Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Bin etwas verunsichert...

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 03.12.2015
    am 03.12.2015 09:46:03 | IP (Hash): 873482622
    Hallo,

    ich habe mich hier angemeldet, weil ich denke, dass es hier Gleichgesinnte mit meiner Problematik gibt.

    Hatte mal von einigen Monaten mir ein Blutzuckermeßgerät zusenden lassen.
    Ich messe zweimal täglich den Blutzucker mit diesem Gerät.
    Nun mußte ich erschrocken feststellen, dass mehrmals täglich der Blutzucker über Werte von 200 mg steigt.
    Das Blutzuckermeßgerät ist von Bayer ( Contour next ).
    Nun habe ich die mitgelieferten Teststreifen verbraucht und habe ein neue Dose mit 50 Streifen gekauft.
    Wenn ich die beiden Dosen miteinander vergleiche, stelle ich fest, dass der Zielwert und der Zielbereich bei den Dosen sehr voneinander abweicht.
    Die Streifen sind aber für das Gerät vorgesehen.

    Meine regulären anderen Baustellen, sind Rheuma , und Migräne, die medikamentös behandelt werden.

    Wie soll ich mich weiter verhalten, denn die Anzeichen : Müdigkeit, Durst sind da, so wie auch nach längerem Sitzen ein Gefühl von Kreislaufproblemen, denn nach einer Bahnfahrt nach der Arbeit kommt es nach dem Aufstehen vor, dass ich ein Rauschen im Ohr habe, dass sich wie Watte anfühlt.

    Heute und gestern Morgen wie gewohnt um 04:30 Uhr aufgestanden , kleines Frühstück, Müsli ( gestern ) , heute ein Brötchen mit Marmelade und Tee dazu.
    Um 8 Uhr drei kleine Schnitten Brot mit Wurst.
    Messung gegen 09:21Uhr ; Meßwert : 207
    Gestern Mittag nach dem Mittagessen um 14:10 Uhr ; 208

    Ist das noch " normal " ?
    Bearbeitet von User am 03.12.2015 10:40:17. Grund: Nachtrag
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 03.12.2015 20:42:23 | IP (Hash): 115285262
    Hallo Grenzer,

    "normal" im Sinne dessen, dass es auch viele andere Diabetiker mit so hohen Nachessenswerten gibt - ja. Von einer guten BZ-Führung sind diee Werte allerdings weit entfernt. Damit solltest du dich nicht zufrieden geben. Als Erstes suche dir die richtige Zeit zum messen aus. Häufig wird empfohlen, zwischen 1,5 bis 2 Stunden nach der Mahlzeit (nach dem Beginn der Mahlzeit) den BZ zu messen. Nach dieser Zeit sollte er nach diesen Empfehlungen eigentlich wieder auf 140 oder darunter gesunken sein.

    Vermutlich bist du mit deinem Diabetes nur bei deinem Hausarzt in Behandlung. Wenn ja, dann solltest du dich bei einem Diabetologen anmelden und mit ihm zusammen an der Verbesserung deines BZ arbeiten. Mit dem Hausarzt zusammen sind deine Chancen, den Diabetes auf lange Sicht ordentlich im Griff zu behalten, wohl ein ganzes Stück schlechter.

    Beste Grüße, Rainer
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 03.12.2015
    am 04.12.2015 08:18:13 | IP (Hash): 873482622
    Moin Rainer,

    das Vertrauen in meinen Hausarzt ist, sagen wir mal....grenzwertig.
    Bisher habe ich mich auch noch nie mit der Materie Blutzucker auseinander setzen müssen.
    Die anderen Baustellen waren da immer im Vordergrund ( z.B. jede Woche Metex ein Chemotherpeutikum gegen Rheuma ).

    Aber einen Diabetologen könnte ich definitiv in der Nähe meines Arbeitsplatzes besser finden, da Oldenburg etwas größer und die Arztdichte höher ist , als bei mir auf dem platten Land.
    Bearbeitet von User am 04.12.2015 08:19:46. Grund: Nachtrag
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 04.12.2015 22:56:40 | IP (Hash): 2119297867
    Hallo Grenzer,

    nimmst du auch noch regelmäßig Cortison gegen dein Rheuma?

    Wenn ja, dann ist die Behandlung beim Diabetoloen besonders wichtig. Cortison treibt den BZ nach oben, da muss sinnvoll gegengesteuert werden. Die HA sind bei solchen nicht so einfachen diabetischen Problemen häufig überfordert. Aber auch ohne Cortison ist die Behandlung vom Fachmann sehr sinnvoll.

    Beste Grüße, Rainer
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 44
    Mitglied seit: 16.09.2015
    am 05.12.2015 09:32:22 | IP (Hash): 1142727106
    Rainer schrieb:
    Die HA sind bei solchen nicht so einfachen diabetischen Problemen häufig überfordert. Aber auch ohne Cortison ist die Behandlung vom Fachmann sehr sinnvoll.


    Ein völlig richtiger Ratschlag von Rainer! Es ist nur darauf zu hoffen, dass sich Rainer (als Laie) selbst an seinen Ratschlag hält und künftig auf Diagnosestellungen und Therapieempfehlungen im Forum verzichtet.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 842
    Mitglied seit: 14.04.2015
    am 06.12.2015 04:15:45 | IP (Hash): 487577829
    Lieber Leser,

    Wir sind hier in einem Forum für Leien, wie jeder weiß. Daher muss sich der Ratsuchende überlegen, was er mit den Antworten macht oder nicht. Es ist Rainers Art so zu schreiben, wie er es macht. Warum sollte er seine Ausführungen ändern?

    Der den Beitrag Einstellende hat die Antwort zu gewichten und so zu handeln, wie es ihm notwendig erscheint.

    LG Rolf


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
    Bearbeitet von User am 06.12.2015 04:18:01. Grund: Schreibfehler
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 03.12.2015
    am 07.12.2015 08:00:19 | IP (Hash): 873482622
    @ All

    Nein, zum Glück benötige ich kein Cortison. Nur MTX und bei Bedarf Pantopratzol, als Magenschoner , sowie für die Refluxproblematik.
    Bearbeitet von User am 07.12.2015 08:00:44. Grund: Nachtrag