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Nach dem Arzttermin
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am 13.10.2016 13:21:06 | IP (Hash): 1298587161
Ich halte von Formulardiäten so gar nichts. Null. Schon alleine, weil sie viel zu teuer sind.
Ich achte schon auf meine Kalorien. Ich habe seit ich grünes Licht habe nach der OP (seit 20.9.) 7 kg abgenommen.
Ich lebe seit 8 Jahren sehr ernärungsbewusst. Allerdings hat es keinen interessiert, dass trotzdem nix geht. Von "essen sie doch einfach weniger" bis Magen-OP (für welche mein Gewicht dann doch nicht ausreicht) habe ich alles gehört. Meine Schilddrüsenmedikamente hoch zu setzen, da kam keiner drauf. Zumal Gewichtszunahme bzw. -stillstand nicht das einzige und oft nicht das schlimmste Problem war.
Seit Ende Juli nehme ich jetzt die doppelte Dosis und nachdem ich aus meinem "legen sie sich auf die Couch und atmen sie- Modus entlassen wurde, klappt es plötzlich. Und das obwohl ich nicht LC esse, auf nix achte, außer die Gesamtkalorien (okay. Kein Zucker wegen der Diabetes).
Aber das wollte er nicht hören.
Zudem bin ich bei Notwendigkeit gerne bereit sehr viel Zeit für meine Gesundheit zu opfern. Aber nicht für so einen (Sorry) scheiß BCM Pulver. Das ist der größte Rotz. Davon lernt keiner vernünftig zu essen oder lernt irgendwas über biochemische Vorgänge im Körper. -
am 13.10.2016 15:03:40 | IP (Hash): 175205607
Hatte nicht geschrieben, dass Du ne Diät machen sollst, sondern nur, dass ich Deine Schreibe für pauschal und unsachlich abwertend gelesen hab. Hintergrund: Über die Hälfte von Typ2 mit weniger als 5 Jahren seit Diagnosereife erleben schon mit ner Woche bei täglich 600-800kcal (empfohlen für insgesamt 3-8Wochen) wie nach ner bariatrischen OP eine völlige Normalisierung von Blutzucker und Insulin. Deutlich vor jeder nennenswerten Gewichtsabnahme.
Medizinische Interpretation: Mit dem extrem schnellen erheblichen Energiedefizit wird im Gegensatz zur normal empfohlen langsamen Abnahme zuerst das Fett verbraucht, das in Leber und weiteren Organen deren ordentliche Funktion behindert.
Hat bei meinem alten Diabetes immerhin noch dafür gereicht, dass ich nicht nur für weniger Essen weniger spritzen muss, was ja ganz normal ist, sondern für meine Grundversorgung (Basal) statt vorher 40 heute nur noch 16 Einheiten in 24 Stunden brauche und zudem von 5-10 Uhr keinen nennenswerten Morgenanstieg mehr messe.
Noch einmal ausdrücklich:
Ich hatte vorher schon öfter mal über längere Zeiten abgenommen, aber nie eine nennenswerte Verringerung meines Basalbedarfs erzielen könnnen und auch keine Verringerung meines Morgenanstiegs von so um 70mg/dl um 5 auf 150 und mehr um 10 Uhr ohne jedes Essen.
Und:
Hab ausdrücklich geschrieben, dass ich meine VLCD-Wochen mit weniger vom für mich ganz normalen Essen gemacht hab. Aber ich sehe durchaus ein, dass es für viele hilfreich ist, wenn sie für die Zeit einen Bogen um ihre normalen Futterstellen machen und dreimal am Tag einfach nen fein abgemessenen Becher nutzen können.
Für alle, bei denen die Leber-Entfettung so überzeugend funktioniert, wie bei mir, ist die Schlussfolgerung klar:
Wenn wir anschließend die gleichen Energiemengen wie vorher wieder weiter essen, bauen wir damit die Fettreserven wieder auf, die einige unserer Organe an ihrer ordentlichen Funktion gehindert haben und dann wieder hindern. Auch dann, wenn nach den üblichen Sport- und sonstigen Berechnungen die Kalorienmenge für uns eigentlich passend oder sogar schon zu klein wäre.
