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Schwangerschaftsdiabetes

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 11.08.2016 17:22:14 | IP (Hash): 1329236406
    In deinem Beispiel vergleichst du Äpfel mit Birnen !
    Auch dein Rückschluss Neugeborenen Intensiv zu Insulin ist falsch.

    Bei INSULINERn (auch anderen Diabetikern) wird bei jedem Krankenhausaufenthalt/OPs die BZ-Einstellung berücksichtigt, als ernstzunehmenden zusätzlichen Parameter.
    Sei es aus Sorge um den Patienten, um Komplikationen zu vermeiden oder meinetwegen auch um Regressansprüche zu verhindern.
    -
    Blutzuckermessgeräte haben leider einen plus/minus 15 % zugelassenen Toleranzbereich. Sind also um auf einen genauen BZ-Punkt zu bestimmen nicht ganz so geeignet.
    Mein Messgerät lasse ich beim Diabetologen mit überprüfen. Aus einem Blutstropfen wird die Probe für den HbA1c-Wert und aktuellem Blutzucker fürs Labor entnommen. Aus dem selben Blutstropfen lasse ich in den Sensor meines Messgerätes das Blut einsaugen und kann dann die Abweichung zwischen Labor und Messgerät berechnen.

    °_° Elfe
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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 11.08.2016 17:39:47 | IP (Hash): 2004616154
    Nur zum Verständnis:

    Die BZ-Testgeräte reichen für zuhause aus.

    Wofür die Teile nicht taugen:
    Zur Diagnose!

    Und ob/wann man Insulin braucht - dafür hat man den Fachmann, sprich Diabetologen.


    Zugelassenes Insulin ist frei von Nebenwirkungen.
    Insulin ist ein Hormon, kein Medikament.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 45
    Mitglied seit: 10.08.2016
    am 11.08.2016 18:59:23 | IP (Hash): 997145539
    Elfe schrieb:
    In deinem Beispiel vergleichst du Äpfel mit Birnen !
    Auch dein Rückschluss Neugeborenen Intensiv zu Insulin ist falsch.

    Bei INSULINERn (auch anderen Diabetikern) wird bei jedem Krankenhausaufenthalt/OPs die BZ-Einstellung berücksichtigt, als ernstzunehmenden zusätzlichen Parameter.
    Sei es aus Sorge um den Patienten, um Komplikationen zu vermeiden oder meinetwegen auch um Regressansprüche zu verhindern.
    -
    Blutzuckermessgeräte haben leider einen plus/minus 15 % zugelassenen Toleranzbereich. Sind also um auf einen genauen BZ-Punkt zu bestimmen nicht ganz so geeignet.
    Mein Messgerät lasse ich beim Diabetologen mit überprüfen. Aus einem Blutstropfen wird die Probe für den HbA1c-Wert und aktuellem Blutzucker fürs Labor entnommen. Aus dem selben Blutstropfen lasse ich in den Sensor meines Messgerätes das Blut einsaugen und kann dann die Abweichung zwischen Labor und Messgerät berechnen.

    °_° Elfe



    Also ich habe gegoogelt nach dem Beipackzettel von insuman basal. Hier zum nachlesen:
    http://m.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/Insuman-Basal-100I.E.ml-Patrone-3088277.html

    Hier steht
    1. Es ist ein Arzneimittel =Medikament wenn man die Definition von Medikament googelt
    2. Stehen hier durchaus Nebenwirkungen drin, können gerne alle nachlesen
    3. Ich vermute, das Insulin behandelten ss Diabetes so strenge Auflagen hat, weil das Insulin Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hat und vermutlich hat man auch Angst das es noch weitere gibt, die aber noch nicht entdeckt wurden.

    Also hat das weniger.mit den bz zu tun weil sonst würde ein ss Diabetes ohne Insulin genauso strenge Auflagen haben.

    Was das Messgerät angeht, dass ist erschreckend! Wie kann dann ein Diabetologe mir aufgrund meiner Messwerte Insulin verschreiben wenn das doch so stark abweicht? Denn damals musste ich erst ein oder zwei Wochen nach Diagnose, als ich immer so im 90er Bereich rum gesxhwankt bin basal Insulin spritzen...

