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Interpretation OGTT

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    Mitglied seit: 15.12.2014
    am 15.09.2016 18:42:09 | IP (Hash): 788012305
    Hallo,

    Ich (männlich, 47 Jahre, 1,86m, 80 Kg) hatte mich entschlossen einen OGTT zu machen, da mein HBA1C von 4.9%, vor 2.5 Jahren, auf aktuell 5.0% "anstieg"...

    Jammern auf hohem Niveau..ich weiß...

    Allerdings muß man dazu sagen das ich vor 2.5 Jahren noch 30 kg mehr wog und mich Nullkommanull bewegt hatte. Aktuell wie gesagt 30 kg weniger und ich mache täglich Sport.
    Und trotzdem steigt der HBA1C leicht an..???

    Heraus kam beim OGTT dann folgendes, es wurde ein 4 Stunden Test gemacht (75 g Glukose)

    BZ Nüchtern= 89
    60 Min.= 153
    120 Min.= 118
    180 Min. = 50 (!)
    240 Min. = 53 (!)

    Die BZ Werte sprechen doch eigentlich für eine (leichte) Insulinresistenz m.M. nach. Denn diese Spreizung von 153 auf runter bis 50 wäre für einen völlig Gesunden doch zu hoch..??

    Heute kamen dann die Insulinwerte, und die sprachen wohl eher nicht für eine Resistenz.

    Insulin nüchtern = 3,1 mU/ml
    60 Min = 31 mU/ml
    120 Min = 29 mU/ml
    Habe leider keine 180/240 Min. Werte bekommen, bzw. sind meinerseits irgendwie "verschollen".

    Laut Homa-Index habe ich einen Index von 0,68. Also völlig normal.

    Aber wieso ist dann der BZ so drastisch abgesunken, und stieg außerdem vorher immerhin auf 153 an..?
    Nachdem der Arzt die Insulinwerte sah, meinte er auch das die Insulinwerte nicht so richtig zu den BZ werten passen würden.

    Wobei ich diesen Homa Rechner irgendwie auch komisch finde.

    Wenn ich eine Insulinresistenz berechne möchte und wäre vielleicht schon ein ( unwissender) Diabetiker mit 0,00 mU/ml Insulin und nem BZ von nüchtern 200 mg/dl, dann hätte ich laut Homa Rechner einen Koeffizienten von 0,49 (!).
    Also alles in "bester Ordnung"....!!??

    Außerdem find ich Tabellen in denen Nüchterninsulin zwischen 6-25 mU/ml angegeben worden ist. Komisch, da hätte jeder bei Nüchtern Insulin von 6 mU/ml
    einen Koeffizienten von über 1..!? Kann doch nicht stimmen.
    Da hätte ich ja mit 3,1 mU/ml nüchtern sogar viel zu wenig Insulin..?

    Also irgendwie komisch mein OGTT, oder doch nicht..??

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    am 15.09.2016 20:21:45 | IP (Hash): 1277894460
    Hi!

    Ein Anstieg von 4,9 auf 5,0...

    Am BZ auch nix wirklich schlimmes.

    Entsetzlich...... :(((




    Um so niedrige HbA1c zu erreichen muss der BZ oft und lange um 60 mg/dl liegen.

    Und die Glukoselösung stellt einen heftigen Reiz dar.
    Hast Du denn die Anforderungen VOR dem oGTT eingehalten?
    Bearbeitet von User am 15.09.2016 20:34:43. Grund: .
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    am 15.09.2016 20:56:18 | IP (Hash): 788012305
    Ich weiß nicht wie du bei nem HBA1C von 5.0 % auf durchschnittliche BZ Werte um 60 mg/dl kommst.

    Diese 5.0% entsprechen umgerechnet durchschnittlich 97 mg/dl. Also nicht so niedrig wie du vielleicht annimmst.
    Mir war klar das der Wert an sich ok ist und einen OGTT an sich nicht "rechtfertigt".

    Aber wie ich schon schrieb war ich irritiert, das der Wert nach 30 (!) Kg Gewichtsabnahme sogar leicht angestiegen ist. Ist für mich irgendwie unlogisch, auch wenn der Wert an sich noch OK ist.

    Unlogisch wie auch der OGTT ausgefallen ist, im Verhältnis BZ und Insulin.

    PS. Ja, ich hab normal die Kohlenhydrate am Tag zuvor bzw. auch die Tage davor zu mir genommen. Esse sowieso eher viele Kohlenhydrate. Bewegung hatte ich etwas eingeschränkt 1-2 Tage vorher.


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    am 15.09.2016 21:07:01 | IP (Hash): 1277894460
    Der HbA1 passt prima zu den Werten.
    Ist schließlich eine Art Schnittmenge.

    liegt etwa zwischen 75 und 85.
    Mit ein paar biologischen Abweichungen... wo liegt der Referenzwert des Labors? sollte auch irgendwo stehen...

    Sieht gut aus, und ich kann mir beim Besten willen keinen Reim darauf machen, warum das zu einem Problem für Dich wird.

    Wolltest Du als Diabetiker solche Vorbildlichen HbA1c erreichen, müsste man genau solche Verläufe und tiefe Werte erreichen - solche Leute gibt's...

    Bearbeitet von User am 15.09.2016 21:11:05. Grund: .
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    am 15.09.2016 21:19:36 | IP (Hash): 788012305
    OK, wie es sich bei einem "reinen" Diabetiker verhält weiß ich nicht. Ob er zwischendurch tatsächlich Werte um die 60 mg/dl "benötigt" um auf nen HBA1C von 5.0 % zu kommen.

    Der Körper reagiert nicht immer "logisch", das ist ja klar. Ich habe halt geglaubt das bei so viel bewegung und Gewichtsabnahme der HBA1c zumindest etwas BESSER
    werden müßte und nicht noch nen Tick schlechter.

    Das ist ja so als wenn man in sein Auto 200 kg Zusatzgepäck reinpackt, nur im
    zähen Stadtverkehr fährt und noch nen besseren Durchschnittsverbrauch hat, als wenn du hinterher das Zusatzgewicht wieder entfernst und entspannt ne Überlandfahrt auf der Landstraße machst...

    Nun gut, selbst Der Diabetologe fand es unlogisch das die Spreizung zwischen "hoch" und "niedrig" im OGTT so groß war. Und das obwohl die Insulinmenge gar nicht so gewaltig war.

    Die Umrechnung des HBA1C von % in mg/dl habe ich übrigens von dieser Seite...
    http://www.labor-limbach.de/HbA1c-Standardisie.452.0.html?&no_cache=1
    Bearbeitet von User am 15.09.2016 21:22:04. Grund: Nachtrag
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    am 15.09.2016 21:30:45 | IP (Hash): 1277894460
    Wikipedia schreibt bei HbA1c 5 = 80

    diabetes-info rechnet etwas anders...

