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  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 06.01.2016
    am 06.01.2016 13:51:30 | IP (Hash): 481025454
    Hallo Ihr Lieben,
    ich hoffe es geht euch nicht ähnlich, aber vielleicht könnt ihr mir dabei helfen :)
    Ich bin 18 und habe seit 04/09 Die Diagnose Diabetes Typ 1 bekommen. Es wurde bei mir sehr sehr früh erkannt, da es ein Zufallsbefund war. Mein Hba1c war daher natürlich am Anfang, durch das noch vorhandene Eigeninsulin, sehr gut. Danach habe ich das ganze schleifen lassen. Es ist nicht so, dass ich nicht dran denke. Ich kann es einfach nicht. Ich kann die Krankheit nicht akzeptieren und so auch nicht damit leben. Mir wird schon immer übel wenn ich ein BZ machen soll oder mache. Meine Ärzte empfehlen mir seit Jahren zu Phychotherapie zu gehen. Ich war auch schon auf einer Kur mit psychologischer Begleitung und auch schon bei verschiedenen Psycholgoen in Behandlung. Kein Erfolg.
    So jetzt meine Frage. Hat jemand auch Erfahrungen damit gemacht und dieses Problem überwunden ?
    Oder kann mir jemand einfach vielleicht ein paar Tipps geben ? Wie könnt oder konntet ihr diese Krankheit akzeptieren ?

    Danke schonmal im vorraus :))
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 15.06.2015
    am 08.01.2016 10:13:33 | IP (Hash): 1422844714
    Hallo
    also ich bin 23 und habe Diabetes mit 8 Jahren (08/2000) bekommen...
    Ich habe oder hatte leider das gleiche Problem. Oft habe ich es so sehr schleifen lassen, dass mein HbA1c sogar schon bei 13,(?) lag. Das ist natürlich katastrophal und wahrscheinlich schlagen sich alle die Hände über dem Kopf zusammen, wenn sie das lesen. In der Pubertät war es wohl am schlimmsten.
    Schon mein Kinderdiabetologe sagte, dass ich damit ein Akzeptanzproblem habe, was ich damals noch gar nicht so gesehen habe. Meine "Erwachsenen-Diabetologin" hat dann das selbe gesagt.
    Immer wieder wurde mir dazu geraten, zum Psychologen zu gehen deshalb.
    Ich bin alle 2 Jahre im Krankenhaus zur Schulung/Neueinstellung. Ich muss aber sagen, dass ich das auch will und mir unheimlich als Motivation dient. Auch wenn das nur wenige Monate anhält leider.
    Man lernt immer neues über den Diabetes und was ich am meisten motivierend finde, ist dass man Gleichgesinnte kennenlernt (bei denen es zum Teil sogar noch schlechter läuft als bei einem selbst *hihi) und dass man in der Zeit sieht, dass man die Werte doch gut in den Griff bekommen kann...
    In Norddeutschland kann ich sehr das Asklepios Westklinikum Hamburg empfehlen. Quakenbrück soll auch sehr gut sein.
    Was mich aktuell motiviert mich besser um meinen Diabetes zu kümmern, ist dass ich irgendwann auch mal Kinder bekommen möchte. Ich weiß zwar nun nicht ob du Männlein oder Weiblein bist und ob du über sowas schon nachdenkst, aber die Schwangerschaft erfordert bei Diabetikern unheimliche Disziplin...
    Ich finde es auch immer sehr interessant, mich über neue Technologien etc zu informieren. Es freut mich immer sehr, wenn ich etwas neues COOLes habe... bspw. zuletzt mein neues Messgerät (Bayer Contour next USB), was ich ziemlich cool finde. Aktuell warte ich gespannt auf eine neue Insulinpumpe (Ypsopump), die bald auf den Markt kommen soll...
    Falls du noch mit Pens spritzt, könnte dir eine Insulinpumpe es womöglich auch schon erleichtern, dich mit der Krankheit abzufinden. Was anderes als dich damit abzufinden, wird uns leider nicht erspart sein.

    Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.

    Gruß, Lydia
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 36
    Mitglied seit: 01.12.2013
    am 13.01.2016 19:04:38 | IP (Hash): 8484866
    Ich stelle es mir schon etwas schwer vor