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Richtige Insulinberechnung
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am 23.06.2016 19:13:27 | IP (Hash): 527360866
Kann mir jemand erklären wie ich richtig berechne welche Menge Insulin ich spritzen muss.
Als Vorgeschichte leider habe ich meine Diabetes Schulungen erst im September ich spritze vom Arzt angeordnet immer 12 i.e. Achso bin 175cm groß und 135-140kg Schwer. Ich hab ein wenig selbst rumexperimentiert gibg aber Wohl in die Hose. ich wache morgens mit 130-150 BZ auf. Abend gehe ich meistens so mit 100-120 im Bett. Eigentlich würde ich gerne meine Werte morgens auch wieder dort haben. Nun zu den Experimenten mit dem Insulin ging voll in die Hose. Hab soviel gespritzt das ich wohl in der Nacht unterzuckere und morgens dann mit 200+ Aufwache. Zum Glück scheint mein Körper in der Hinsicht wohl zu funktionieren da ich ja noch tippen kann. Jedenfalls macht es mir zu schaffen das ich nicht weiss in welcher Situation ich wie viel Insulin aufnehmen soll. Das Insulin wirkt bei mir ca nach 4 Stunden. Also rein logisch für mich wäre den Zucker der wahrscheinlich in der Zeit schon weg ist nicht mit in die Dosis einzurechnen also nur das was längere Zeit den BZ anhebt. Also ich berechne immer vor dem Essen wie viel Kohlenhydrate ich zu mir nehme und daher kann ich das schon ziemlich genau einschätzen.
Meine Frage nun:
Also mein Zielwerte sollte vorerst 100 sein. Wie viel Einheiten Insulin muss ich spritzen wenn ich z.b den Zucker um 10 senken möchte? Welche Menge Insulin spritzt man Pro BE? Wenn ich z.b einen BZ von 150 habe und nehme 4 BE auf und will auf 100 BZ kommen ich bin Ratlos. Sicher spielt dann auch Aktvität und Gewicht eine Rolle bei der Menge. Aber solange ich keine Schulungen hatte ich bin Ratlos ^^ Vielleicht kann jemand hier ein wenig Licht ins dunkel bringen. -
Elfe
Rang: Gastam 24.06.2016 01:45:22 | IP (Hash): 1275205469
Sven3dfx schrieb:
Meine Frage nun:
Also mein Zielwerte sollte vorerst 100 sein. Wie viel Einheiten Insulin muss ich spritzen wenn ich z.b den Zucker um 10 senken möchte? Welche Menge Insulin spritzt man Pro BE? Wenn ich z.b einen BZ von 150 habe und nehme 4 BE auf und will auf 100 BZ kommen ich bin Ratlos.
Hallo Sven,
so habe ich auch angefangen, Zielwert = 100.
Auch eine Anfänger-Empfehlung war - voraus gesetzt schnelles Insulin - einen Korrekturfaktor von 50. D. h. eine Einheit Insulin senkt den Blutzucker um 50 (mittlerweile ist meiner durch Ausprobieren herunter auf 40, also kaum verändert). Also empfehle ich dir bei deiner 150er Frage, eine Einheit als Korrektur zu spritzen.
Deine Abendwerte sind super, der morgendliche Anstieg könnte auch Stoffwechsel bedingt sein.
Ca. um 3 Uhr beginnt der Körper sich auf das Aufwachen vorzubereiten, da werden verschiedenste Stoffe / Hormone in den Körper ausgeschüttet, ev. gibt auch die Leber daraufhin Zucker aus ihrem Speicher ab. - Die Leber magst du nicht, wie du schon mehrfach bei anderen Themen gesagt hast, trotzdem, dieses Organ ist lebenswichtig - !
Du könntest dir den Wecker stellen auf 3 Uhr und dann den Blutzucker messen. O.k. ist gut, zu hoch, mit Insulin korrigieren.
Den Morgen-Anstieg gen. Gupf musste ich auch wegspritzen. Mittlerweile spritze ich zusätzliches Verzögerungsinsulin erst zum Zubettgehen, also spät bzw. früh, wie du/ihr an meinen Beitragszeiten sehen könnt, bin ich eher eine Nachteule ;-)
Bearbeitet von User am 24.06.2016 01:55:29. Grund: . -
am 24.06.2016 10:09:13 | IP (Hash): 566865021
Kenne Leute, die 0,5IE/BE und weniger brauchen und solche, die 10IE/BE und noch viiiiel mehr brauchen.
Eine Standard-Dosierung z.B. nach Körpergewicht oder Länge und Breite o.ä. gibt es nicht. Jede ärztliche Anfangs- oder Neu-Einstellung beginnt sehr vorsichtig mit zu wenig Insulin und wird dann vorsichtig mit der Zeit so weit erhöht, bis der Arzt mit dem HBA1c zufrieden ist. Das gilt selbstverständlich ebenso wie für die Bolus- auch für die Korrektur-Faktoren und für’s Basal-Insulin.
