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Diabetiker Typ 1 - Diät

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    Mitglied seit: 10.10.2016
    am 10.10.2016 20:18:39 | IP (Hash): 1347945129
    (Fragen sind ganz unten)

    Hallo,
    bevor ich anfange zu erzählen hier erstmal meine Daten:
    27 Jahre alt; m; seit 22 Jahren Typ 1 Diabetiker;Pumpenträger seit 12 Jahren; 182 cm; 78 kg.

    also langjähriger Typ 1 Diabetiker (null Insulinproduktion) und zur Zeit auf Diät.

    Als Hobbysportler habe ich mir das Ziel gesetzt so auf 10% Körperfett abzuspecken xD.
    Nach erfolgloser low Fat Ernährung ernähre ich mich zur Zeit (seit 2 Jahren) low carb ( weniger als 100gramm Kohlenhydrate pro tag);
    Dadurch habe ich zwar auch nicht abgenommen, aber ich habe den BLZ besser im Griff und bin deshalb dabei geblieben.
    Kohlenhydrate esse ich nur noch direkt vor dem Sport (täglich 30 minuten 12kg gewichte bei mir im Keller HIT-Training) (und wann ich das letzte Mal Süßigkeiten gegessen habe weiß ich auch nicht mehr).

    So nun habe ich mal die Zähne zusammengebissen und meinen kcal gefühlt drastisch reduziert (ich gehe jetzt immer mit Magenknurren schlafen) und nach 2 Woche 2 kg abgeommen xD (80 zu 78 kg).

    Fragen
    - Hast du als Typ 1 Diabetiker bereits erfolgreich eine Diät hinter dich gebracht?
    - Wie hast du deine Basalrate (Pumpenträger) dabei angepasst (das bereitet mir zur Zeit Kopfzerbrechen; Unterzuckerungen gefährden den Diäterfolg xD)
    - Hast du als Typ1 Diabetiker negative Erfahrungen (Blutzuckerspiegel; Hunger) mit hohem Konsum von Softdrink Light Produkten gemacht (Cola light, fanta light ...)?

    Grüße
    M4x aka Max





    Bearbeitet von User am 10.10.2016 20:21:07. Grund: TextErgänzung
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    am 10.10.2016 20:53:41 | IP (Hash): 1347945129
    Noch ein kleiner Nachtrag von mir xD:

    Mein eigentliches Körpergewicht ist mir völlig egal (ich plane nach der Diätphase wieder mehr Gewicht in Form von Muskelmasse zu zunehmen).
    Für den Anfang ist allerdings das Körpergewicht + Taillenumfang ein guter Maßstab.
    Allerdings möchte ich mein Körperfettgehalt dauerhaft so um die 10% +-2 % halten.

    Für Ernährungstipps bin ich auch offen, aber nur falls sie bei euch auch schon mal funktioniert haben.
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    am 10.10.2016 21:28:40 | IP (Hash): 1872848431
    Hallo Max,

    geeignet für eine flache BZ-Führung und zum Abnehmen ohne Hunger ist dies, dies und dies hier eine total geeignete Ernährung. Ich selbst habe jetzt schon 8 Jahre positive Erfährungen mit dieser Ernährung, habe allerdings etwas andere Voraussetzungen als du.

    Angst vor Hypos brauchst du dabei überhaupt nicht zu haben, weil dein BZ mit viel geringeren Schwankungen verläuft. Erfahrungsgemäß sinkt auch der Basalbedarf weiter ab, den kannst du entsprechend anpassen.

    Sehr interessant finde ich, dass auch Leistungssportler mit so einer Ernährung zurecht kommen. Diese Anpassung dauert allerdings eine Weile. Bei Diet Doctor findest du dazu einige Beiträge. Wenn du willst, kann ich dir auch einen Kontakt zu einer Typ1-Diabetikerin vermitteln, die sich mit dieser Ernährung im mittleren Alter von relativ unbeweglich zum Halmaraton hochgearbeitet hat. Falls du Interesse hast, kann ich dir weitere interessante Links liefern.

    Einhellige Erfahrung zu Light-Getränken ist im Forum, dass dadurch der Appetit angeregt wird und sich der Hunger wieder zwischen den Mahlzeiten meldet, was für diese Ernährung untypisch ist.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 10.10.2016 21:45:53. Grund: .
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    am 11.10.2016 21:35:44 | IP (Hash): 1429254950
    Hallo Rainer,
    danke für deine Links, die LCHF Diät hört sich interessant an. Ich esse zur Zeit zwar auch low Carb aber eben doch auch sehr viel Protein, so 200-500 Gramm Fleisch / Tag meistens Hühnchen, bin also auch noch nicht ganz auf high fat umgestiegen.

    Da ich kein wirklicher Ausdauersportler bin (trainiere nie länger als 60 min am Stück), würde es mich mal interessieren wie sich eine High Fat Diät mit einem Halbmarathon-Lauf vereinbaren lässt. Halbmarathon würde ich auch mal gerne laufen. Deshalb würde ich mich über eine Kontaktaufnahme mit der Halbmarathonläuferin freuen (Ernährung - Trainingspläne austauschen).

    PS:
    Habe heute 1,5 Liter Cola light auf ex getrunken. Konnte keinen Effekt auf Hunger oder Blutzuckerspiegel beobachten außer eine abführende Wirkung xD.
    Fanta Light probiere ich morgen auch nochmal, weil da ja kein Koffein drin ist.
    Habe recherchiert, dass die Hungerwirkung bei Lightprodukten (angeblich) durch Insulinausschüttung zustande kommt (also niedriger BLZ); müsste also mal jemand mit gesunder Bauchspeicheldrüse ausprobieren und dann den BZ messen.

    Ich werde also weiterhin bei Heißhungeranfällen/Süßigkeitenanfällen zur Lightflasche greifen xD.