    Es gibt eine Norm für den Insulinverbrauch. Und auch keine Formel "Körpergewicht weniger = kleinerer HbA1c"

    Und einen ungesunden Anstieg kann man da auch nicht sehen. Hast Du mehr Sport gemacht? Wer oft in anaerobe Bereiche trainiert fährt auch mal einen BZ von 180 mg/dl!

    Wenn Du es ganz genau wissen möchtest, investiere in das FreeStyle Libre. Eine permanente Messung, das Starterset mit 2 Sensoren läuft 4 Wochen.

    Wenn man dazu Buch über Ernährung (BE schätzen wäre nicht mal nötig, Info über "Gericht mit Beilagen" würde reichen), Sport und Gesundheit führt - so mancher würde hier über das Ergebnis staunen!
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    am 15.09.2016 21:30:49 | IP (Hash): 1277894460
    Wikipedia schreibt bei HbA1c 5 = 80

    diabetes-info rechnet etwas anders...

    Es gibt eine Norm für den Insulinverbrauch. Und auch keine Formel "Körpergewicht weniger = kleinerer HbA1c"

    Und einen ungesunden Anstieg kann man da auch nicht sehen. Hast Du mehr Sport gemacht? Wer oft in anaerobe Bereiche trainiert fährt auch mal einen BZ von 180 mg/dl!

    Wenn Du es ganz genau wissen möchtest, investiere in das FreeStyle Libre. Eine permanente Messung, das Starterset mit 2 Sensoren läuft 4 Wochen.

    Wenn man dazu Buch über Ernährung (BE schätzen wäre nicht mal nötig, Info über "Gericht mit Beilagen" würde reichen), Sport und Gesundheit führt - so mancher würde hier über das Ergebnis staunen!
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    am 15.09.2016 22:14:24 | IP (Hash): 86278351
    Wie ich’s lese, nimmst Du an, dass die Medizin mit den jeweils vorgegebenen Werten biologische Gesetzmäßigkeiten benennt.

    Aber solche Gesetzmäßigkeiten sind in den meisten Fällen völlig unbekannt. In den meisten Fällen stehen die Werte nur als statistische Folgerungen aus einer Vielzahl von Beobachtungen. Und die statistische Grundlage ist keineswegs besonders breit, weil alle Mediziner (Ausnahmen mögen die Regel bestätigen) dazu neigen, ihr jeweils eigenes Süppchen zu kochen und die Zutaten nicht so gerne in eine größere Sammlung weiter geben.

    Und dabei geht es in aller Regel um kranke Süppchen. Zu kaum etwas eigentlich so wichtigem wie den jeweiligen Gesundwerten gibt es eine dürftigere statistische Grundlage. Ganz einfach, weil Gesundheit nicht im Fokus der Medizin steht, sondern Krankheit in ihren vielfältigsten Formen.
    Alle daraus abgeleiteten Werte und Formeln sind Deutungen/Interpretationen von Beobachtungen, die ihre scheinbar gesetzmäßige Erscheinung ihrer eminenten Häufung in wissenschaftlichen Arbeiten verdanken.

    Die Veränderung meines HBA1c um 0,2% habe ich schon in der Zeit der neuen und angeblich genaueren Bestimmung innerhalb von 2 oder 3 Wochen erlebt. Wichtig: beim selben Arzt und selben Labor. Und die Nichtreaktion des Arztes lässt mich vermuten, dass nach wie vor ein Spielraum von plusminus 0,2% in der Bestimmung ganz normal ist.

    Schwankungen des Blutzuckers um 200mg/dl kommen in der guten Diabetes-Einstellung jeden Tag mehrfach vor. Und erst in diesem Bereich können Diabetologen auf einen einigermaßen tragfähigen Satz an Erfahrungswerten zurück greifen. Für Deinen Bereich gibt es praktisch keine medizinisch nennenswerten Erfahrungen und damit auch keine Möglichkeit einer medizinisch fundierten Aussage.

    Es gibt keine UMRECHNUNG von HBA1c% zu durchschnittlichem BLUTZUCKERmg/dl, sondern nur eine Bandbreite von statistischen Entsprechungen.


    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 15.09.2016 22:24:39 | IP (Hash): 788012305
    Wikipedia kann unmöglich stimmen.

    Beim Gesunden soll der HBA1C zwischen 4.0-6.0 betragen. Laut Tabelle ist man bei 4.7% erst bei 70 mg/dl angelangt.
    Das wären ja umgerechnet bei nem HBA1C von 4.0 um die 50 mg/dl....

    Auf dieser Seite
    http://www.lilly-diabetes.de/patienten/besser-leben-mit-diabetes/werte-selbst-berechnen/hba1c-rechner.html
    hab ich auch Werte gefunden die mit meiner Ausgangsberechnung/Seite übereinstimmen.

    Ich mag ja falsch liegen, trotzdem bin ich der Meinung das ein völlig normal "Blutzucker-Gesunder" den BZ nicht auf 50 mg/dl absinken lassen würde. Das ist ja kurz vor Ohnmacht...
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 16.09.2016 01:56:28 | IP (Hash): 1532442561
    Hallo,
    warum rechnest du 'Diabetes'-Tabellen rückwärts ?
    DU hast absolut gute Werte !!!

    Hast du im Umfeld Diabetiker, die dir die 'magische' Grenze von 50 mg/dl erzählen ?!?

    Wenn Diabetiker mit Insulin behandelt werden, wird eingebläut, daß hier die Grenze zum Unterzucker liegt, um selbstständig noch handeln zu können, um weiteres Absinken zu verhindern ! - Vorsichtsmaßnahme ! bzgl. Medikamenten-/Umstände-halber.

    Hat aber nichts mit einer gesunden funktionierenden Bauchspeicheldrüse zu tun.
    Sei froh, daß deine so gut arbeitet !
    Von Resistenz ist nichts zu sehen, ab HbA1c größer/gleich 6 kannst du anfangen, dir Gedanken zu machen.

    Da bist du weit von entfernt.

    Gruß Elfe

    P.S.: Was meinst du mit "reinem" Diabetiker ?
    Diabetes-diagnostiziert-betroffene sind froh und glücklich, einen HbA1c um 6,5 hinzukriegen.



    Bearbeitet von User am 16.09.2016 02:13:46. Grund: .
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    am 16.09.2016 07:50:49 | IP (Hash): 2108455638
    bedros schrieb:

    Beim Gesunden soll der HBA1C zwischen 4.0-6.0 betragen. Laut Tabelle ist man bei 4.7% erst bei 70 mg/dl angelangt.
    Das wären ja umgerechnet bei nem HBA1C von 4.0 um die 50 mg/dl....

