Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Grundsätzliches - Anfängerprobleme

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 07.06.2016 01:53:50 | IP (Hash): 371948415
    purea schrieb:
    Da bist du eben eine ganz bemerkenswerte Ausnahme, EH. Während der Rest der Menschheit gerne auf Medikamente verzichtet und verzichten würde......
    Aber ich kaufe dir das auch nicht ab. Wenn du die Wahl hättest, würdest du dich für ein Leben ohne Spritzen und für Bewegung/Ernährung entscheiden. Dein vehementes Bashing gegen eine Lebensstiländerung bei Typ 2 ist wohl reines Schutzverhalten. Dein Diabetes hat sich eben ungewöhnlich schlecht entwickelt, dafür kann ja niemand was.



    Hallo an alle,
    lese gerade eure Beiträge und bin bestürzt !!!

    Ist das hier eine 'Glaubens'frage ?!?
    Zwischen INSULINER und 2er, der allesmögliche in irgendetwas hinein geheimst ?

    Also,
    ich weiß bis heute nicht, welcher Typ Diabetiker ich bin, trotz mehrerer Krankenhaus-Aufenthalte und unzähliger Diagnose-Versuche. Klar wurde jedoch, daß Insulin notwendig ist, um die BZ-Werte im vertretbaren Rahmen zu halten.
    Und nur das zählt, um die befürchteten Schäden für Organe und Nerven zu verhindern.
    Die fragen nämlich nicht, woher der hohe BZ-Wert kommt, der sie zerstört !
    Bin da ganz auf EHs-Seite !!!
    Mit Ernährung geht da gar nix, da lassen sich nur BZ-Spitzen vermeiden !
    Bewegung ist auch nicht das Allheilmittel - oder ? - wer strampelt denn jeweils seine Kohlenhydrate nach jeder Mahlzeit ab ?

    Nee, keine Wahl, ich wollte bestimmt kein Insulin spritzen, war ein Schock für mich, von heute auf morgen.
    Aber, ich habe gelernt, daß nur so, die BZ-Werte in den Griff zu halten sind.
    Mittlerweile haben meine insulinbildenen Zellen die Funktion in soweit aufgegeben, daß ich auch Verzögerungsinsulin spritzen muss, zum Mahlzeiteninsulin vom Beginn an.

    P.S.: Blutwerte sind das A und O der Schulmedizin, dem wir doch als Patienten so vertrauen.
    Der Diabetiker vertraut besonders dem HbA1c-Wert - ist der ok - sind auch Medikament/Insulin - Ernährung/Lebenswandel/Was-auch-immer
    ok.
  • Diabmonarch

    Rang: Gast
    am 07.06.2016 11:46:27 | IP (Hash): 1047063038
    Toll was sich aus einer Anfrage so entwickeln kann!

    Denke, die Anfragerin wird sich niemals mehr hier einloggen. Täte ich auch nicht wenn meine Fragen im Kleinkrieg zwischen den ALLWISSENDEN Forenmitgliedern endet und letztendlich meine Frage darin keinerlei Beachtung mehr findet.
    Bearbeitet von User am 07.06.2016 12:12:18. Grund: Korrektur
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 07.06.2016 18:05:24 | IP (Hash): 399429515
    Elfe schrieb:
    purea schrieb:
    Da bist du eben eine ganz bemerkenswerte Ausnahme, EH. Während der Rest der Menschheit gerne auf Medikamente verzichtet und verzichten würde......
    Aber ich kaufe dir das auch nicht ab. Wenn du die Wahl hättest, würdest du dich für ein Leben ohne Spritzen und für Bewegung/Ernährung entscheiden. Dein vehementes Bashing gegen eine Lebensstiländerung bei Typ 2 ist wohl reines Schutzverhalten. Dein Diabetes hat sich eben ungewöhnlich schlecht entwickelt, dafür kann ja niemand was.



    Hallo an alle,
    lese gerade eure Beiträge und bin bestürzt !!!

    Ist das hier eine 'Glaubens'frage ?!?
    Zwischen INSULINER und 2er, der allesmögliche in irgendetwas hinein geheimst ?