Wer’s für sich passender machen will, beobachtet einfach zuerst einmal, wie der BZ mit seiner gegenwärtigen Einstellung konkret verläuft. Bedeutet Messen z.B. in Halbstunden-Schritten nach dem Essen und Zuschauen, wie der BZ zuerst ansteigt und dann wieder sinkt. Und wann er zu sinken aufhört und vielleicht sogar wieder ansteigt, ist der persönliche Wirkauslauf vom Bolus-Insulin erreicht. Das kann beim einen 2-3 Stunden nach dem Spritzen von schnellem Analog-Insulin sein und bei der anderen 4-5 Stunden.
Wenn mit dem Wirkauslauf vom Bolus der Start-BZ von vor dem Essen erreicht wird, haben Futter und Insulin zusammen gepasst. Auch dann, wenn in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Essen ein seeehr viel höherer Wert gemessen wird, als man eigentlich haben möchte. Wer sone Spitze misst und die dann runter spritzt, muss das dann ja insgesamt zu viele Insulin ne Stunde bis spätestens 2 weiter wieder aufessen
Und klar, wenn der Auslauf-BZ höher liegt als der Start-BZ, war’s zu wenig Insulin, und wen drunter, war’s zu viel.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 24.06.2016 19:16:09 | IP (Hash): 1275205469
hjt_Jürgen schrieb:
Wer’s für sich passender machen will, beobachtet einfach zuerst einmal, wie der BZ mit seiner gegenwärtigen Einstellung konkret verläuft. Bedeutet Messen z.B. in Halbstunden-Schritten nach dem Essen und Zuschauen, wie der BZ zuerst ansteigt und dann wieder sinkt. Und wann er zu sinken aufhört und vielleicht sogar wieder ansteigt, ist der persönliche Wirkauslauf vom Bolus-Insulin erreicht. Das kann beim einen 2-3 Stunden nach dem Spritzen von schnellem Analog-Insulin sein und bei der anderen 4-5 Stunden.
Halte diesen 0,5 h-Takt für überflüssig. Ich will die Spitzen gar nicht sehen, macht mich nur nervös. Erst nach Ablauf der Insulin-Wirkung nach 4 h macht das eigentlich Sinn. Bei entspr. Mahlzeiten sollte das klappen. Selbst bei einem Basalratentest wird nur stündlich gemessen.
Ausnahmen für früheres messen:
- bevor ich Autofahre, ob zu niedrig und besser keine Korrektur bei hoch
- nach Aufnahme von Traubenzucker/Saft zum Ansteigen nach UZ, ~15 min warte ich da aber auch -
am 26.06.2016 12:25:21 | IP (Hash): 1317485922
eine Einheit Insulin senkt den Zucker um 40-50? Warum baller ich mir dann 12 Einheiten manchmal auch so 20-30?. Hat das dann mit meinem Gewicht zu tun das, dass Insulin nicht wirkt? Oder ist am Pen wenn ich auf bspw. 10 drehe das nicht 10 Einheiten. Und warum geht mein Zucker nie unter 100 xD.
Ja das mit dem Morgens macht sinn stehe immer um 7 auf da sollte ja Energie da sein. -
am 26.06.2016 15:17:22 | IP (Hash): 1792706429
Elfe schrieb:
Halte diesen 0,5 h-Takt für überflüssig. Ich will die Spitzen gar nicht sehen, macht mich nur nervös. Erst nach Ablauf der Insulin-Wirkung nach 4 h macht das eigentlich Sinn....
Naja, wo ich meine Spitzen nach dem Essen möglichst unter der Nierenschwelle und besser haben und dabei keine hypo haben will, hat für mich vor ein paar Jahren ein paar Wochen Lernen in der Art ne Menge Sinn gemacht.
Seit ich meine ganz persönliche(n) Insulin-Wirkkurve(n) kenne, kann ich mit einer Messung ab etwa 1 Stunde nach einem Essen sehen, wie passend ich gespritzt habe und bei nem niedriger als erwarteten Wert ne Kleinigkeit nachessen und bei nem höher als erwarteten mit gutem Erfolg direkt ein bisschen mehr Bewegung nutzen.
Und wenn ich nach nem sehr KH-reichen Frühstück um 8 oder 9 Uhr zum Mittag um 13 Uhr noch z.B. um 180 messe, weiß ich, dass ich da nur den einfachen Bolus und noch keine Korrektur brauche, weil die 20 und vielleicht mehr Einheiten Apidra vom Frühstück da bei mir noch nicht ausgewirkt haben.