    Auf dieser Seite
    http://www.lilly-diabetes.de/patienten/besser-leben-mit-diabetes/werte-selbst-berechnen/hba1c-rechner.html
    hab ich auch Werte gefunden die mit meiner Ausgangsberechnung/Seite übereinstimmen.



    Dann rechne mal auf Diabetesinfo – das passt für die meisten Selbstmesser am Besten.
    Der HbA1c ist ein DURCHSCHNITTS-Wert! Dazu gehören eben niedrge und hohe Werte.
    Deswegen spricht man bei Diabetikern auch von "guten" oder "schlechten" HbA1c, wenn niedrige Werte mit "Hypos erkauft" werden.

    Bei Deinen Werten ist weit und breit nichts auffälliges zu finden.


    bedros schrieb:

    Ich mag ja falsch liegen, trotzdem bin ich der Meinung das ein völlig normal "Blutzucker-Gesunder" den BZ nicht auf 50 mg/dl absinken lassen würde. Das ist ja kurz vor Ohnmacht...



    Du vergisst, dass Du keinen konstanten Blutzucker-Wert hast. Und nein, bei 50 mg/dl kippt ein Gesunder nicht um. Wenn jemand mit dem von Dir angegebenen HbA1c von 4,0 rumlaufen soll, dann schwankt er zwischen unter 50 und höchstens 75 – sonst ist das nicht möglich.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 16.09.2016 08:01:13 | IP (Hash): 629600643
    Glückwunsch zu deiner Aufmerksamkeit. Dein OGTT zeigt eine leichte Insulinresistenz, würde ich definieren. Der hba1c kann da leider Garnichts zu sagen, da er in der Diagnose keine Rolle spielt, es sei denn er liegt über 6,5.
    Dir weiterhin alles gute
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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 16.09.2016 08:58:12 | IP (Hash): 2108455638
    bedros schrieb:

    Wobei ich diesen Homa Rechner irgendwie auch komisch finde.

    Wenn ich eine Insulinresistenz berechne möchte und wäre vielleicht schon ein ( unwissender) Diabetiker mit 0,00 mU/ml Insulin und nem BZ von nüchtern 200 mg/dl, dann hätte ich laut Homa Rechner einen Koeffizienten von 0,49 (!).
    Also alles in "bester Ordnung"....!!??




    Da hast Du einen kleinen Denkfehler ;-)))

    Ein unwissender Diabetiker mit 0,00 mU/ml Insulin wird keinesfalls mit 200 mg/dl nüchtern aufwachen...

    Das wäre der absolute Insulinmangel... und Insulinmangler sind Typ 1 – und da sind, wenn sie von "unwissend" zu "wissend" ernannt werden, tatsächlich bei Werten jenseits von 500 / 600 / 700 noch Insulinmengen messbar. Geringe, aber tatsächlich noch vorhanden...


    Mach Dir um das ganze nicht so einen Kopf. Du hast nichts, Resistenzen sind da keine, mit den niedrigen Insulinwerten und BZ-Verläufen kann man nur sagen: Prima.
  • Rang: Mitglied
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    Mitglied seit: 15.12.2014
    am 16.09.2016 09:19:39 | IP (Hash): 788012305
    @Michael74

    Ja, ich denke auch das (leider) eine leichte Insulinresistenz existiert.

    Merkwürdig nur das das Nüchterninsulin so niedrig ist, denn das wird ja im Kombination mit dem Nüchtern BZ zur Berechnung einer Resistenz herangezogen.

    HOMA-Index = Insulin (nüchtern, µU/ml) x Blutzucker (nüchtern, mg/dl) / 405

    In meinem Fall also 3,1 (Insulin) x 89 (BZ mg/dl) : 405 = 0,68

    Also laut dieser Seite https://www.synlab.de/fileadmin/user_upload/general/DE/Fachinformationen/de/RS_labor_Werte_8_13_HOMA-Index_web-clean_RGB.pdf
    völlig normal und komplett unauffällig...

    Laut Diabetologe eine "Merkwürdigkeit" im OGTT die sich (noch) nicht im Nüchtern-Insulin, sprich im Homa Index, niederschlägt...
    Na gut, vielleicht immer noch besser als wenns schon im Homa Index zu erkennen wäre...

    @Typeinser

    Mir fällt noch ein, das Der Diabetologe sagte das es halt nicht normal sein kann das noch "so viel" Insulin im Körper ist, wenn der Körper merkt das ich "stundenlang" nen BZ von um die 50 mg/dl habe.
    Nach 3 Stunden BZ 50, nach 4 Stunden BZ 53 spricht dafür, das sich zuviel und nicht benötigtes Insulin im Körper befindet, sprich Resistenz vorher. Daher die Menge.
    Also tippt der Diabetologe auf eine (leichte) Resistenz, die sich wie gesagt noch nicht im Nüchtern-Insulin zeigt.

    Bin vom Naturell eher schon der Typ der Fakten/Fakten/Fakten braucht und nicht so "nebulöse" Diagnosen bzw. generell unklare Geschichten.

    Gibt aber wohl nun mal Sachen die nicht 100% erklärbar sind...

    Bearbeitet von User am 16.09.2016 09:54:46. Grund: .
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 16.09.2016 09:53:22 | IP (Hash): 629600643
    Laut Deiner Beschreibung hält Der Diabetologe es für verwunderlich also nicht normal, daher würde ich eher den Ärzten glauben als den Diskussionen im Forum. Und dein Diabetologe hat unabhängig von deinem niedrigen hba1c (wobei man bei 5,0 trotzdem Diabetes haben kann) einen ogtt durchgeführt der zu nicht ganz erklärbaren werte geführt hat. Nun würde ich es entweder auf sich beruhen lassen oder weiter mit Hilfe der Ärzten, aber nicht mit Forenschreibern, forschen!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 16.09.2016 10:02:25 | IP (Hash): 2108455638
    bedros schrieb:


    BZ Nüchtern= 89
    60 Min.= 153
    120 Min.= 118
    180 Min. = 50 (!)
    240 Min. = 53 (!)



    Insulin nüchtern = 3,1 mU/ml
    60 Min = 31 mU/ml
    120 Min = 29 mU/ml
    Habe leider keine 180/240 Min. Werte bekommen, bzw. sind meinerseits irgendwie "verschollen".

    Laut Homa-Index habe ich einen Index von 0,68. Also völlig normal.




    Das ist perfekt.

    bedros schrieb:

    Mir fällt noch ein, das Der Diabetologe sagte das es halt nicht normal sein kann das noch "so viel" Insulin im Körper ist, wenn der Körper merkt das ich "stundenlang" nen BZ von um die 50 mg/dl habe.
    Nach 3 Stunden BZ 50, nach 4 Stunden BZ 53 spricht dafür, das sich zuviel und nicht benötigtes Insulin im Körper befindet, sprich Resistenz vorher. Daher die Menge.
    Also tippt der Diabetologe auf eine (leichte) Resistenz, die sich wie gesagt noch nicht im Nüchtern-Insulin zeigt.



