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Schwangerschaftsdiabetes
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Elfe
Rang: Gastam 10.08.2016 22:47:55 | IP (Hash): 1329236406
Hallo,
daß die Geburtsklinik deines ersten Kindes nicht mehr für dein zweites Kind infrage kommt, kann ich durchaus verstehen.
Du hast aber noch genügend Zeit, dich/euch kundig zu machen, ob nicht eine andere Klinik in der Umgebung euer Vertrauen erlangt.
Warum bitte eine Hausgeburt ? Wer soll bitte die Verantwortung für dich und dein Baby übernehmen ?
Die Hebamme ???
Du bist topfit nach der Geburt und misst deinem Baby mit diesem ungenauen Patientenmessgerät den Blutzucker ???
Oder nicht, ~, dann geht's mit tatütata dann doch in die Klinik ? Mit Zeitverlust ?
Du kennst doch die Gefahren für dein Baby und dich aus deiner ersten Schwangerschaft.
Warum wäre ein Basalinsulin zu spritzen so schlimm für dich, wenn es für dein Baby besser ist, und dich in der Ernährung etwas flexibler macht ?
Gibt auch Schwangere, die zu jeder Mahlzeit schnelles Insulin spritzen müssen, da warst du doch in der ersten Schwangerschaft besser dran.
Wünsche dir, daß dein Gynäkologe dich gut betreut, und entscheidet, ob und wann ein Diabetologe mit eingeschaltet werden muss.
°_° Elfe -
am 10.08.2016 23:13:17 | IP (Hash): 2004616154
Michael74 schrieb:
Ich habe lediglich nach ihrem hba1c wert gefragt und es weder bewertet. Dir muss es echt schlecht gehen bei deinen negativen Betrachtungen anderer. Arbeite bitte mal an Dir :(
Bitte verrate uns nicht, was Du mit der HbA1c-Fragerei bezweckst.
Bitte lass es.
Beherzige Deine Rat: Arbeite an Dir und hör auf, Ratsuchende zu verunsichern.
Danke. -
am 11.08.2016 09:47:16 | IP (Hash): 199394826
Vielen Dank für deine liebe Antwort. Den Link habe ich tatsächlich hier im Forum sogar schon gefunden :) Vielen Dank dafür.
Ja, ich werde definitiv nun besser auf die Ernährung achten und dabei meinen Blutzucker im Auge behalten.
Das mit der Hormon-Sperre wusste ich vorher nicht. Was mich dabei allerdings stutzig macht ist, dass Stresshormone durchaus zum Kind durchdringen, warum dann nicht die Insulin Hormone?
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am 11.08.2016 09:53:15 | IP (Hash): 199394826
Vielen Dank für deinen Zuspruch. Zu einem Diabetologen werde ich wohl Früher oder Später sowieso gehen müssen. Ich möchte mir aber dann wohl einen neuen suchen. Der alte war auch etwas weiter weg, was bei wöchentlichem vorstellen, dann schon sehr nervig ist, vorallem später, wenn schon alles etwas beschwerlicher ist und Autofahren nicht mehr so angenehm ist ;) -
am 11.08.2016 10:16:26 | IP (Hash): 199394826
Vielen Dank :)
Ja, ich hoffe, dass ich vielleicht doch bissl mit der Ernährung den Nüchternwert beeinflussen kann (oder kannst du mir erklären, warum das nicht möglich ist?). Heute hatte ich das erstemal seit Sonntag (72 ) wieder einen Nüchternwert von 89 ... unter 90 YEAH :D Kann natürlich auch nur Zufall sein... oder es pendelt sich gerade ein... schlechte Zuckerwerter kommen ja auch nicht von heut auf morgen.
