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Toujeo Insulin (seit Mai 2015 auf dem deutschen Markt)
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Elfe
Rang: Gastam 03.01.2018 19:19:09 | IP (Hash): 1913204965
Hallo Der-Richter,
halte dein Urteil - Lantus bedingt nächtliche Unterzucker - für nicht richtig.
Wechsel von Lantus auf Toujeo eher nicht zielführend, gleiches Insulin glargin als Wirkstoff.
Auch sensibel auf Insulin reagierend, sind nächtliche Unterzuckerungen bei mir eher NovoRapid Ursache aufgrund Abendessen-Einschätzung,
Basalinsulin-Spritzzeitpunkte 9 Uhr und 21 Uhr sind ungewöhnlich.
Üblich ist so 22 Uhr, wer denn so früh ins Bett geht.
Auf jeden Fall sollte Abendessen mit NovoRapid-Gabe drei Stunden vor Schlafengehen liegen zum Überprüfen.
Gruß Elfe -
am 04.01.2018 09:25:43 | IP (Hash): 2107498796
Elfe schrieb:
Hallo Der-Richter,
halte dein Urteil - Lantus bedingt nächtliche Unterzucker - für nicht richtig.
Wechsel von Lantus auf Toujeo eher nicht zielführend, gleiches Insulin glargin als Wirkstoff.
Auch sensibel auf Insulin reagierend, sind nächtliche Unterzuckerungen bei mir eher NovoRapid Ursache aufgrund Abendessen-Einschätzung,
Basalinsulin-Spritzzeitpunkte 9 Uhr und 21 Uhr sind ungewöhnlich.
Üblich ist so 22 Uhr, wer denn so früh ins Bett geht.
Auf jeden Fall sollte Abendessen mit NovoRapid-Gabe drei Stunden vor Schlafengehen liegen zum Überprüfen.
Gruß Elfe
Nicht Lantus ansich verursacht nächtliche Unterzuckerungen bei mir, sondern die Wirkkurve die es bei mir hat!
Wir sind alle unterschiedlich, deswegen gibt es nicht den perfekten Zeitpunkt für alle...
Bei mir wurde damals beim Einstellen 9uhr und 21uhr als am besten festgestellt.
Ich stehe spät auf, also muss ich um 9uhr spritzen. Wenn ich 2x spritze entstehen trotzdem Löcher, wo weniger Insulin abgegeben wird, weil Lantus eben nur ca. 10std. bei mir wirkt! Also habe ich zu wenig Lantus von 7uhr-10uhr und 19-22uhr. Da geht es hoch. Da die Menge aber generell für die Nacht zu viel ist, weil ich zwischen 0-3uhr am wenigsten Insulin benötige, unterzuckere ich da leider oft, außer ich gehe mit 250 ins Bett... Natürlich habe ich etliche Basalratentests gemacht! Wenn ich weniger spritze ist es über den Tag zu hoch, beimehr wird die Nacht eine Katastrophe. Da bin ich andauernd zu tief, trotz UZ BE!
Bearbeitet von User am 04.01.2018 09:31:47. Grund: Rechtschreibfehler -
Elfe
Rang: Gastam 05.01.2018 00:30:09 | IP (Hash): 1913204965
Hallo Der-Richter,
jeder ist unterschiedlich - stimmt !
Unterschiedlich betrifft allerdings den eigenen Stoffwechsel, wobei eben die Insuline dahingehend ausgetestet werden müssen.
Dafür haben wir als Patient zwei Möglichkeiten zur Überprüfung des Basalinsulins:
Basalratentest tagsüber mit auslassen von Mahlzeiten (nebst Mahlzeiteninsulin).
Nächtliche Messung um 2/3 Uhr dient der Überprüfung wegen nächtlicher Unterzuckergefahr.
Ist so der insulinempfindlichste Punkt - Mitternacht ... .
Gegen 3 Uhr nachts werden jedoch Hormone in den Organismus abgegeben, die ev. einen morgendlichen Blutzuckeranstieg bewirken.
Ich selber habe einen starken Morgenanstieg.
Habe den zeitweise mit Einheiten Mahlzeiteninsulin NovoRapid wegspritzen müssen, eingestellt auf werktägliche Aufstehzeiten, Wochenenden und Freizeit leider auch 6 Uhr Wecker ... .