    Also,
    ich weiß bis heute nicht, welcher Typ Diabetiker ich bin, trotz mehrerer Krankenhaus-Aufenthalte und unzähliger Diagnose-Versuche. Klar wurde jedoch, daß Insulin notwendig ist, um die BZ-Werte im vertretbaren Rahmen zu halten.
    Und nur das zählt, um die befürchteten Schäden für Organe und Nerven zu verhindern.
    Die fragen nämlich nicht, woher der hohe BZ-Wert kommt, der sie zerstört !
    Bin da ganz auf EHs-Seite !!!
    Mit Ernährung geht da gar nix, da lassen sich nur BZ-Spitzen vermeiden !
    Bewegung ist auch nicht das Allheilmittel - oder ? - wer strampelt denn jeweils seine Kohlenhydrate nach jeder Mahlzeit ab ?

    Nee, keine Wahl, ich wollte bestimmt kein Insulin spritzen, war ein Schock für mich, von heute auf morgen.
    Aber, ich habe gelernt, daß nur so, die BZ-Werte in den Griff zu halten sind.
    Mittlerweile haben meine insulinbildenen Zellen die Funktion in soweit aufgegeben, daß ich auch Verzögerungsinsulin spritzen muss, zum Mahlzeiteninsulin vom Beginn an.

    P.S.: Blutwerte sind das A und O der Schulmedizin, dem wir doch als Patienten so vertrauen.
    Der Diabetiker vertraut besonders dem HbA1c-Wert - ist der ok - sind auch Medikament/Insulin - Ernährung/Lebenswandel/Was-auch-immer
    ok.



    Hallo Elfe,

    vielen Dank für Deinen Beitrag. Endlich mal eine Stimme der Vernunft von jemandem, der wirklich Diabetes hat und nicht die "Botschaft" der Medien nachredet, man könne Diabetes durch eine Diät und Sport "behandeln" und womöglich gar heilen.

    Ich erinnere mich noch gut an die Siebzigerjahre, wo an Insulin für Typ2 nicht zu denken war. Als die Werte zu schlecht wurden, bekam ich Tabletten (Sulfonylharnstoffe). Denen verdanke ich, daß meine BSD heute fast kein Insulin mehr produziert. Nur manchmal erinnert sie sich an ihren Job und stößt große Mengen Insulin aus, was mich dann schnell in einen Unterzucker befördert. Bei dieser Art "Behandlung" mußt ich spätestens um 10 Uhr vormittags ein belegtes Brot essen, sonst hätte ich einen Unterzucker bekommen, abends waren die Werte dann hoch. Irgend eine Möglichkeit, dagegen anzugehen hatte ich nicht. Trotzdem wird dieses Medikament heute noch verschrieben und viele Ärzte wollen ihren Patienten das Insulin ausreden. Für mich ist das ein Kunstfehler.

    Für mich war es ein glücklicher Tag, als ich endlich, nach langen Jahren Insulin verschrieben bekam. Endlich konnte ich meinen Diabetes in den Griff kriegen und ich konne leben wie ein normaler Mensch. Wenn man kaum etwas ißt und die Werte nicht mehr unter 250 gehen, dann kann etwas nicht stimmen.

    Daher ist es mir ein völliges Rätsel, warum man hier niedergemacht wird, wenn man sich das einzige vernünftige Mittel, das hohe Werte vermeiden kann, nämlich Insulin, zuführt. Was ich noch weniger verstehe, warum man Neulingen weis macht, Insulin sei schlecht und man muß es meiden.

    Grüße
    EH
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 07.06.2016 18:12:32 | IP (Hash): 399429515
    Heinz-Hermann schrieb:
    Toll was sich aus einer Anfrage so entwickeln kann!

    Denke, die Anfragerin wird sich niemals mehr hier einloggen. Täte ich auch nicht wenn meine Fragen im Kleinkrieg zwischen den ALLWISSENDEN Forenmitgliedern endet und letztendlich meine Frage darin keinerlei Beachtung mehr findet.



    Ich halte mich weder für einen Allwissenden, noch führe ich hier einen Krieg. Aber ich verfüge über langjährige Erfahrung und bin so frei, meine Meinung zu äußern und mit Usern, die wirklich keine Ahnung haben, Tacheles zu reden.
    Ich habe durchaus auf die Frage der Threaderöffnerin geantwortet. Wenn dir meine Antwort nicht gefällt, so ist das nicht mein Problem.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 07.06.2016 20:20:23 | IP (Hash): 371948415
    Heinz-Hermann schrieb:
    Toll was sich aus einer Anfrage so entwickeln kann!

