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NEU: Insulinresistenz u. gestörte Glukosetolleranz / Pre-Diabetes

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    am 25.01.2016 13:47:46 | IP (Hash): 1081582501
    Hallo Zusammen,

    nun ist es über ein Jahr her, dass ich meinen Blutzuckerbelastungstest hinter mir habe und in der Zwischenzeit 33 KG abgenommen habe mit LowCarb und Sport.

    Nun hab ich den nächsten Test hinter mir und vielleicht könnt ihr mir ja mal sagen, ob die Unterschiede gut sind? Hier mal die 3 Testergebnisse von Juli 2014, Nov 2014 und Januar 2016

    Werte im Januar 16
    1. Insulin Basal = 7
    2. Insulin Probe 2 = 24
    2. Insulin Probe 3 = 30,5

    1. Glukose nüchtern aus FCP = 100
    1. Glukose Probe 2 = 161
    1. Glukose Probe 3 = 114
    HOMA Index = 1,72


    Werte im November 14
    1. Insulin Basal = 20,3
    2. Insulin Probe 2 = 85
    2. Insulin Probe 3 = 72

    1. Glukose nüchtern aus FCP = 102
    1. Glukose Probe 2 = 184
    1. Glukose Probe 3 = 119
    HOMA Index = 5,2


    Werte im Juli 2014
    1. Insulin Basal = 11
    2. Insulin Probe 2 = 68
    2. Insulin Probe 3 = 62

    1. Glukose nüchtern aus FCP = 95
    1. Glukose Probe 2 = 176
    1. Glukose Probe 3 = 147
    HOMA Index = 2,6

    Kann ich irgendwo erkennen, ob ich ne Chance habe, meine Insulinresistenz gänzlich zu besiegen?

    LG Sandra
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    am 25.01.2016 16:56:44 | IP (Hash): 1315654419
    Moin Sandra,

    gratuliere zu Deinen riesigen Fortschritten! Die sind doch sogar mit überdurchschnittlich viel Glukose bei oGTT völlig offensichtlich. Mit Deinem pro-aktiven BE-Handlungs-Verhalten mit Low-Carb und Sport wird Dein Blutzucker in Deinem alltäglichen Leben nur sehr selten und dann nur für sehr kurze Zeiten über den gesunden Rahmen hinaus ansteigen. Wird also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so lange keine Gelegenheit haben, irgendwelche Schäden anzurichten, wie Du ihn weiterhin so konsequent in Schach hältst :)

    Daumendrück für weiterso! Jürgen


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 26.01.2016 11:20:13 | IP (Hash): 1081582501
    Hallo Jürgen,

    Danke für deine Aufmunterung!

    Kannst du mir nochmal helfen, was von den werten "überdurchschnittlich viel Glukose bei oGTT" ist?
    Ich kenn mich damit so gar nicht aus.

    Danke Sandra
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    am 26.01.2016 15:55:40 | IP (Hash): 1413228838
    Moin Sandra,

    hier hast Du aus Wiki nen gesunden 24-Stunden-Durchschnitts-Verlauf https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d8/Glucose-insulin-day-german.svg/800px-Glucose-insulin-day-german.svg.png
    Habe gerade aus der Nachbarschaft von einem gesunden oGTT erfahren: 82-109-81mg/dl nüchtern vor-1-2 Stunden nach dem Trinken. OGTT, weil irgend ein Arzt bei irgend einer Untersuchung kürzlich einen besorgniserregenden Wert gemessen hatte und der Nachbar einfach wissen wollte, wo er nun tatsächlich steht. Super, kann ich da nur sagen.
    75g Glukose sind übrigens keine außergewöhnlich große Belastung, sondern passen gut in den Rahmen als ganz normal gesund bezeichneter Mahlzeiten.

    Fachoffiziell gilt nüchtern bis 100mg/dl als gesund und 2 Stunden nach einer größeren Glukose-Belastung bis 140. Ein 1-Stunden-Grenzwert für gesund ist mir nicht bekannt.