NEIN, das funktioniert nicht bei allen Typ2 so erfolgreich. Aber wo z.B. teure Herzmittel mit hundert Euronen und mehr pro Pille nur bei jeder 10. oder 20. Behandlung nachweisbar nützen, macht die Statistik beim Typ2 mit 1 Erfolg bei 2 Leberentfettungs-Behandlungen ne super Perspektive. Und klar müssen alle, bei denen die Kur nicht oder nicht ausreichend funktioniert, oder die sich damit nicht plagen wollen, andere Möglichkeiten an die Hand bekommen, wie sie ihren Blutzucker in den Bereich senken können, in dem sie ihn haben wollen.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.10.2016 16:07:21 | IP (Hash): 1686129333
Steffi1980 schrieb:
Ich halte von Formulardiäten so gar nichts. Null. Schon alleine, weil sie viel zu teuer sind.
Ich achte schon auf meine Kalorien. Ich habe seit ich grünes Licht habe nach der OP (seit 20.9.) 7 kg abgenommen.
Ich lebe seit 8 Jahren sehr ernärungsbewusst. Allerdings hat es keinen interessiert, dass trotzdem nix geht. Von "essen sie doch einfach weniger" bis Magen-OP (für welche mein Gewicht dann doch nicht ausreicht) habe ich alles gehört. Meine Schilddrüsenmedikamente hoch zu setzen, da kam keiner drauf. Zumal Gewichtszunahme bzw. -stillstand nicht das einzige und oft nicht das schlimmste Problem war.
Seit Ende Juli nehme ich jetzt die doppelte Dosis und nachdem ich aus meinem "legen sie sich auf die Couch und atmen sie- Modus entlassen wurde, klappt es plötzlich. Und das obwohl ich nicht LC esse, auf nix achte, außer die Gesamtkalorien (okay. Kein Zucker wegen der Diabetes).
Aber das wollte er nicht hören.
Zudem bin ich bei Notwendigkeit gerne bereit sehr viel Zeit für meine Gesundheit zu opfern. Aber nicht für so einen (Sorry) scheiß BCM Pulver. Das ist der größte Rotz. Davon lernt keiner vernünftig zu essen oder lernt irgendwas über biochemische Vorgänge im Körper.
Mir geht es ähnlich. Ich habe erst zugenommen als sich der Diabetes (damals als Typ2 diagnostiziert) gemeldet hat, vorher hatte ich einen BMI von 18 (aber das glaubt mir natürlich keiner). Mit Diäten komme ich meinem Diabetes nicht bei, auch nicht mit Jürgens Hobby, der sog. "Leberentfettung". Ich habe immer schon wenig gegessen, aber bis heute läßt das meine BZ-Werte völlig unbeeindruckt.
Was dieses Pulverzeug betrifft, so habe ich eine böse Erfahrung, die mir völlig gereicht hat. Ich hab eine Kreuzallergie und nach einer Portion von diesem Teufelszeug habe ich einen Allergieanfall bekommen, der nicht von schlechten Eltern war - ich hatte das Gefühl zu ersticken. Hinterher habe ich festgestellt, daß auf der Packung keinerlei Hinweise auf die Inhaltsstoffe waren. Finger weg von diesem Zeug! -
am 13.10.2016 20:31:32 | IP (Hash): 1298587161
Über Diäten kann man sich streiten. Ich bin der Meinung, dass jeder seinen Weg finden muss.
Ich muss keine 800 kcal machen. Hab ich sogar schon. Kurz bevor ich die Diagnose Unterfunktion bekam. Habe es dokumentiert, um einen Beweis zu haben, dass es nicht möglich ist Gewicht zu reduzieren. Bei 800 kcal habe ich lediglich nicht mehr zugenommen.
Ich habe vor 8 Jahren mit LC 40 kg Gewicht verloren in 10 Monaten. Hba1 von unter 6. Aber meine Zuckerwerte waren danach immer hoch, sobald ich Kohlenhydrate im Normalmaß zu mir genommen habe. Ich habe das Gewicht ca. 2 Jahre gehalten und ohne etwas zu ändern ging es wieder hoch. Vier Jahre hatte ich Symptome, die mir etliche Krankenhausaufenthalte und den Verdacht von Multiple Sklerose gebracht haben. Ich habe in 7 Monaten 50 kg zugenommen, obwohl ich dagegen abgekämpft habe. Es hat da schon keinen interessiert.
