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Zeitunterschied und Essen im Urlaub

  • ano

    Rang: Gast
    am 15.02.2009 20:23:22
    so so, da spritzt also einTyp 1, Normalinsulin/Human als Basis,
    und Humalog=Liprolog als Bolus.
    Und das glaubt ihr ?
  • Adriana

    Rang: Gast
    am 15.02.2009 20:28:45
    Also sorry Leute, aber ich habe mir mehr fragenbezogene Antworten gewünscht.......

    1. Ich habe nicht gesagt, dass ich etwas verdreht, sondern dass ich mich verschrieben habe.

    2. Zu den "exotischen Früchten" - meine Gastgeberin hat mir Sachen auf Skype gezeigt, von denen ich bis jetzt weder gehört, geschweide denn gesehen habe!

    3. Ich bin ECHT (bloss der Name nicht - soviel habe ich schon im Net gelernt)

    4. Wenn ich mich bei XY für etwas bedanke, ist es eine Sache der Höflichkeit (Knigge läßt grüßen)

    Alles andere ist mir schnuppe..... Vielen Dank! von Adriana
  • Hajo Janse

    Rang: Gast
    am 15.02.2009 22:06:17
    Hallo Adriane

    Ich fliege viel, auch nach Asien.

    1. De 6 Stunden Zeitverschiebung hast du die erste 2 Tage nicht. Blöd ist das am besten du dein Basal auf gewonte Zeit spritzt. Deine Körper wird sich am 3e Tag einpegeln.

    2. Am zweiten Tag deine Basal noch normal nemen nach Europäische Zeit.

    3. Am dritten Tag deinen Basal dan nemen auf deine normale Uhrzeiten, aber nach den Uhr in Brunei. Hast du eine Lücke, ich meine dein Basal ist ausgewirkt, diese Zeit mit Bolus (kurzzeit) überbrücken, dies ist die ganze Umstellung.

    Tue dies erst am 3e Tag, die erste 2 Tage leider Wecker stellen.

    Achte auf 2 Sachen im Flieger kan dein BZ zirka 10 Punkten pro 2 Stunden ansteigen, messe wass extra, zB beim Aufsteigen und vor dem Essen (dies ist meistens 90 Minuten später. Wenn du eine Anstieg hast, kannst du die für den ganze Flug durch rechnen aber korrigiere nur pro 3 Stunden.

    Essen:

    Wenn du süsse Fruchten esst, denke dass die bis 25% mehr Zucker haben, die bleiben dort meistens langer an der Baum und sind reifer als hier.

    Meistens sind Bananen (wegend der Sorte) 30% weniger mit KH belasted.

    Reis in diese Länder knallt sehr schnell herein, ich nehme immer 1 Thee Tasse voll, sind 2 BE, aber tue immer etwas 1 Thealöffel Ol herein, anders setzt die Reis von dort die KH zu schnell frei.

    Du kannst immer Reis als Goreng bekommen, die ist in der Pfanne mit was Öl angebraten und geht super.

    JackFruit, smeckt super süss aber hat komischerweise wenig KH.

    ALLE Sossen, auch wenn du es Nicht smeckt haben relative viel Zücker in diese Länder.

    Bedenke dass du automatisch viel sehen möchte, somit bist du ohne das du es bemerkt, körperlich aktiver.

    Nach 4 Tage auf dich aufpassen, merkst du dass es eigentlich sehr leicht geht.

    Reisen, alles für dein Trip in Kabine mitnehmen, und nehme 2-Fache Menge mit.

    Deine Insulin NIE dort in Kühlschrank aber ausserhalb der Sonne auf ein Schattenplatz.

    Wass du an Insulin Penns usw, mit nach draussen mitnimmst, an der Schattenseite von deine Körper tragen, pass auf wechsel von Strassenseite oder Richtung Tasche am andere Schulter, Frio is nicht nötig.

    Sorge dass du eine richtige Medical Erklärung mit hast, bei Bedarf maile mich ich habe Eine die überall akzeptiert wird in der Welt.

    Viell spass und schöne Erfahrungen

    Hajo Janse

  • Schorsch

    Rang: Gast
    am 16.02.2009 08:57:56
    Sagt mal, habt ihr eigentlich langsam einen Vogel hier? Entschuldigt die Wortwahl. Ausser Janses ausführlicher Beitrag, hat im Prinzip niemand wirklich auf die Fragen der Fragestellerin geantwortet. Hier wird mittlerweile bei JEDER Anfrage erst mal sofort unterstellt, dass es ein Fake ist und derjenige behandelt wie Sau.
    Überall vermutet ihr Lügen. Jemand weiss nach 2 Jahren Diabetes noch nicht 1A wie er sich verhalten muss? Verdächtig!!!! TOTAL! Ist Euch mal in den Sinn gekommen, dass man auch nach vielen Jahren urplötzlich Sorgen und Nöte haben kann? Dass man vielleicht Tage hat, an denen man nicht so klar denkt? Was ihr hier mit Leuten, die hier neu reinkommen und freundlich fragen abzieht, das ist ungeheuerlich. Absolut ungeheuerlich. von Schorsch
  • Anke

    Rang: Gast
    am 16.02.2009 09:30:10
    @Schorsch:


    ...da gebe ich dir vorbehaltlos recht mit ! von Anke
  • Gr

    Rang: Gast
    am 16.02.2009 13:55:15
    Aber nach 8 Jahren sollte man wenigstens die Grundlagen wissen, stimmt's Anke?
    @Schorsch: Wenn dich einmal ein "Vogel" gebissen hat und es kommt eine(r), der ähnlich aussieht, versuchst du nicht ihn zu verscheuchen? Frag mal Anke, wie oft und wo sie überall "verscheucht" wurde. Über das "Warum" wollen wir nicht reden. Absolut ungeheuerlich ist hier nur EINE(R). Alles Andere ist nur die Reaktion darauf!