    Weiter Daumendrück, Jürgen


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    am 26.01.2016 22:28:13 | IP (Hash): 1424537347
    .
    Bearbeitet von User am 03.02.2016 02:20:05. Grund: .
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    am 31.01.2016 02:15:42 | IP (Hash): 1652068392
    Sorry, aber mit mehr kann ich im Moment nicht dienen.
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    am 31.01.2016 09:21:58 | IP (Hash): 1369102429
    Hallo Sandra,

    lass dir deinen Erfolg nur nicht klein reden.

    Na den vielen "wenn" und "aber" von Poth ist nicht wirklich viel dran. Am lustigsten ist die Behauptung, dass du mit deiner Ernährung möglicherweise einen Diabetes "maskieren" hättest. Dabei hast du ganz bestimmt, wie jeder andere auch, den Test mit 75 g Glukose machen müssen. Das einzige, was möglicherweise pssieren könnte, dass dein BZ stärker auf die viele Glukose reagiert und höhere Werte raukommen. Das wäre dann das Gegenteil von "maskieren". Um das zu verhindern, soll man die 3 Tge vor dem Test mindestens 150g KH essen, was du bestimmt gemacht hast.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 31.01.2016 11:36:45 | IP (Hash): 1923229022
    Poth scheint mittlerweile der einzige im Forum zu sein, dem klar ist, daß Diabetes Typ2 nicht ein Folge falscher Ernährung ist und auch mit der "richtigen" Ernährung nicht "behandelt" werden kann.
    Dazu ist die Krankheit viel zu komplex. Seit sich die Wissenschaft mit Typ2 beschäftigt, wird das immer klarer.
    Daher würde ich seine Posts durchaus ernst nehmen und darüber nachdenken, was er meint. Er hat hier m.E. die besten Kenntnisse über Diabetes.
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    am 01.02.2016 13:18:58 | IP (Hash): 254810464
    Also auch wenn ich nicht so viel Ahnung habe und durchaus Hilfe brauche, kann ich deine Meinung und die von Poth nicht teilen.

    Denn erst seit ich auf meine Ernährung achte, sind meine Werte wieder besser. Ich hab ja noch keine Diabetes, aber eben "Insulinresistenz u. gestörte Glukosetolleranz / Pre-Diabetes".

    Ich glaube kaum, dass ein Fachmann wie mein Arzt weniger Kenntnisse hat als Poth und mir mit dem Rat auf meine Ernärhung zu achten (LowCarb) sicher keine falschen Informationen gibt.

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    am 01.02.2016 14:53:12 | IP (Hash): 520144107
    LittleMac1976 schrieb:
    Also auch wenn ich nicht so vi einel Ahnung habe und durchaus Hilfe brauche, kann ich deine Meinung und die von Poth nicht teilen.

    Denn erst seit ich auf meine Ernährung achte, sind meine Werte wieder besser. Ich hab ja noch keine Diabetes, aber eben "Insulinresistenz u. gestörte Glukosetolleranz / Pre-Diabetes".

    Ich glaube kaum, dass ein Fachmann wie mein Arzt weniger Kenntnisse hat als Poth und mir mit dem Rat auf meine Ernärhung zu achten (LowCarb) sicher keine falschen Informationen gibt.




    Ja, ja, ich weiß. Das ist das übliche Mißverständnis hier. Ich habe nie behauptet, es sei falsch sei auf die Ernährung zu achten. Das ist doch logisch, je weniger ein Lebensmittel Insulin braucht um verstoffwechselt werden zu können, desto besser sind die Werte. Das ist aber leider nicht alles, Diabetes ist eine weitaus komplexere Stoffwechselerkrankung, die sich eben - je nach Typ - weiterentwickelt und eines Tages reicht es eben nicht mehr nur auf die Ernährung zu achten. Ich finde es falsch, derartige Hoffnungen zu wecken, wie es hier von vielen gemacht wird.

    Ich habe niemals behauptet, daß Poth mehr Kenntnisse als ein Arzt hat, aber er ist der einzige hier, der weiterdenkt und auch gute Tips geben kann.
    Es wäre wirklich von Vorteil, wenn man Beiträge erst beantwortet nachdem man mehr als die Überschrift gelesen hat.