Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Reha / Kur Sinnvoll?

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 01.06.2015
    am 01.06.2015 21:42:36
    Hallo,

    ich bin langsam ziemlich verunsichert. Ich habe erst seit ein paar Wochen Diabetes Typ 1 und jetzt wurde mir eine Reha in einer Diabetes Fachklinik genehmigt. Ich finde es toll, allerdings ist mein Diabetologe total dagegen und macht es mir bei jedem Termin madig. Langsam habe ich das Gefühl es geht ihm nur um sein Geld das ihn dadurch flöten geht....

    Ist so eine Reha sinnvoll, oder hat er Recht und man kann das Ganze auch ambulant gut hinkriegen und sich informieren?

    Herzlichen Dank!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 01.06.2015 22:48:03
    Er wird sich halt vorstellen, wie Du nach der Kur wieder zuhause einen alltäglich immer mieseren Blutzucker beklagst (häufige Erfahrung nach stationären Ersteinstellungen), den er dann wieder auf die Reihe bringen und Deinem Alltag anpassen muss. Mit der zusätzlichen Herausforderung, dass Du ja dann eigentlich schon alles besser weißt und er Dich praktisch gegen dieses Wissen zum zielführenderen Handeln bewegen muss.

    Die Aussicht wird ihm keinen Spaß machen.

    ------------------------------------------
    Wer eine andere Meinung als falsch und womöglich gar gefährlich kritisiert, und seine Kritik nicht in der Sache mit plausiblen Fakten begründet, hat wahrscheinlich keine Ahnung von der Sache und will ganz offensichtlich einfach nur verunsichern und stänkern :(
  • Tino

    Rang: Gast
    am 02.06.2015 07:11:06
    hjt_Jürgen schrieb:
    ... Mit der zusätzlichen Herausforderung, dass Du ja dann eigentlich schon alles besser weißt und er Dich praktisch gegen dieses Wissen zum zielführenderen Handeln bewegen muss.
    (


    Es sind nicht alles hjt_Jürgens, die nach einer Reha alles besser wissen als der Arzt. Nich jeder fühlt sich dazu berufen, seinen Arzt zu konkurrenzieren.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 80
    Mitglied seit: 01.10.2014
    am 02.06.2015 07:50:45
    oaahhh Tino ey...ausser dumme Sprüche klopfen kannste wohl auch nix ? Alles kommentieren und das in einer arrogant, aufspielerischen Art & Weise...ich kann mich nicht erinnern auch nur einen guten Tipp oder konstruktive Anmerkung von dir gelesen zu haben...
  • Tino

    Rang: Gast
    am 02.06.2015 09:17:46
    Belli schrieb:
    oaahhh Tino ey...ausser dumme Sprüche klopfen kannste wohl auch nix ? Alles kommentieren und das in einer arrogant, aufspielerischen Art & Weise...ich kann mich nicht erinnern auch nur einen guten Tipp oder konstruktive Anmerkung von dir gelesen zu haben...


    Mein guter Tipp ist nicht unbekannt: Entfernung der selbsternannten und doch erstaunlich oft angebetenen Forengötter, damit wäre ein Grundstein für konstruktive Diskussionen gelegt.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 53
    Mitglied seit: 19.11.2014
    am 02.06.2015 13:19:28
    hjt_Jürgen schrieb:
    Er wird sich halt vorstellen, wie Du nach der Kur wieder zuhause einen alltäglich immer mieseren Blutzucker beklagst (häufige Erfahrung nach stationären Ersteinstellungen), den er dann wieder auf die Reihe bringen und Deinem Alltag anpassen muss. Die Aussicht wird ihm keinen Spaß machen.(


    Kalendersprüche, Kalendersprüche ohne Sinn und Wahrheit!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 02.06.2015 15:08:46
    hjt_Jürgen schrieb:
    Er wird sich halt vorstellen, wie Du nach der Kur wieder zuhause einen alltäglich immer mieseren Blutzucker beklagst (häufige Erfahrung nach stationären Ersteinstellungen), den er dann wieder auf die Reihe bringen und Deinem Alltag anpassen muss. Mit der zusätzlichen Herausforderung, dass Du ja dann eigentlich schon alles besser weißt und er Dich praktisch gegen dieses Wissen zum zielführenderen Handeln bewegen muss.

    Die Aussicht wird ihm keinen Spaß machen.

    ------------------------------------------
    Wer eine andere Meinung als falsch und womöglich gar gefährlich kritisiert, und seine Kritik nicht in der Sache mit plausiblen Fakten begründet, hat wahrscheinlich keine Ahnung von der Sache und will ganz offensichtlich einfach nur verunsichern und stänkern :(



    Hast du deine Kristallkugel befragt oder woher weißt du sonst, wie sich die Reha auswirken wird.

    Deine Behauptungen mögen früher eine gewisse Berechtigung gehabt haben als man noch auf feste Spritzpläne und BE-Mengen "eingestellt" wurde.
    Ich denke doch, daß man heutzutage anders vorgeht und das, was ein Typ1 in der Reha lernt, kann er ohne weitere Probleme im täglichen Leben anwenden,
    Daß du dir das nicht vorstellen kannst, wundert mich nicht. Aber ein Diabetologe sollte es schon wissen. Wenn er das nicht versteht und derart hinter der Zeit her ist, dann sollte er schnellstmöglich in Pension gehen.

    Wo steht eigentlich geschrieben, daß ein Arzt bei der Behandlung seiner Patienten "Spaß" haben muß? In meinen Augen ist eine sachgerechte und dem Patienten dienende Behandlung sinnvoller.
  • Tino

    Rang: Gast
    am 02.06.2015 15:37:29
    EH schrieb:
    [quote=hjt_
    Hast du deine Kristallkugel befragt oder woher weißt du sonst, wie sich die Reha auswirken wird.


    Diese Frage wirkt schon fast anmassend, schliesslich benötigt hjt_Jürgen, als absolut Allwissender doch keine Kristallkugel! Er weiss er doch einfach alles. Sollte er ausserordentlicherweise einmal nicht Recht haben, beugt er es solange, bis ihm doch Recht gegeben wird .....
  • Tino

    Rang: Gast
    am 02.06.2015 15:38:38
    Warten wir mal ab, wies weiter geht ....
    Bearbeitet von User am 02.06.2015 15:40:57. Grund: .
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 02.06.2015 16:41:16
    Tino schrieb:
    Warten wir mal ab, wies weiter geht ....



    Nix wird passieren, Jürgen antwortet nie auf meine Beiträge. Er kann sie nämlich nicht widerlegen und das stinkt ihm gewaltig.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 02.06.2015 19:34:34
    EH schrieb:
    Tino schrieb:
    Warten wir mal ab, wies weiter geht ....



    Nix wird passieren, Jürgen antwortet nie auf meine Beiträge. Er kann sie nämlich nicht widerlegen und das stinkt ihm gewaltig.


    Wo ich was sachlich widerlegen kann, mach ich das. Und wo ich das nicht kann, akzeptiere ich die andere Meinung, auch wenn ich sie vielleicht nicht teile.

    Wenn Du von vielen Kliniken weißt, die INSULINER zur Anpassung ihrer Dosierung an ihren Alltag anleiten, ist Deine Info ohne Wenn&Aber eindeutig besser als meine :)

    ------------------------------------------
    Wer eine andere Meinung als falsch und womöglich gar gefährlich kritisiert, und seine Kritik nicht in der Sache mit plausiblen Fakten begründet, hat wahrscheinlich keine Ahnung von der Sache und will ganz offensichtlich einfach nur verunsichern und stänkern :(
  • Tino

    Rang: Gast
    am 02.06.2015 20:03:36
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wo ich was sachlich widerlegen kann, mach ich das. Und wo ich das nicht kann, akzeptiere ich die andere Meinung, auch wenn ich sie vielleicht nicht teile.


    Das könnte als Märchen des Monats in die Geschichte eingehen. Ich wusste gar nicht, dass du so viel Selbstironie hast hjt_Jürgen.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 03.06.2015 11:31:43
    hjt_Jürgen schrieb:

    Wenn Du von vielen Kliniken weißt, die INSULINER zur Anpassung ihrer Dosierung an ihren Alltag anleiten, ist Deine Info ohne Wenn&Aber eindeutig besser als meine :)

    ------------------------------------------
    Wer eine andere Meinung als falsch und womöglich gar gefährlich kritisiert, und seine Kritik nicht in der Sache mit plausiblen Fakten begründet, hat wahrscheinlich keine Ahnung von der Sache und will ganz offensichtlich einfach nur verunsichern und stänkern :(



    Mir ist nicht so recht klar, was du damit sagen willst. Wenn ein Insuliner in einer Reha voll aufgeklärt wird über BE, Spritzmenge etc. etc. Was bitte soll er da im Alltag falsch machen? Ich gehe davon aus, daß du von einem Menschen ausgehst, der im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist. Nach einer Schulung sollte man in der Lage sein, seinen Diabetes selbst zu managen und zwar in jeder Situation. Das schließt Schwierigkeiten zu Beginn nicht aus, aber dafür hat man dann ja seinen niedergelassenen Diabetologen. Ob es dem Spaß macht oder nicht, ist wirklich nicht das Problem des Patienten, Ein Arzt, der nicht bereit ist, Fragen seiner Patienten zu beantworten, sollte seinen Beruf wechseln.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 03.06.2015 12:04:49
    Tino schrieb:
    Es sind nicht alles hjt_Jürgens, die nach einer Reha alles besser wissen als der Arzt. Nich jeder fühlt sich dazu berufen, seinen Arzt zu konkurrenzieren.



