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    Mitglied seit: 01.09.2016
    am 05.09.2016 11:33:54 | IP (Hash): 2044068506
    Ich muss hier nochmal nerven😖
    Seit dem ich letzten Montag beim doc war und jetzt medformin und lantus nehmen muß überkommt mich immer wieder das heulende elend.
    Süßes ade,alles umkrempeln,und seit Freitag spielen auch noch die Augen verrückt.
    Ach wie war doch alles vorher so unbeschwert und jetzt sieht für mich alles düster und kompliziert aus.-und schon wieder werden die Augen feucht😢.
    Hattet ihr am Anfang vielleicht ähnliche Probleme oder bin ich ein hoffnungsloser Fall 😉
    Besonders nervig ist das mit den Augen , nicht richtig gucken können ist echt blöd.
    Da kommt man echt auf blöde Gedanken ,vor 2 Wochen war noch alles gut und so,mit den hohen Werten gings mir gut.
    Hoffe das wird alles wieder aber im Moment bin ich ganz unten.
    Sorry fürs ausheulen
    LG
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    am 05.09.2016 11:56:21 | IP (Hash): 680205079
    Moin, Moin Espiria,

    Du sorgst Dich, weil Du heulen musst und ich sorge mich, weil ich nicht heulen kann und es manchmal sehr gern machen würde.

    Nebenwirkungen Metformin:
    Sehr häufige Nebenwirkungen:
    Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Appetitverlust.

    Häufige Nebenwirkungen:
    Geschmacksveränderung

    Sehr seltene Nebenwirkungen:
    Hautrötung, Juckreiz, Nesselsucht, Vitamin B12-Mangel (bei langfristiger Anwendung), Stoffwechselentgleisung (Laktatazidose), Leber-Enzym-Wertveränderung, Leberentzündung.

    Besonderheiten:
    Vor allem zu Therapiebeginn können Magen- und Darmbeschwerden auftreten, in den meisten Fällen verschwinden diese jedoch wieder von selbst. Um diese Beschwerden zu verhindern wird empfohlen, Metformin während der oder nach den Mahlzeiten in Form von zwei oder drei Einzeldosen einzunehmen. Eine langsame Steigerung der Dosierung kann die Verträglichkeit ebenfalls fördern.

    Bei langfristiger Einnahme von Metformin kommt es manchmal zu einer verminderten Aufnahme von Vitamin B12 und demzufolge zu einem Mangel des Vitamins im Blut. Dies muss der Arzt als mögliche Ursache einer Blutarmut (megaloblastäre Anämie) berücksichtigen.

    Nebenwirkungen Lantus:
    http://www.onmeda.de/Medikament/Lantus+100+E%7cml+SoloStar+Injektionsl%f6sung--nebenwirkungen+wechselwirkungen.html

    Mir scheint eher das Du in einer "depressiven Phase" bist und die Vorgänge erst einmal verarbeiten musst. Sehstörungen findest di in beiden Aufzählungen zum Thema Nebenwirkungen nicht.

    Du kannst auch weiterhin Süßigkeiten essen aber nur mit bedacht. Ich habe beispielsweise noch nie in meinem Leben "Süßigkeiten" vertilgt. Mein Jahreshöchstmaß sind 3 bis 4 Tafeln Schokolade ansonsten nur saure Dinge wie Gewürzgurken oder scharfe Sachen wie Peperoni und Chili, Harissa usw. damit lebe ich und natürlich mit Obst und Gemüse zum Rohverzehr.

    Gib Dir zeit und heule Dich aus.

    Liebe Grüße
    Rolf



    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 05.09.2016 12:04:48 | IP (Hash): 2085731408
    Hallo,

    wieso öffnest du eigentlich jedesmal einen neuen Thread?

