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Was tun gegen schmerzhafte Krämpfe ?

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    Mitglied seit: 07.04.2016
    am 07.04.2016 11:05:17 | IP (Hash): 1058418083
    Hallo,
    aus Verzweiflung hab ich mich gerade im Forum angemeldet.
    Zu meiner Erkrankung:
    Bin seit Jahren Asthmatiker. Um Luft zu bekommen muss ich Cortison (Prednisolon) schlucken. Die tägliche Dosis liegt so zwischen 8 und 40 Milligramm. Die hohe Cortison-Gabe hat Diabetes II ausgelöst. Meine Medikation besteht unter anderem aus zweimal täglich Metformin 1000 und seit kurzem zusätzlich täglich eine Pille Jardiance 10 mg. Die Nüchtern.Werte liegen so bei 120.
    Warum ich mich ans Forum wende:
    Seit Wochen plagen mich massive und äußerst schmerzhafte Krämpfe. Nicht nur an den Beinen sondern auch an den Händen. Jeder sagt mir, ich soll Magnesium in hoher Dosis einnehmen. Das würde helfen. Habs wochenlang getan - ohne jegliche Besserung. Wem geht es genauso? Gibt es Leidensgenossen, die mit anderen Methoden zum Erfolg kamen? Dass ich mittlerweile pro Nacht zwei bis dreimal in der Wohnung herum-geistere, bis die äußerst heftigen Schmerzen allmählich wieder abklingen, das kann doch kein Dauerzustand sein. Meine Ärzte spielen das Problem herunter . Es sei hat eine Mangelerscheinung, sagen sie. Besogniserregend seis aber nicht. Ich stehe vor einem Rätsel. Gibt es eine Klinik die sich darauf spezialisiert hat? Wer kann mir Tippps geben?
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    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 07.04.2016 15:35:48 | IP (Hash): 1279670972
    [quote=Dreisamtaeler ;82289]Hallo,
    aus Verzweiflung hab ich mich gerade im Forum angemeldet.
    Zu meiner Erkrankung:
    Bin seit Jahren Asthmatiker. Um Luft zu bekommen muss ich Cortison (Prednisolon) schlucken. Die tägliche Dosis liegt so zwischen 8 und 40 Milligramm. Die hohe Cortison-Gabe hat Diabetes II ausgelöst. Meine Medikation besteht unter anderem aus zweimal täglich Metformin 1000 und seit kurzem zusätzlich täglich eine Pille Jardiance 10 mg. Die Nüchtern.Werte liegen so bei 120.
    Warum ich mich ans Forum wende:
    Seit Wochen plagen mich massive und äußerst schmerzhafte Krämpfe. Nicht nur an den Beinen sondern auch an den Händen. Jeder sagt mir, ich soll Magnesium in hoher Dosis einnehmen. Das würde helfen. Habs wochenlang getan - ohne jegliche Besserung. Wem geht es genauso? Gibt es Leidensgenossen, die mit anderen Methoden zum Erfolg kamen? Dass ich mittlerweile pro Nacht zwei bis dreimal in der Wohnung herum-geistere, bis die äußerst heftigen Schmerzen allmählich wieder abklingen, das kann doch kein Dauerzustand sein. Meine Ärzte spielen das Problem herunter . Es sei hat eine Mangelerscheinung, sagen sie. Besogniserregend seis aber nicht. Ich stehe vor einem Rätsel. Gibt es eine Klinik die sich darauf spezialisiert hat? Wer kann mir Tippps geben? [/quote]

    Wenn es eine Mangelerscheinung ist, warum beheben die Ärzte diesen Mangel nicht. Und woran mangelt es dir? Natürlich ist es besorgniserregend, wenn man nachts vor Schmerzen und Krämpfen nicht schlafen kann. Was sind denn das für Ärzte? Da würde ich aber schnellstens eine zweite Meinung einholen.
    Ejne Klinik, die sich auf so etwas spezialisiert hat, kenne ich nicht - aber an deiner Stelle würde ich eine Schmerzambulanz aufsuchen.
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    am 08.04.2016 09:15:35 | IP (Hash): 1422844714
    Dreamtaeler hat doch geschrieben Magnesiummangel, was ja bekannt ist für Kämpfe...