    Aber wenn ich mich recht erinnere wurde mein Messgerät genauso damals eingestellt allerdings hatten wir da eine minimale Abweichung von 1 Einheit.
    Bearbeitet von User am 11.08.2016 19:13:35. Grund: Zu früh abgeschickt
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 11.08.2016 19:09:22 | IP (Hash): 1329236406
    Und, was soll das jetzt ?
    Es geht um BLUTZUCKER !!!!
    Das Insulin hilft, die BLUTZUCKER-WERTE im gesunden Bereich zu halten.

    Warum ist das so schwer zu begreifen !?!

    :-(
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 45
    Mitglied seit: 10.08.2016
    am 11.08.2016 19:33:59 | IP (Hash): 997145539
    Elfe schrieb:
    Und, was soll das jetzt ?
    Es geht um BLUTZUCKER !!!!
    Das Insulin hilft, die BLUTZUCKER-WERTE im gesunden Bereich zu halten.

    Warum ist das so schwer zu begreifen !?!

    :-(



    Das hat auch niemand angezweifelt... Ich habe lediglich die Dinge hinterfragt.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 11.08.2016 19:34:27 | IP (Hash): 1329236406
    Rose14 schrieb:

    Also ich habe gegoogelt nach dem Beipackzettel von insuman basal. Hier zum nachlesen:
    http://m.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/Insuman-Basal-100I.E.ml-Patrone-3088277.html

    Hier steht
    1. Es ist ein Arzneimittel =Medikament wenn man die Definition von Medikament googelt
    2. Stehen hier durchaus Nebenwirkungen drin, können gerne alle nachlesen
    3. Ich vermute, das Insulin behandelten ss Diabetes so strenge Auflagen hat, weil das Insulin Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hat und vermutlich hat man auch Angst das es noch weitere gibt, die aber noch nicht entdeckt wurden.

    Also hat das weniger.mit den bz zu tun weil sonst würde ein ss Diabetes ohne Insulin genauso strenge Auflagen haben.



    Wir haben uns gerade wohl so elektronisch verhakt, habe nur meinen Beitrag als dein Zitat gesehen - und nicht verstanden.
    Ich bitte dich um Entschuldigung.

    Insulin ist in sofern ein Medikament, weil es verschreibungspflichtig ist.
    Die Warnhinweise dienen der Dosierung (Unterzuckergefahr), aber deshalb gibt 's die Dosierung vom Arzt verordnet.
    Wenn du den Beipackzettel liest, siehst du welche Nebenwirkungen und auch die Häufigkeit.
    Die Zulassung von Medikamenten in der EU machen so einen Beipackzettel beängstigender, als er eigentlich sein sollte.
    https://www.medikamente-per-klick.de/images/ecommerce/09/70/09709473_2013-12_de_o.pdf

    Ein hoher Blutzucker jenseits der Grenzwerte sind 100 %ig schädlich.
    Bearbeitet von User am 11.08.2016 19:40:57. Grund: Korrektur
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    am 11.08.2016 19:47:30 | IP (Hash): 997145539
    Elfe schrieb:

    Ein hoher Blutzucker jenseits der Grenzwerte sind 100 %ig schädlich.



    Das ist doch mal eine Aussage ;)

    Gibt es dazu Studien oder Statistiken oder dergleichen, wo man auch die Daten Erhebung und welche eingeflossen sind sieht?
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    am 11.08.2016 21:00:14 | IP (Hash): 515260787
    Rose14 schrieb:
    Elfe schrieb:

    Ein hoher Blutzucker jenseits der Grenzwerte sind 100 %ig schädlich.

    Das ist doch mal eine Aussage ;)
    Gibt es dazu Studien oder Statistiken oder dergleichen, wo man auch die Daten Erhebung und welche eingeflossen sind sieht?


    Hallo Rose,

    diese Aussage ist natürlich Quatsch - ganz besonders, wenn man sie auf die sehr engen Zielwerte für SS-Diabetikerinnen beziehen will.

    Gelegentliche kleine und nicht allzu lange andauernden Überschreitungen der 90 nüchtern und 140 in der Spitze nach dem Essen sind vollkommen unproblematisch. Je höher die Überschreitungen sind und je länger sie andauern, desto höher wird das Risiko für Schädigungen des Babys. Selbst wenn das Kind sich auf Grund von nicht entdecktem oder schlecht behandeltem SS-Diabetes sehr groß wird, bedeutet das noch lange nicht, dass das Kind nicht gesund ist.