Ohh das es Ärzte gibt, die auch 95 akzeptieren ist ne super Info, vielleicht finde ich so einen ;) Weil, wenn man an die Sache logisch ran geht, hatte ich in der letzten ss bereits um die selbe Zeit wohl schlechte Nüchternwerte (wenn man den süßen Nachgeschmack als Anzeichen dafür wählt) Das heißt, ich hatte bis etwa zur 30 ssw (bin erst spät zum Zuckertest) einen schlechten Nüchternwert und mein Kind hatte Null Anzeichen von Übergröße bzw. vergrößerten Abdomen Umfang. (Geburtsgewicht 3535g - also komplett im Durchschnitt)
Wenn meine Nüchternwerte wirklich ausufern ist ganz klar, dass ich Spritze. Aber ich möchte es trotzdem vermeiden, denn jedes Medikament hat Nebenwirkungen, auch Insulin. Man muss nur immer gut die Nutzen/Schadensanlayse im Blick haben.
Das mit der Nachbetreuung werden wir definitiv dann besser im Blick haben. Wir waren damals einfach zu uninformiert und haben Blind den Ärzten vertraut. Was ich mittlerweile erfahren habe, in allen Bereichen der Medizin sehr sehr schlecht ist. Man sollte sich immer mehrere Meinung einholen, insbesondere von bereits Betroffenen (deshalb bin ich hier ;)), die wissen manchmal sogar mehr über ihre Krankheit als es so mancher Arzt tut. Erschreckend aber ist so...
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am 11.08.2016 10:46:35 | IP (Hash): 2108455638
Rose14 schrieb:
Aber ich möchte es trotzdem vermeiden, denn jedes Medikament hat Nebenwirkungen, auch Insulin. Man muss nur immer gut die Nutzen/Schadensanlayse im Blick haben.
Das ist bei vielen Medikamenten durchaus angebracht.
Insulin hat keine Nebenwirkungen - das kannst Du auf der Schadenseite ruhig vergessen.
Nutzen hast Du und vor allem Dein Kind (wenn Du es wirklich brauchst)! -
am 11.08.2016 11:47:01 | IP (Hash): 199394826
Elfe schrieb:
Hallo,
daß die Geburtsklinik deines ersten Kindes nicht mehr für dein zweites Kind infrage kommt, kann ich durchaus verstehen.
Du hast aber noch genügend Zeit, dich/euch kundig zu machen, ob nicht eine andere Klinik in der Umgebung euer Vertrauen erlangt.
Warum bitte eine Hausgeburt ? Wer soll bitte die Verantwortung für dich und dein Baby übernehmen ?
Die Hebamme ???
Du bist topfit nach der Geburt und misst deinem Baby mit diesem ungenauen Patientenmessgerät den Blutzucker ???
Oder nicht, ~, dann geht's mit tatütata dann doch in die Klinik ? Mit Zeitverlust ?
Du kennst doch die Gefahren für dein Baby und dich aus deiner ersten Schwangerschaft.
Warum wäre ein Basalinsulin zu spritzen so schlimm für dich, wenn es für dein Baby besser ist, und dich in der Ernährung etwas flexibler macht ?
Gibt auch Schwangere, die zu jeder Mahlzeit schnelles Insulin spritzen müssen, da warst du doch in der ersten Schwangerschaft besser dran.
Wünsche dir, daß dein Gynäkologe dich gut betreut, und entscheidet, ob und wann ein Diabetologe mit eingeschaltet werden muss.
°_° Elfe
Mit den Kliniken muss ich mir noch überlegen. Das entscheidet sich auch erst, wie eben meine ss verläuft. Sollten noch weitere gravierende Probleme oder gar das Insulin dazu kommen, muss ich mir überlegen, wie ich das angehe.
Aber das hat auch noch Zeit bis zur 36 ssw, vorher wollen Kliniken einen eh nicht sehen.
Warum bitte eine Hausgeburt ?
Allein das du diese Frage stellst, zeigt mir, dass du absolut keine Ahnung bezüglich Hausgeburt vs Klinikgeburt hast. Ich denke, das auszuführen bzw. zu Diskutieren sprengt hier das Thema. Solltest du allerdings ehrliches vorurteilsfreies Interesse haben, bin ich für jede Diskussion zu haben.
