meine Tochter (selbst Ärztin( sieht das weitaus strenger und riet mir zum ogtt und das bei einem Diabetolgen. Habe ich ja auch gemacht.
Der Facharzt sagte: Prädiabetes. Ich solle mein Gewicht halten, derzeit 74 Kilo bei 1,74 m. Bewegung mache ich schon seit über 30 Jahren regelmäßig und nicht zu knapp. Allerdings habe ich auch immer gut gegessen und auch getrunken, also Bier. Tendenz stark rückläufig. Will sagen: bei der Bewegung und beim Gewicht ist nicht mehr viel drin, aber ich kann natürlich die Bewegung (Wandern, Radfhren) fortführen. Ab jetzt beginne ich die Ernährung umzustellen. Grundsätzlich esse ich alles, aber die Menge ist entscheidend. Und bei den Kohlehydraten bestimmte Sachen meiden, und insgesamt weniger. Ich denke, dass ich so den HbA1c noch etwas senken kann. Die Nüchternglukose anzugehen scheint mir erheblich schwieriger zu sein. Da bin ich schon froh, wenn der Wert nicht weiter nach oben geht.
Erblich bin ich ziemlich vorbelastet. Mein Vater hatte mit 67 bereits zwei Beinamputationen. Gut, er war in jungen Jahren erheblich dicker. Als er sich nach einem Umfall gar nicht mehr bwegen konnte, ging es rapide abwärts. Schließlich Dialyse, erst eine, dann eine weitere Amputation. Danach starb er mit 67, Ich werde bald 65. Das Schicksal meiens Vaters bleibt mir hoffebndlich erspart, zumindest nicht so früh. Ganz aufhalten werde ich das Fortschreiten wohl nicht, wohl aber hinauszögern. Und nach Möglichkeit würde ich auch gerne auf die Tabletten verzichten, denn ich nehme bereits seit 15 Jahren gegen Blutdruck Betablocker und ACE-Hemmer ein.
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am 01.05.2015 13:34:23
Moin Erwin,
Prädiabetiker der Welt, vereint Euch :-)
Meine Werte sind (bzw. waren) deinen praktisch identisch. Als Prädiabetiker musst du dir hier ein dickes Fell zulegen. Da gibt es einige Gestalten, die uns nicht ernst nehmen und wohl etwas neidisch auf unsere Werte schielen ;-)
Glückwunsch zunächst zu deiner aufmerksamen und up-to-date Tochter. Viele andere (Haus)Ärzte hätten dich bei deinem HbA1c gar nicht ernst genommen, wie traurig. Da wir beide im gleichen Boot sitzen, kann ich dir ernährungsmäßig vielleicht einige interessante Anreize geben. Ich habe zunächst meine Ernährung auf sehr wenig KH umgestellt. Also z.B. eine Hähnchenbrust zum Mittag und dazu richtig viel Salat und Gemüse mit viel Öl und so. Auch ordentlich Käse stand auf dem Speiseplan. Insgesamt sehr viel tierische Fete und gesunde Öle, wie auch Nüsse und Samen.
Der Effekt tritt quasi sofort ein. Die Werte nach dem Essen sind auf diese Weise sehr leicht zu kontrollieren. Man schafft bei unserem Grad der Störung auf diese Weise spielend das Einhalten der 140er Grenze 1h nach dem Essen. Weiterer Vorteil: Durch das viele Fett (Käse, Sahne, Öle etc.) schmeckt alles toll. Nach insgesamt einem Jahr wurde ich aber zunehmend enttäuschter, da der Nüchternwert (NBZ) trotz verbessertem HbA1c auf 5,0% sukzessive immer weiter nach oben krabbelte. Zu Beginn meiner Karriere begann ich mit NBZ etwas unter 100. Nach einem Jahr der oben genannten Ernährungsform waren Werte unter 100 dann allmählich eher die Ausnahme. Und das trotz überdurchschnittlicher sportlicher Betätigung. Cholesterin ist bei dieser Ernährungsform natürlich auch meist stark erhöht, unabhängig davon, dass das gute Cholesterin HDL ebenfalls sehr hoch liegt.
Ich habe aufgrund dieser mäßigen Erfahrungen mit Low Carb High Fat (LCHF) weiter adjustiert und bin schließlich (zumindest vorerst) bei High Carb Low Fat (HCLF) gelandet. Bei diesem Ansatz ergibt sich eine vornehmlich pflanzenbasierte Ernährungsform aus Hülsenfrüchten, Gemüse, Früchten und Getreidearten. Das ganze unter vollständigem Verzicht auf zusätzliche Fette und tierische Fette/Produkte. Bei den Carbs ist lediglich auf den glykämischen Index zu achten. Ansonsten bestehen keine Einschränkungen, insbesondere nicht in der Menge. Das heißt kein FDH, kein halber Teller, kein Kalorienzählen, sondern so viel du willst.