    Ich hatte dir schon mal geschrieben gehabt. Mit einer Intensivierten Insulintherapie kannst du eigentlich alles essen. Ich esse auch in der Woche mal eine Packung Chips/Eis/Nüsse. Das sind meine 3 "Süßigkeiten". Du solltest nur schauen das du du süßigkeiten nach einer ballaststoffreichen Mahlzeit nimmst, nachdem du gespritzt hast. Da ist das Insulin schon im Körper und du bekommst dann keine hohen Werte. Ich habe bei Chips z.b nach 2h Werte um die 120-130. Eis mit 12-18g Kohlenhydrat geht auch recht gut. Nüsse esse ich auch 1-2 mal in der Woche. Sättigen gut und sollen gut fürs Herz sein. Also ich habe meine "Süßigkeiten" gefunden. Du musst ausprobieren. Also Haribo z.b reines Zucker, geht sehr schnell ins blut. Schokolade hat einen hohen fettanteil und sollte langsamer ins Blut gehen. Wichtig ist halt, das du es nach einer Mahlzeit zu dir nimmst...
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    am 05.09.2016 12:44:27 | IP (Hash): 1640088586
    Hallo,danke für deine Worte,ja ich glaube auch das ich in einer depriphase stecke,geht bei mir leider schnell wenn irgend etwas gesundheitlich nicht stimmt.
    Ich Trauer hält der unbeschwerten Zeit ohne Diabetes nach.
    Bin auch ein absoluter Kuchen-Fan.
    LG Birgit
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    am 05.09.2016 14:06:01 | IP (Hash): 680205079
    Moin, Moin Espiria,

    Hört sich doof an, wenn ich jetzt so einfach kommentiere, da musst Du durch weil es nicht anders geht. Dein Körper hat Dir einen Schuss vor den Bug gegeben. Den kannst Du jetzt ignorieren und so weitermachen, wie Du es bisher gemacht hast oder aber die Richtung ändern und das Leben neu gestalten.

    Denk an die ehemalige DDR, da mussten von einem Tag auf den anderen 16 Millionen Menschen ihr Leben umkrempeln. Was 16 Millionen Menschen geschafft haben in allen Lebensbereichen wirst Du in nur einem einzigen Bereich sicherlich schaffen.

    Also Ärmel aufkrempeln und los geht es. Schnappe Dir andere Süßigkeiten für die es sich zu leben lohnt. Vielleicht findest du eine mit 2 Beinen. Lach!

    Liebe Grüße
    Rolf

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    am 05.09.2016 15:37:58 | IP (Hash): 1640088586
    Ja,das weiß ich ja auch,und ändern will ich ja auch was,ist halt nicht so einfach wenn man am Anfang davor steht.
    Und das mit den 2 Beinen hab ich scho seit 35 Jahren 😉
    Grad stört mich ja am meisten, daß das Gucken nicht richtig funktioniert. Hoffe das gibt sich bald.
    LG
    Birgit
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    am 05.09.2016 16:46:01 | IP (Hash): 1743451952
    Hi,

    auch wenn es anfangs schwer ist, akzeptiere dass der Diabetes mit seinen Wirkungen auf Dich und die notwendigen Therapien / Medikamente ab sofort zu Deinem Leben gehören. Bekämpfe nicht den Diabetes, lebe mit ihm.
    In meinem Tiefkühlfach sind immer mindest 2 Packungen Eis - Cremissimo, Stieleis; Kuchen gehört ebenso wie Schokopastillen zu meinem Verbrauchsbedarf - aber..... aber: Alles zu seiner Zeit und in vertretbaren Mengen.
    Vor vielen Jahren wollte mir mein Hausarzt mein 1x wöchentliches Essen von 200 g Hackepeter / Met mit frischen Brötchen, Zwiebeln, sauerer Gurke abgewöhnen; ich sollte meine tägliche Ration Nordhäuser Korn ( kleines Glas, ca. 15 mL ) nach dem Essen, die wöchentliche Flasche Wein mit meiner Frau am Samstag abend weglassen; das zum Abendessen traditionelle Bier ( 0,5 l zu zweit ) sollte wegfallen --------- nichts dergleichen habe ich gelassen. Zugegeben ich bin etwas runder für meine Körpergröße geworden, aber mein HbA1C ist seit 1998 bei 6,1 - 6,7 eingepegelt.
    Also, ich lebe mit meinem Diabetes, genieße weiterhin mein Leben - aber dazu bin ich auch pedantisch in meinen Messungen und dem verabreichen der notwendigen Insulingaben / Tabletten, ebenso wie die manchmal ( für meine Frau ) nervige Pünktlichkeit in der Einnahme der Mahlzeiten.

