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Bitte um Hilfe: 130 Kilo - Bluthochdruck - Diabetes Typ 2 - Arthrose in den Knien - und und und

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 04.08.2016
    am 05.08.2016 01:40:38 | IP (Hash): 2084555432
    Erstmal ein großes "Hallo" an alle die meinen Hilferuf lesen ;-)
    Falls das Thema hier falsch ist bitte ich um Verschiebung.
    Es geht um meine Schwägerin (51 Jahre), die mit einer geistigen Behinderung leben muss, sie kann weder richtig lesen noch schreiben, noch Regeln richtig umsetzen.
    In den letzten Jahren hat sie massiv zugenommen, momentan sind es 130 Kilo bei knapp 1,70 Größe, also ein BMI von 45, ihre Arthrose in den Knien hindert sie an ausreichender Bewegung. In den letzten 2-3 Jahren wurde Diabetes diagnostiziert, Bluthochdruck hat sie auch seit ca. 2 Jahren.
    Außerdem hat sie chronische Bronchitis und die üblichen Wechseljahrsbeschwerden, sie fühlt sich als extrem bescheiden!
    Richtige Bezeichnungen ihrer Werte und Medikamente kenne ich nicht, sie ist insulinpflichtig und nimmt Blutdruckmedikamente, welche weiß ich nicht.
    Warum ich mich hier angemeldet habe: Ich brauche ganz schnell ein paar Tips was ich fürs Wochende für sie kochen/zubereiten kann. In der Woche isst sie mittags in ihrer Behindertenwerkstatt wo sie jetzt zum Glück nur noch 4 Stunden arbeitet.
    Da wir mit der bisherigen Ärztin hoch unzufrieden sind, vollziehen wir einen Wechsel am 23.08.2016, die Unterlagen kann sie sich kommenden Montag bei ihrer Ärztin abholen.
    Bisher ernährt sich meine Schägerin überwiegen von Käsebroten und Fischstäbchen, es ist kein Witz!
    Ich könnte durchdrehen, vor allem weil sie Betreuung hat von Caritas und Viva Vitalis, es ist zum Haareraufen.
    Eine stationäre Reha die beantragt wurde , wurde abgelehnt weil vorher nicht genug ausprobiert wurde, ok....aber die Ärztin wird bis dato nicht aktiv!
    Der Insulin-Doc schimpft über ihr Gewicht, aber Hilfestellung bekommt sie nicht. Die Hausärztin kümmert sich überwiegen um den Blutdruck.
    Ich will unbeding etwas für sie kochen fürs Wochenende, brauche aber Tips wegen dem Blutdruck, Kohlehydrate usw.
    Auch trinkt sie viel zu wenig, 3 Liter die Woche statt am Tag, das war die Empfehlung der Ernährungsberatung die sie gemacht und nicht verstanden hat. Die Unterlagen liegen in der Schublade,
    davon ab das sie gar nicht richtig lesen kann und kochen auch nicht.
    Ich verstehe nicht das sie nicht mehr Hilfe bekommt in ihrer Situation.
    Ich tendiere dazu sie soll mind. 2 Liter salzarmes Wasser ohne Kohlensäure trinken, mit Fruchtsaft als Schorle im Verhältnis 1 zu 10 und ein paar Tassen Tee.
    Kann mir bitte jemand Tips geben für leichte Gerichte die ihr nicht schaden können fürs Wochenende?
    Und fürs Frühstück und abends.
    Bis dato ernährt sie sich......1 Käsebrot und 1 fettarmer Joghurt morgens und abends, 2. Frühstück in der Werkstatt ca. 3 Stunden später.....1 Käsebrötchen (ich könnte durchdrehen), wieder 2 Stunden später Mittagessen abgewogen in der Werkstatt.
    Wie gesagt genaue Angaben über Werte und Medis kann ich ab Montag machen, wenn sie mir die Unterlagen gebracht hat.
    Ich bedanke mich schonmal für erhoffte Tips!