Für mich finde ich daher sehr nützlich, systematisch ergründet zu haben, mit welchem BZ-Verlauf das Apidra bei mir wirkt.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 26.06.2016 17:25:30. Grund: Ergänzung -
Elfe
Rang: Gastam 27.06.2016 01:24:00 | IP (Hash): 101083412
Sven3dfx schrieb:
eine Einheit Insulin senkt den Zucker um 40-50? Warum baller ich mir dann 12 Einheiten manchmal auch so 20-30?. Hat das dann mit meinem Gewicht zu tun das, dass Insulin nicht wirkt?
Hallo Sven,
ev. haben wir uns da missverstanden, wollte dich nicht verwirren, bin ev. auch schon 'betriebsblind'.
Mit Korrekturfaktor ist die Insulinmenge gemeint, die ZUSÄTZLICH gespritzt wird, ohne Mahlzeit, nur um den hohen Ausgangswert zu senken - also als Anfänger bei BZ 150 plus eine Einheit.
Das Mahlzeiteninsulin, also BE zu Einheiten, ist etwas anderes. Spritzt du 12 Einheiten zu jeder Mahlzeit, egal zu welcher Tageszeit ? Wäre auch nur der Einstieg. Ich habe auch mit 1 zu 1 angefangen, 1 BE zu 1 Einheit.
In der ICT-Schulung lernte ich dann, daß die Insulinempfindlichkeit über den Tag (Biorhythmus) berücksichtigt werden muss. Die gleiche Menge BEs brauchen morgens, mittags, abends unterschiedliche Insulinmengen, das berücksichtigt man über sogen. Faktoren.
Beispiel: mittags habe ich einen Faktor von 1, bleibt bei 1 Einheit zu 1 BE, abends habe ich einen Faktor von 2, muss also für die gleiche Menge BEs die doppelte Menge Insulin spritzen. Die sogen. Faktoren können auch wesentlich höher ausfallen, ist bei jedem Menschen anders.
Übrigens ist man nachts am Insulinempfindlichsten, deshalb habe dir zur ggf. Nacht hin das vorsichtige + 1 Einheit zur Korrektur empfohlen.
Insulin ist schwierig zu dosieren, gibt leider keine einfachen Antworten. So unterschiedlich wie wir als Menschen sind (Mann & Frau mit entspr. Hormonen, Stoffwechsel, Gewicht), so unterschiedlich ist die Dosierung.
Dazu noch eine Anekdote aus meiner ersten Typ 1er-Schulung.
Wir waren zusammengewürfelt mit langjährigen 1er und mich als Anfänger, untergewichtig, mit panischer Angst vor der ersten Hypo.
Und einen stattlichen erfahrenen 1er aus der Gruppe treffe ich zufällig im Supermarkt, der mir fröhlich erzählte, daß er erst die benötigte Menge fürs Essen spritzt, er dann aber erst einmal einkaufen geht - denn das Insulin braucht eine Zeit, um durch sein Bauchfett zur Wirkung zu gelangen.
War für mich in meiner Situation genau gegensätzlich.
So unterschiedlich wir auch waren, die Angst hat er mir jedenfalls genommen.
Bearbeitet von User am 27.06.2016 01:26:33. Grund: Korrektur -
am 27.06.2016 21:51:00 | IP (Hash): 1152618764
Naja ich würde halt auch gerne mal mit jemanden reden weil ich komm halt garnicht klar. Die Ärtze haben auch keine Zeit für mich leider. Haben alle selbst zuviel zu tun. Was ich für mich persönlich herrausgefunden habe. Gehe ich zum Sport brauch ich nicht spritzen geht noch von alleine weg denke das schonmal positiv. Auch relativ schnell vor dem Sport gemessen 150 nach dem Sport noch 100. Nach gut ner Stunde rumhampeln.
Ich spritze bei jeder Mahlzeit 12 Einheiten und halt morgens egal ob ich esse oder nicht das ich auf einen normalen Wert komme.
Vor dem schlafen gehen Spritze ich halt auch damit ich dann morgens nicht so krass raus komme aus der Nacht... auch 12 Einheiten.
Ich hatte halt gehofft das ich hier meine Antworten finde und vllt auch wen mit dem man sich länger unterhalten kann vllt auch mal telen oder so schreiben find ich so mühsehlig weil auch die antworten immer so lange dauern und befriedigt mit den Antworten bin ich auch noch nicht. -
Elfe
Rang: Gastam 28.06.2016 02:50:56 | IP (Hash): 101083412
Hallo Sven,
habe dir nach bestem Wissen und Gewissen geantwortet.
Nun gut, war für dich als Naja-Kommentator nicht passend.