    Deine Links waren sehr interessant, vor allem die Nebeninfo über kontinuierliche Blutzuckermessung in einem Artikel. Ich hatte so eine Sonde auch mal ausprobiert, aber die Messschwankungen zwischen meinem alten BLZ Gerät und der Sonde waren teilweise so groß (bis zu 40 mmhg), dass ich das vor einem Jahr nicht mehr weiter benutzt habe.
    (FreeStyle Libre hat mich nicht überzeugt, vor allem da die Sensoren SENKRECHT in die Arme gehen, da kann ja nicht mehr korrekt gemessen werden (denn da landet bei mir alles im Muskelgewebe bei der Nadellänge))

    Nachtrag:
    Wenn jemand kontinuierliche Glukosemessungen kennt, bei denen die Sonden nicht am Arm und nicht an den Beinen angebracht werden, bitte schreibt mir.

    Bearbeitet von User am 12.10.2016 00:06:30. Grund: ---
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    am 11.10.2016 22:55:36 | IP (Hash): 710049117
    M4x schrieb:
    Ich werde also weiterhin bei Heißhungeranfällen/Süßigkeitenanfällen zur Lightflasche greifen xD.

    Der grüßte Vorteil bei einer LCHF-Ernährung ist gerade. dass es kaum noch Heißhungerattacken gibt. Insofern könntest du mit LCHF bestimmt auch dein Light-Getränke-Konsum xtark reduzieren.

    Den kurzen Bericht von Lilly zu ihrem Halbmaraton findest du hier. Du kannst ja mal ein paar Beiträge von ihr durchlesen und ihr über das LCHF-Forum eine PN schreiben.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 11.10.2016 22:57:46. Grund: .
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    am 11.10.2016 23:14:27 | IP (Hash): 1429254950
    Also die Heißhungerattacken beziehen sich nur auf die Diätphase, nach / bei Unterzuckerungen (wenn 12 - 36 Gramm Traubenzucker aufgenommen werden müssen) durch unangepasste Basalrate.

    Ich poste morgen nochmal eine Nachricht

    Grüße M4x
    Bearbeitet von User am 11.10.2016 23:15:59. Grund: --
  • Elfe

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    am 12.10.2016 18:55:56 | IP (Hash): 1132797398
    Rainer schrieb:

    geeignet für eine flache BZ-Führung und zum Abnehmen ohne Hunger ist .. http://lchf.de/cassiopeia-lchf-bei-typ-3c-diabetes. Ich selbst habe jetzt schon 8 Jahre positive Erfährungen mit dieser Ernährung, habe allerdings etwas andere Voraussetzungen als du.


    !?! http://lchf.de/forum/viewtopic.php?f=13&t=8854 ?!?
    ---

    Hallo Max,
    von LCHF halte ich gar nichts, siehe dazu die eher gegensätzliche Ernährungspyramide für Diabetiker
    http://www.diabetes.ascensia.de/bilder/upload/data/137098_ernaehrungspyramide_ohne_Passermarkeni6dnvhhw.pdf
    Mit allem notwendigen versorgt und Heißhungerattacken sollten dabei nicht auftreten, da man sich ja praktisch nichts verkneift.
    Proteine kannst du auch gut über Milchprodukte aufnehmen, ein Joghurt abends sättigt auch mit wenig kcal und sollte dein Magenknurren zum Schlafengehen zum Verstummen bringen.

    Die Unterzucker könnten nicht nur an einer zu hohen Basalrate liegen, sondern an nicht genügende Berücksichtigung deines Sports beim Bolus. Bei einer Mahlzeit vorher könntest du schon Insulin reduzieren. KH direkt vor Sport ist nur bei niedrigem BZ angebracht, sonst nicht. Der Körper verbrennt seine Vorräte (Sinn der Sache). Die blutzuckersenkende Wirkung sollte nach einiger Zeit einschätzbar sein einschl. 'Nachbrennen', so daß Insulindosen angepasst werden können, bis zu 3 BE Traubenzucker nicht mehr notwendig sind.

    Mit Light-Getränken habe ich nur gute Erfahrungen gemacht bzgl. BZ und keinem Hungergefühl (Favorit Cola Zero). Andere zuckerfreie Produkte wie Bonbons, Kaugummis vertrage ich z. T. nicht, je nach Zuckeraustauschstoff.

    Diätet habe ich als 1er nicht mehr, bin froh, wenn sonst alles gut ist.

    Keine Pumpe, kein Sensor - u.a. will ich die Kleber meiner Haut ersparen.

    Gruß Elfe
    Typ LADA + 3c
    der Link des obigen Zitats einer 3clerin erscheint mir unglaubwürdig.
    Da fehlt nicht nur Insulin, sondern fehlende Enzyme müssen von außen zugeführt werden, bes. zur Unterstützung der Fettverdauung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 10.10.2016
    am 12.10.2016 23:32:45 | IP (Hash): 1379894547
    Hi Elfe,
    die Kohlenhydrate streiche ich "nur" in meiner "Diätphase".
    Sobald ich mein Ziel erreicht habe werde ich wieder solange Kohlenhydrate zu Ernährung dazuessen, bis sich mein Gewicht stabilisiert.

    Milchprodukte esse / trinke ich zZ gar nicht, da ist ja Milchzucker drin xD.
    Und die Kohlenhydrate vor dem 30-45 Min Training am Abend brauche ich, um das Training durchhalten zu können xD.