    Und p.s. sie raucht und trinkt zum Glück nicht, auch ist in dieser Familie keiner adipös, nur sie.
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    am 05.08.2016 07:07:43 | IP (Hash): 1395248933
    Moin, Moin Ritterin,

    was bringt es, wenn Du sie am We begleitest, sie aber ab Montag wieder in den gleichen Trott verfällt.
    Was soll ein Arzt machen, wenn er seiner Patient erklärt, wie wichtig es für sie ist abzunehmen und Bewegung zu haben, wenn sie es nicht umsetzt.

    In wie weit der Frau überhaupt zu helfen ist, wenn sie geistig behindert ist, sei dahin gestellt. Denke diese Dinge müsstest Du/sie mit der Heimleitung/Arbeitgeber/Betreuung diskutieren.

    Fürs Wochenende wäre Fleisch, Fisch, Käse, Braten, Vollkornbrot oder Pumpernickel angezeigt, Salate, Gemüse roh zum knabbern, wie beispielsweise Tomaten, Gurken, Paprika, Staudensellerie, Radieschen, Kohlrabi angezeigt. Mineralwasser, Tee und Kaffee wären geeignete Getränke. Gern auch 2 Kartoffeln, etwas Reis oder Nudeln, wenn man dies braucht. Ich beispielsweise verzichte fast ganz darauf und esse beispielsweise einen ganzen Blumenkohl und Steaks, Fisch oder Eier.

    In meinen Augen wäre es ganz wichtig zu einem Diabetologen zu gehen am besten in Verbindung mit der betreuenden Person.

    Liebe Grüße
    Rolf

    Ps: Gibt es geschichtlich überhaupt Ritterinnen? mir sind Frauen als Ritter unbekannt.

    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
    Bearbeitet von User am 05.08.2016 07:10:30. Grund: Schreibfehler - Ergänzung
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    am 05.08.2016 14:06:24 | IP (Hash): 1935463824
    Hallo,
    diese Antwort hilft mir doch schon, ich wollte ihr schon Couscous oder Bulgursalat machen, damit sie auch satt wird.
    Ich wollte auch Eintöpfe mit Hülsenfrüchte machen, kenne mich aber nicht aus wieviel Eiweiß sie darf, ganz so einfach scheint es nicht zu sein. Je mehr ich google, je komplexer wird das alles.
    Betreut wird sie schon seit 5,5 Jahren von der Caritas, häuslich von Viva Vitalis.
    Die eine verwaltet ihr "Vermögen" die andere backt Kuchen mit ihr, was soll man dazu sagen?
    Beide Stellen auch die Werkstatt/Troxlerhaus wissen doch bescheid.
    Mit Sicherheit ist es alles andere als einfach einen geistig behinderten Menschen zu überzeugen abzunehmen.
    Aber nur weil sie es nicht umsetzen kann, kann man sie ja nicht mehr so weitermachen lassen.
    Falsch ist es sicherlich nicht das sie wenigstens am WE vernünftig ist und vor allem mehr trinkt.
    Wir sind natürlich nicht dabei ;-(
    Deswegen hatten wir die stationäre Reha angestrebt, in der Ruhrtalklinik, die ist für 1 oder mehrfach behinderte Menschen.
    Ich meine es ist 5 vor 12, und sie muss dringendst Gewicht verlieren, ich möchte die Zeit bis zur neuen Ärztin etwas nutzen und meine Schwägerin etwas auf Trab bringen.
    Ob es Ritterinnen in der Geschichte gab weiß ich gar nicht, aber in der Gegenwart und seit meiner Hochzeit mit einem Ritter gibt es sie ;-)
  • Elfe

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    am 05.08.2016 18:34:47 | IP (Hash): 595491201
    Hallo Ritterin,

    die Liste an Lebensmitteln von Rolf fürs Wochenende sieht gut aus und bzgl. Kohlenhydrate-Einschätzung gut übersichtlich.