    Trotzdem macht es natürlich Sinn, das Risiko für dein Baby möglichst gering zu halten. Eine kleine Dosis Basalinsulin wie deine 8 Einheiten in der ersten SS sind wirklich kein großes Problem und du kannst dabei das beruhigende Gefühl haben, deinem Baby kein zusätzliches Risiko zuzumuten. Wie ereits gesagt, sind diese engen Grenzenfür SS-Diabetes erst in der 2. SS-Hälfte wichtig. Deshalb ist das Screening auch erst für die 24. ... 28. SS-Woche vorgesehen. Bis dahin könntest du dich theretisch an den Zielwerten für normale Diabetiker orientieren und die liegen ein ganzes Stück höher.

    Alles Gute, Rainer
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 11.08.2016 21:25:52 | IP (Hash): 1329236406
    Hallo Rose.

    ich habe einen ganz anderen Denkansatz als du.

    Ich als späte Typ1er bin einfach nur dankbar, daß ich den Diabetes mit Insulin behandeln kann.
    Ich bin die 4. Generation aus einer Diabetiker-Familie. Meine Urgroßmutter ist an der Zuckerkrankheit verstorben, weiß ich nur über Erzählungen, Kenntnisse/Behandlung damals nahezu unbekannt. Meinen Großeltern wurde mit unsinnigen Diäten im wahrsten Sinne des Wortes die 'gute' Butter vom Brot weggenommen, die sie doch als Kriegsgeneration so sehr vermisst hatten. Ach hätten doch meine Lieben die heutigen Möglichkeiten schon gehabt.

    Den wissenschaftlichen Fortschritt muss man auch zeitlich bewerten.
    Beruflich habe ich Kenntnisse zu chemischen Analysen und chemischen Studien.
    Um so mehr habe ich Respekt vor den Ärzten, die auch biologische und medizinische Erkenntnisse für uns Patienten anwenden.

    Die Studien, die du bezgl. Blutzucker hinterfragst, lassen sich so Google-mäßig nicht finden. Da gibt's so Einzelpublikation zu Einzelproblemen, mit Folgeschäden - die willst du gar nicht wissen.

    Vertraue darauf, daß die Einhaltung gewisser Werte einer guten Grundlage an Wissen entspricht.

    Gruß Elfe

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 12.08.2016 10:22:02 | IP (Hash): 2108455638
    Rose14 schrieb:


    Also ich habe gegoogelt nach dem Beipackzettel von insuman basal. Hier zum nachlesen:
    http://m.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/Insuman-Basal-100I.E.ml-Patrone-3088277.html

    Hier steht
    1. Es ist ein Arzneimittel =Medikament wenn man die Definition von Medikament googelt
    2. Stehen hier durchaus Nebenwirkungen drin, können gerne alle nachlesen
    3. Ich vermute, das Insulin behandelten ss Diabetes so strenge Auflagen hat, weil das Insulin Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hat und vermutlich hat man auch Angst das es noch weitere gibt, die aber noch nicht entdeckt wurden.



    Insulin selbst ist ohne Nebenwirkungen – es senkt den Blutzucker, sonst nichts.
    Allergische Reaktionen gibt es gegen verschiedene Konservierungsstoffe.
    Hypo- oder Hyper-BZ ist ja eigentlich keine echte Nebenwirkung, hier kommt es darauf an, Insulin korrekt anzuwenden.

    Die Nummer mit den Augen und dem Blutdruck kennen viele – wenn ein dauerhaft zu hoher BZ (wir sprechen da von Werten 300 + über Wochen/Monate) auf Normalniveau gebracht wird. Das ist dann aber auch keine echte Nebenwirkung, sondern eine Folge des zu hohen BZ über lange Zeit.

    Wechselwirkungen liegen meist in einer verbesserten/verschlechterten Insulinempfindlichkeit.

    Und natürlich steht das in der Packungsbeilage. Das macht Insulin aber nicht gleich zu einem gefährlichen Medikament. Natürlich muss der Anwender lernen damit umzugehen, dafür gibt es Schulungen.

    Deine Vermutung "strenge Auflagen" liegen zuerst in der Zulassung der Insuline – Du wirst als Langzeitinsulin Protaphane kennen. Dieses Insulin gibt es schon sehr lange und ist eines der wenigen, die für Schwangere überhaupt zugelassen sind.

    Die niedrigen Zielwerte dienen dem Schutz des Kindes – die Bauchspeicheldrüse des Kindes muss sonst den zu hohen Blutzucker der Mutter mitregulieren!

    Du musst vor Insulin wirklich keine Angst haben.