    Vielleicht ist da aber auch gar nichts. Auch ein Tipp. Manche Menschen liegen halt um 50. Auch dauerhaft.

    Wie sollst Du denn jetzt weiter vorgehen?
    Was hat er denn dazu gesagt?
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    Mitglied seit: 16.09.2016
    am 16.09.2016 11:54:06 | IP (Hash): 629600643
    h
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    Mitglied seit: 15.12.2014
    am 16.09.2016 13:08:41 | IP (Hash): 788012305
    Er hat mir allgemeine Ernährungstipps bezüglich Aufnahme der Kohlenhydrate bzw. Ernährung generell gegeben.

    Die Werte an sich sind für ihn völlig unbedenklich, im Sinne von "muß man erst mal nicht weiter großartig verfolgen.."

    Ich weiß nicht wie aussagekräftig jetzt noch die Entnahme vom C-Peptid wäre. Das wurde meines Wissens nicht mitabgenommen. Bei niedrigem Insulinspiegel nüchtern, müßte dieser ja auch entsprechend niedrig sein.
    C-Peptid hat wohl den Vorteil gegenüber Insulin das es nur das EIGENE Insulin anzeigt, nicht das eventuell extern zugeführte.
    Wobei das in meinem Fall allerdings auch Wurscht wäre, denn ich hatte ja nichts "externes" zugeführt...
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 16.09.2016 13:56:04 | IP (Hash): 2108455638
    bedros schrieb:
    Er hat mir allgemeine Ernährungstipps bezüglich Aufnahme der Kohlenhydrate bzw. Ernährung generell gegeben.



    ;-))


    Die gelten Allgemein für jeden!

    Die Nummer mit dem C-Peptid muss er dann auch auch irgendwie abrechnen.
    Bei Deinen Werten ohne echte Auffälligkeiten wird das wohl schwierig....
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 16.09.2016 17:44:42 | IP (Hash): 1532442561
    bedros schrieb:


    Mir fällt noch ein, das Der Diabetologe sagte das es halt nicht normal sein kann das noch "so viel" Insulin im Körper ist, wenn der Körper merkt das ich "stundenlang" nen BZ von um die 50 mg/dl habe.
    Nach 3 Stunden BZ 50, nach 4 Stunden BZ 53 spricht dafür, das sich zuviel und nicht benötigtes Insulin im Körper befindet, sprich Resistenz vorher. Daher die Menge.
    Also tippt der Diabetologe auf eine (leichte) Resistenz, die sich wie gesagt noch nicht im Nüchtern-Insulin zeigt.



    Hallo,
    dein Körper regelt den Blutzucker völlig selbstständig, dafür sprechen die BZ-Wert um die 50 mg/dl.
    Das ist sehr gut ! Für ~ zuviel ~ Insulin gibt es keinen Hinweis, reine Vermutung. Dein Insulin hat den Blutzucker gesenkt und der Blutzucker bleibt dann so niedrig, ist doch wunderbar.

    Der Test mit 75 g Traubenzucker ist ein dickes Paket. Je besser der Körper damit umgehen kann, desto besser.
    Deine angebenen Insulin-Werte sind sogar niedrig mit runden 30 mU/l nach 1 - 2 h.
    http://flexikon.doccheck.com/de/Insulin#Referenzbereich
    Allerdings ist nach 1 h schon längst alles passiert, - geht sehr viel schneller im Minutenbereich.
    http://flexikon.doccheck.com/de/Insulin#Aussch.C3.BCttung
    = 3.3 Ausschüttung des doccheck-Artikels zum Insulin

    Gruß Elfe

    Bearbeitet von User am 16.09.2016 18:01:18. Grund: .
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    am 16.09.2016 20:53:38 | IP (Hash): 788012305
    @Elfe

    Leider habe ich keine Insulinwerte nach 180/240 Minuten, nichtsdestotrotz weiß ich natürlich das die Werte insgesamt "ganz ok" sind. Aber die "leichte" Ungereimtheit (laut Diabetologe) muß ich jetzt erst mal so akzeptieren.

    Erstaunlich finde ich die die vielen unterschiedlichen (Nüchtern) Insulin Referenz Werte auf einigen Seiten.
    Auf deiner vorgeschlagen Seite ist z.B 6 - 25 mU/l (µU/ml) vorgegeben.
    Auf anderen Seiten nüchtern nur 2,6-11 mU/l (µU/ml).

    Minimum 6 find ich deutlich zu hoch, da kommst du ja nie beim Homa Rechner unter den Koeffizienten von 1 bezüglich Insulin Resistenz.
  • Bild User
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    am 16.09.2016 23:22:40 | IP (Hash): 490855621
    noch einmal:
    all diese Größen sind keine biologischen Geseztmäßigkeiten, sondern aus den jeweiligen Beobachtungsmengen willkürlich gesetzte Definitionen und Formeln. Da ist NICHTS irgendwie und schon gar nicht rechnerisch aufeinander abgestimmt!

    ----------------------------------------------
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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 17.09.2016 01:22:59 | IP (Hash): 1532442561
    Hallo Bedros,

    was ich eigentlich ausdrücken wollte, ist, daß die Insulinwerte bereits nach 1 - 2 h schon viel zu spät gemessen sind bzgl. Höhe, erst recht nach 3 - 4 h.

    Wenn man Zuckerlösung - in der Menge - trinkt, reagiert die Bauchspeicheldrüse sofort. Und: "Die Insulinausschüttung erfolgt nicht linear, sondern oszillierend. Dabei wird alle 3 bis 6 Minuten Insulin in die Blutbahn abgegeben." (http://flexikon.doccheck.com/de/Insulin#Aussch.C3.BCttung
    = 3.3 Ausschüttung des doccheck-Artikels zum Insulin)

    Nach einer Stunde ist die Zuckerlösung großenteils mittels deines körpereigenen Insulins verarbeitet, interessant wären da eher Werte im 10 min-Takt, aber das sehen die Testbedingungen - leider - nicht vor.

    Ich selber kann mit Insulin-Pen-Gabe die Reaktion nur unzureichend nachbilden. Und weil das so ist, ist flüssiger Zucker so nicht händelbar. Daß Zuckerlösung allerdings den Blutzucker sehr schnell anhebt, weiß ich daher, weil ich bei Unterzucker sofort handeln muss und nach 5 - 10 min bereits eine Besserung der Symptome eintritt, was sich durch Blutzuckermessung nach 10 min bestätigen lässt.
    Das sind dann aber eher 20 g Traubenzucker, und nicht ein 75 g Paket wie bei deinem Test.