Auf mein Verlangen hin wurde meine Schilddrüse untersucht. Seitdem habe ich jährliche Gewichtsschwankungen von bis zu 30 kg (je Ab- und Zunahme). Ich bin mehrmals an eine Essstörung vorbei geschlittert, denn der psychische Druck bei solchen Veränderungen sind nicht ohne. Zum Glück bin ich gefestigt genug und habe ein gutes Umfeld, welches mich aufgefangen hat und davor bewahrt hat.
Meine einzigen schlechten Verstimmungen waren immer aufgrund meines Gewichts. Ich war öfters beim Arzt und habe um Hilfe gebeten.
Wenn ich dann neu bin bei einem Arzt, der nix von dem weiß und auch nicht im Ansatz interessiert ist, mir aber dieses Zeug verkaufen will, Sorry. Ich habe massive Stoffwechselprobleme. 1 - 2 Monate radikale Kalorienreduzierte bewirkt nicht nur eine Abnahme, mein Stoffwechsel müsste engmaschig überwacht werden. Ich weiß wie sich eine Unterfunktion mit sämtlichen Symptomen anfühlt und das würde ich nicht mal für eine garantierte Abnahme in Kauf nehmen.
Ich habe drei Kinder, zwei Hunde, zwei Jobs, ein Haus mit Garten, bin verheiratet und habe ein Leben. Ich kann es mir nicht leisten unter Fatique zu leiden, in depressive Verstimmungen zu fallen, Konzentrationsstörungen auszuleben usw, nur weil man mir so ein Mist verkaufen will.
Zumal ich keinen kenne, der das gemacht hat und langfristig Erfolg hatte.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.11.2016 19:05:18 | IP (Hash): 1543947072
Und was kam nun raus bei der AK Bestimmung? -
Cracktros
Rang: Gastam 16.11.2016 20:22:08 | IP (Hash): 1335106983
EH schrieb:
Steffi1980 schrieb:
Hallöchen,
wollte euch kurz Rückmeldung über meinen Termin beim Diabetologen geben.
Sollte ja eigentlich schon am 30.9. sein, wurde aber aufgrund einer Erkrankung vom Doc verschoben.
Also, meine Zuckerwerte wurden an sich immer schlechter. Nüchtern kam ich nicht mehr unter 220 und im Laufe des Tages wurden die Werte auch immer Höher. Den Höhepunkt erreichte ich Donnerstag Abend mit 452.
Gestern hatte ich also den Termin.
Allgemeine Untersuchung, Check meiner notierten Werte und das Versprechen mich wieder gesund zu bekommen (außer ich habe Antikörper, dann "nur" das Versprechen mich optimal hinzugekommen).
Medikation jetzt
L-Thyroxin 150 (war vorher schon)
1 Blutdrucktablette morgens (war gestern das erste Mal, dass ich einen erhöhten Wert hatte)
3 x zu jeder Mahlzeit 1 Metformin 850
Abends 10 IE Langzeitinsulin
Die größte Herausforderung. Nix zu vergessen ....
Ich hoffe mal, das ist nicht der Weisheit letzter Schluß. Das Versprechen "dich gesund zu bekommen" ist im höchsten Grade unseriös, auch Typ2 ist eine chronische Krankheit, die man nicht heilen kann.
Wobei deine Werte in meinen Augen eher auf einen Typ1 hinweisen, aber ich bin kein Diabetologe. Ich würde an deiner Stelle eine zweite Meinung einholen.
Weshalb sollten Werte, besonders solch niedrige Werte, auf Typ 1 Diabetes hinweisen? Bei meiner Erstdiagnose lag mein BZ-Nüchtern- bei über 500 mg/dl.
Eine kurze Weile habe ich mich geweigert zu Spritzen. Die Folge war, die Werte fielen nie unter 500 mg/dl und morgens waren sie besonders hoch "hi". Der Versuch ging zwar nicht lange gut, aber er zeigte mir, dass alles was bei Typ 2 Diabetikern üblich ist, bei Typ 1 Diabetikern keine Rolle spielt. Ohne Insulin haben Typ 1er kein auf und ab. Die Werte steigen einfach nur. Das ab ist fast nicht erkennbar.
Bearbeitet von User am 16.11.2016 20:24:37. Grund: +