    Jaja.

    Jürgen hat völlig Recht mit seinem Beitrag!


    Typ 1, frisch in der Reha eingestellt, wird im "normalen Alltag" mit dieser Einstellung nicht klar kommen.
    Und ein Neueinsteiger wird mit dem "frischen Wissen" kaum eine funktionierende Neueinstellung hinbekommen - schon mangels Erfahrung.
    Der Arzt hat dann nach der Reha unzufriedende Patienten vor sich, die jede Änderung genervt kommentieren...
    Im schlechtesten Fall endet das im Frust und sinkender Therapiebereitschaft des Patienten.

    Besser ist, seine Typ1 kennenzulernen, zusammen mit dem Dok.
    Um später im Alltag alleine bestehen zu können und die Einstellung selbst korrigieren zu können.


    Wer von den Beitragerstellern hier ist denn als Typ 1er schon eine Weile unterwegs und stellt sich selbst ein?
    Bearbeitet von User am 03.06.2015 12:16:22. Grund: .
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 03.06.2015 12:09:24
    EH schrieb:

    Mir ist nicht so recht klar, was du damit sagen willst. Wenn ein INSULINER in einer Reha voll aufgeklärt wird über BE, Spritzmenge etc. etc.
    .....
    Das schließt Schwierigkeiten zu Beginn nicht aus, aber dafür hat man dann ja seinen niedergelassenen Diabetologen......




    Die Aufklärung in der Reha ist ja prima.
    Das kann die Schulung beim Diabetologen auch.

    Was die Einstellung beim Diabetologen besser macht?
    Der Patient bewegt sich zuhause, um gewohnten Umfeld... ist was völlig anderes als der Aufenthalt in einer Klinik.

    Etliche Typ1 haben diese Erfahrung schon gemacht... kaum raus aus der Klinik, ist die Einstellung im Eimer.
    Und als Neuling mit "frischem Wissen", dazu Zuhause ohne korrekten BE-Angaben wie in der Klinik und ohne Erfahrung mit Basal/Bolusinsulin wird man auch mit hellstem Köpfchen wohl keine funktionierende Einstellung zu erreichen. Da kann sich der Dok auch gleich selbst kümmern, oder?
    Bearbeitet von User am 03.06.2015 12:17:42. Grund: .
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 53
    Mitglied seit: 19.11.2014
    am 03.06.2015 12:22:38
    TypEinser schrieb:

    Und als Neuling mit "frischem Wissen", dazu Zuhause ohne korrekten BE-Angaben wie in der Klinik und ohne Erfahrung mit Basal/Bolusinsulin auch mit hellstem Köpfchen wohl keine funktionierende Einstellung zu erreichen.


    Die hellen Köpfchen schaffen das schon.
    Die leeren Köpfchen schaffen es nie. Nicht einmal das normale Leben!!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 03.06.2015 12:28:23
    Deputy schrieb:
    TypEinser schrieb:

    Und als Neuling mit "frischem Wissen", dazu Zuhause ohne korrekten BE-Angaben wie in der Klinik und ohne Erfahrung mit Basal/Bolusinsulin auch mit hellstem Köpfchen wohl keine funktionierende Einstellung zu erreichen.


    Die hellen Köpfchen schaffen das schon.
    Die leeren Köpfchen schaffen es nie. Nicht einmal das normale Leben!!





    Das hilft dem Themenstarter jetzt wirklich nicht.

    Nach ein paar Wochen Typ 1 kann man eine Remission erwarten, das macht das ganze dann nicht einfacher... und am Ende darf der Facharzt die angefangene Einstellung eines anderen korrigieren.


    Insofern ist der richtige Tipp:
    Auf den Dok hören.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 03.06.2015 12:38:11
    TypEinser schrieb:
    EH schrieb:

    Mir ist nicht so recht klar, was du damit sagen willst. Wenn ein INSULINER in einer Reha voll aufgeklärt wird über BE, Spritzmenge etc. etc.
    .....
    Das schließt Schwierigkeiten zu Beginn nicht aus, aber dafür hat man dann ja seinen niedergelassenen Diabetologen......