Eine Forums-Antwort kann dir die Schulung im September nicht ersetzen, aber bei der Wartezeit als Überbrückung könnten dir Betroffene helfen. -
am 28.06.2016 07:39:34 | IP (Hash): 1018521123
Hallo Elfe,
das naja war jetzt nicht auf dich oder das Forum hier bezogen. Sondern eher wie unverantwortlich die Ärtze sind das Sie einen So ins kalte Wasser springen lassen. Und wenn man da Mist baut weil man keine Ahnung hat landet man mal ganz schnell auf dem Friedhof. Ich bin jetzt 2x Unterzuckert weil ich auf eigene Faust gehandelt habe. Hätte auch Schief gehen können. Ist meine eigene Schuld aber bei halbwegs richtiger Erklärung was vllt 20 Minuten dauert wäre das nicht passiert. Nun ist es halt so ich geb mir halt die ganze Zeit die Einheiten und das wars. Eines hat zum anderen geführt hab gleichzeitig ne Low-Carb Diät begonnen was mal garnicht ging. Entziehe doppelt dem Körper die KH. Was garnicht geht mit dem übermässigen vielen Insulin vernichte ich das bisschen was eh schon da ist und dann kommt durch die Nahrung kein neues rein. Absulut tötliche Kombi. Naja habs ja nun selbst gerafft. Trotzdem im Schlaf unterzuckern ist echt lebensgefährlich... -
am 28.06.2016 10:04:39 | IP (Hash): 1413228968
Liest sich auf’s Autofahren übertragen: Ich trete 3mal am Tag für 12 Sekunden mit 10kg Druck auf’s Bremspedal,
- egal, ob ich schon stehe oder mit 50km/h oder 100 oder 150 komme!
- egal, ob die Straße griffig oder rutschig ist!
- egal, ….
Kann mir nicht vorstellen, dass Du in der Art Auto fahren wolltest. Und warum nutzt Du in der Art Deinen Pen?
Hab Dir oben beschrieben, wie Du selbst super rausfinden kannst, was wann für Dich passt.
Apropos Hypo: Da kann mit zu viel Insulin mal für ein paar Minuten bis ne halbe Stunde das Licht aus gehen. Und dann geht es mit nem Brummschädel wieder an. In aller Regel fühlst Du dich in den Minuten vor dem Ausgehen wackelig genug dafür, dass Du dich irgendwo setzt oder legst und nicht erst noch stürzen musst, wenn’s nicht mehr weiter geht. Und wenn das Licht dann nach nem Weilchen wieder angeht, reibst Du dir die Augen und stehst wieder auf - und weißt, dass Du 1-2 Stunden vorher seehr viel zu viel gespritzt hattest.
Gestorben ist an ner Hypo meines Wissens noch niemand. Davon schwafeln nur immer Leute wie in manchen Filmen, in denen der arme Teufel mit Unterzucker abnibbelt, weil ihm das lebensrettende Insulin vorenthalten wird.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 28.06.2016 10:06:37. Grund: Ergänzung -
am 28.06.2016 10:20:39 | IP (Hash): 56445981
Wenn du willst fahre ich so Auto ober bin so gefahren. Jedenfalls hilft es mir hier schon weiter und ich teste viel was die Auswirkungen angeht. Ich hab mir nur mehr Unterstützung seitens der Ärzte erhofft. Weil ich finde es ist schon ein sensibles Thema ist.
Ein Freund von meinem Vater ist erst an einer Unterzuckerung in der Nacht gestorben. Ok er hatte auch viel Alkohol im Blut evtl. war es die Kombination aus beidem.
Ich war nur oder bin halt völlig verunsichert wenn ich über Wochen immer gute Werte habe und auf einmal mit so Horrorwerten aufwache.
Mein Arzt sagt nur ich brauch mir keine Gedanken machen. Auch bräuchte ich nicht so viel rechnen einfach normal essen und alles regelt sich von alleine.
Vielleicht erwarte ich einfach zu viel zu schnell.
Danke auf jeden Fall das ihr da seid. -
am 28.06.2016 13:18:57 | IP (Hash): 1413228968
Feste Dosen, wie Du spritzt, hatten wir früher, als wir noch keine Testgeräte hatten. Dazu wurden auch feste BE-Mengen gegessen. Wie gut das passte, wurde quartalsmäßig mit nem morgentlichen Nüchternwert beim Dok überprüft. Wenn 100-140mg/dl, dann ok. Wenn weniger, dann kleinere Insulin-Dosen, wenn höher, dann größere. 1-2 Hypos pro Woche mit Tatterich und bei rechtzeitigem Glukose-Einwurf ohne Lichtaus waren normal mit ner guten Einstellung.
Mit der eigenen Messmöglichkeit gibt es die quartalsmäßige Nüchternprüfung schulmäßig vor jeder Mahlzeit: Zielbereich normal 100-140mg/dl, scharf 80-120.
Das Insulin wird dafür in D nach Broteinheiten (1 BE=12g Glukose oder KE=10g Glukose) und international in g Glukose/Carbs berechnet, die mit dem entsprechenden persönlichen Insulin-Faktor malgenommen werden. Also z.B. 1 Scheibe Brot = 2 BE = 2x persönlicher BE-Faktor (bei Typ1 zur ersteinstellung meistens 1). Also 2IE pro Scheibe Brot zum Frühstück.