    Ich muss sagen ich habe auch öfter Krämpfe in der Hand. Letztes/Vorletztes Jahr bin ich auch regelmäßig wach geworden, weil ich ganz schlimme Krämpfe im Unterarm hatte.
    Ich war beim Neurologen, mehrfach. Gefunden hat aber niemand etwas.
    Die Krämpfe im Unterarm habe ich zu Glück nicht mehr, aber in der Hand noch regelmäßig, vor allem wenn ich etwas kleines halten muss oder so ähnlich.
    Helfen kann ich also leider auch nicht, würd mich aber auch mal interessieren...
    Ich bin übrigens Typ 1. Der Neurologe ist nicht davon ausgegangen, dass es was mit dem Diabetes zu tun hat.
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    am 08.04.2016 13:20:16 | IP (Hash): 399432590
    Nachdem Magnesium in hohen Dosen nichts gebracht hat, muß es sich ja wohl um einen anderen Mengel oder eine andere Ursache handeln.
    Die Sache einfach ignorieren kann man aber nicht. Ein Arzt, der so eine Aussage macht, hätte mich das letzte Mal gesehen.
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    am 26.11.2016 11:42:55 | IP (Hash): 1286605846
    Hallo,

    ich nehme Metformin 1000 und Jardiance 10mg je 2x täglich. Ausserdem Insulin.
    Vertrage alles gut. Habe die Hinweise bekommen, dass bei Einnahme von Metformin UNBEDINGT auch Vitamin B12 genommen werden sollte, ausser dem nehme ich als Diabetikerin Vitamin D.
    Obwohl ich dieses regelmäßig nehme wird bei Blutkontrollen immer noch ein kleiner Mangel festgestellt. Untergrenze des Normalen.
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    Mitglied seit: 13.11.2016
    am 26.11.2016 13:10:20 | IP (Hash): 1231392910
    Hallo Dreisamtealer

    Vorweg, deine Diabetes Ärzte sind total Idioten, Du solltest dich dringendst
    nach Anderen umsehen. Am besten ist ein Arzt welcher selbst auch
    Diabetes hat.

    1. Du hast nicht erwähnt wie deine HbA1c Werte sind, aber von deinen
    Symptomen her sicher 8-14% Zucker im Blut.
    ( Der HbA1c Wert sollte nicht höher 6% Blutzucker sein !! )

    2. Dein morgendlicher nüchtern Wert von Glukose 120mg/dl, das ist
    bereits viel zu hoch und im Bereich wo Durchblutungsstörungen
    durch zusammenkleben der Roten-Blutkörper beginnen.

    3. Du solltest Dir die Therapie umstellen lassen auf 24h Basal-Insulin
    wie Latus oder Tresiba mit den Einheiten so eingestellt, dass dein
    morgendlicher Nüchtern-Wert der Glukose 75-85mg/dl ist.
    Mit der Einnahme z.B. jeweils Abends 7 Uhr.

    Das einstellen der Einheiten musst Du selbst machen, indem Du
    mit 8 Einheiten anfängst für eine Woche und Dir die Ergebnisse
    aufzeichnest und den höchsten Wert als Streichresultat machst,
    die Wochen 6 Resultate zusammenzählst und dann durch 6 teilst
    um den Wochendurchschnittswert zu erhalten. Das ist einfach und
    dann erhöhst Du nur immer um 1 Einheit für eine Woche mit der
    gleichen Math-Prozedur, bis dass Du im Bereich von 75-85mg/dl
    bist, mit Durchschnitt der morgendlichen nüchtern Glukose um 80mg/dl.
    ( Bei den Wochen Resultaten das höchste gestrichen, weil alle 5-7
    Tage Glukose-Schübe der Leber an einem Tag kommen, wenn nicht
    mit Metformin reduziert und kontrolliert. )

    4. Wenn Du die Werte wie bei Punkt 3. erreicht hast, dann genügen
    250mg Metformin ( ½ von 500mg ) zu den Hauptmalzeiten jeweils
    30 Minuten vor Essensbeginn eingenommen.
    Für etwas kleines zwischendurch, dann 125mg Metformin ( ¼ von 500mg )

    Nach 2 ¼ Std nach dem Essen jeweils eine Glukose-Messung und wenn diese
    nicht unter 100mg/dl ist, dann nimmst Du noch einmal 125mg Metformin.

    5. Wenn Du Punkt 3. bis 4. befolgst, dann hast Du HbA1c Werte von um 6% !!
    ( Das wäre dann Normal und nicht wie die DE Ärzte das mit 7% versuchen. )

    6. Die Krämpfe haben mit überhöhten Glukose-Werten zutun, welche
    durch zusammenkleben der Roten-Blutkörper Durchblutungsstörungen
    verursachen und deshalb hat Magnesium keinen möglichen Effekt.

    Man kann somit jedem Diabetiker nur empfehlen, täglich 600-1000mg
    Vitamin-E einzunehmen und Nicht-Insulin Therapie Diabetiker dazu
    noch täglich 100mg Aspirin als Blutverdünner.
    ( Insulin-Diabetiker dürfen kein Aspirin einnehmen, damit die Insulinwirkung
    nicht verloren geht. )
    Vitamin-E bekanntlich reduziert das zusammenkleben der Roten-Blutkörper
    und auf diese Weise erhöht die Fliessfähigkeit des Blutes.
    Von den Fluggesellschaften wird deshalb schon lange für Langstreckenflüge
    die Einnahme von Vitamin-E als Vorbeugung empfohlen.
    ( 48h vor operativen Eingriffen, muss die Einnahme von Vitamin-E deshalb
    eigestellt werden ! )

    Hoffentlich konnte ich hiermit behilflich sein.