    Die Aufklärung in der Reha ist ja prima.
    Das kann die Schulung beim Diabetologen auch.

    Was die Einstellung beim Diabetologen besser macht?
    Der Patient bewegt sich zuhause, um gewohnten Umfeld... ist was völlig anderes als der Aufenthalt in einer Klinik.

    Etliche Typ1 haben diese Erfahrung schon gemacht... kaum raus aus der Klinik, ist die Einstellung im Eimer.
    Und als Neuling mit "frischem Wissen", dazu Zuhause ohne korrekten BE-Angaben wie in der Klinik und ohne Erfahrung mit Basal/Bolusinsulin wird man auch mit hellstem Köpfchen wohl keine funktionierende Einstellung zu erreichen. Da kann sich der Dok auch gleich selbst kümmern, oder?



    Wenn der Doc eine gute Schulung anbietet, warum nicht.

    Ich habe auch schon Schulungen für Typ1 mitgemacht (in einer Klinik). Dort sind eigentlich alle gut zurechtgekommen (hat sich bei einem späteren Treffen so herausgestellt). Die Unterschiede zum "normalen Leben" sind bei einer ICT wirklich nicht derart gravierend, daß das nicht machbar wäre.
    Es wird ja nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch eingeübt. Ich glaube nicht, daß ein niedergelassener Diabetologe so viel Zeit in einen einzelnen Patienten zu investieren kann, selbst wenn er das wollte.
    Einer war allerdings dabei (bei dieser Schiuling), der hat das nicht auf die Reihe gebracht, der bekam dann eine feste Einstellung mit Mischinsulin (ein Unding in meinen Augen).

    Bei einem Typ2, der einen festen Spritz- und Eßplan bekommt, sieht die Sache anders aus.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 03.06.2015 12:40:20
    TypEinser schrieb:
    Deputy schrieb:
    TypEinser schrieb:

    Und als Neuling mit "frischem Wissen", dazu Zuhause ohne korrekten BE-Angaben wie in der Klinik und ohne Erfahrung mit Basal/Bolusinsulin auch mit hellstem Köpfchen wohl keine funktionierende Einstellung zu erreichen.


    Die hellen Köpfchen schaffen das schon.
    Die leeren Köpfchen schaffen es nie. Nicht einmal das normale Leben!!





    Das hilft dem Themenstarter jetzt wirklich nicht.

    Nach ein paar Wochen Typ 1 kann man eine Remission erwarten, das macht das ganze dann nicht einfacher... und am Ende darf der Facharzt die angefangene Einstellung eines anderen korrigieren.


    Insofern ist der richtige Tipp:
    Auf den Dok hören.



    Welche "Einstellung"? Darunter verstehe ich einen festen Spritz- und Eßplan. Das wird doch heutzutage nicht mehr gemacht.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 03.06.2015 12:55:07
    Hallo EH!

    Zurechtkommen ist was anderes als sich wohlfühlen... und es ist kein Geheimnis, dass eine Einstellung in der Reha im Alltag nicht passt.

    ICT ist eine feine Sache – wenn man von Dawn und anderen Dingen verschont bleibt.
    Wissen wir vom Themenstarter nicht – und ich drücke die Daumen, dass da keine Überraschungen kommen.

    Meine Erst-Schulung in einer anerkannten Fachklinik war zwar gut, aber für den Alltag nicht spezifisch genug – wie auch? Da ist eine Schulung Typ 1 mit anschließenden Einzelstunden bei der Diabetesberaterin (machen das eigentlich nur Damen?) wirklich sinnvoller.
    So ging es mir bekannten Typ1er auch.

    Der Insulinclub.de ist voll von fragenden Erst-Eingestellten, die massive Probleme haben.
    Sind das jetzt alles Vollidioten?

    Und etliche Langjährige Besuchen auch mal wieder Schulungen... warum wohl?
    Sind das jetzt alles Vollidioten?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 03.06.2015 13:00:18
    EH schrieb:
    Welche "Einstellung"? Darunter verstehe ich einen festen Spritz- und Eßplan. Das wird doch heutzutage nicht mehr gemacht.




    Eine ICT-Einstellung bei Typ 1, die ein normales Leben führen wollen. Was denn sonst?

    Ich kenne nicht einen Typ 1, der nicht flexibel mit Basal/Bolus umgeht. In eine Reha wird man das nicht lernen...

    Unterschiedliche Faktoren bei unterschiedlicher körperlicher Belastung, Basal-Reduzierung vor anstrengenden Tagen, Basal/Bolus-Erhöhung bei Krankheit/Stress, was mache ich wenn ich Feiern gehen will....

    Ein Typ 1 ist im Gegensatz zu Typ 2 absolut im Freien Flug.


    Deshalb meine Frage: Wer der hier Tippsgebenden ist denn Typ 1?
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 03.06.2015 14:21:37
    TypEinser schrieb:
    Hallo EH!

    Zurechtkommen ist was anderes als sich wohlfühlen... und es ist kein Geheimnis, dass eine Einstellung in der Reha im Alltag nicht passt.

    ICT ist eine feine Sache – wenn man von Dawn und anderen Dingen verschont bleibt.
    Wissen wir vom Themenstarter nicht – und ich drücke die Daumen, dass da keine Überraschungen kommen.

    Meine Erst-Schulung in einer anerkannten Fachklinik war zwar gut, aber für den Alltag nicht spezifisch genug – wie auch? Da ist eine Schulung Typ 1 mit anschließenden Einzelstunden bei der Diabetesberaterin (machen das eigentlich nur Damen?) wirklich sinnvoller.
    So ging es mir bekannten Typ1er auch.

    Der Insulinclub.de ist voll von fragenden Erst-Eingestellten, die massive Probleme haben.
    Sind das jetzt alles Vollidioten?

    Und etliche Langjährige Besuchen auch mal wieder Schulungen... warum wohl?
    Sind das jetzt alles Vollidioten?



    Ich habe niemanden als Vollidioten bezeichnet - das nur zur Klarstellung.

    Aber ich finde eine Reha als Erstinfo für einen "neuen" Typ1 durchaus angebracht und notwendig. All die Infos über BE und wie die sich auswirken, über Insuline, über Korrekturmaßnahmen und was da noch so alles zur Sprache kommt, kann man durchaus auch im Alltagsleben gebrauchen.
    Im übrigen schrieb ich ja, daß man bei Fragen, die sich später aus der Situation heraus ergeben, seinen niedergelassenen Diabetologen hat.

    Ich kann das durchaus nachvollziehen, denn "mein" Diabetes ist nicht leicht zu handhaben. Mein BZ steigt an, auch dann, wenn ich nichts esse und bleibt dann tagelang auf 200, auch wenn ich aufgrund einer Darm-OP tagelang nichts essen darf. Meine BSD hat die Eigenart, manchmal gar nichts von sich zu geben und dann - ohne Vorwarnung - so viel Insulin auszuschütten, daß auch nach einer Flasche Cola noch am Rand des UZ stehe und was es da so an Absonderlichkeiten noch gibt. Berechenbar ist da leider gar nichts.
    Aber diese Dinge kann man weder in einer Reha, noch bei einem niedergelassenen Diabetologen lernen, da hilft nur die Erfahrung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 03.06.2015 14:56:56
    Hi EH!

    Beim Diabetologe wird es garantiert eine Schulung geben.

    Mit dem Vorteil, dass die/der Themenstarter/in nicht noch einen neuen Ansprechpartner in Sachen Einstellung hat.


    Ich persönlich kann so eine "Reha" nicht empfehlen. Und ich keine keinen, der das tun würde.
    Bearbeitet von User am 03.06.2015 14:59:29. Grund: .
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 30
    Mitglied seit: 10.05.2015
    am 19.06.2015 23:35:41
    Mein Arzt hat mir gesagt, er hält nichts von Krankenhaus- oder Rehaaufenthalten zur Eistellung, da es ja immer anders ist als daheim und man muss sich daheim einstellen. Die Kosten könne man sparen. War auch nie da und habe es nie für nötig gehalten, habe allerdings auch eine Schwerpunktpraxis, wo ich jederzeit eine neue Schulung machen könnte.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 19
    Mitglied seit: 11.06.2015
    am 23.06.2015 22:14:21
    Hallo Kers, ich finde es nicht richtig von einer Kur zu sprechen. Man muß den Arzt um eine Ein =
    weisung in eine Diabetes Klinik bitten um dort eingestellt und geschult wird. In einer REHA ist das nicht
    gegeben. Da lernt man , was man Essen darf und kann und bekommt eine intensive Schulung .
    Ich war einige male in Bad Lauterberg und Bad Oeynhausen . Ich weiß nicht wie es heute dort ist.
    Wenn der Arzt das verordnet , das Du in eine Klinik sollst wird es auch von der Kasse genehmigt.
    Der Arzt muß nur bescheinigen , das Du ambulant schwer einstellbar bist. Ich habe in den Kliniken
    immer viel gelernt . Also versuche es ruhig mal
    B:S
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.