    Denke, die Anfragerin wird sich niemals mehr hier einloggen. Täte ich auch nicht wenn meine Fragen im Kleinkrieg zwischen den ALLWISSENDEN Forenmitgliedern endet und letztendlich meine Frage darin keinerlei Beachtung mehr findet.



    Fände ich sehr schade, wenn Emsato sich nicht mehr melden sollte.

    Wir haben doch hier nur einen kleinen Ausschnitt zum Mythos Diabetes:
    Tu dies nicht, ess dieses nicht, kaufe Zimt und Diabetiker-Vitamine und alles ist gut, Lauf dem Diabetes davon ... - Zeitungen, Internet, Funk & Fernsehen, selbst die kleinste TV-Beilage lassen sich darüber aus. Da ist so viel Unsinn dabei ! S.a. auch Krimis, mal ist Insulin ein Mordinstrument, mal braucht das Mädel Insulin um nicht zu sterben mit Symptomen von Unterzucker :-(

    Man muss sich mit der Diagnose auseinandersetzen, sich einen Überblick verschaffen.
    Als Anfänger habe ich mehrere Bücher gelesen, in denen erklärt wird, welche Therapien es gibt, daß bestimmte Blutwerte aus wichtigsten Gründen einzuhalten sind, Tipps und Tricks zur Ernährung u.a.m.
    In der Apotheke habe ich auch BE/KE-Tabellen erhalten zusammen mit Ratschlägen beim Abgeben des ersten Insulin-Rezepts.
    Mit dem Arzt und der Diabetesassistentin erfolgt/e das Feintuning.

    Sich !seriös! zu informieren ist wichtig, um beim Arzt auch die richtigen Fragen stellen zu können innerhalb des doch recht kurzen Termins.
    Neben der benötigten Medikamentenliste habe ich auch immer ein Blatt mit Fragen, oder warum Unter-/Über-Zucker eingetreten sind, dabei. Als müsste ich zum Chef - gut vorbereitet ;-)

    P.S.: Ich möchte hier noch etwas richtig stellen. Die Zellen brauchen kein Insulin, sondern Zucker. Das Insulin wird benötigt, um den Zucker in die Körperzellen einzuschleusen. Ohne Energie in den Zellen können wir nicht denken, werden schwach und schlapp. Bei Tabletten geht es eigentlich auch um Insulin - ein Wirkprinzip ist, das körpereigene wieder besser wirken zu lassen; ein anderes, die körpereigene Produktion anzuregen.
    Zucker, der nicht in die Zellen eingeschleust wird und/oder verbrannt wird, dann im Blut herum schwimmt, schädigt ab bestimmten Werten (Nierenschwelle 180) Organe, Nerven, Blutgefäße.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 08.06.2016 00:24:39 | IP (Hash): 1838637083
    @Elfe: Kein Grund zur Verkomplizierung :). Es geht darum, dass viele Typ 2er durch eine Lebensstiländerung ganz erheblich zur gesunden Blutzuckerführung beitragen können und nicht selten dadurch sogar vollständig auf Medikamente verzichteten können. Für Prädiabetiker gilt das noch einmal ganz besonders, da sie sogar die Chance haben, eine Manifestation zu verhindern.

    Vielen missfällt der destruktive Grundton von EH, es sei sowieso nur mit Insulin und spritzen zu schaffen und außerdem eine Lebensstiländerung reine Zeitverschwendung. Der Diabetes komme so oder so, man solle ruhig einfach so weitermachen und spritzen.

    Dabei beweisen Millionen von Diabetikern überall auf der Welt, wieviel Boden man gut machen kann allein durch eine Lebensstiländerung. Ungezählt die Erfolge mit Logi, viel Bewegung oder auch LCHF oder HCLF.

