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traubenzucker vor hba1c-blutentnahme

  • Lilo

    Rang: Gast
    am 02.11.2010 13:29:40
    Vielleicht sagt man nicht unnatürlicher Tod sondern eher ungeklärte Todesursache. Also, Jürgen mal zustimm. Ich vermute auch, dass man früher Todesursachen vermerkt hat, man aber nicht wusste, dass diese Person DM hatte...
    Und grade, wenn die Person sagen wir über 60 war, hat man sich vermutlich keine Gedanken drüber gemacht, dass es eine DM-Spätfolge sein konnte.

    Was ich so gehört habe, galt ja Typ 2 als sogenannter Altersdiabetes und wurde meist nur vom Hausarzt behandelt mit dem Tenor: Dat is net weiter schlimm, da reicht ne Tablette und achten Sie bissel auf den Zucker. Sprich only Haushaltzucker.

    Ein Aufklärung zur Führung eines guten BZ-Management hielt man nicht für notwendig, weil "der Mensch eben schon alt war und die paar Jahre noch genießen wollte/sollte".
    Beispiel: Meine Nachbarn, ein sehr nettes älteres Ehepaar, beide über 80. Er insulinpflichtig, sie Tabletten.

    Ich hörte da oft den Satz: HEUTE essen wir mal keinen Kuchen, denn wir müssen morgen zum "Zuckern", sprich Labor.

    Das heißt, sie waren in dem Glauben, das Labor austricksen zu können. Und man ließ auch hohe BZ-Langzeitwerte gewähren.

    Nach dem Labor kamen die Beiden direkt vom Bäcker mit einem fetten Kuchenpaket.

    Diese Strategie erweist sich spätestens dann als fahrlässig, wenn die über 70-jährigen Frauen mit nekrotischen Füßen für die Amputation vorbereitet werden.


    Rudi, wir bringen auch Kuchen mit...;-)Pflaumenkuchen. von Lilo
  • Rudi

    Rang: Gast
    am 02.11.2010 14:21:33
    Hy Lilo, Zwetschgenkuchen ist Spitze (vor allem wenn man seinen DM nicht geerbt hat ;0))) von Rudi