    .
    Bearbeitet von User am 26.11.2016 18:53:47. Grund: .
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 26.11.2016 16:29:23 | IP (Hash): 1267539327
    "aber von deinen
    Symptomen her sicher 8-14% Zucker im Blut wie in jeder Limonade"

    Dir ist aber schon bewusst, dass man mit 8-14% Zucker im Blut mausetot ist...?

    Lies das mal, um zu verstehen, was der Prozentwert beim HbA1c bedeutet....

    http://www.chrostek.de/pdf/11_HbA1c.pdf
    Bearbeitet von User am 26.11.2016 21:25:25. Grund: Link vergessen...
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    am 26.11.2016 19:08:22 | IP (Hash): 1231392910
    Heike

    Richtig beim HbA1c ist der Zuckerprozentsatz % ist nicht auf das Gesamtblut
    bezogen, sondern auf die Sauerstoff transportierenden Roten-Blutkörper welche
    dann im w% mit Zucker ummantelt sind und wenn zu hoch zusammenkleben,
    und so die Durchblutungsstörungen verursachen.

    .
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    am 26.11.2016 22:52:00 | IP (Hash): 692093039
    ChrisP schrieb:

    3. Du solltest Dir die Therapie umstellen lassen auf 24h Basal-Insulin
    wie Latus oder Tresiba mit den Einheiten so eingestellt, dass dein
    morgendlicher Nüchtern-Wert der Glukose 75-85mg/dl ist.
    ...
    ( Bei den Wochen Resultaten das höchste gestrichen, weil alle 5-7
    Tage Glukose-Schübe der Leber an einem Tag kommen, wenn nicht
    mit Metformin reduziert und kontrolliert. )
    ...
    Für etwas kleines zwischendurch, dann 125mg Metformin ( ¼ von 500mg )
    ...
    Nach 2 ¼ Std nach dem Essen jeweils eine Glukose-Messung und wenn diese
    nicht unter 100mg/dl ist, dann nimmst Du noch einmal 125mg Metformin.
    ...
    ( Insulin-Diabetiker dürfen kein Aspirin einnehmen, damit die Insulinwirkung
    nicht verloren geht. )



    Nur zur Sicherheit für alle Mitleser:

    Diese Empfehlungen sind - meines Wissens nach - ÄUSSERST unkonventionell!

    Metformin (so wie andere Insulin zum Essen nehmen) als Akut-Mittel zu nehmen (also Essen + Tablette und später zum Korrigieren nochmal ne Tablette), das habe ich noch nirgends so gelesen.

    NBZs von 75-85 für einen Diabetiker, das würde ich als sehr erstrebenswert aber sehr unüblich in der Praxis ansehen.

    Das mit den Glukose-Schüben ist mir ebenfalls neu und auch das mit Aspirin und Insulin.


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    Beiträge: 130
    Mitglied seit: 13.11.2016
    am 26.11.2016 23:28:23 | IP (Hash): 1231392910
    Tarabas

    Du hast Sachen aus dem Zusammenhang herausgenommen ohne
    das zu erwähnen. Was hier eingangs von mir geschrieben ist basiert
    auf der Praxis für das bestmögliche Resultat. Z.B. bei meinem Sohn
    am Anfang wo es noch nicht ganz klar war ob definitiv Typ 1,
    da hatten wir das Latus mit dem Metformin in der Prozedur
    genau gleich wie von mir beschrieben und unser HbA1c von
    5,6% und nur weil mein Sohn als Bohnenstange auch sehr
    abgemagert war, wurde dann zwecks Kg Zunahme alles auf
    Insulin mit Lantus und Apidra umgestellt und wir konnten nur
    mit grosser Mühe dann das ähnlich gute Resultat erreichen.
    Ja es hat vielleicht für Nicht-Diabetologen ungewöhnliche
    Sachen der Handhabung hier, aber mit Super-Resultaten.
    Z.B. die Sache mit dem Aspirin mit Insulin als verboten
    ist nichts neues und dass Diabetiker nicht am Insulin
    bei Überdosis sterben, sondern an Herzstillstand wegen
    Kalium-Mangel ist für Diabetologen auch altbekannt,
    wird aber nicht allen Diabetikern vorgängig erklärt.

    Ich habe hier wirklich nur für zum Besten alle Informationen
    gegeben, damit Diabetiker bessere HbA1c Werte erreichen
    und das auch ohne Insulin-Pumpen.

    .
    Bearbeitet von User am 26.11.2016 23:32:04. Grund: .