    Und dein körpereigenes Insulin hat die große Zuckermenge sehr gut verarbeitet.
    Das dann nicht zuviel Insulin in deinem Körper herum schwimmt, siehst du an deinen runden 30 mU/ml*.

    Vielleicht hast du deinen Diabetologen nur falsch verstanden/interpretiert ?
    Die 50er Blutzuckerwerte zeigen jedenfalls an, daß deine Bauchspeichdrüse gut gearbeitet hat und hohe Werte deinem Organismus nicht schaden können.

    Die Testbedingungen sind schon extrem. Im normalen Leben sollte man eigentlich nicht so eine flüssige Zuckermenge zu sich nehmen. Eben auch, weil der Insulinspiegel erst ansteigt und stark abfällt und das dann Heißhungerattacken auslöst.

    Du recherchierst Zahlen und Laborwerte.
    Vieles was du dazu finden kannst, ist schon meist Diabetes-bezogen, dazu gibt es einfach mehr Daten, Zahlen, Studien.
    Die Datenlage zu Insulin/Blutzucker bei Gesunden ist ungleich kleiner, deshalb gibt es wohl auch so große und auch unterschiedliche Bandbreiten in den Veröffentlichungen.
    - siehe auch Jürgens Beitrag -

    Und bitte schon gar nicht mal vorwärts, rückwärts und sonst wie rechnen, und etwas hinein zu interpretieren, die die Zahlenwerte gar nicht hergeben.

    Nimm die Werte wie sie sind, und die sind alle gut !

    Gruß Elfe

    *P.S.: Stolper gerade so über die Einheiten deiner angebenen Insulinwerte mU/ml !?
    Siehe Link: mU/l - 1000 ml sind 1 Liter
    µU/ml ist durch 1000 geteilt in micro-U je milli-Liter
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    am 17.09.2016 16:25:36 | IP (Hash): 1646227328
    Die angegeben Einheiten standen so auf dem Laborblatt und u.a. auch auf diesen Seiten http://www.bioscientia.de/diagnostik-app/de/laboruntersuchungen/ogtt-mit-insulinglucosec-peptid/?a=listing&labor_id=2&all=1&leistung_nr=10460
    und https://www.synlab.de/fileadmin/user_upload/general/DE/Fachinformationen/de/RS_labor_Werte_8_13_HOMA-Index_web-clean_RGB.pdf

    Wenn man sich, und damit schließe ich es damit auch ab.., nur mal die ersten beiden Werte nach 60/120 Minuten anguckt dann sehen die mit 153/118 finde ich gar nicht mal so dolle gut aus.
    Hatte im Vorfeld da auf max. 130/90 gehofft. Also eher so wie "Blutdruck-Werte.." :-)
    Bei diesem super (nüchtern) Insulin Koeffizienten und das ja insgesamt nur max. 31 mU/ml Insulin abgegeben werden mußte, erstaunt es mich das er immerhin auf 153 "hochschoss".
    Leute mit wesentlich schlechteren Insulinwerten, hatten da teilweise niedrigere BZ OGTT Werte.

    Nehme das jetzt mal so hin...
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    am 18.09.2016 00:32:44 | IP (Hash): 179299171
    Oh mein Gott, wie krank bin ich doch.

    Oh mein Gott.


    Ehrlich, zieht man Messfehler und Toleranzen ab bleibt ein gesunder Mensch im Jammertal.

    Somit Prost.



    Es grüßt ein Langzeit-Typ 1 .
  • Elfe

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    am 18.09.2016 01:09:53 | IP (Hash): 1532442561
    Hallo Bedros,

    bin noch mal den Insulin-Einheiten-Angaben hinterher getaucht.

    Wir sprechen hier von einem Faktor von 1000 !

    Link 2 zeigt µU/ml = Mikro-Unit(Einheit) je Milli-Liter (entspricht auch www-Recherche)

    Link 1 enthält aus meiner Sicht einen Fehler mit mU/ml (milli ist 1000 x mehr als micro):
    Könnte ein Schreibfehler sein: Für My = µ gilt die Tastenkombination Alt Gr + M
    Könnte ein Konvertierungsfehler sein: Schriftart/Druckertreiber

    Soweit so überlegendswert der Zahlen, soweit so schlecht bzgl. Zahl plus Einheit.

    Deine Erwartungshaltung mit 130 oder 153 Blutzucker liegen doch gar nicht so weit auseinander.
    Den Organismus in Formeln und Zahlen pressen zu wollen, ist nicht möglich - zu komplex.

    Selbst - wie du sagst - sind Blutdruckwerte (Bedingung Ruhe/Bewegung, Weißkitteleffekt) auch nicht so einfach zu deuten.

    Deine Datenlage und Stand der Wissenschaft zeigen summa summarum keinen Anlass zur Sorge.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 18.09.2016 01:12:50. Grund: .
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    am 18.09.2016 12:56:14 | IP (Hash): 2002447446
    Ich vermute mal einen Schreibfehler bei den Einheiten.


    Aber nichtsdestotzot finde ich es spannend, aber auch irritierend, wie Personen
    mit einer klaren Insulinresistenz ( zudem vielleicht noch adipös) bessere BZ Werte beim OGTT haben können wie andere ( schlanke) die KEINERLEI Insulinresistenz aufweisen.

    Im Netz hat eine weibliche Person ihren OGTT gepostet....

    BZ-0 nü. mg/dl 90,0
    BZ-60mg/dl 99,0
    BZ-120 mg/dl 67,0


    Insulin-0 uU/ml 18,7
    Insulin -60 uU/ml 136,4 p
    Insulin- 120 uU/ml 45,5 p


    Ergo, super klasse BZ Werte beim Test keine Frage.

    Aber... bei diesen horrenden (Nüchtern) Insulin Werten hat diese Person eine Insulinresistenz die sich gewaschen hat.
    Der Homa Index liegt bei über 4 (!). Also eine klare und "üble" Resistenz. Also eine klar schlechtere Voraussetzung als z.B. bei mir.

    Ihr BZ steigt nach einer Stunde nur auf 99..Unglaublich wenig, wieso greift bei so einer derartigen Resistenz das Insulin sofort..??
    Bei anderen Personen die wie gesagt Nullkommanull Resistenz haben (so wie eigentlich bei mir) ist der BZ wesentlich höher.
    DAS verstehe ich nicht...!?
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    am 18.09.2016 14:53:05 | IP (Hash): 12071955
    Hallo Bedros,

    bisher hast du immer nur über deine Werte geredet. Meine Frage wäre, hast du irgendwelche gesundheitlichen Probleme, gegen die du etwas unternehmen willst? Geht es dir nicht gut oder fühlst du dich lediglich nicht wohl, weil deine Werte aus deiner Sicht nicht ganz perfekt sind? Was war der Anlass für die aufwändige Untersuchung?