    Also Mut, weg mit der Jammerei über Dein "böses Schiksal", arrangiere Dich mit deinem Körper, Deinem Diabetes - Du wirst feststellen, Du hast sogar Lebensqualität gewonnen, denn Du bist jetzt Chef über Dich selbst!


    Viel Erfolg
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    am 05.09.2016 18:09:24 | IP (Hash): 236694698
    Espiria schrieb:
    Hattet ihr am Anfang vielleicht ähnliche Probleme oder bin ich ein hoffnungsloser Fall 😉
    Besonders nervig ist das mit den Augen , nicht richtig gucken können ist echt blöd.
    Da kommt man echt auf blöde Gedanken ,vor 2 Wochen war noch alles gut und so,mit den hohen Werten gings mir gut.
    Hoffe das wird alles wieder aber im Moment bin ich ganz unten.


    Hallo Espira,

    ja, dass geht vielen so wie dir. Es dauert scheon eine Weile, bis man sich an den Gedanken gewöhnen kann, Diabetes zu haben. Ziemlich oft kommt auch die Reaktion: stimmt das denn überhaupt oder hat sich mein Arzt villeicht geirrt. Diese Hoffnung wird aber nur in den seltensten Fällen bestätigt. Dass du einige Zeit brauchst, um dich an deinen Diabetes zu gewöhnen, ist ganz normal. Nimm dir die Zeit, die hast du.

    Dass das mit den Augen nur vorügergehend ist, das hat dir TypEinser in deinem anderen Thread ja schon gesagt. Das ist nur der durch den BZ veränderte Brechungsindex, an den sich deine Augen wieder gewöhnen müssen. Lass dir in der Zeit keine teure Brille neu anpassen und behilf dir, falls es sein muss, mit preiswerten Provisorien.

    Wenn du denkst, es wäre dir mit den hohen Werten noch lange gut gegangen, dann irrst du dich. Die Folgen häten dich ziemlich schnell eingeholt. Sie wären zum größten Teil unumkehrbar gewesen und hätten deine Lebensqualität viel mehr beeinträchtigt als jetzt. Bei Diabetes kommt es sehr darauf an, dass er möglichst zeitig entdeckt wird.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 05.09.2016 18:26:35 | IP (Hash): 1171561615
    Es ist doch vollkommen in Ordnung seinen Gefühlen freien lauf zu lassen. Jeder verarbeitet die Diagnose und die damit verbundenen Herausforderungen anders. Mach das beste aus der Situation. Wie schon gesagt wurde lerne über die Zeit damit zu leben und höre auf deinen Körper. Was die Augen angeht hat mir mein Augenarzt gesagt, dass zu hohe bzw zu niedrige Werte die sehfähigkeit beeinflussen können.

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    am 05.09.2016 19:32:26 | IP (Hash): 685510246
    War heute beim Arzt und scheinbar sind meine Werte zu schnell zu weit runter.
    Soll jetzt nur noch 3 Einheiten spritzen und meine Werte auf180-200 einstellen bevor ich weiter runter gehe.
    Bin jetzt bei 120.
    Jedenfalls meint er das es ein gutes Zeichen sei.
    Finde das trotzdem komisch.