    Mit Hülsenfrüchte-Eintopf tue ich mich schwer.
    Ich bin Typ 1er mit Insulin, und gekochte Hülsenfrüchte sind (fast) das einzige an Gemüse, was (erst nach Kochvorgang) Blutzucker steigernd wirkt - und ich mit Insulin berücksichtigen muss.
    - Mag für einen Typ 2er nicht so relevant sein. -

    Hier habe ich eine Broschüre als pdf gefunden, die du dir mal ansehen könntest bzgl. Ernährung und Lebensmittelauswahlliste http://www.reformkontor.de/files/Diabetes.pdf

    Ein Spaziergang am WE wäre vielleicht als Bewegung auch möglich.
    Ev. wäre für später Aqua-Fitness etwas, macht ihr ggfs. Spaß, und die Knie werden bei dieser Art der Bewegung entlastet.

    Mit besten Grüßen
    Elfe
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    am 05.08.2016 19:03:24 | IP (Hash): 1395248933
    Moin, Moin Ritterin,

    was wäre ein leben ohne Schokolade, Eis, Pralinen, Alkohol und sonstigen Lebensmitteln? Während sie ein Gesunder in Massen essen kann, muss ein an Diabetes Erkrankter Disziplin haben. Ob man das allerdings bei einer geistig Behinderten fordern kann? Da müssen die "Betreuer" eben die Kontrollfunktion ausüben.

    Ein Kur wäre in jedem Fall angezeigt und muss nötigenfalls mit Juristen umgesetzt werden und dazu eignen sich insbesondere die Fachleute der Pflege/Betreuung.

    Jetzt bin ich aber enttäuscht..........Du hast ja Deinen Titel nur durch Heirat. Solche Ritterinnen kenne ich auch.