Das Ergebnis stellt sich dann so nach ca. 2-4 Wochen ein. Obwohl ich _deutlich_ mehr KH esse als früher, ist mein Nüchternwert (auch ohne Sport am Vortag) bei unter 90. Die Werte nach dem Essen steigen im Vergleich zu LCHF. Allerdings handelt es sich dann interessanterweise nur noch um Spitzen im Minutenbereich. Es scheint, als würde der Körper bei dieser Ernährungsform mit der Insulinresistenz besser klar kommen. Ein weiterer eindeutiger Effekt: Gewichtsverlust. Obwohl so viel gegessen werden darf, wie man schafft, verliert man nachhaltig/langfristig Gewicht. Dies wird wohl eine Rolle spielen bei der verbesserten Insulinresistenz. Ich war zwar nie fett und hatte immer einen hervorragenden BMI. Aber das Fett sitzt ja auch an den Organen, wo man es am Bauch nicht unbedingt sieht. Ich habe äußerlich wenig sichtbar an Masse verloren, ging ja auch kaum, innerlich dafür wohl umso mehr. Die Waage zeigt es.
Weiterer positiver Effekt: Cholesterin nehme ich praktisch gar nicht mehr auf und so sind meine Werte diesbezüglich natürlich vorbildlich. Somit ist ein weiterer bekannter Risikofaktor für Diabetes ausgeschaltet.
Nachteil: Man muss supplementieren. Das Betrifft insbesondere B12. Aber gut, das sollte man vielleicht sowieso immer machen und schadet ja nicht. B12 wird im Überschussfall einfach ausgeschieden und man bekommt es in jedem Laden.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 01.05.2015 16:36:06
Rainer schrieb:
Erwin1950 schrieb:
Nüchtern: 108, Nach einer Stunde: 220. nach zwei Stunden: 161. HbA1c:, 5,,5, aslso besser als vor einem Jahr. Bin ich nun Diabetiker, Prädiabetiker oder gar nix von beidem?
Hallo Erwin,
du bist Prädiabetiker, sowohl vom Nüchternwert, als auch vom oGTT-2h-Wert her. Deine HbA1c passen gut zu den anderen Werten.
Dein Diabetesrisiko ist ziemlich hoch. Achte auf deine Ernährung, besonders auf Qualität und Menge der Kohlenhydtrate und treibe regelmäßig Sport. Damit kannst du das Risiko entscheidend vermindern, auf Diabetes vorzurücken.
Beste Grüße, Rainer
Hi Rainer
Dass finde ich jetzt wirklich interessant. Du plädierst immer dafür den hba1c zum Ausschluss zu nutzen und erklärst dass bei hba1c unter 5,7 keine weiteren Untersuchungen nötig sind. Nun erklärst Du Erwin aber dass die Werte von Ihm genau zum hba1c von 5,5 passen? Das ist ja komisch -
am 01.05.2015 16:51:20
Michaelheuer schrieb:
Rainer schrieb:
Erwin1950 schrieb:
Nüchtern: 108, Nach einer Stunde: 220. nach zwei Stunden: 161. HbA1c:, 5,,5, aslso besser als vor einem Jahr. Bin ich nun Diabetiker, Prädiabetiker oder gar nix von beidem?
Hallo Erwin,
du bist Prädiabetiker, sowohl vom Nüchternwert, als auch vom oGTT-2h-Wert her. Deine HbA1c passen gut zu den anderen Werten.
Dein Diabetesrisiko ist ziemlich hoch. Achte auf deine Ernährung, besonders auf Qualität und Menge der Kohlenhydtrate und treibe regelmäßig Sport. Damit kannst du das Risiko entscheidend vermindern, auf Diabetes vorzurücken.
Beste Grüße, Rainer
Hi Rainer
Dass finde ich jetzt wirklich interessant. Du plädierst immer dafür den hba1c zum Ausschluss zu nutzen und erklärst dass bei hba1c unter 5,7 keine weiteren Untersuchungen nötig sind. Nun erklärst Du Erwin aber dass die Werte von Ihm genau zum hba1c von 5,5 passen? Das ist ja komisch
Dann habe ich jetzt aber mal eine Frage
Welche Blutzuckerwerte würden denn zu einem hba1c von 5,2 passenß
Gruß -
am 01.05.2015 17:12:13
Hallo Erwin,
zunächst einmal solltest du nicht in Panik verfallen und Gedanken an Amputation etc. sind wirklich nicht hilfreich.
Du ernährst dich vernünftig, dein Gewicht ist normal und du bewegst dich ausdauernd und genügend, daher hast du deinen Diabetes auch sehr gut im Zaum halten können, Aber nun melden sich halt die Gene und es wird schwieriger. Mit Leibesübungen und Hungerkuren wirst du kaum etwas ausrichten können und ich würde mir das auch nicht antun. Prädiabetiker oder nicht, ist doch völlig sinnlos, das sind doch nur Worte, die im Grunde nichts aussagen,
Ich selbst habe auch das Problem der genetischen Disposition, aber bei mir stellten sich die höheren Werte schon weitaus früher ein, nämlich mit Anfang 30. Trotzdem habe ich heute, mit 71 Jahren noch immer keine nennenswerten Folgeschäden.
Aus Erfahrung kann ich dir nur raten, deine Werte gut im Auge zu behalten und wenn du das Gefühl hast, sie steigen mehr und mehr, dann würde ich mit Insulin nachhelfen. Denn Insulin ist das entscheidende Hormon, das dir fehlt und das muß ersetzt werden. Das ist einfach nur logisch,
Ich weiß, daß ich mit dieser Empfehlung gegen den Mainsteam schwimme, heutzutage tut man ja alles gegen Diabetes, nur die einfachste Lösung wird meist nicht erwähnt.
Das ist nur ein Vorschlag, den du annehmen kannst oder auch nicht. aber ich würde zumindest darüber nachdenken,