Seit dem Kaiserschnitt habe ich mich mit den Themen Schwangerschaft, Geburt und Zeit danach sehr intensiv beschäftigt und bin nach wie vor sehr erschreckt über die derzeitig Situation unserer Schwangerschaftsbetreuung, Geburtshilfe und die Betreuung der Kinder.
Solltest du dich schlau machen wollen, kann ich dir folgende Namen ans Herz legen:
Dr. Rockenschaub - leitete die Semmelweisklinik in Österreich
Dr. Marina Marcovich - leitete eine Frühchenstation
Zum Thema Verantwortung übernehmen.
ICH übernehme die Verantwortung für mich selbst und auch für mein Kind, sonst niemand. Ich will eine selbstbestimmte, Interventionsfreie Geburt. Und das nicht aus eigenen Befindlichkeiten (natürlich spielen die auch mit rein) aber hauptsächlich für mein Kind! Und ich werde eine selbstbestimmte Geburt bekommen, ob nun Daheim oder in der Klinik.
Manchmal habe ich das Gefühl, Patienten und auch Ärzte wissen nicht, was Ärzte eigentlich für eine Funktion haben. Ärzte sollen beraten, Risiken erklären, Vor- und Nachteile möglicher Behandlungen aufzeigen. Sie sollen NICHT bestimmen, was der jeweilige Patient zu tun und zu lassen hat. ICH als Patient entscheide immer was mit mir und meinem Körper passiert. Und dazu ist es oft nötig mehr als eine Meinung einzuholen bzw. mehrere Quellen zu nutzen und vielleicht sogar zu überprüfen, ob sie überhaupt Aussagekräftig/Seriös sind.
Zum Thema Blutzucker beim Neugeborenen. Dazu schildere ich dir den Ablauf bei der letzten Geburt.
-Geburt: zwischen 21:29 und 21:50
- Baby Blutzucker liegt bei ca 80 (haben auch nur ein normales Blutzuckergerät)
-Fehlgeschlagene Stillversuche bis ca. 2 Uhr dann bin ich eingeschlafen.
-ca. 3 Uhr Kind zittern, Zucker bei 30
-Schwestern geben Glucose Zäpfchen und Füttern zu
-Mit zu Füttern wird der Blutzucker normal und es kommt zu keiner Unterzuckerung mehr.
Sprich, von Geburt bis zur Unterzuckerung liegen nicht ganz 6 Stunden.
Ausschlaggebend für die Unterzuckerung:
keine Milch, kein Kolostrum (ein Tropfen hätte genügt um die Unterzuckerung zu vermeiden)
Warum keine Milch? Durch PDA werden Hormone gehemmt und auch Stresshormone aufgrund des Kaiserschnitts, sich unwohl fühlen (kein vertrauter Geruch, grelles Licht, eben Krankhaus), werden Hormone gehemmt und somit hatte ich zu anfangs keine Milch.
Das heißt nun, wenn ich daheim gebäre, fühle ich mich wohl, habe Milch (und wenn nicht, habe ich mit Sicherheit andere Vorkehrungen, wie Glucose Zäpfchen und Kunstnahrung, getroffen) und sollten doch alle stricke reisen und ich mich unsicher fühlen, fahre ich ins Krankenhaus.
Natürlich kann es immer zu Komplikationen kommen. Normalerweise sieht aber die Hebamme (1 zu 1 Betreuung), wenn etwas nicht stimmt oder ich merke es selbst und man handelt dementsprechend frühzeitig! In der Klinik werden Komplikationen erst zum letzten Drücker entdeckt, wenn überhaupt, und dann wird nur noch reagiert anstatt vorher zu agieren! (aufgrund mangelnder Betreuung)
Nur weil es anderen schlechter gehen könnte als mir, muss ich doch nicht den Kopf in den Sand stecken. Ist es denn so weit hergeholt anzustreben, keine Medis nehmen zu müssen? Wohlgemerkt jedes Medikament hat auch Nebenwirkungen, auch Basalinsulin! Wenn meine Werte allerdings ausufern, ergibt auch bei mir die Risiko/Nutzenanalyse, dass ich dementsprechend agiere.