Deine Einstellung beruht auf 9 Uhr Aufstehzeit in Verbindung des eigentlich 24 h Lantus/Toujeo, per Wirkungskurve ähnlich.
Um 9 Uhr ist allerdings schon über Stunden vorher so organismusmäßig einiges passiert.
Die angebliche Basalinsulinlücke habe ich unterschiedlich überbrückt.
Frühabendlicher Anstieg mit einer Einheit mittags oder wirklich erst vor Schlafengehen.
In Auslassung von Lantus hatte ich auf Arztempfehlung mal Tresiba einige Zeit, beworben als Superlangzeitinsulin.
War nicht erfolgreich per Nebenwirkungen.
Toujeo ist eigentlich auch wenig anders als Lantus.
Levemir ist für mich als Basal passend - wieder und immer noch, persönlich getestet.
Gruß Elfe -
am 14.02.2018 22:57:28 | IP (Hash): 819219708
Einen netten Gruß in die Runde!
Ich bin eine Neue, jedoch nicht selber betroffen, sondern meine erwachsene Tochter, wie sagt man es doch so schön "ein besonderes Kind".
Bis zu unserem Krankenhausaufenthalt im Januar hatten wir die Diagnose Typ 2 und es wurde Velmetia 2x am Tag eingenommen.
Derzeit läuft ein Test auf Antikörper, weil man auf Grund der Werte eher von einem Typ 1 ausgeht. Wir warten auf ein Ergebnis, ich wundere mich schon, dass es so lange dauert ( jetzt 3 Wochen)
Velmetia sollten wir absetzen, im KH wurde meine Tochter nun auf Toujeo eingestellt. Da im KH ca. 17 Uhr herum begonnen wurde, führen wir das zu Hause in etwa auch so weiter, hatten auch schon mal Zeitverschiebung von 1-2 Std, Sie erhät 12 IE.
Zu den Mahlzeiten bekommt sie Apidra gespritzt - nach Tabelle, je Vorwert des BZ. (aktuell zw. 4 und 10 IE)
Das ist alles noch so neu und aufgrund ihrer "Besonderheit" auch alles schwer zu erklären. Schon BZ messen war vorher eher eine Katastrophe und nun wird gestochen was das Zeug hält. Ich hatte auch schon Tage, da verweigerte sie zunächst, konnte sie dann aber doch überzeugen. Es ist ein Kraftakt, da benötigt es schon das kleinste Zwischending und schon wäre aus. Sie ist ja prinzipiell auch schnell dabei, Angst zu entwickeln und dann ginge wohl gar nichts mehr. Sie wird die Notwendigkeit auch nie verstehen, auch wenn ich ihr gebetsmühlenartig dies immer wieder versuche zu erklären.
Den Satz " sie wird sich schon dran gewöhnen" - ich kann es nicht mehr hören...
Gestern Abend tat die Spritze wohl extrem weh. Sie zuckte dermaßen zusammen und wehrte reflexartig ab. Ich hatte unterhalb vom Bauchnabel injiziert (nicht im Radius 2 cm) Und diesen Schmerz hat sie heute so mitgenommen, dass ich zwar komischerweise heute morgen noch ohne Probleme spritzen konnte, aber am Mittag ging gar nichts mehr. So konnte sie auch nicht essen. Es tat mir im Herzen weh. Hoffte aber, dass der Hunger irgendwann überwiegt. Erst am Abend nach 20 Uhr konnte ich ihr beides verabreichen und sie konnte endlich essen. Tat diesmal auch nicht weh. Ich hoffe nicht, dass ich diesen Kampf nun täglich habe. Mein Mutterherz leidet da sehr. Aber ohne geht es leider nicht und meine Hoffnung auf ein "Wundermittel", dass die Insulingabe für Patienten erträglicher, leichter und vor allem Stechfrei macht, ist so enorm. Von 0 auf 9-10 x pieksen am Tag (inkl.BZ-Messung) ist einfach für so einen Patienten zu viel.
Sicherlich werde ich die ein oder andere Frage haben.
Einen nächtlichen Gruß
Anke