    Liebe Grüße und viel Glück für die Umsetzung aller Vorhaben.
    Rolf



    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 06.08.2016 11:28:52 | IP (Hash): 1437537391
    Hahaha.....ich bin dann glaube ich eine Raubritterin ;-)
    Jetzt zum Wesentlichen.....Aquatraining....super Idee, das denken wir auch und recherchieren schon wo und was es für Angebote gibt.
    Betreuung möchte ich eigentlich gar nicht ansprechen weil anderes Thema, komme aber nicht drumrum:
    Die Caritas hat erst 14 Tage nach dem Erhalt der Ablehnung die Papiere zur Ärztin weitergegeben, die Ärztin hat weiter 14 Tage gebraucht die Papiere meiner Schägerin auszuhändigen.
    Frist für Widerspruch abgelaufen, bumm!
    Auf weiter Maßnahmen die vom MDK angesprochen wurden (leider wieder nichts zum Abnehmen, nur Rehasport) ging sie aber auch nicht ein.
    Auch wurde uns nahegelegt uns nicht einzumischen, nach dem Motto....zu viele Köche verderben den Brei, nur ist in diesem Fall nichts mehr zu verderben.
    Meine Meinung, ein Mensch mit 130 Kilo und kaputten Gelenken kann nicht durch Sport abnehmen, das geht nicht. Da die Intelligenz und der Wille bei ihr begrenzt sind, ist das eine extrem schwierige Kiste.
    Ich habe diese stationäre Reha als extrem überlebenswichtig angesehen, weil sie dort eine Rundum-Betreuung hat und mit ihren gesamten Werten unter ärztlicher Aufsicht ist.
    Außerdem wäre sie schon mit einem Abnehmerfolg zurück gekommen.
    Die neue Ärztin (Internist mit Schwerpunkt Diabetes) soll wohl auch ernährungstechnisch gut sein.
    Wir wollen dort von vorne anfangen und auch dabei sein.
    Da meine Schwägerin nicht wirklich kochen kann isst sie Fertigfleisch-Produkte, wie Fischstäbchen und Fertigfrikadellen (mir grauts), außerdem versucht sie so billig wie möglich einzukaufen.
    Hat eh nicht viel Geld und geht gern Kaffee trinken, es sei ihr gegönnt aber nicht auf Kosten der Gesundheit.
    Habe gelesen das gekochte Karotten einen niedrigen glykämischen Index haben,, wie siehts aus mit Karotten/Kartoffelstampf mit selbstgemachter 100 Gramm Frikadelle (alles Bio) ?
    Gemüseeintopf mit viel Gemüse,wenig Kartoffel und etwas Biohack?
    Das sind Sachen die ich gut kann, ich bin keine Spitzen Köchin, koche aber frisch.
    Salate müsste sie sich selber zubereite, da muss ich ihr dann vertrauen das sie das macht, Mit Essig und Öl.
    Wir wollen ihr jetzt jeden Freitag abend fürs WE eine Hauptmahlzeit (für 2 Tage) vorbei bringen, damit sie wenigsten an den Tagen wo sie alleine isst, nicht nur Mist isst.
    Das ist auf jeden Fall besser als gar nichts,
    Ich bin auf jeden Fall entäuscht von allen Institutionen drumherum das die Dringlichkeit nicht gesehen wird, sie hat in den letzten 6 Monaten trotz abgewogenem Essen 10 Kilo zugenommen. Uns wurde vom Werkstatt und von Viva Vitalis gesagt Kur ist Quatsch sie soll mehr Sport machen und weniger essen, wir waren dabei. Ich finde das unglaublich, Möglichkeiten die es gibt nicht zu nutzen. Eigentlich wollte ich über die "Betreuung" gar nicht reden, aber geht leider nicht anders, für mich ist keine im Sinne des Wortes. Bewegungstechnisch ist meine Schwägerin auf dem Nullpunkt, se kommt kaum ins Auto rein und raus, sie watschelt und rudert mit den Armen um nicht umzufallen ;-(((((
    Wir ärgern uns das wir nicht schon früher in ihren Kühlschrank geschaut haben, wir dachten dafür ist die häusliche Betreuung da,
    Nungut wir gehen jetzt Gemüse kaufen ;-)
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    Mitglied seit: 04.08.2016
    am 06.08.2016 11:35:36 | IP (Hash): 1437537391
    Vielen Dank!
    Die PDF schaue mir gerne an, und mit der Wassergym.... recherchieren wir schon.
    Das wäre das einzige wozu sie überhaupt fähig ist.
    Bin seit Tagen dran nach geeigneten Rezepten zu suchen, weiß aber in ihrem speziellen Fall nicht was ihr gut tut oder schadet. Wegen Hochdruck und Blutzuckerspiegel, aber was sie sich selbst zubereitet geht gar nicht. Da kann ich ja eigentlich nicht viel falsch machen.
    Sie spritzt sich immer öfter und mehr Insulin, da wir uns damit aber auch nicht auskennen wissen wir nicht inwieweit das so ok ist.
    Für mich hört sich das NICHT gut an.
    Viele Grüße!
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 06.08.2016 13:06:13 | IP (Hash): 152854947
    Moin Ritterin,

    wenn es ein einfaches Rezept zum Abnehmen gäbe, wären nur die wirklich dick, die das auch sein wollten. Die Idee, dass man aus so einer Reha, wie Du sie für Deine Schwägerin haben wolltest, nennenswert leichter raus kommt, als man rein gegangen ist, ist Werbe-Schmarrn. Doch ja, da kommen auch einige leichter raus, aber auf jede Nachfrage mit sehr viel mehr persönlichem Einsatz und Futterverzicht, als von der Einrichtung aktiv gefordert und gefördert - und als Du nach Deiner Schilderung von Deiner Schwägerin erwarten könntest.