    Mein Prädiabetes ist jedenfalls seit nunmehr fast drei Jahren stabil. Es kann als gesichert angenommen werden, dass ich bereits manifestiert wäre, wenn ich einfach so weitergemacht hätte mit 300g Nudeln (Trockenmasse) zum Mittag und Zucker ohne Grenze etc.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 08.06.2016 00:47:15 | IP (Hash): 399429515
    Elfe schrieb:


    Beitrag gekürzt

    P.S.: Ich möchte hier noch etwas richtig stellen. Die Zellen brauchen kein Insulin, sondern Zucker. Das Insulin wird benötigt, um den Zucker in die Körperzellen einzuschleusen. Ohne Energie in den Zellen können wir nicht denken, werden schwach und schlapp. Bei Tabletten geht es eigentlich auch um Insulin - ein Wirkprinzip ist, das körpereigene wieder besser wirken zu lassen; ein anderes, die körpereigene Produktion anzuregen.
    Zucker, der nicht in die Zellen eingeschleust wird und/oder verbrannt wird, dann im Blut herum schwimmt, schädigt ab bestimmten Werten (Nierenschwelle 180) Organe, Nerven, Blutgefäße.



    Das stimmt natürlich. Ich habe mich da schlampig ausgedrückt. Es müßte eigentlich heißen, daß die Zellen Insulin brauchen um den Zucker aufnehmen zu können. Diabetiker, die längere Zeit mit hohen Werten herumlaufen, verlieren an Gewicht.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 08.06.2016 00:52:35 | IP (Hash): 399429515
    purea schrieb:
    @Elfe: Kein Grund zur Verkomplizierung :). Es geht darum, dass viele Typ 2er durch eine Lebensstiländerung ganz erheblich zur gesunden Blutzuckerführung beitragen können und nicht selten dadurch sogar vollständig auf Medikamente verzichteten können. Für Prädiabetiker gilt das noch einmal ganz besonders, da sie sogar die Chance haben, eine Manifestation zu verhindern.

    Vielen missfällt der destruktive Grundton von EH, es sei sowieso nur mit Insulin und spritzen zu schaffen und außerdem eine Lebensstiländerung reine Zeitverschwendung. Der Diabetes komme so oder so, man solle ruhig einfach so weitermachen und spritzen.

    Dabei beweisen Millionen von Diabetikern überall auf der Welt, wieviel Boden man gut machen kann allein durch eine Lebensstiländerung. Ungezählt die Erfolge mit Logi, viel Bewegung oder auch LCHF oder HCLF.

    Mein Prädiabetes ist jedenfalls seit nunmehr fast drei Jahren stabil. Es kann als gesichert angenommen werden, dass ich bereits manifestiert wäre, wenn ich einfach so weitergemacht hätte mit 300g Nudeln (Trockenmasse) zum Mittag und Zucker ohne Grenze etc.



    Warum verbreitest du eigentlich ständig diesen Unsinn über mich? Jeder, der meine Beiträge jemals gelesen hat, weiß, daß ich derartiges niemals geschrieben habe,
    Kannst du wirklich nicht begreifen, daß man nach 40 Jahren Diabetes eine "Lifestyleänderung" weder braucht, noch daß sie irgendeinen Vorteil bringen würde,
    Aber du hast ja noch nie zu einem Beitrag von mir Stellung genommen, du stellst nur Behauptungen auf, die du nicht beweisen kannst, Was bringt dir das?
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 08.06.2016 01:53:13 | IP (Hash): 371948415
    purea schrieb:
    @Elfe: Kein Grund zur Verkomplizierung :). Es geht darum, dass viele Typ 2er durch eine Lebensstiländerung ganz erheblich zur gesunden Blutzuckerführung beitragen können und nicht selten dadurch sogar vollständig auf Medikamente verzichteten können. Für Prädiabetiker gilt das noch einmal ganz besonders, da sie sogar die Chance haben, eine Manifestation zu verhindern.

    Vielen missfällt der destruktive Grundton von EH, es sei sowieso nur mit Insulin und spritzen zu schaffen und außerdem eine Lebensstiländerung reine Zeitverschwendung. Der Diabetes komme so oder so, man solle ruhig einfach so weitermachen und spritzen.

    Dabei beweisen Millionen von Diabetikern überall auf der Welt, wieviel Boden man gut machen kann allein durch eine Lebensstiländerung. Ungezählt die Erfolge mit Logi, viel Bewegung oder auch LCHF oder HCLF.

