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Sehen total schlecht
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Dibein
Rang: Gastam 08.01.2017 21:03:07 | IP (Hash): 1508890881
Cracktros schrieb:
Es kann, im extrenfall 3 bis zu 6 Monate dauern, ...
Kacke!
Cracktros schrieb:
bis sich die Augen, besser gesagt das Hirn, an den veränderten Brechungsindex gewöhnt. Starke Schwankungen des BZ können zusätzlich Sehstörungen verursachen.
Na - das sind ja mal Aussichten. Und das im warsten Sinne des Wortes.:( -
am 08.01.2017 21:14:55 | IP (Hash): 856034891
Aber besser, du weißt es.
Wenn du zwei neue Brillen beriets nach 3 Monaten in den Mülleimer werfen musst, dann tut das bestimmt bestimmt viel mehr weh. -
Dibein
Rang: Gastam 08.01.2017 21:52:02 | IP (Hash): 1508890881
Jepp. Das ist ganz sicher richtig. Aber irgendwie kommt keine Begeisterung auf;) Bleibt die Frage: Kann man den Zeitpunkt der "Normalsichtigkeit" durch den Augenarzt feststellen lassen? Ist der Messbar? Ich muss ja irgendwann auch wieder an der Schippe. Und Autofahren gehört halt mit dazu. Und die Augenärztin sagte "Sie dürfen ohne Brille kein Auto fahren, Punkt.". Und "Punkt" hat sie auch gesagt als ich ihr sagte ich hätte ein großes olles Auto und da ist das nicht so schlimm wenn man irgendwo gegen fährt.;). -
am 08.01.2017 22:05:38 | IP (Hash): 856034891
Wenn du eine Brille brauchst, dann solltest du eine möglichst billige Lösung suchen. Auf Schönheit kommt es beim Autofahren ja nicht an und Gletisicht muss dafür auch nicht sein.
Ich glaube kaum, dass dir jemand sagen kann, wie lange es noch dauert. Das Problem ist selten im Focus von Augenärzten. Es soll sogar welche geben, die nicht einmal über solche Anpassungsschwierigkeiten bei sinkendem BZ Bescheid wissen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Cracktros
Rang: Gastam 08.01.2017 22:14:14 | IP (Hash): 679318534
Leider ist es so, dass der Zeitpunk der Anpassung nicht vorausberechenbar ist. Bei einigen dauert die Eingewöhnung nur 1 - 2 Wochen, bei anderen Monate.
Es ist deswegen nicht Berechenbar, weil es darum geht, dass sich das Gehirn an einen neuen Brechungsindex gewöhnen muss. Es geht also um die Lernfähigkeit des Gehirns an neue Gegebenheiten. Jeder der eine Brille trägt und auf einmal einen neue, mit neuen Werten, Bekommt, der kennt diesen Effekt. Dieses Eingewöhnen ist etwas a) Individuelles und b) nichts Vorherberechenbares .
Bei hohen HbA1c geht Glykose in die Augenflüssigkeit und verändert den Brechungsindex. Erfolgt der HbA1C Anstieg langsam, hat das Gehirn die Zeit sich daran zu gewöhnen. Man merkt zwar einige Sehstörungen aber es geht schnell wieder vorbei. Erfolgt eine rasche Absenkung des Hb1C verändert sich auch der Brechungsindex fix. Das Gehirn benötigt aber ein wenig Zeit um das Sehen wieder neu zu Lernen.
Bearbeitet von User am 08.01.2017 22:29:08. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 09.01.2017 15:06:15 | IP (Hash): 1675282737
Dann werde ich mal abwarten und weiter unscharf aus der Wäsche gucken.;)
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am 09.01.2017 17:46:50 | IP (Hash): 181013482
Noch eine Idee:
Wenn tatsächlich die Anpassung im Gehirn die wichtigste Stelle ist, dann müsstest du mit Sehträining vile erreichen können.
Setze so oft wie möglich deine vorherige Brille auf und versuche damit so gut wie möglich zurecht zu kommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass du damit die Anpassung auf den Zustand vor der BZ-Senkung gut beschleunigen kannst. -
am 09.01.2017 18:44:03 | IP (Hash): 765852873
Meine Arme mussten damals immer länger werden, wenn ich die Zeitung lesen wollte. Konnte den Tacho also schlecht ablesen, hatte aber keine Schwierigkeiten mit etwas weiter entferntem wie z.B. allem, was im Straßenverkehr zu sehen notwendig ist.
So weit ich mich erinnern kann, hat der Dok damals gar nix zum Autofahren gesagt, weil ich zuerst mit Pillen angefangen hab, und nach der damaligen Lesart konnte man damit nicht unterzuckern.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
Rang: Gastam 09.01.2017 19:03:20 | IP (Hash): 1675282737
Rainer schrieb:
Noch eine Idee:
Wenn tatsächlich die Anpassung im Gehirn die wichtigste Stelle ist, dann müsstest du mit Sehträining vile erreichen können.
Setze so oft wie möglich deine vorherige Brille auf und versuche damit so gut wie möglich zurecht zu kommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass du damit die Anpassung auf den Zustand vor der BZ-Senkung gut beschleunigen kannst.
Meine Fernsicht kann ich nur ganz ohne Brille "trainieren" da ich für die Ferne bisher nie eine brauchte. Wenn ich mich derzeit ohne Brille vor den Fernseher setze dann weiß ich nicht mehr ob ich "Rote Rosen" oder "SAW 2" gucke. Weil die Dialoge so ähnlich sind.;)
Draußen bin ich (ohne meine, als Fernbrille missbrauchte, Lesebrille) derart verunsichert weil ich diese Situation nicht kenne. Und ich scheue mich davor vorbeifahrende Autos zu ertasten.
Na ganz so schlimm ist es nicht aber schon eine mächtige Beeinträchtigung. Aber einen Versuch ist dein Tipp sicher Wert.
Bearbeitet von User am 09.01.2017 19:12:10. Grund: Korrektur -
Dibein
Rang: Gastam 09.01.2017 19:09:28 | IP (Hash): 1675282737
hjt_Jürgen schrieb:
So weit ich mich erinnern kann, hat der Dok damals gar nix zum Autofahren gesagt, weil ich zuerst mit Pillen angefangen hab, und nach der damaligen Lesart konnte man damit nicht unterzuckern.
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"Nix Autofahren" kam auch von der Augenärztin auch nur mit dem Hinweis auf meine bescheidene Fernsicht. Ob ich die halbe Strecke von HL nach HH im Teilzeitkoma verbringe war der Frau da recht egal. Zumal man auf der A1 zwischen Lübeck und Hamburg eh kaum auffällt wenn man da ne Runde Schläft.;)