    Deine Werte zeigen übrigens ziemlich klar eine leichte alimentäre Hypoglykämie, eine verspätete und dann überschießende Insulinreaktion auf die Mahlzeit. Alimentäre Hypoglykämien sind für manche sehr unangenehm, so dass sie unbedingt etwas dagegen unternehmen müssen. Wenn du im Allteg keine Probleme hast und sich dieser Effekt nur bei der besonderen Belastung auf die BZ-Automatik beim oGTT zeigt, dann brauchst du gar nichts zu machen.

    Alimentäre Hypoglykämien können verschiedene Ursachen haben, unter anderem auch Insulinresistenz. Bei deinen Werten scheidet IR als Ursache ziemlich sicher aus, in diese Richtung brauchst du keine weiteren Gedanken zu verschwenden. Den normalen Verlauf von BZ und Insulin kannst du dir übrigens hier (aus Wikipedia, Insulin) sehr gut ansehen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Insulin#/media/File:Glucose-insulin-day-german.svg
    Um auf die gleiche Maßeinheit zu kommen, musst du deine Insulinwerte mit 7 multiplizieren.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 18.09.2016 14:53:40. Grund: .
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    am 18.09.2016 21:16:26 | IP (Hash): 2002447446
    Den Test machte ich weil ich trotz 30 kg Gewichtsabnahme einen mimimalst schlechteren HBA1C Wert hatte. Aber natürlich immer noch auf völlig normalem Niveau.

    Ich fühle mich häufig so 3-4 Stunden nach dem Essen unterzuckert und sehr flau.
    Wobei die ab und zu gemessenen Werte das nicht so richtig ergeben.

    Wenn ich z.b. mit nem BZ von 90 mg/dl spazieren gehe fühle ich mich dann so nach 10-15 Minuten komplett unterzuckert. Wieder zuhause messe ich dann so zwischen 75-80 und fühle mich als wenn ich aus den Latschen kippe. Sooo mega niedrig ist das ja nicht, aber gefühlt habe ich nen BZ von 25-30...

    Teilweise fühle ich mich auch mies, selbst wenn der BZ zwischen 90-100 liegt, sehr merkwürdig. Als wenn mein Körper gewohnt wäre, das der BZ um die 200 liegen würde und mir mit Werten unter 100 ne Unterzuckerung dann "vorgauckelt".

    Aber ausgerechnet beim OGTT merkte ich in der Praxis überhaupt nichts als ich 2 Stunden mit Werten um die 50 mg/dl herumsaß, und auch nicht als ich anschließend ohne Kohlenhydrataufnahme noch 1.5 Stunden bei 25 Grad nach Hause gelaufen bin...!
    Da muß ich ja wohl wahrscheinlich mit Werten von um die 40 mg/dl zu Hause angekommen sein. Null gemerkt.
    An anderen Tagen merke ich aber wie gesagt das "absinken" auf nen Wert von 90 mg/dl.

    Ist irgendwie schon unlogisch so ein menschlicher Körper....
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 19.09.2016 01:32:12 | IP (Hash): 1532442561
    Hallo Bedros,
    so unlogisch ist unser menschlicher Körper nicht.
    Man muss versuchen, die Symptome deuten zu können, nicht nur mit Zahlen, sondern mit Einbeziehung biologischer Erkenntnisse.

    Daß hinter deinen im Alltag kein echter Unterzucker steckt, hast du schon selber gesehen.
    Was der Organismus anzeigt, sind in der Tat Blutzuckerschwankungen.

    Du schreibst zwar, daß du vor dem Spaziergang einen 90-100-Wert misst, dich 15 min nach mäßiger Bewegung unterzuckert fühlst.
    Maßgeblich ist aber, was hast du gegessen, nach welcher Zeit hast du die 90-100 gemessen.

    Wie ernährst du dich jetzt - nach der enormen Gewichtsabnahme ?
    Was hattest du als Abendessen vor dem OGTT ?
    Das ist wichtig. Der HbA1C-Wert zeigt nur die durchschnittlichen Blutzuckerwerte der letzten acht Wochen an, dein Abendessen könnten auch den Test beeinflusst haben.

    Diese 'gefühlten' Unterzucker zeigen eher an, daß deine Mahlzeitenzusammensetzung ev. nicht so optimal sind. Generell gilt (eigentlich für alle Menschen) eher 'vollwertige' Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Das wäre dann eher z.B. Vollkornbrot, Kartoffel ..., aber richtig kombiniert mit Eiweiß und Fett (schwerverdaulich) lassen sich auch Nudeln oder Reis 'entschärfen'.
    Obst pur wäre je nach Sorte auch hinterfragbar.

    Hinterfrage bitte deine jetzige Ernährung.
    Nicht unbedingt mehr Augenmerk auf weitere Gewichtsabnahme (kcal), sondern auf gesunde Ernährung auch bzgl. Blutzucker.
    Hauptmahlzeiten lassen sich gut zusammenstellen unter beiden Bedingungen, wenn's sein soll auch Zwischensnacks. Getränke sowieso. Nicht unbedingt Schorle oder so etwas, Kaffee/Tee eher mit Süßstoff, 'Light'Getränke usw.

    Schreibe dir das aus persönlicher Erfahrung (INSULINER) mit wirklichen 30ern Unterzucker (nicht nur mies fühlen, sondern daß die Sinne nach und nach schwinden u.a.m. - übel)
    Hatte daraufhin auch eine Hyposchulung, wobei Ernährung/Bewegung ein Thema war.

    Gruß Elfe
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    am 19.09.2016 15:01:28 | IP (Hash): 2002447446
    Die Ernährung ist in der Tat verbesserungswürdig...

    Da ich morgens einfach keinen Hunger habe, esse ich nur 2 Mahlzeiten am Tag.
    Mittags/Abend und auch keinerlei Zwischenmahlzeiten wie Obst, Süßigkeiten etc.

    Da ich mich sehr viel bewege, esse ich natürlich bei nur 2 Mahlzeiten dann allerdings entsprechend relativ viel Kohlenhydrate.
    Der BZ wäre wohl stabiler wenn man mehrere kleine Zwischenmahlzeiten zu sich nimmt.
    Allerdings wird ja so ständig Insulin ausgeschüttet, bei meiner Version nur 2x am Tag.
    Ich weiß nicht ob es für die Bauchspeicheldrüse belastender ist in kurzen Abständen immer wieder Insulin ausschütten zu müssen, das sie sich also nie länger "erholen" kann, oder das sie zwar nur 2x am Tag so richtig produzieren muß dafür aber eine wesentlich höhere Menge bereitstellen muß...

    Ich finde es trotzdem erstaunlich das in meinem Beispiel von der Person die eine gravierende Insulinresistenz aufweist, (Homa Index über 4) der BZ beim OGTT trotzdem SOFORT gesenkt wurde. Bei ner Resistenz ist das doch normalerweise gerade nicht der Fall.
    Und unsereins hat Nullkommanull Resistenz (laut Nüchterninsulin) und der BZ Wert nach 60/120 Min. ist höher...
    Bearbeitet von User am 19.09.2016 15:05:46. Grund: .
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    am 19.09.2016 15:45:24 | IP (Hash): 2108455638
    Vielleicht verläufst Du Dich gerade.

    Ich bin Typ 1, 20 kg zuviel auf den Rippen, unregelmäßige und "ungesunde Ernährung" und trotzdem ziemlich niedrigen Insulinverbrauch – laut Lehrbuch müsste ich pro BE irgendwas Morgens/Mittags/Abends um 2 / 1,5 / 2 Einheiten spritzen.

    Ist aber nicht so, mir reicht 0,75 / 0,5 / 0,75 Einheiten/BE.

    Mein Diabetologe fand das erst komisch, dann heiter – es ist eben jeder Mensch anders.

    Freu Dich doch einfach. Ob da wirklich eine Resistenz im Raume steht – vielleicht war es auch einfach ein schlechter Tag oder es kam ein bisschen Aufregung dazu, alles Dinge, die den BZ auch bei Stoffwechselgesunden beeinflussen.

    Ich käme mit Deinen Werten prima klar. Echt.



    Deine Betazellen arbeiten rund um die Uhr. Mal mehr, aml weniger. Dafür sind die da, und denen ist egal, wieviel zu tun ist.
    Es sei denn, Du wärest Diabetiker. Bist Du aber nicht.
    Bearbeitet von User am 19.09.2016 15:47:00. Grund: PS.
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    am 19.09.2016 16:30:20 | IP (Hash): 1897583334
    Die Insulinresistenz ist eine Deutung aus der Zeit, als sich noch niemand anders als mit der Weigerung der peripheren Zellen gegen die Aufnahme von Glukose/Insulin erklären konnte, dass höhere Insulinverläufe gemessen werden konnten, als beim Gesunden bei gleichem BZ.

    Inzwischen ist längst klar, dass es da nicht in erster Linie um eine Aufnahmeverweigerung geht, sondern um eine Störung des gesamten Regelprozesses von Glukose- und Insulin-Ausgabe: So können Betroffene auch mit völlig gesundem BZ-Verlauf inklusive oGTT eine sehr ausgeprägte Insulinresistenz haben.
    Und auf der anderen Seite kann bei Wiederherstellung der Regelung (Beispiel: nach bariatrischer OP - ist ein Beispiel!) schon vor jeder möglichen Veränderung im peripheren Bereich das Schwinden der Insulinresistenz beobachtet werden.

    Die Bauchspeicheldrüse kann normal ein gewaltiges Vielfaches vom üblichen täglichen Bedarf an Insulin ausgeben. Ne tatsächliche Überlastung lässt sich am größeren Anteil vom intakten Proinsulin ablesen, das zwar zu bestimmen geht, aber aus mir bis heute nicht klaren Gründen nur selten bestimmt wird.


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    am 20.09.2016 11:10:34 | IP (Hash): 1706209005
    Hallo Bedros,

    warum beschäftigst du dich weiter mit IR und vergleichst mit solchen Leuten deine Werte, obwohl du ein ganz anderes Problem hast. Du hast alimentäre Hypoglykämien und Probleme damit, also konzentriere dich darauf.

    Als erstes solltest du damit zu einem Fachmann gehen. Der Fachmann für alimentäre Hypoglykämien ist nicht Der Diabetologe, sondern der Endokrinologe, Als zweites solltest du ganz genau deine Ernährung beobachten und herausfinden, nach welchen Sachen diese Unterzuckerungen häufiger auftreten und bei welchen seltener. Hauptaugenmerk musst du dabi auf die KH legen. Mit vielen schnellen KH schießt dein BZ, wahrscheinlich wegen einer schwächelnden Phase 1 der Insulinausschüttung, weit nach oben und sinkt dann mit der verspäteten und überschießenden Insulinreaktion auch sehr weit ab. Bei manchen hilft dann schon der Umstieg auf Vollkornprodukte. Hilfreicher und für einige auch einfacher machbar wäre eine moderate KH-Reduzierung, wobei du die KH aus Brot, Brötchen, Kartoffeln ... verringern und dafür lieber mehr Gemüse, Fleisch und Fett essen kannst. Probiere einfach aus, womit es dir am besten geht. Du könnstest auch mal ausprobieren, ob bei dir ein kleiner Snack ca. 1/2 Stunde vor der Mahlzeit die Probleme abmildert. Durch den Snack wird schon etwas Insulin angefordert, so dass die Mahlzeit dann vielleicht schon mit ausreichend Insulin empfangen wird.

    Viel Erfolg, Rainer


    P.S.: Deinem Spruch: "Ist irgendwie schon unlogisch so ein menschlicher Körper...." stimme ich nicht zu. Die Stoffwechselvorgänge sind allerdings sehr kompliziert. Wir verstehen längst noch nicht alles, was in unserém Körper vorgeht und mit dem bisschen, was wir darüber wissen, lässt sich vieles nicht ausreichend erklären.
    Bearbeitet von User am 20.09.2016 11:15:35. Grund: .
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  • Elfe

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    am 20.09.2016 16:14:14 | IP (Hash): 1532442561
    Hallo Bedros,

    halte die 'Diagnose' "alimentäre Hypoglykämie" für gewagt - beim Test hätte der BZ-Spiegel stärker absinken müssen unter 40 mg/dl siehe http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/1488.htm.
    Und wenn ich das richtig verstanden habe, sind im Alltag die Unterzucker 'gefühlt', der gemessene Blutzucker aber ok.

    bedros schrieb:
    Die Ernährung ist in der Tat verbesserungswürdig...

    Da ich morgens einfach keinen Hunger habe, esse ich nur 2 Mahlzeiten am Tag.
    Mittags/Abend und auch keinerlei Zwischenmahlzeiten wie Obst, Süßigkeiten etc.

    Da ich mich sehr viel bewege, esse ich natürlich bei nur 2 Mahlzeiten dann allerdings entsprechend relativ viel Kohlenhydrate.
    Der BZ wäre wohl stabiler wenn man mehrere kleine Zwischenmahlzeiten zu sich nimmt.