  • ww

    Rang: Gast
    am 17.02.2009 13:44:25
    absolut ungeheuerlich und primitiv.

    selbst bei fakeverdacht, ist der immerwährende ausspruch eines bestimmten generalverdachts eine erbärmliche abscheulichkeit dem neuen user gegenüber.

    so haben einige spezialisten hier bereits mehrere d-foren geschafft.
    prost mahlzeit ihr 0 .
  • gr

    Rang: Gast
    am 17.02.2009 15:48:33
    die letzten 4 beiträge wieder nur geblubber und absolut nix zum thema. wer tiraden ablassen will, kann das gern und einem eigenen thread machen.
    ich hoffe, der schwachsinn incl. diesen textes werden schnellstens gelöscht!
  • schinat

    Rang: Gast
    am 11.03.2009 00:56:05
    Hier paar exotische Früchte:

    Tabelle 1: BE und KE einiger exotischer Früchte und Gemüse

    Frucht (100 g) BE KE
    Apfelbanane 1,8 2,1
    Artischocken 1,3 1,5
    Baby-Ananas 1,2 1,4
    Cherimoya 1,1 1,3
    Granatapfel 1,4 1,7
    Guave 0,5 0,6
    Jackfrucht 1,3 1,5
    Limquats 0,9 1,1
    Mango (rot, grün) 1,0 1,3
    Manna 4,7 5,7
    Maracuja (Passionsfrucht) 1,1 1,4
    Okra 0,5 0,6
    Papaya 0,2 0,2
    Pepino 0,8 1,0
    Süßkartoffel 2,0 2,4
    Topinambur 0,3 0,4
    Yam 2,0 2,4
    Zitronengras 0,7 0,8


    Eine Empfehlung wäre "Exotische Früchte mit Angaben zu Broteinheiten. Mat. Nr. 317084, Sanofi Aventis"


    Zum Thema Zeitunterschied:

    Bei Reisen in West-Ost- oder Ost-West-Richtung über mehrere Zeitzonen muss der Patient die Zeitverschiebung bei der Insulinapplikation berücksichtigen. Je nach Therapieregime muss er anders vorgehen. Unkompliziert ist das Verfahren bei oralen AntiDiabetika, denn hier bleibt die Dosis in jedem Fall gleich.
    Fliegt man über Zeitzonen nach Osten, verkürzt sich der Tag. Bei einer ICT ist die Insulindosis daher zu reduzieren. Als Faustregel kann gelten: Die innerhalb von 24 Stunden zu verabfolgende Insulindosis reduziert sich um den Bruchteil, der sich aus der Zeitverschiebung ergibt. Werden die Uhren bei einer Reise nach Ostasien beispielsweise um 6 Stunden vorgestellt, reduziert sich der Basalinsulin-Bedarf um 6/24=1/4. Das schnell wirkende Insulin wird wie gewohnt zum Essen gespritzt. Im Gastland sind dann unter entsprechender Blutzuckerkontrolle wieder die bisherigen Insulindosen zu spritzen.
    Bei Mischinsulintherapie muss der stündliche Insulinbedarf errechnet werden. Die Einheiten werden bei der letzten geplanten Spritze vor dem Abflug abgezogen, danach stellt man die Uhr auf Ortszeit um. Ein Beispiel: Der Patient spritzt morgens 24 IE und abends 12 IE, also 36 IE als Tagesmenge. Dies entspricht 1,5 IE pro Stunde. Bei einer Zeitverkürzung von 6 Stunden ergibt sich folgende Rechnung: 1,5 IE/h x 6 h Zeitverkürzung = 9 IE. Diese werden von der Tagesmenge abgezogen. Fliegt der Patient mittags ab, reduziert er die Morgendosis auf 15 IE; fliegt er spätabends, spritzt er abends nur 3 IE.
    Bei Flügen in Richtung Westen wird der Tag länger. Der Patient mit ICT sollte wie oben berechnet, aber mit umgekehrtem Vorzeichen verfahren. Das heißt, die Insulinmenge ist entsprechend der Zeitverschiebung vorübergehend zu erhöhen, zweckmäßigerweise durch eine zusätzliche Insulindosis.
    Bei Mischinsulintherapie wird wieder der stündliche Insulinbedarf errechnet und die fehlenden Einheiten als dritte Spritze ergänzt (10 bis 12 Stunden nach der letzten Injektion). Danach die Uhr auf Ortszeit umstellen. Die abendliche Dosis wird dann am Abend im Zielland gespritzt (vor dem Abendessen). Beispiel: Mischinsulin morgens 24 IE und abends 12 IE, also 36 IE pro Tag. Dies sind 1,5 IE Einheiten pro Stunde. Bei einer Zeitverlängerung von 6 Stunden rechnet man: 1,5 IE x 6 Stunden Zeitverlängerung = 9 IE; diese werden zusätzlich injiziert. Zeitverschiebungen von bis zu vier Stunden sollten durch kurz wirksame Insuline, zum Beispiel Normalinsulin oder kurz wirksame Analoga, ausgeglichen werden (6).
    Angekommen am Urlaubsort und zurück am Heimatort gilt wieder das alte Insulinregime wie vor der Abreise.


    Näheres zu Diabetiker-Reise: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=3343