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Vom reaktiven Hypoglykämiger zum Diabetiker?
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am 30.08.2016 17:30:28 | IP (Hash): 976023283
Ich habe seit einigen Jahren reaktive Hypoglykämie.
Die letzten Jahre hatte ich dies auch gut im Griff.
Dieses Jahr ist das Ganze jedoch umgeschlagen und wurde deutlich schlimmer.
Bis dato Nüchtern BZ immer um die 85. Beim OGTT nie gestiegen. Auch nach Trinken der Lösung nicht.
Das Problem war eine übermäßige Insulinausschüttung. Und gut funktionierende Insulinrezeptoren ;-)
Ich habe inzwischen angefangen mich alle 4h zu ernähren.
Nun ist es so, dass meine Problematik, Gott sei Dank, gerade nicht mehr in dem Maße besteht.
Mein Nüchtern BZ liegt jetzt allerdings bei 110 im Durchschnitt.
Haltet Ihr es für möglich, dass mein Körper nun auf Grund der ständigen Insulinproblematik die Rezeptoren unempfindlicher gemacht hat und ich in einen Prädiabetes rein rutsche?
Und wenn ja? was würdet ihr vorschlagen?
Ich habe kein Übergewicht, mache intensiv und viel Sport und ernähre mich auch absolut gut (bedingt durch die reaktive Hypoglykämie).
Viel besser kann ich es eigentlich nicht machen.
Also einfach weiter machen und schauen was kommt?
Oder hatte gar Jemand schon Erfahrungen damit? -
am 30.08.2016 17:51:48 | IP (Hash): 946681024
Hallo Itchit,
reaktive bzw. alimentäre Hypoglykämie fürht bei manchen zu Diabetes und be9i anderen nicht. Da spielt wahrscheinlich die Genetik eine große Rolle. Bei dir lässt die Verschlechterung der Werte vermuten, dass du dich in Richtung Diabetes entwickelst. Der Vorteil ist dabei, dass die alimentären Hypoglykämien leichter werden und dann ganz wegfallen, wenn die BSD nicht mehr so viel überschießendes Insulin ausgeben kann.
Ich glaube dir gerne, dass du deine Ernährung - bedingt durch die Probleme - so umgestellt hast, dass du es kaum noch besser machen kannst. Bleibe mit Ernährung und Bewegung dran, damit kannst du die Diabetesentwicklung auf jeden Fall stark verlangsamen. Beobachte trotzdem weiter deine Werte, damit du zu gegebener Zeit Medikamente dazu nehmen kannst, falls das erforderlich ist. Wenn das notwendig wird, dann gilt nämlich: je eher desto besser. Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass du mit deinen Aktivitäten eine Diabetesentwicklung stark verlangsamen kannst und wünsche dir alles Gute.
Rainer1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 30.08.2016 20:15:04 | IP (Hash): 298885920
Mir fällt gerade ein..dass es früher schon einmal so war.
Ich hatte die erst Diagnose und entsprechende Entgleisungen.
Dies dann therapiert. OGTT war negativ. Und der Nüchternzucker 105.
Nun hatte ich wieder Entgleisungen.
Das wieder therapiert und nun wieder nen Nüchternzucker von 110.
Hmm....das lässt mich doch gerade etwas grübeln.
Aber ich denke ingesamt sollte ich mich nicht beschweren. Dieser Zucker ist natürlich gesünder als Unterzucker.
Ich denke ich bleibe meinem Sport und der Ernährung treu und schaue mal was passiert.
Ändern kann ich es ja nicht.
Oder?
(interessant wäre natürlich auch, warum sich der Zucker nie in einem "normalen" Bereich befindet. Aber das ist ja so oder so iwie gestört)
Bearbeitet von User am 30.08.2016 20:16:47. Grund: Ergänzung