    Die Mahlzeiten würde ich etwas besser verteilen. Tagsüber muss man leistungsfähig sein, Mittagessen für Energieaufnahme etwas spät, üppiges Abendessen vor Ruhe- und Schlafphase ist dann auch nicht so sinnvoll.
    Viele Menschen können frühmorgens nichts essen, aber so gegen 9 (Frühstückspause) könnte man schon eine Kleinigkeit herunter kriegen.
    Wenn du morgens die Restenergie verbraucht hast, nach dem Mittagessen ins sogen. 'Suppenkoma' fällst, könnte das deine 'Schwäche'phasen erklären.
    Dass du nach dem Test mit 50 mg/dl fröhlich nach Hause spaziert bist, würde auch eher für ein (ev. spätes) Frühstück sprechen.

    Gruß Elfe

    P.S.: Ob Zwischenmahlzeiten sein sollen, darüber streiten sich die Gelehrten seit Jahren. Aktuell scheint eher die Empfehlung zu sein, daß Zwischenmahlzeiten nicht sein müssen
    Bearbeitet von User am 20.09.2016 16:15:29. Grund: .
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    am 20.09.2016 18:30:56 | IP (Hash): 2075169319
    Elfe schrieb:
    Die Mahlzeiten würde ich etwas besser verteilen. Tagsüber muss man leistungsfähig sein, Mittagessen für Energieaufnahme etwas spät, üppiges Abendessen vor Ruhe- und Schlafphase ist dann auch nicht so sinnvoll.


    Die für den Betrieb unseres Organismus optimale Energie-Ausgabe erfolgt völlig unabhängig von der Futteraufnahme auch nach ner Woche Fasten super top.
    Nur mit Diabetes hilft, wenn wir’s für den ausgeglicheneren BZ-Verlauf etwas ausgeglichener verteilen. Ansonsten passt in aller Regel das am besten, woran man gewöhnt ist.

    Die Idee, dass morgens Energie fehlt, weil irgendwelche Speicher leer sind, ist hirnrissig, weil die Nieren und die Leber durchgängig immer völlig ausreichend Glukose produzieren.


    ----------------------------------------------
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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 20.09.2016 18:59:57 | IP (Hash): 1532442561
    Hallo Jürgen,
    du schreibst theoretisches Diabetes-Wissen.
    Wenn gefastet wird, kommen ganz andere Dinge zum Tragen. Außerdem habe ich ganz bewusst nicht von 'Speichern' gesprochen.

    Bedros ist gesund, kein ! Diabetiker.
    Bemühe mit meinem Beitrag den gesunden Menschenverstand !
    Millionen Menschen Frühstücken, essen zu Mittag und Abends.
    Weil sie Hunger und Appetit haben und leistungsfähiger sind.

    Meint Elfe

    P.S.: BZ als Alleinstellungsmerkmal von Ernährung zu machen ist auch für dich als Diabetiker nicht gut
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 20.09.2016 19:14:42 | IP (Hash): 2075169319
    Alltägliches Essen dient zu keiner Zeit der direkten Energieversorgung, weil die Menge an Energie vom Organismus gar nicht aufgenommen werden kann. Der weitaus größte Teil von jeder Mahlzeit wird zunächst in der Leber zwischen gespeichert und von ihr nach und nach eben nach Bedarf ausgegeben. Und für diese Ausgabe ist völlig unerheblich, ob zwischengespeichert oder neu produziert.

    Noch einmal: Die Mahlzeiten, wie wir die allgemein als normal ansehen, sind reine Gewohnheit und biologisch in keiner Weise notwendig.
    ABER wenn jemand an eine feste Abfolge von Mahlzeiten gewöhnt ist, kann seine Leistungsfähigkeit vorübergehend nachlassen, wenn der von der gewohnten Abfolge abweicht. Nicht wg fehlender Energie, sondern wegen fehlender Kontinuität.


    ----------------------------------------------
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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 20.09.2016 22:59:04 | IP (Hash): 1532442561
    Unsinn.
    Wenn du mal jenseits der Leber-, Glukose-Beschränktheit deinen Blick öffnen würdest, und den auch anderen lebenswichtigen Bestandteilen beschäftigen könntest, wäre zu schön. Beiß bei dir wie üblich auf Granit.
    Gibt aber noch andere Leser in diesem Forum.
    Auch Eiweiß, Fette, Eisen, Vitamine, SpurenElemente sind wichtig und die werden nicht alle im Körper gespeichert, z.B. wasserlösliche Vitamine.

    Meint Elfe
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 27.09.2016 22:21:46 | IP (Hash): 2023962024
    Da Bedros hier in seinem Thread offensichtlich keine weiteren Fragen mehr hat oder an weiteren Antworten nicht interessiert ist, versuche ich mal ein bisschen Elfenstaub aufzukehren, den eine Userin in der ihr üblichen charmanten Art und ihrem messerscharfen Verstand hier hinterlassen hat.

    Mit den Schimpfkanonaden gegen hjt_Jürgen:
    Elfe schrieb:
    Unsinn.
    Wenn du mal jenseits der Leber-, Glukose-Beschränktheit deinen Blick öffnen würdest, und den auch anderen lebenswichtigen Bestandteilen beschäftigen könntest, wäre zu schön. Beiß bei dir wie üblich auf Granit.
    Gibt aber noch andere Leser in diesem Forum.
    Auch Eiweiß, Fette, Eisen, Vitamine, SpurenElemente sind wichtig und die werden nicht alle im Körper gespeichert, z.B. wasserlösliche Vitamine.

    behauptet sie doch allen Ernstes, dass Eiweiß, Fette, Eisen, Vitamine und Spurenelemente unserem Körper nahezu kontinuierlich zugeführt werden müssen, weil anderenfalls ein Mangel entstehen würde.

    Wenn an dieser These tatsächlich auch nur das geringste dran wäre, dann wären die Menschen zumindest in unseren Breiten schon längst ausgestorben bzw. hätten nie eine Chance zum Überleben gehabt. Tatsächlich dürfte jedem bekannt sein, dass mehrtägiges Fasten nach einer kurzen Umstellungsphase ohne große körperliche Einschränkungen möglich ist. Daraus lässt sich eindeutig schließen, dass im menschlichen Körper sämtliche Stoffe, die tatsächlich kontinuierlich benötigt werden, mit dem Bedarf für mehrere Tage gespeichert werden. Lediglich für Wasser wird regelmäßig Nachschub benötigt. Wie kann nur jemand ernsthaft behaupten, wir müssten Eiweiß, Fette, Eisen, Vitamine und Spurenelemente unbedingt im Abstand von wenigen Stunden nachschieben, damit sie uns nicht ausgehen. :lol:

    Bearbeitet von User am 27.09.2016 22:27:48. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 28.09.2016 15:45:10 | IP (Hash): 626761671
    Was ich behaupte, kann jeder User im Orignalbeitrag lesen und selber einschätzen.

    Wie schön, daß du dich bester Gesundheit erfreust und dich noch nie ernsthaft mit Ernährung auseinander setzen musstest.