    Mein Prädiabetes ist jedenfalls seit nunmehr fast drei Jahren stabil. Es kann als gesichert angenommen werden, dass ich bereits manifestiert wäre, wenn ich einfach so weitergemacht hätte mit 300g Nudeln (Trockenmasse) zum Mittag und Zucker ohne Grenze etc.



    Hallo an alle Leser, bes. an purea und EH,
    diese aufgeheizte Stimmung muss doch nicht sein: Jeder Betroffene in diesem Forum hat doch seine eigene Geschichte und schreibt hier seine persönliche Erfahrungen.
    Vieles an Diabetiker-Ratschlägen sind doch allgemeine für jeden: Ernährung bzgl. Fette, Eiweiß, Kohlenhydrate, Zucker; Kalorien entspr. des Bedarfs und Bewegung, Bewegung, Bewegung - alles nicht unbedingt Diabetiker-spezifisch.
    Wow: 300 g Trockenmasse = 21 KE ~ ein Drittel davon könnte ich ev. mit Insulin 'weg'spritzen.
    Mit Nudeln werde ich auch nicht satt. Brot, Vollkorn, Käse, Kartoffeln, Eier bevorzuge ich mittlerweile.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 08.06.2016 09:17:09 | IP (Hash): 1965513301
    Elfe schrieb:
    purea schrieb:
    @Elfe: Kein Grund zur Verkomplizierung :). Es geht darum, dass viele Typ 2er durch eine Lebensstiländerung ganz erheblich zur gesunden Blutzuckerführung beitragen können und nicht selten dadurch sogar vollständig auf Medikamente verzichteten können. Für Prädiabetiker gilt das noch einmal ganz besonders, da sie sogar die Chance haben, eine Manifestation zu verhindern.

    Vielen missfällt der destruktive Grundton von EH, es sei sowieso nur mit Insulin und spritzen zu schaffen und außerdem eine Lebensstiländerung reine Zeitverschwendung. Der Diabetes komme so oder so, man solle ruhig einfach so weitermachen und spritzen.

    Dabei beweisen Millionen von Diabetikern überall auf der Welt, wieviel Boden man gut machen kann allein durch eine Lebensstiländerung. Ungezählt die Erfolge mit Logi, viel Bewegung oder auch LCHF oder HCLF.

    Mein Prädiabetes ist jedenfalls seit nunmehr fast drei Jahren stabil. Es kann als gesichert angenommen werden, dass ich bereits manifestiert wäre, wenn ich einfach so weitergemacht hätte mit 300g Nudeln (Trockenmasse) zum Mittag und Zucker ohne Grenze etc.



    Hallo an alle Leser, bes. an purea und EH,
    diese aufgeheizte Stimmung muss doch nicht sein: Jeder Betroffene in diesem Forum hat doch seine eigene Geschichte und schreibt hier seine persönliche Erfahrungen.
    Vieles an Diabetiker-Ratschlägen sind doch allgemeine für jeden: Ernährung bzgl. Fette, Eiweiß, Kohlenhydrate, Zucker; Kalorien entspr. des Bedarfs und Bewegung, Bewegung, Bewegung - alles nicht unbedingt Diabetiker-spezifisch.
    Wow: 300 g Trockenmasse = 21 KE ~ ein Drittel davon könnte ich ev. mit Insulin 'weg'spritzen.
    Mit Nudeln werde ich auch nicht satt. Brot, Vollkorn, Käse, Kartoffeln, Eier bevorzuge ich mittlerweile.



    Ach weißt du, ich bin nicht aufgebracht, ich versuche nur, der Behauptung, man könne mit Diät und Bewegung einen Diabetes heilen oder verhindern entgegenzutreten. Das ist nämlich nicht möglich und jemand, der eben keinen Diabetes hat, kann das nicht beurteilen. Das ist alles.
    Da dieses Forum nicht moderiert ist, kann jeder alles schreiben und andere beleidigen, Deshalb werde ich nicht mehr aktiv in diesem Forum sein - bis zum nächsten großen Unsinn, der hier veröffentlich gemacht wird und den man nicht so stehen lassen kann. Eine wirkliche Diskussion führen kann man hier nicht.