Wie oben schon geschrieben, entscheide ICH, wann es Zeit ist zum Arzt zu gehen. Der Arzt berät mich nur.
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am 11.08.2016 11:50:58 | IP (Hash): 199394826
TypEinser schrieb:
Rose14 schrieb:
Aber ich möchte es trotzdem vermeiden, denn jedes Medikament hat Nebenwirkungen, auch Insulin. Man muss nur immer gut die Nutzen/Schadensanlayse im Blick haben.
Das ist bei vielen Medikamenten durchaus angebracht.
Insulin hat keine Nebenwirkungen - das kannst Du auf der Schadenseite ruhig vergessen.
Nutzen hast Du und vor allem Dein Kind (wenn Du es wirklich brauchst)!
Eine Nebenwirkung (leider weiß ich die Quelle nicht mehr) wäre bei einem Schwangerschaftsdiabetes, dass es das Risiko erhöht, dass Mutter und Kind später einmal an Diabetes erkranken. Natürlich ein unbehandelter Diabetes ist da weitaus schlimmer aber ich denke, das habe ich doch eigentlich geschrieben, dass ich spritzen werden, wenn es eben nötig wird? -
am 11.08.2016 12:17:59 | IP (Hash): 2108455638
Hallo Rose14!
Das mit den "Nebenwirkungen" und "gespritztes Insulin löst bei Kindern Diabetes aus" stand mal auf der recht unseriösen Seite "Gesundheit / Aufklärung / Zentrum".
Das wurde auf Betreiben mehrer moderierter Foren von der Seiten genommen – schlicht und einfach es es absolut nicht stimmt.
Und das mit der Hausgeburt finde ich Klasse!
PS. Der Unsinn ist wieder online... am Besten ist der Teil mit "die Bauchspeicheldrüse muss sich erst einarbeiten" und der Teil mit der "verätzten Bauschspeicheldrüse".
Ich glaube jetzt wirklich nicht, dass Du solche Sachen konsumierst.
Dafür machst Du Dir wirklich zu ernste Gedanken.
Bearbeitet von User am 11.08.2016 12:55:48. Grund: Ergänzung -
am 11.08.2016 12:55:15 | IP (Hash): 1056998532
Nein, auch Deine Stresshormone kommen nicht zu Deinem Kind durch. Aber die machen Dich unruhig, und diese Unruhe durchzieht Deinen ganzen Körper und überträgt sich so selbstverständlich auch auf das Kind.
Das mit der Hormon-Barriere/Schwelle ist übrigens ein bisschen gemein, denn von Deinem Kind zu Dir ist sie wohl voll durchlässig, und so können die Kleinen manche Fehlsteuerung bei ihren Müttern verursachen, die die Ärzte sich aus den Befunden der Mütter beim besten Willen nicht erklären und dann halt nur an den Haaren herbei ziehen können :(
Apropos 30mg/dl beim Neugeborenen:
Für Erwachsene Nichtdiabetiker gilt 50mg/dl als Unergrenze Normal-BZ. Manche fangen schon bei 60 an, sich leicht angetrunken oder unruhig und meistens auch hungrig zu fühlen. Je tiefer der BZ sinkt, umso mehr, wobei die einen bei 30 noch kaum auffallen und noch alles selbst tun und sagen können, während andere da schon nicht mehr so recht ansprechbar sind.
Beim Neugeborenen gilt 36mg/dl als Untergrenze des gesunden BZ, 30 also in der Art zwar beschwerlich wie bei Nichtdiabetikern vielleicht 40-50, aber nicht gefährlich. Zudem ist der Neugeborenen-Stoffwechsel noch direkt auch ketogen eingestellt, kann also gleichermaßen und parallel Fett wie Glukose zu seiner Versorgung nutzen.
Will nicht sagen, dass die da bei Euch im kranken Haus alles richtig gemacht haben, nur, dass es nicht so auf den letzten Drücker war, wie es sich Dir dargestellt hat.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.