    Klar kannst Du jetzt weiter Gott und die Welt fragen, was konkret auf ihre Teller soll, und X Nummern verschiedene Antworten plus wenigstens noch eine sammeln. Oder schlicht mit dem systematischen Verringern der Portionen anfangen und das so lange machen, bis die Waage zu steigen aufhört und in der angestrebten Art zu sinken beginnt.
    Wie ich’s verstehe, kannst Du dabei nicht auf betroffene Einsicht bauen, sondern musst konkret vorgeben und begrenzen. Und dabei verfüttern, was ihr schmeckt, und gleichzeitig Hungergefühl und Appetitanregung möglichst ausschließen.

    Geht allerdings ernsthaft nur dann, wenn Du rund um die Uhr die Kontrolle drüber hast, was sie sich in welchen Mengen einverleibt.

    Daumendrück, Jürgen


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    Mitglied seit: 14.04.2015
    am 06.08.2016 13:36:31 | IP (Hash): 78303765
    Moin, Moin Ritterin,

    es gibt Dinge, die es nie geben dürfte aber die Realität lehrt das jedem Menschen. In Deinem Fall iest es besonders schlimm, weil der Patient nicht fähig ist sich zu wehren und für seine Interessen zu kämpfen.
    Du kannst nur bedingt helfen, da Du die Patientin nicht 24 Stunden rund um die Uhr kontrollieren kannst und weil die Einsicht der Patientin vermutlich eingeschränkt ist.

    Eine Freundin von mir wiegt mittlerweile 195 kg. Aufgebaut in den 15 Jahren seit unserem letzten Treffen, da wir 800 km voneinander wohnen. Sie ist in vollem Umfang für ihr Gewicht verantwortlich. Mutter von 6 bis 10 Kindern (Pflegemutter eines Jugendamtes - die Kinderzahl ist abhängig von den Ereignissen) Sie geht mit diesen Kindern sehr liebevoll und fürsorglich um und achtet peinlichst auf alle Arzttermine und das Gewicht der Kinder. Nur für sich selbst sorgt sie nicht. Wie soll es dann eine Behinderte Patientin machen?

    In meinen Augen muss der Schuss im Fall der Behinderten nach hinten losgehen. Du kannst nur beratend,helfend zur Seite stehen. Es muss die Aufgabe der Betreuung sein Abhilfe zu schaffen.

    Liebe Grüße
    Rolf




    nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 07.08.2016 01:39:21 | IP (Hash): 595491201
    Hallo Ritterin,

    möchte dir hier - noch so ganz altmodisch - ein Buch empfehlen: "Kalorien mundgerecht"
    siehe Link mit Leseprobe: http://www.buecher.de/shop/kochen--backen/kalorien-mundgerecht/broschiertes-buch/products_products/detail/prod_id/39931050/

    Als ich als Typ 1er anfing, wurde dieses Buch als das Kleine-Einmal-Eins für Diabetiker empfohlen (habe die 11. Auflage, aktuell ist die 15.)

    Da gibt es einen Übersichts-Teil zu Ernährung, im weiteren Lebensmittel mit Angaben u.a. zu Kcal und ob !für Diabetiker mit BE! zu berücksichtigen.

    Du kannst also so kochen, wie du das gewöhnt bist, kannst aber einschätzen, ob das Essen blutzuckersteigernd ist und ggfs. mit Insulin berücksichtigt werden muss.

    Noch ein Hinweis: Mittlerweile gibt es auf verpackte Lebensmitteln eine Kohlenhydrat-Angabe. Bei Nudeln/Reis z.B. bezieht sich die Angabe auf die Trockensubstanz. Aber durch vor Kochen auswiegen (mit KH-Angaben) und nach Wasseraufnahme auswiegen (lästig) und berechnen, ist so manche KH-Angabe nicht mehr so hoch (siehe auch Bulgur).

    - Das Blutdruck-Thema würde ich erst einmal außen vor lassen. Da gibt es auch Mythen (wie zu Diabetes), wie z.B. Salz, Kaffee usw. Eine genetische Veranlagung lässt sich aber auch hier meistens nur über Medikamente behandeln.

    Mit besten Grüßen
    Elfe