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Anmerkung zu starke Insulinresistenz

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 24.04.2016
    am 27.04.2016 11:15:09 | IP (Hash): 407368932
    Hallo Jürgen
    Du hast mich da nicht ganz verstanden :)......Ich will ja gar nicht wissen ob ich auf dem Weg dorthin bin, ich weiß das dies niemand weis, niemand weis auch ob ich vielleicht in einem Jahr Krebs habe oder was auch immer. Ich will nur wissen ob es der richtige Weg ist mit dem hba1c den Diabetes zu bestimmen bzw. zu sagen, hey im Moment ist da nichts; ich meine kann ich mit meinem Wert sicher sein, dass keiner der anderen Kriterien oberhalb des Grenzwertes liegt.
    Danke für Deine Erklärungen, finde es nett das Du Dir soviel Zeit für mich genommen hast.
    Gruß Manuela
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 24.04.2016
    am 27.04.2016 14:36:45 | IP (Hash): 1878340609
    Vielen Dank allen, die mir hier geantwortet haben. Ich bin auf dieses Forum gestoßen, wegen meines Arbeitskollegen, der seit 2 Monaten jeden in der Firma verrückt macht mit seiner Paraneuer Diabetes. Er hat mich soweit getrieben, dass ich zum Arzt gegangen bin um mich testen zu lassen. Nachdem dieser mir wie oben gesagt, nur den hba1c bestimmt hat, ist der Kollege weiterhin darauf herumgeritten, das dieser Wert nicht ausreicht und ich mich da auch ruhig mal im Forum informieren könne.
    Nun habe ich mich natürlich auch schon auf der Internetseite der DDG informiert und das gleiche gelesen was ihr hier, bzw. mein Arzt gesagt hat. Leider erklärt mir der Kollege auch noch hier das es nicht sein könne, wie ihr selber gelesen habt (Michael)
    Ich weiß wirklich nicht was er für ein Problem hat, nur das seine Mutter wohl an den Folgen von Diabetes vor 2 Jahren gestorben ist.
    Ich wollte mich aber trotzdem bei Euch bedanken, das ihr mir so freundlich geantwortet hat. Der Kollege googelt den ganzen Tag warum der hba1c keine Verwendung finden dürfte und ich weiß nicht wie ich ihm helfen kann.

    PS Wisst Ihr wie ich mich hier wieder abmelden kann? bin sonst noch nie in einem Forum gewesen.....Gruß Manuela
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 27.04.2016 15:15:16 | IP (Hash): 509085399
    Keine Ahnung, ob Du damit Deinem Kollegen helfen kannst. Denn wenn der glaubt, dass seine Mutter am Diabetes gestorben ist, ist er schon mit dem völlig falschen Fuß in das Thema eingestiegen:

    Seit über 20 Jahren braucht niemand mehr am Diabetes zu sterben, also an einer oder einer Auswahl der dadurch verursachten Folgen. Denn über 20 Jahre können wir Betroffenen alle unseren Blutzucker jeden Tag im dafür ausreichend gesunden bis völlig gesunden Bereich steuern. Mit unserem Ess- und Bewegungs-Verhalten und mit der persönlich dann noch passend notwendigen Medikation. So weit wir das wollen und uns damit nach unserem Diabetes richten.
    In dem Maße, in dem wir das nicht tun, laden wir ebenso selbstverständlich Folgekrankheiten ein und fördern die bis hin zum mehr oder weniger beschwerlichen und qualvollen Ableben.

    Ok, in dem Bereich zwischen dem völlig gesunden Blutzucker-Verlauf und dem für die Behandlung als völlig ausreichend gesund definierten verteilt ein mieses Risiko-Lotto schon die eine oder andere miese Folge. Aber die ist dann immer noch ohne besondere Beschwerden behandelbar.

    Wirklich mies wird es erst in den meisten der Fälle, in denen die Betroffenen auf alle Empfehlungen ihrer Ärzte pfeifen, ihre Medizin nicht passend zu ihren Blutzucker-Anforderungen nehmen, sich möglichst nur von der Couch in den Sessel und zurück bewegen und z.B. zum Nachmittags-Kaffee grundsätzlich wenigstens 1-2 Stück Torte brauchen.

    Das betrifft leider auch viele ältere Herrschaften, die im Arzt immer noch den Gott in weiß sehen, ihren Diabetes nicht verstehen wollen und sich freuen, wenn der Dok bei den Quartalsuntersuchungen einigermaßen mit ihnen zufrieden ist. Denn kein noch so guter Arzt kann einen gesunden Blutzucker in irgend einer Weise auch nur annähernd gesund einstellen, auch wenn die Tätigkeit des Arztes leider sehr missverständlich traditionell so bezeichnet wird.


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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