Wenn der BZ dann zum Mittag bei 100-140 gemessen wird und zwischendurch nicht gegessen wurde, haben Brot- und Insulin-Menge zusammen gepasst. Und genauso dann zum Mittag und zum Abendessen.
Wenn öfter über dem Zielbereich, dann größerer BE-Faktor, wenn öfter unter dem Zielbereich, dann kleinerer BE-Faktor. Und alle Veränderungen in kleinen Schritten, also z.B. 1/2 IE/BE mehr oder weniger und wenigstens jeweils 3 Tage systematisch testen, weil Schwankungen beim auf den ersten Blick selben Essen und selben sonstigen Verhalten in der Größenordnung von plusminus 50mg/dl zu Anfang völlig normal sein können.
An solchem Ausprobieren kommt man auch mit dem besten Diabetologen nicht vorbei. Und auch nicht daran, dass vor allem zu Anfang der Behandlung eines gerade diagnosereifen Diabetes der Insulin-Bedarf munter zwischen z.B. Null und 2 IE/BE schwanken kann.
Normal nutzen wir für die Grundversorgung ein Insulin mit einem zeitlich möglichst langen und flachen Verlauf, ein Basal-Insulin, und für die Mahlzeiten-Versorgung, für den sogenannten Bolus, eines mit einem zeitlich möglichst kurzen und dabei möglichst hoch spitzenmäßigen Verlauf.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 28.06.2016 18:15:05 | IP (Hash): 2112899196
Da meine Werte nach dem essen immer top sich die sollte ich dann mal weniger spritzen oder lieber die Dosis so lassen. -
Elfe
Rang: Gastam 28.06.2016 19:33:01 | IP (Hash): 1546851848
Sven3dfx schrieb:
Hallo Elfe,
das naja war jetzt nicht auf dich oder das Forum hier bezogen. Sondern eher wie unverantwortlich die Ärtze sind das Sie einen So ins kalte Wasser springen lassen. Und wenn man da Mist baut weil man keine Ahnung hat landet man mal ganz schnell auf dem Friedhof. Ich bin jetzt 2x Unterzuckert weil ich auf eigene Faust gehandelt habe. Hätte auch Schief gehen können. Ist meine eigene Schuld aber bei halbwegs richtiger Erklärung was vllt 20 Minuten dauert wäre das nicht passiert. Nun ist es halt so ich geb mir halt die ganze Zeit die Einheiten und das wars. Eines hat zum anderen geführt hab gleichzeitig ne Low-Carb Diät begonnen was mal garnicht ging. Entziehe doppelt dem Körper die KH. Was garnicht geht mit dem übermässigen vielen Insulin vernichte ich das bisschen was eh schon da ist und dann kommt durch die Nahrung kein neues rein. Absulut tötliche Kombi. Naja habs ja nun selbst gerafft. Trotzdem im Schlaf unterzuckern ist echt lebensgefährlich...
Hallo Sven,
verstehe deine Verunsicherung, bis zur Schulung musste ich auch Monate überbrücken.
Ich hatte aber bis dahin in der Schwerpunktpraxis Termine beim Arzt - die hohen Ausgangswerte sollten langsam gesenkt werden und auch Termine bei Diabetesassistentinnen.
Die Schulung muss man machen, um selbstständiger zu werden.
Insulin ist schwierig zu händeln, gibt dir aber die Möglichkeit ein normales Leben zu führen und berufstätig zu bleiben, weil du das Insulin auf die Mahlzeiten abstimmen kannst, zeitlich unabhängig bist. Früher bekamen die Patienten Tabletten und mussten ihrem Blutzucker hinterher essen nach Plan, ob Hunger oder nicht, einen sehr unflexibel machte.
Die Menge an Insulin ist immer Kohlenhydrate bezogen. Nicht essen und die gleiche Menge Insulin zu spritzen ist nicht gut ! Low-Carb solltest du dir nicht antun. Der Zucker wird mittels des Insulins in die Körperzellen als Energie eingeschleust, daß man leben, denken, sich bewegen kann.
Deine anfangs angegebenen BZ-Werte sind für den Anfang in Ordnung, erst bei 180 beginnt die Nierenschwelle. Schau mal in den Beipackzettel, wie lange dein Insulin wirkt. Erst nach Ablauf der Wirkungszeit macht es Sinn zu messen (und ggfs. zu korrigieren - Vorsichtig ! mit einer Einheit), um zu sehen ob Nahrung zur Insulinmenge passte.
Nach nun bereits 15 Jahren musste ich doch zur Hypo-Schulung - ich bin extrem insulinempfindlich, da machen dann sogar 1 - 2 Einheiten was aus.
Was wichtig ist, die Anzeichen zu kennen.
Als Gegenreaktion schießt Adrenalin in den Körper - die häufigsten Anzeichen sind dann starkes Schwitzen, Herzrasen, Herzklopfen. Tagsüber merkt man auch Defizite der Sinne, schummrig werden.
Nachts ist das schwieriger, aber dennoch spürbar. Z.B. wenn ich klatschnass geschwitzt wach werde, einen Druck auf der Brust spüre, mich vorher unruhig hin & her gedreht habe, ist das deutlich. Und dann - erst handeln - dann messen. Lege dir dafür Traubenzucker in Bettnähe, und 2 - 4 Dextros essen.
Danach kannst du wieder besser denken und weiter handeln.
Die Dextros oder anderen Traubenzucker solltest du auch immer unterwegs bei dir haben.
Besonders beim Autofahren. Denn da ist man auch eine Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer!
Aber bevor wir dich hier mit soviel Theorie voll ballern, wäre es gut, mal zu recherchieren, ob es in deiner Stadt eine Selbsthilfegruppe Diabetes gibt.
z.B. über http://www.accu-chek.de/shg/searchStart.do?action=Weiter%20zur%20Suchmaske
Da kannst du dich mit betroffenen Menschen persönlich von Angesicht zu Angesicht austauschen. Und du kannst dein Gegenüber besser einschätzen auf Kompetenz. Auch außerhalb der Termine könntest du dich ev. mit einem dir sympathischen Menschen zu längeren Gesprächen verabreden.
So wie ich dich hier einschätzen kann, würde das besser zu dir passen.
Mit besten Grüßen
Elfe
Bearbeitet von User am 28.06.2016 19:36:01. Grund: Korrektur -
am 28.06.2016 19:36:03 | IP (Hash): 1413228968
Sven3dfx schrieb:
Da meine Werte nach dem essen immer top sich die sollte ich dann mal weniger spritzen oder lieber die Dosis so lassen.
Konkret nachfrag: Wann nach welchem Essen?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 28.06.2016 20:17:02 | IP (Hash): 2090975133
Elfe schrieb:
[Low-Carb solltest du dir nicht antun. Der Zucker wird mittels des Insulins in die Körperzellen als Energie eingeschleust, daß man leben, denken, sich bewegen kann.
Hallo Sven,
das ist natürlich absoluter Blödsinn. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass dir dieser Blödsinn gut gefällt.
Schön, wenn man sich Traubenzucker reinschmeißen kann, damit das Gehirn angelich solche "Höchstleitungen" wie Lesen vollringen kann. Zu dumm nur, dass der weitaus üerwiegende Teil von dieser Energie am Ende in deinen Fettzellen landet. -
Elfe
Rang: Gastam 28.06.2016 20:40:12 | IP (Hash): 1546851848
Rainer schrieb:
Elfe schrieb:
[Low-Carb solltest du dir nicht antun. Der Zucker wird mittels des Insulins in die Körperzellen als Energie eingeschleust, daß man leben, denken, sich bewegen kann.
Hallo Sven,
das ist natürlich absoluter Blödsinn. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass dir dieser Blödsinn gut gefällt.
Schön, wenn man sich Traubenzucker reinschmeißen kann, damit das Gehirn angelich solche "Höchstleitungen" wie Lesen vollringen kann. Zu dumm nur, dass der weitaus üerwiegende Teil von dieser Energie am Ende in deinen Fettzellen landet.
Das habe ich so nicht gesagt. Traubenzucker ist dazu da, um eine Hypo abzufangen ! Bei Werten kleiner 50 wird's schwierig, kleiner 30 platt.
Mit angehobenen 70 kann man messen.
Kohlenhydrate aus Stärke (Mehl, Kartoffeln) wird in Zuckermoleküle aufgespalten, und mittels Insulin in die Zellen geschleust.
Scheint so, als hättest du null Ahnung von Insulin, geschweige denn von Stoffwechsel.
Macht mich wirklich sauer, daß du den Sven noch mehr verunsicherst :-(
Bearbeitet von User am 28.06.2016 20:44:11. Grund: Ergänzung -
am 29.06.2016 00:01:46 | IP (Hash): 1413228968
Elfe schrieb:
Rainer schrieb:
Elfe schrieb:
[Low-Carb solltest du dir nicht antun. Der Zucker wird mittels des Insulins in die Körperzellen als Energie eingeschleust, daß man leben, denken, sich bewegen kann.
Hallo Sven,
das ist natürlich absoluter Blödsinn. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass dir dieser Blödsinn gut gefällt.
Schön, wenn man sich Traubenzucker reinschmeißen kann, damit das Gehirn angelich solche "Höchstleitungen" wie Lesen vollringen kann. Zu dumm nur, dass der weitaus üerwiegende Teil von dieser Energie am Ende in deinen Fettzellen landet.
...
Kohlenhydrate aus Stärke (Mehl, Kartoffeln) wird in Zuckermoleküle aufgespalten, und mittels Insulin in die Zellen geschleust.
Scheint so, als hättest du null Ahnung von Insulin, geschweige denn von Stoffwechsel.
Bei meinem letzten längeren Krankenhaus-Aufenthalt mit nem gebrochenen Fuß konnte ich netten Zimmernachbarn beim Zunehmen zusehen. Hatten alle keinen Diabetes. Mit voll gesundem Essen mit sehr wenig Fett und bei völlig gesundem Blutzucker. Also in der Spitze etwa ne Stunde nach dem Essen für ein paar Minuten um 120-150, so nach um 2 Stunden danach alle wieder unter 100 und noch ne Stunde weiter alle wieder zwischen 60 und 90.
Aber wovon dann die Zunahme, wenn die praktisch kaum Fett gegessen haben und wenn KHs praktisch nur als Glukose in die Zellen gelangen? Wo ist die Glukose geblieben, wo die Leute da in den Betten nicht hatten verbrauchen können? Und wo die Speichermöglichkeit für Glukose/Glykogen im menschlichen Körper sehr begrent ist?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 29.06.2016 00:03:26. Grund: Ergänzung -
Elfe
Rang: Gastam 29.06.2016 00:59:23 | IP (Hash): 1546851848
hjt_Jürgen schrieb:
Elfe schrieb:
Rainer schrieb:
Elfe schrieb:
[Low-Carb solltest du dir nicht antun. Der Zucker wird mittels des Insulins in die Körperzellen als Energie eingeschleust, daß man leben, denken, sich bewegen kann.
Hallo Sven,
das ist natürlich absoluter Blödsinn. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass dir dieser Blödsinn gut gefällt.
Schön, wenn man sich Traubenzucker reinschmeißen kann, damit das Gehirn angelich solche "Höchstleitungen" wie Lesen vollringen kann. Zu dumm nur, dass der weitaus üerwiegende Teil von dieser Energie am Ende in deinen Fettzellen landet.
...
Kohlenhydrate aus Stärke (Mehl, Kartoffeln) wird in Zuckermoleküle aufgespalten, und mittels Insulin in die Zellen geschleust.
Scheint so, als hättest du null Ahnung von Insulin, geschweige denn von Stoffwechsel.
Bei meinem letzten längeren Krankenhaus-Aufenthalt mit nem gebrochenen Fuß konnte ich netten Zimmernachbarn beim Zunehmen zusehen. Hatten alle keinen Diabetes. Mit voll gesundem Essen mit sehr wenig Fett und bei völlig gesundem Blutzucker. Also in der Spitze etwa ne Stunde nach dem Essen für ein paar Minuten um 120-150, so nach um 2 Stunden danach alle wieder unter 100 und noch ne Stunde weiter alle wieder zwischen 60 und 90.
Aber wovon dann die Zunahme, wenn die praktisch kaum Fett gegessen haben und wenn KHs praktisch nur als Glukose in die Zellen gelangen? Wo ist die Glukose geblieben, wo die Leute da in den Betten nicht hatten verbrauchen können? Und wo die Speichermöglichkeit für Glukose/Glykogen im menschlichen Körper sehr begrent ist?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Ich fass' es nicht.
Schon mal was von Grundumsatz ! Verdauung und Stoffwechsel gehört ?
Aufgrund auch deiner abstrusen Thesen habe ich als neues Thema die Insulinwirkungskurven aufgemacht.
:-(
Zur Erinnerung:
Svens Problem ist das händeln des Insulins und Hypos,
Gewicht ist erst mal zweitrangig.
Bearbeitet von User am 29.06.2016 01:18:44. Grund: : -
am 29.06.2016 06:39:19 | IP (Hash): 291538953
Elfe schrieb:
Zur Erinnerung:
Svens Problem ist das händeln des Insulins und Hypos,
Gewicht ist erst mal zweitrangig.
Zur Erinnerung:
Dein Problem ist, dass du dich als absolute Stoffwechselexpertin aufspielst und dabei doch allen Ernstes behauptest, dass der Körper nur mit Glukose ordentlich arbeiten kann und dass eine Reduzierung der KH schädlich sei.
@Sven,
ich kann dir nur empfehlen, deine Diabtestherapie mit einer moderaten KH-Reduzierung zu unterstützen. Du kannst dadurch mit weniger Insulin einen besseren und vor allem gleichmäßigeren BZ-Verlauf hinbekommen. Wahrscheinlich wird damit auch das Abspecken für dich einfacher - probiere es einfach mal aus.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.06.2016 09:58:39 | IP (Hash): 1482321345
Elfe schrieb:
Ich fass' es nicht.
Schon mal was von Grundumsatz ! Verdauung und Stoffwechsel gehört ?
Aufgrund auch deiner abstrusen Thesen habe ich als neues Thema die Insulinwirkungskurven aufgemacht.
:-(
Zur Erinnerung:
Svens Problem ist das händeln des Insulins und Hypos,
Gewicht ist erst mal zweitrangig.
Deswegen hab ich das Beispiel ja so passend gefunden:
Nur Grundumsatz, kein Umsatz für Bewegung. Also seeehr viel weniger als normal an Glukose-Umsatz. Und dabei normale Glukose-Zufuhr. Und gaaanz normal gesunde BZ-Werte!
Nach Deiner Darstellung müsste die Menge der Glukose, die bei dem sparsamen Umsatz übrig bleibt, trotzdem in den Kreislauf gelangen und darin irgendwie verteilt werden. Aber die Glykogen-Speicher von peripheren Zellen und Leber sind in der Situation schon am zweiten Tag voll und können keine zusätzliche Glukose mehr aufnehmen.
Wo also bleibt die Glukose, wenn die Leber die nicht zu Fett verarbeitet, wie der nach Deiner Meinung so unwissende Rainer behauptet?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 30.06.2016 01:21:26 | IP (Hash): 1546851848
Rainer schrieb:
Elfe schrieb:
Zur Erinnerung:
Svens Problem ist das händeln des Insulins und Hypos,
Gewicht ist erst mal zweitrangig.
Zur Erinnerung:
Dein Problem ist, dass du dich als absolute Stoffwechselexpertin aufspielst und dabei doch allen Ernstes behauptest, dass der Körper nur mit Glukose ordentlich arbeiten kann und dass eine Reduzierung der KH schädlich sei.
@Sven,
ich kann dir nur empfehlen, deine Diabtestherapie mit einer moderaten KH-Reduzierung zu unterstützen. Du kannst dadurch mit weniger Insulin einen besseren und vor allem gleichmäßigeren BZ-Verlauf hinbekommen. Wahrscheinlich wird damit auch das Abspecken für dich einfacher - probiere es einfach mal aus.
Häh, KH-Reduzierung ?? Die spalten sich in deinem Körper dann als Kohlen und Hydrate auf, oder was ?
Die spalten sich in Einfachzucker auf, aber die brauchst du ja nicht.
Dann stopf dich mit Fett und Eiweiß voll - das ist dann das strengste Low-Carb.
Eigentlich wird eine solche Ernährung empfohlen:
http://www.diabetologieportal.de/Basiswissen-Diabetes-mellitus/Diabetes-und-Ernaehrung.htm?ID=26
Bearbeitet von User am 30.06.2016 01:33:18. Grund: . -
am 30.06.2016 18:33:43 | IP (Hash): 2032262589
Elfe schrieb:
Dann stopf dich mit Fett und Eiweiß voll - das ist dann das strengste Low-Carb.
Hallo Sven,
du kannst natürlich auch den Empfehlungen der "Stoffwechselexpertin" Elfe folgen und dich streng Low Carb ernähren. Aber das ist nicht das, was ich dir empfohlen habe.
Nach meine Erfahrungen kommt man als Diabetiker mit moderater KH-Reduzierung ziemlich weit und genau diese empfehle ich dir. Dein BZ wird es dir danken. Natürlich kannst du in dem Maß, in dem du die KH reduzierst, Eiweiß und Fett erhöhen. Das kann neben dem hervorragenden Einfluss auf deinen BZ sehr schmackhaft sein und hält dich vermutlich zwischen den Mahlzeiten länger satt. Ob man das als "Vollstopfen" bezeichnen kann, wage ich zu bezweifeln.
Die moderate KH-Reduzierung ist übrigens nur ein Vorschlag von mir. Du kannst dich natürlich auch gerne weiter mit vielen KH "vollstopfen" und damit deinen BZ nach jeder Mahlzeit schön hochtreiben. Den kriegst du zwar mit etwas mehr Insulin auch wieder runter, aber mit weniger großen Schwankungen lässt sich das Insulin sehr viel leichter passend dosieren.
Alles Gute, Rainer2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 01.07.2016 02:36:36 | IP (Hash): 1546851848
Hallo Rainer,
die ! ironische ! Bemerkung war nur für Dich, exklusiv.
Aber selbst das verstehst du nicht !
Du Rainer, bist doch der Glukose-Feind, der nicht begreift, daß alle sogen. Kohlenhydrate letztendlich als Einfachzucker für den Körper nach Verstoffwechselung so wichtig sind.
Zu einfachsten Grundlagen zur Ernährung werde ich hier verspottet.
Lieber Sven,
nach bestem Wissen und Gewissen habe ich Dir geschrieben.
Hypos empfinde ich als halbes Sterben - schrecklich !
Der Umgang mit Insulin hat absolute Priorität !
Mit besten Grüßen
Elfe
Bearbeitet von User am 01.07.2016 04:17:42. Grund: .