    So sieht mein Ernährungsplan zur Zeit aus:

    Morgens: 0-4 Hartgekochte Eier (nur Eiklar) + Kaffee schwarz
    zu Mittags / im laufe des Tages: Meine Tupperbox mit magerem Hünchen Fleisch (400gramm) / manchmal auch ein halbes Grillhänchen vom Imbiss ohne alles und viel Brockoli / oder 2 Paprika aus der Mikrowelle
    Zwischendurch: 100 -200 gramm Nüsse, Metzo Mix Light und oder Kaffee, Kakao (ohne Zucker) / + Süßstoff
    Abends vor dem Training 50 gramm Haferflocken(Wasser+ Mikrowelle) + 50 gramm Milchproteinpulver
    Dass esse ich jetzt seit 1 Monat und reduziere langsam die Nüsse xD.

    Und bei Unterzuckerungsgefahr eigentlich nur Traubenzucker oder wenn möglich bis zu 50 gramm Haferflocken (Wasser+ Mikrowelle).

    Ab und zu auch 250 gramm Magerquark vor dem Schlafengehen mit Schnittlauch aus der Dose.

    PS:
    Falls du auch kein Insulin produzierst kann ich dir eine Insulinpumpe mit Humalog nur empfehlen, denn dann hat man seine Tagesbasalrate und kann praktische essen wann man will und theoretisch auch was man will, wenn die Kohlenhydrate korrekt abzuschätzen sind. Katheter setzen ist schmerzfrei, da es ja im Fettgewebe landet; ok Pflaster sieht schei** aus, aber daür hat man mittlerweile keine Metallnadel sonder eine flexible Plastikkanüle im Fettgewebe. Über Pflasterrückstände würde ich mir dabei weniger Gedanken machen, als über die ehemaligen Einstichstellen die länger brauchen um nicht mehr sichtbar zu bleiben.

    Von kontinuierlicher Glukosemessung halte ich zZ gar nichts. Als ich das FreeStyle Libre 2015 getestet habe waren die Werte so ungau (unvorhersehbare Schwankungen nach unten oder nach oben), dass ich damit nicht viel anfangen konnte.

    Mezzo Mix ist mein Favorit :D.

    Grüße M4x
    Bearbeitet von User am 13.10.2016 00:38:58. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 13.10.2016 01:13:49 | IP (Hash): 1132797398
    .
    Bearbeitet von User am 13.10.2016 01:51:34. Grund: .
  • Elfe

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    am 13.10.2016 01:48:00 | IP (Hash): 1132797398
    Hallo Max,

    deiner KH-Meidung bzgl. Gewicht kann ich nicht folgen.
    Weniger Energie = kcal einzunehmen als zu verbrauchen zur Gewichtsabnahme ist mehr als bekannt.
    Milchzucker ist bei mir als Laktoseintolerant ein zusätzliches Problem.

    Mein Frühstück ist ein Müsli aus Haferflocken, laktosefreie Milch, gehobelte Mandeln, eingeweichtem Leinsamen (Ballaststoffe) - auch Mikrowelle zum erwärmen der kühlschrankkalten Milch und quellen der Zutaten.

    Nüsse sind für mich schwer händelbar. Durch Fettgehalt eigentlich mit 50 g nicht Insulinmäßig anzurechnen, kommen dennoch die KHs zeitverzögert an, viele kcal mit dann doch BZ-Erhöhung.
    Unterzucker behebe ich erst bei Vorkommen, lieber mit Obstsaft-Tetrapacks (200 ml = 2 BE) als mit Brösel-Traubenzucker.

    Pflasterrückstände sind nicht das Problem, sondern Unverträglichkeitreaktionen auf Kleberinhaltsstoffen.

    Achte lieber selbst mit eigenem Verstehen und Insulin-Pens auf mich, als das irgendwelchen programmierten Maschinchen zu überlassen.

    Gruß Elfe


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    am 13.10.2016 16:27:34 | IP (Hash): 1510079031
    Hallo Elfe,
    ich habe u.a. einige deiner ehemaligen Posts gelesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass du eine Kohlenhydratanhängerin (Vegetarieren?) bist, was ich auch nicht Verurteile. Ich habe mich Jahre lang auch High Carb und low Fat ernährt (bzw. immer "High" Protein und dann low Fat / low Carb).
    Die Umstellung von Low Fat High Carb zu High Fat Low Carb war für mich für die ersten 4 Wochen wie die Hölle auf Erden (Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, grobmotorisches Verhalten), bis mein Körper "effektiv" Nüsse in Energie umwandeln konnte.
    Habe natürlich anfangs abgenommen (5 kg, auf 80 kg), aber dann unterbewusst angefangen so viel Fette dazu zu essen, dass sich das Gewicht stabilisiert hat, und dann weiterhin auch noch 100- 200 Gramm Haferflocken pro Tag konsumiert.

    Wirklich besser fühle ich mich mit wenig Kohlenhydraten nicht (da bleibt das Hochgefühl weg), aber dafür bleibt der Blutzucker stabil, da die Fehlertoleranz bei wenig Kohlenhydraten geringer ist .(Betrachte ich als akzeptablen Tradeoff).

    Zugegeben ich habe inzwischen auch ein leicht gestörtes Verhältnis zu Lebensmitteln entwickelt. Essen macht mir mittlerweile auch keinen Spaß mehr, da habe ich mir andere Bereiche im Leben gesucht die diese Leere füllen.
    Zum Glück bin ich (vielleicht genetisch bedingt) in der Lage so ziemlich alles mit genügend Wasser zu verschlingen wo andere aufgeben würden (z.B. halbes kg trockener Tunfisch mit Wasser; ausgetrockenter fettarme Hünchenbrust am Stück mit Brockoli /Gemüse notfalls auch roh).

    Mmh, so keine Ahnung was ich jetzt noch schreiben will, ach ja auf meine programmierte Maschine verlasse ich mich, da ich die ja selbst programmiert habe/ selber programmieren kann (also einstellen) xD, Aber gut die Pflasterallergie disqualifiziert die Pumpe natürlich.

    Ps: Wer kennt als Low Carb Esser das Gefühl unterzuckert zu sein obwohl der Blutzucker so bei 140 mg/dl liegt, also Gehirn meldet Unterzuckerung, obwohl keine körperlichen Symptome vorhanden sind ? (das ist einfach mal ein echt beschissenes Gefühl).

    Grüße M4x
    Bearbeitet von User am 13.10.2016 16:43:58. Grund: x
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    am 13.10.2016 17:18:35 | IP (Hash): 175205607
    Schon mal daran gedacht, dass etwas völlig anderes sein könnte, was Du als Unterzuckergefühl bei Glukose am oberen postprandialen Gesundrand beschreibst? Unter der Voraussetzung, dass Dein BZ normal nüchtern zwischen 80 und 120, max 140, spielt?


    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 14.10.2016 16:17:12 | IP (Hash): 1783180193
    @Jürgen

    Ja, dass könnte damit zusammenhängen dass der Blutzuckerpegel bei mir seit einigen Tagen zu hoch ist (170) (vielleicht wegen Ernährungsumstellung (kaloriendefizit, Basalratenanpassung)).
    Allerdings war das Unterzuckerungsgefühl deswegen nie so stark ausgeprägt (wie bei 40 bei einem Normalpegel von 120) , ich denke mal dass das Kaloriendefizit über die Tage da auch Einfluss drauf haben könnte (ich habe wieder 1 kg abgenommen),
    Na ja, ich melde mich wieder wenn ich mein Ziel erreicht habe.

    Schönes Wochenende
    M4x
    Bearbeitet von User am 14.10.2016 16:18:45. Grund: -
  • Elfe

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    am 14.10.2016 19:05:23 | IP (Hash): 1464532840
    Hallo Max,
    ja, stimmt - ich bin ein Kohlenhydrat-Typ.
    Dabei meine ich mit dieser Bezeichnung aber den Stoffwechsel-Typ.
    Durch einen Zeitungsartikel bin ich mal auf das Thema Ernährungstypen aufmerksam geworden, in dem nach Eiweiß-, Kohlenhydrat-, Misch-Typ unterschieden wird. Grundsätzlich wird da nach Verwertbarkeit von Nahrung durch den persönlichen Organismus unterschieden und das wird uns in die Wiege gelegt.

    Schätze mich als Kohlenhydrat-Typ ein, weil ich ohne KH-Morgenkick für nichts zu gebrauchen bin, Fleisch nur schwer aufschließen und verwerten kann, bekommt mir nicht u.a.m.
    Bei einem eigentlich normalen Essen mit Fleisch, KH- und Gemüse-Beilage passen dann die Zeiten des BZ mit der 3 h-Wirkung des Insulins nicht zusammen und habe erst Unterzucker, später Überzucker. Mit FPEs zu rechnen, war auch nicht so erfolgreich. Passe lieber die Mahlzeitzusammensetzung an.

    Ich meine, daß der Organismus sich durch Signale meldet, auch durch Vorlieben für bestimmte Lebensmittel, Appetit, und auch durch Unwohlsein, wenn was fehlt.
    Vielleicht überhören wir das ja, weil ständig neue Diäten, Ernährungskonzepte, Wundermittel angepriesen werden.
    Da du ja schon von Kind an mit den Diabetes-Regeln aufgewachsen bist, bestand vielleicht gar nicht so die Möglichkeit für dich, in dich hineinzuhorchen. Deine jetzige Diät scheint deinem Körper nicht zu bekommen und der meldet sich.
    Hier findest du eine Übersicht zum Thema: http://www.dr-barbara-hendel.de/bewusstes-leben/ernaehrung/ernaehrungsformen/ernaehrung-nach-dem-stoffwechseltyp/
    Dieses Buch wird aktuell beworben: https://www.vakverlag.de/leseproben/978-3-86731-107-6.pdf

    Insulinpumpe war nur kurze Zeit ein Thema. Hatte Bedenken - wohin mit dem Anhängsel in allen Lebenslagen, Pumpenschulung, Testen ...
    Ist vielleicht auch meinem älteren Alter geschuldet ;-) - bin erst mit 40 erkrankt.

    Gruß Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 15.10.2016 11:30:28 | IP (Hash): 1067799909
    Elfe schrieb:
    Ich meine, daß der Organismus sich durch Signale meldet, auch durch Vorlieben für bestimmte Lebensmittel, Appetit, und auch durch Unwohlsein, wenn was fehlt.
    Hier findest du eine Übersicht zum Thema: http://www.dr-barbara-hendel.de/bewusstes-leben/ernaehrung/ernaehrungsformen/ernaehrung-nach-dem-stoffwechseltyp/

    Ich glaube nicht an so eine Einteilung in Stoffwechseltypen und denke, dass das an erster Stelle Gewoghnheitssache ist. Ich habe schon genügend zuckersüchtige gesehen, die innerhalb von ein paar Monaten komplett von der Zucker- und KH-Sucht weggekommen sind und dann ganz andere Sachen vermisst haben. Sehr wichtig ist eine starke Motivation, die dabei hilft, diese paar Monate ohne Rückfall durchzuhalten.

    Max, wenn deine LC-Ernährung für dich eine Qual ist, dann liegt das wohl eher daran, dass du nicht das richtige isst. Ich kann nur immer wieder mehr Fett anpreisen, weil es seh schmackhaft ist und gut und langanhaltend sättigt. Als andere Ernährung mit moderater KH-Reduzierung kann ich LOGI (keine Bücher kaufen, du kannst dich im Forum informieren) empfehlen. Das ist eine Ernährung, die mit ihrem vielen Gemüse und ohne Lightprodukte stark an eine Mittelmeerdiät herankommt. Es gibt aber bestimmt noch andere geeignete LC-Ernährungen. Du musst diejenige finden, die am besten für dich passt und mit du langfristig zufrieden leben kannst.
    Bearbeitet von User am 15.10.2016 16:41:41. Grund: .
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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 15.10.2016 17:36:17 | IP (Hash): 1464532840
    Diese Stoffwechseltyp-Einteilung wird wirklich kontrovers diskutiert und ist wissenschaftlich nicht belegt, zumal als Abnehmprogramm. Dennoch könnte eine andere Nahrungszusammensetzung bei einem Unwohlsein helfen.
    Wie gesagt, bin durch einen Zeitungartikel auf dieses Thema aufmerksam geworden. Einfach mal so als Denkanstoß, mal mehr auf sich zu achten, und vielleicht als Erklärungversuch verschiedener Vorlieben bei der Ernährung verschiedener Menschen.
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    am 15.10.2016 21:10:56 | IP (Hash): 896586730
    Hi Leute,
    danke für die Sorge, ich habe meine Ernährung die letzten 2 Tage nochmal angepasst und mir gehts wieder gut xD. Der Stoffwechsel arbeitet wieder auf Hochtouren und die Verdauung funktioniert wieder.
    Ich habe den Fleischkonsum halbiert(200gramm), Gemüsekonsum verdoppelt (roh mind 1kg bzw soviel ich reinkriege), Fett (nur Erdnüsse) auf 300 gramm erhöht, Kohlenhydrate: 2x40 gramm Haferflocken mit Wasser und werfe zusätzlich jetzt 6g Arginin / Tag ein (soll keine Werbung sein).
    Meine 1,5 Liter Mezzo-mix / Tag komplett gestrichen.
    Koffein gestrichen.
    Habe heute 2 Stunden am Stück trainiert und trotzdem noch das Gefühl einen Halbmarathon laufen zu können.

    Liest sich fast wie ein Sportforum post xD.

    Grüße M4x
    Bearbeitet von User am 16.10.2016 09:17:30. Grund: mg -> gramm
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 16.10.2016 01:53:52 | IP (Hash): 1464532840
    M4x schrieb:

    Also ich mit meinen "jungen" ´Jahren (27) blicke auf ein 22 jahre langes Typ 1 Diabetikerleben zurück, mit 6 Krankenhausaufenthalte aufgrund von Hypoglykämien d.h. Bewusstlosigkeit in Verbindung mit Knochenbrüchen durch Krampfanfälle (in verbindung mit Stürzen), Alkohol, Koma, GrippeInfektion, dabei ständig schwankende Blutzuckerwerte in den schlimmsten Phasen zwischen 20mg/dl - 600 mg/dl (hat sich inzwischen "normalisiert" für Diabetikerverhältnisse). Dann halt dieses beschissene Mikromanagement mit den Kohlenhydrate unterhalb des Tages um ja nicht über 140 oder unter 70 zu kommen.



    Hallo Max,
    habe deinen Text aus einem anderen Thema zu deinem Thema kopiert.

    Als Kind schon Typ 1er zu sein, habe ich mir schon schwierig vorgestellt, aber deine Beschreibungen - oh je.
    Als späte 1erin war mein Weg keinesfalls so schwer wie deiner. Mit Werten ca. 400 mg/dl und HbA1c ca. 8 ev. nicht gar so schlimm, allerdings als Summe der Stoffwechselstörungen war ich mehr als abgemagert, anderes Problem. Allerdings war ich erst 40 bei Diagnosestellung, hatte also normale Jahrzehnte.

    Dein Mikromanagement ist streng. Ist das ärztlich angeordnet oder von dir selber oktroyiert ?
    Ohne Pumpe, mit Pens, messe ich erst 3 h nach Mahlzeit und bin froh, wenn ich unter der Nierenschwelle von 180 mg/dl bleibe (Korrektur). Auch Ausreißer machen sich eigentlich (trotz persönlicher Befürchtungen) im HbA1c-Wert gar nicht so bemerkbar.
    Aufgrund selbst gemessener Werte um 30 mg/dl sollte ich sogar hohe Werte tolerieren, um wieder ein Gefühl für Hypos zu entwickeln. Klappte nicht so ganz - also Hypokurs. Selbst dort wurde der untere Wert auf 60 mg/dl gesetzt.
    Sei bitte nicht so streng mit dir !

    Vielleicht hilft dir dieser Link weiter
    http://www.buecher.de/shop/diabetes/das-steiner-prinzip/steiner-matthias/products_products/detail/prod_id/42684987/ und Leseprobe anklicken.
    Autor: Männlich - Typ 1er - Pumpenträger - Gewichtheber

    Für mich jedenfalls auch ein Vorbild, um Typ 1er-Probleme in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und zu bewältigen, als Minderheit zu den 2er-Vorsorge-Kampagnen.

    Herzlichst Elfe
    Bearbeitet von User am 16.10.2016 02:18:23. Grund: .
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    am 16.10.2016 09:45:04 | IP (Hash): 2104192993
    Trotz meines alten Vorbildes Doc Bernstein würde ich als Typ1 meinen normalen BZ-Rahmen bei min 80 bis max 200mg/dl sehen. Damit Plusminus 20mg/dl Puffer, die nach oben bestimmt nicht weh tun und nach unten vor ner Hypo bewahren.

    Denn Du hast ja keine fehlfunktionierenden Betas mehr die beim Typ2 bei höheren BZs immer noch reichlich aus der eigenen Produktion beisteuern und besonders reichlich an intaktem Proinsulin für Arteriosklerose und den erleichterten Ansatz zusätzlicher Pfunde.

    Und dann könntest Du Bei Deinem Dok mal ein CGM ausleihen und aus dem Vergleich der BZ-Kurve mit nem engmaschigen Futter- und Aktivitäten-Protokoll rausfinden, womit genau Du dir Deine Spitzen vor allem nach unten produzierst, und solche Produktionen dann gezielt vermeiden. Daumendrück!


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    am 16.10.2016 09:46:01 | IP (Hash): 459286110
    Hallo,
    also ja ich messe so 4 mal am Tag, + weiter male bei Gefühl von Unterzucker, / Oberzucker bzw. immer 1-2h nach Kohlenhydraten (Haferflocken) ("selbstverordnet")
    hba1c war letztes Jahr bei 6.5.
    Meinen Hausarzt ist egal wie oft ich messe, den interessiert nur der hba1c (1x Jahr) und eventuelle Unterzuckerungen.
    Zu Unterzuckerungen:
    "Aufgrund selbst gemessener Werte um 30 mg/dl sollte ich sogar hohe Werte tolerieren", ich hoffe du führst diese Werte nicht selbst herbei. 30 mg/dl ist bei mir so der Gefahrenbereich wo das Denken schwierig wird und laufen noch schwieriger (Bis 20 mg/dl kann ich mich am Tag noch selbst mit Traubenzucker versorgen, dann gehen die Lichter aus).
    Zum Sport:
    Ich bin da so reingerutscht und habe den ursprünglich eigentlich auch nur wegen den Diabetes Empfehlungen 30 min / Tag aktiv zu sein gemacht. Mittlerweile ist dass meine 30 min Flucht aus dem Alltag. Die positiven Nebeneffekte neben den stabileren Blutzucker nehme ich da einfach mal so mit xD. Das ist auch immer eine gute Möglichkeit um den eigenen Stresslevel zu senken.

    @Jürgen: Die Idee ein CGM auszuleihen um Stoffwechseländerungen / Gewichtsänderungen den Blutzucker zu analysieren finde ich gut, danke. Ich werde da mal eine Anfrage stellen.

    PS:
    Schön dass der Steiner so viel abgenommen hat, ich werde mir mal sein Buch ansehen, wusste gar nicht dass der auch Diabetiker ist.

    Schönes Restwochenende
    Grüße M4x
    Bearbeitet von User am 16.10.2016 10:30:33. Grund: -
  • Elfe

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    am 17.10.2016 01:46:28 | IP (Hash): 1464532840
    Hallo Max,
    meine 30er Werte waren unbeabsichtigt.
    Passiert z. B. bei Obst pur - die theoretischen BEs muss ich niedriger ansetzen, im Sommer - wenn man eh schon schwitzt (Insulin aufgrund der Hitze anders wirkt), ev. auch zu streng hohe Werte mit Insulin korrigiert.
    Jedenfalls sollte ich höhere 170-Werte tolerieren, um die Differenz bei 60er Unterzucker wieder erspüren zu können. Und weil das nicht so funktioniert hat, war ich mit Leidensgenossen im Hypo-Kurs. Da geht man dann auch eher nicht so offensichtlichen Unterzuckeranzeichen auf die Spur.

    Die Gefahren hat mir mein Diabetologe sehr deutlich erklärt. Der Hba1c-Wert wird 3monatlich bestimmt, ebenso meine Buchführung der selbst gemessenen BZ-Werte beurteilt.
    Warum bist du bei einem Hausarzt und nicht bei einem Facharzt in Behandlung ?!?

    Sport hat bei mir leider einen nicht so einen blutzuckersenkenden Effekt.
    Bin so 2 - 3 x pro Woche für ne Stunde sportlich unterwegs.

    Für mich ist der Matthias Steiner als Mensch ein Vorbild und Mutmacher.
    Als Typ 1er (ab 18) war er Leistungssportler, musste/wollte nach Leistungssport Kampfgewicht verlieren, hat eine Familie gegründet, geht offen mit dem Thema um. War auch in der RTL-Show Let's Dance vergangenes Jahr sehr sympathisch (eher nicht so eine Männer-TV-Sendung). In der Hintergrundberichterstattung zum anstrengenden Tanztraining erzählte er über Pumpen-Anpassung und auch über zusätzliche KHs.
    Die Aussagen verstehe ich als "Lebe dein Leben" - auch als Typ 1er

    Herzlichst Elfe
    Bearbeitet von User am 17.10.2016 02:26:46. Grund: .
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    am 17.10.2016 10:24:54 | IP (Hash): 912369895
    Elfe schrieb:
    Sport hat bei mir leider einen nicht so einen blutzuckersenkenden Effekt.
    Bin so 2 - 3 x pro Woche für ne Stunde sportlich unterwegs.


    Jede intensivere Bewegung über den Zeitraum von wenigstens 20-30 Minuten in Zeiten, in denen besonders viel Insulin in Umlauf ist, lassen den BZ weniger hoch ansteigen bzw. senken ihn. Die Zeiten sind bei Prädiabetikern und 2ern ohne Insulin die in der ersten Stunde nach den Mahlzeiten bzw. in den Hauptwirkzeiten von den Pillen, die die Insulinausgabe fördern. Bei INSULINERn die Hauptwirkzeit vom Bolus.

    Warum ist das so? Weil intensivere Bewegung den Kreislauf beschleunigt, also die Fließgeschwindigkeit in dem Medium, in dem das Insulin wirksam unterwegs ist und in dem innerhalb von knapp 5 Minuten 2 Einheiten Insulin nur noch die Wirksamkeit von 1 Einheit hätten, auch wenn in dieser Zeit KEIN bisschen von diesen 2 Einheiten aufgenommen würde. Denn Insulin hat eine Halbwert-/Verfallszeit von knapp 5 Minuten. Und es kann umso intensiver wirken, je mehr Abnehmer-Zellen in der kurzen Wirkzeit damit in Kontakt kommen.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 19.10.2016 13:55:21 | IP (Hash): 122801086
    Hallo Max,

    schau mal auf ketogains.com . Auf der Seite gibts auch einen guten Makrorechner, den du verwenden kannst. Ich bin selber LCHF unterwegs und betreibe Kraftsport sowie Ausdauersport. Zur Ergänzung die Bücher "Art and Science of low carbohydrate Perfomance" von Volek & Phinney.
    Low Carb + Sport kannst du hormonell ein paar Dinge falsch machen.

    Grüße
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    am 23.10.2016 16:54:12 | IP (Hash): 1510082336
    Hi, ladaman danke für deinen Beitrag.
    Also ich bin auch ein Anhänger von low Carb aber no Carb geht gar nicht, warum? Hier mein kurzes update nacht 4 Wochen auf Low Carb diät + täglich HIT Sport (außer 1mal die Woche Cardio):

    Also ich habe die Erfahrung gemacht dass bei no carb (nur nüsse / Fette, Proteine), nach ca 1 Woche eine immer stärkere Insulinresistenz einsetzt, die die Basalrate in absurde Höhen steigen lässt.

    Ernährung:
    Mein täglicher mittlerweile angepasster Ernährungsplan sieht so aus:
    Morgens 4 Eier, eiklar +rohres gemüse;
    vor dem Training 2 Vollkornweizentoast
    Mittags bis abends: 400-600 gramm trocken hänchen + brockoli und oder rohes gemüse / Tomate aus der Dose
    nach dem Training 1 Vollkornweizentoast
    150 -200 gramm nüsse:
    abends 250 gramm magerquark;

    Veränderungen:
    - Gewicht ist bei 77 kg geblieben obwohl ich gefühlt im Kaloriendefizit bin. Figur hat sich verbessert; Leistungszuwächse: (ich brauche keinen einzigen Ruhetag in der Woche mehr und trainiere statt 30 jetzt 45 am limit); Kardio training von 10 auf 13 km angestiegen.
    - Der Insulinbedarf am morgen (8-12:00 ist um 8! Insuineinheiten gestiegen bei einer Tagesbasalrate von 21 Einheiten (auf 29).
    - Durch die zusätzlichen Ballaststoffe (rohes gemüse) arbeitet die Verdauung super

    Fazit:
    - Keine Gewichtsabnahme; aber Fettabau
    - Ketogenes Training ist möglich, aber man kann damit NIEMALS in einem Zeitraum von 45 min so hart trainieren wie mit Kohlenhydraten; und ja man verbrennt dadurch auch mehr kalorien; also Training mit Kohlenhydraten besser (für sitzenden alltag aber nicht nötig)

    Nächstes Update nächsten Monat
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    am 23.10.2016 18:23:20 | IP (Hash): 1510082336
    Nachtrag zum Abnehmen - Erfolge messen:
    Mittlerweile benutze ich die Waag gar nicht mehr sondern messe nur noch folgendermaßen:
    Mit einer Hand an das Hüftfett und wenn ich weniger als beim letzten mal fassen kann, werte ich dass als Erfolg xD.
    Schönen abend noch.
    Bearbeitet von User am 23.10.2016 18:25:35. Grund: -
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 24.10.2016 02:07:59 | IP (Hash): 706295741
    Hallo Max,
    falls du doch Gewichtsabnahme anstrebst, hilft eigentlich nur, weniger kcal aufnehmen, als zu verbrauchen.
    Deine Lebensmittelauswahl bzgl. Verzicht muss so streng gar nicht sein.
    Alles was du dir so normal tagsüber eigentlich verkneifst, haust du dir mit der Nussmenge wieder rein.

    Nüsse sind für mich auch BZ-mäßig per Pen im übrigen schwierig abzufangen.
    Irgendwann kommen dann doch die KHs zeitverzögert (Fett) an, die dann doch eine Erhöhung des BZ bewirken - selbst bei der eigentlich nicht zu Insulin-berücksichtigen von 50 g.
    http://www.lebensmittel-tabelle.de/Gruppe_26.html

    Vor Sport messe ich übrigens nur den BZ, ob Puffer, wenn Korrektur übliches - Mahlzeit erst nach Sport.
    So grundsätzlich, jenseits geschlechtsspezifischer Körperfettverteilung und Muskel-Aufbau.

    Gruß Elfe



    Bearbeitet von User am 24.10.2016 02:38:17. Grund: .
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    am 25.10.2016 16:10:04 | IP (Hash): 1791080169
    Hallo,
    Elfe du hast sicherlich nur gute Absichten im Sinn aber dieser Satz " zum Abnehmen reicht es weniger kcal zu sich zu nehmen als man verbraucht", ist erst mal als grundsätzlich falsch bzw. ungenügend zu betrachten.

    Denn allgemein gesprochen während einer Diät gilt:

    1. Wenn ich zu wenig Proteine zu mir nehme, dann führt das zwangsläufig zu Muskelschwund (gerade wenn man sehr aktiv ist). Also noch niedrigerer Grundumsatz, denn der Körper kann keine Proteine aus Kohlenhydraten herstellen, das ist nur ein Ammenmärchen (Kann jeder selbst recherchieren).

    2. Wer zu wenig Fett (allgmein gesprochen) zu sich nimmt stört seine Hormonproduktion, also low Fat ist auch nicht umbedingt ideal für den Stoffwechsel.

    3. Wer auch noch seine Brötchen verdienen muss (Stichwort arbeiten), kann mal nicht eben so bei einer high Carb Ernährung plötzlich seine Ernährung um 500 -1000 kilokalorien streichen und trotzdem noch genau so effizient wie vorher seinen Alltag bewältigen

    4. Kohlenhydrate, wofür brauche ich die nochmal?
    Ach ja, theoretisch gar nicht (das sind keine essentiellen Baustoffe für den Körper), aber man fühlt sich danach wegen dem Gehirn bessser und der Energiebedarf muss ja irgendwie auch gedeckt werden; Stichwort Sättigungsfaktor am geringsten.

    Fazit: Daraus kann jeder machen was er will, aber meine Folgerung ist: Erfolgreiche Diät auf lange Sicht geht nur mit weniger Kohlenhydraten.

    PS:
    Dieser Anmerkungen gelten für alle die sich zur Spezies Homo Sapiens zählen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Körperzusammensetzung; schließlich benötigt unser Körper die selben essentiellen Fette und Proteine (essentiellen Aminosäuren) für einen gesunden Stoffwechsel.

    Randnotiz: Sorry gerade keine Zeit für gute Rechtschreibung.

    Und ja ich "fresse" zZ zuviele Nüsse, kann die aber nur sehr wenig verringern um trotzdem noch meine Arbeitspflichten erfüllen zu können (ein Problem, wo ich auf Lösungssuche bin; für konstruktive Ideen zu Diät unter hohem Arbeitsdruck + Sport ohne Leistungseinbrüche bin ich dankbar)

    Grüße M4x
    Bearbeitet von User am 25.10.2016 16:43:50. Grund: --
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 26.10.2016 00:47:45 | IP (Hash): 706295741
    Hallo Max,
    bitte entschuldige, ganz bestimmt wollte ich dich nicht verärgern.

    Die Energiemenge zu verringern als zu verbrauchen zur Gewichtsabnahme, ist dennoch meine Erfahrung. Sollte eigentlich nur eine Zusammenfassung sein, deiner bedenkenswerten Lebensmittel-Auswahl.
    Die Aufteilung der KH/Fett/Eiweißmengen ist dem persönlichen Organismus gewidmet.
    Besser aufschließen bzgl. Vitamine und anderen Inhaltsstoffen sind auch 'warme' Mahlzeiten wichtig, also nicht nur Rohkost.

    Jenseits von früheren Eitelkeit-Figur-Diäten musste ich mich grundsätzlich mit Ernährung befassen, ab Diagnose Diabetes und anderes - zusammengefasst im Oberbegriff 'Malabsorption'.

    Als Kopfarbeiter mit Terminvorgaben und schon Stress beim Arbeitsweg (Stau) brauche ich einfach Kohlenhydrate.
    Abgestimmt auf Diabetes: Belegtes Brot plus Obst, Rohkost am Arbeitsplatz; wie auch viele meiner Kollegen (Nichtdiabetiker) - Frühstück/Abendessen je nach Gusto.

    Nach klimatisiertem Arbeitsraum u.a. zieht es mich eher nach draußen. Mit messen BZ vor - aber kein Abendessen - ausprobiert wegen Tages-(eher Abend-)Zeit beschwerend (schwappend) ziehe ich meine Laufrunden, Abendessen angepasst erst danach.

    Versöhnliche Grüße
    Elfe

    P.S.: Fett-/Muskel-Verteilung ist geschlechtsspezifisch
    Bearbeitet von User am 26.10.2016 02:05:52. Grund: .
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    am 22.11.2016 12:23:39 | IP (Hash): 1025731922
    Zwischenstand Diät:

    Hi Leute wollte mal einen kurzen Status posten (ja bin immer noch auf Diät gefühlt seit 3 Monaten).

    Ernährung:
    Mittlerweile habe ich eine Ernährungsapp benutzt die meine tägliche Ernährung mit kcal trackt (jeden Tag seit 3 Wochen das Gleiche, eisern ohne Abweichung; ich kann mittlerweile mein gesamtes Essen für den Tag morgen parallel zum Frühstück in 35-40min zu bereiten und in 3 Tupperboxen abpacken).
    - 400-600 gramm fettarmes hünchen aus dem Ofen / oder 6-8 Eier ohne Eigelb
    - 90-100 gramm nüsse
    - eine Tupperbox voll mit rohem (Brockoli /Karotten, Pilzen und oder paprika)
    - Magnesium, Arginin, Tabletten
    - 0 - 2 Scheiben Toastbrote ohne alles
    - 1-2 Liter Kaffe schwarz / wenig Milch
    - 30-60 gramm Weigh Protein
    Zur Zeit nehme ich mit 2000 kcal / tag ab und 7x / Woche HIT Training.
    Stimmungsschwankungen sind besser geworden trotz low Carb, (habe mal meine Kollegen gefragt).

    Daten:
    Akutelles Gewicht trotzdem nur 76 kg, 182cm, Taillie 80cm.
    Jetzt ist die Hüfte das Breiteste im Bauchbereich.
    Nicht sixpack aber 4er pack sichtbar xD.

    Training:
    Leistung gestiegen "muss" jetzt immer 1:15 h bis zum "Erschöpfungszustand trainieren"; Gewichte gestiegen. Immer noch nur noch Muskelisolationstraining (nur eine Muskelgruppe HIT Training). Aber mittlerweile lasse ich auch mal 1-2 Trainingstage / Woche ausfallen, oder ersetze durch 30 Minuten Seilspringen.
    Bearbeitet von User am 22.11.2016 12:24:58. Grund: --
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    am 22.11.2016 13:06:35 | IP (Hash): 1315654326
    und in welchem Bereich bewegt sich bei dem Tagesablauf Dein BZ?


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    am 15.12.2016 09:36:02 | IP (Hash): 622685836
    Hi Leute,
    ja ich bin immer noch auf "Diät". Hier ein aktueller Statusbericht.

    Daten:
    Gewicht ~ 74 kg. Sixpack sichtbar aber noch nicht ausgeprägt, Körperfett ~11%.
    Schilddrüsenunterfunktion (ich nehme L-tyroxin 75 mg; aber schon seit einigen Jahren)
    Typ 1 Diabetiker

    Ernährung:
    Jeden Tag das Gleiche ~2000-2400 kcal. 100gramm Nüsse, 100 gramm Haferflocken, Weizenkleie, Brockoli, 500 gramm Hünchen, