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Schwangerschaftsdiabetes
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am 10.08.2016 15:18:51 | IP (Hash): 199394826
Hallo zusammen,
ich bin neu und erhoffe mir etwas Rat von euch.
Eigentlich habe ich ja noch kein großes Problem aber wäre trotzdem Dankbar für jede klitzekleine Info oder auch nur einen hilfreichen Tipp der das Leben erleichtern kann ;)
Vielleicht erstmal zu mir:
Ich bin zum zweiten mal schwanger in der 11 ssw. In meiner ersten SS wurde mir ss-Diabetes diagnostiziert (OGTT - 90,5 - 184 - 124) mit anschließender Nacht-Insulin Behandlung für die Nüchternwerte (Basal-Insulin, ich glaube 8 Einheiten waren es) Den Rest habe ich über Ernährung in den Griff bekommen, war eigentlich alles gut (psychisch vll nicht so, aber dass vielleicht ein andermal)
Hashimoto habe ich auch noch.
Und jetzt habe ich vor ein paar Tagen wieder so einen ekelhaften süßen Nachgeschmack (haben das eigentlich andere auch?) wenn ich süßes/Zuckerhaltiges esse (bei KHs also Brot oder dergleichen nicht, nur Süßigkeiten oder Obst). Und prompt sind meine Werte auch wieder leicht schlechter geworden als davor (habe seit ss Beginn ab und an kontrolliert). Nun sind meine Nüchternwerte bei 90-95 und 1 Std. nachdem essen zwischen 105 und max. 130 , bis jetzt.
Vorher hatte ich auch schon Nüchternwerte zwischen 87-93 aber das habe ich jetzt mal als meinen normalen Blutzuckerspiegel betrachtet.
Nun sind meine Infos: Nüchternwerte nicht über 91 und 1 Std. nachdem essen nicht über 130-140. Sind die Werte noch aktuell?
Wie streng sollte man ein ss-Diabetes behandeln? Bei meinem letzten Diabetologen haben die mich ja verrückt gemacht. Sowas möchte ich eigentlich nicht nochmal!!
Ist es schlimm, wenn die Nüchternwerte nur minimal abweichen von der Norm, vorallem wenn meine normalen Werte nur minimal besser sind, kann es doch in der ss nicht besser sein, oder? Aber dann gleich spritzen? Oder bin ich da zu locker?
Vorallem zeigt mir mein Körper mit dem süßen Nachgeschmack sehr deutlich, was er NICHT möchte/braucht. Natürlich achte ich auch jetzt besser auf die Ernährung. Muss aber auch erst mal testen, was er noch verträgt und was schon zuviel ist.
Ich freue mich auf euren Input und hoffe sehr, dass ich diesmal um das Spritzen komme. (Wünsche mir nämlich eine heilsame Hausgeburt nach einem Klinik produzierten Kaiserschnitt)... ah da fällt mir glatt noch eine Frage ein:
Sollte nun meine ss so unauffällig und gut verlaufen dass ich mir meinen Wunsch nach einer Hausgeburt erfüllen kann, wie ist das dann mit den Neugeborenen? Kann ich mit meinem Blutzuckergerät auch den Blutzucker vom Baby messen?
Ich frage deswegen, weil wir in der Klinik total im Stich gelassen wurden und unser Baby damals in den Unterzucker gefallen ist. Und nur weil wir ein Familienzimmer hatten, hat es der Papa gemerkt, sonst wäre das echt übel ausgegangen!! (Ich habe geschlafen wie ein Stein, wegen den ganzen Medis) -
Michael74
Rang: Gast -
am 10.08.2016 16:14:39 | IP (Hash): 199394826
Das wird vermutlich ein Blutwert sein? Ich war noch bei keinem Diabetologen. -
am 10.08.2016 17:23:46 | IP (Hash): 1543849709
Glückwunsch zum neuen Familienprojekt :)
Beim Nachgeschmack denke ich eher an Dein persönliches Phänomen, und wie weit das wenigstens für Dich und Deinen Blutzucker zutrifft, kannst Du ja vielleicht mal nach diesem Fahrplan austesten http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf
Ja, Deine alten Vorgaben für nüchtern und in der Spitze nach dem Essen werden immer noch so gesehen. Denn der höher als gesunde Blutzucker der Mutter belastet die Bauchspeicheldrüse des Kindes *. Dagegen belastet Insulin, das Du spritzt, Dein Kind nicht, weil es von Dir zu Deinem Kind eine Hormon-Sperre gibt.
Wenn Du meine Tochter wärst, würde ich Dir also empfehlen, jetzt schon locker mit dem Einhalten der Vorgaben anzufangen, damit Du dich wieder dran gewöhnt hast, wenn der Insulin-Bedarf im weiteren Verlauf weiter ansteigt. Daumendrück :)
)*Michael
VÖLLIG UNABHÄNGIG VOM HBA1c und auch völlig unabhängig von einer Diagnosereife! Also auch bei Müttern, bei denen kein Schwangerschafts-Diabetes diagnostiziert wird, immer dann, wenn und solange sie einen höher als gesunden Blutzucker haben!
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 10.08.2016 17:32:30 | IP (Hash): 2004616154
Hallo!
Das mit dem Nachgeschmack kenne ich nicht... hängt wohl mit den Hormonen zusammen ;))
Deine Werte sehen ja noch gut aus, Du solltest Dich beim Diabetologen vorstellen und weiter gut auf Dich und Dein Kind achten.
Und wenn Dich was beim Diadoc stört:
Sag es einfach!
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am 10.08.2016 17:34:22 | IP (Hash): 2004616154
@Michael74
Was willst Du bei SS-Diabetes mit dem HbA1c?
Lass dich bitte Deine sinnbefreiten Beiträge. Damit hilfst DU besser. -
am 10.08.2016 17:37:03 | IP (Hash): 2004616154
Rose14 schrieb:
Das wird vermutlich ein Blutwert sein? Ich war noch bei keinem Diabetologen.
Die Frage von Michael kannst Du getrost vergessen - Du machst bis jetzt alles richtig, und die Sache mit der Hausgeburt sollte auch klappen. Sprich mit der Hebamme über BZ-Messung, gemeinsam findet ihr da die passende Lösung. -
am 10.08.2016 20:14:54 | IP (Hash): 728357477
Rose14 schrieb:
Nun sind meine Infos: Nüchternwerte nicht über 91 und 1 Std. nachdem essen nicht über 130-140. Sind die Werte noch aktuell?
Wie streng sollte man ein ss-Diabetes behandeln? Bei meinem letzten Diabetologen haben die mich ja verrückt gemacht. Sowas möchte ich eigentlich nicht nochmal!!
Hallo Rose,
Glückwunsch zur SS - alles Gute fürdich und dein Baby. :=)
Wenn deine Nüchternwerte weiter ansteigen, womit du whrscheinlich rechnen musst, dann bleibt, dann wirst du woh auch bei dieser SS nicht um Basalinsulin drumrum kommen. Richtig wichtig wird das allerdings erst in der 2. SS-Hälfte, wenn sich bei deinem Baby die BSD entwickelt, Wenn du dann über mehrere Stunden mit zhu hohem BZ ankommst, dann wird die BSD von deinem Baby gegensteuern und sehr viel Insulin ausgeben. Dadurch erhöht sich dann die Gefahr, dass das Baby größer als normal wächst. Manche Ärzte geben 90 als Zielwert an, andere geben sich mit 95 zufrieden.
Bis zur 20. SS-Woche kannst du noch ganz in Ruhe beobachten, wie sich dein BZ entwickelt, außer natürlich, wenn er stark ansteigt. Es ist sehr viel wert, wenn du mit entsprechender Ernährung deinen BZ nach den Mahlzeiten im Griff behältst. Gegen höheren NBZ kannst du mit Ernährung nichts ausrichten, dagegen bleibt nur Basalinsulin. Dass das Spritzen nicht schlimm ist, weißt du ja aus deiner 1. SS. Die schlechte Nachbetreuung nach der Geburt ist allerdings ganz schön schlimm. Dieses Mal wisst ihr ja Bescheid und werdet so etwas nicht wieder zulassen.
Alles Gute, Rainer -
Michael74
Rang: Gastam 10.08.2016 21:39:08 | IP (Hash): 1780319140
Sag mal Typ einser, kannst du eigentlich auch was anderes als stänkern. Ich habe lediglich nach ihrem hba1c wert gefragt und es weder bewertet. Dir muss es echt schlecht gehen bei deinen negativen Betrachtungen anderer. Arbeite bitte mal an Dir :( -
am 10.08.2016 21:56:44 | IP (Hash): 728357477
@Michael,
bei SS-Diabetes spielt der HbA1c.Wert überhaupt keine Rolle. Das solltest du wissen, weil es dir hier im Forum schon oft genug gesagt wurde. Warum belästigst du Rose mit so einer unsinnigen Frage, sie hat schon genügend Probleme.
Du solltest lieber mal an dir arbeiten. :=(
Bearbeitet von User am 10.08.2016 21:59:03. Grund: .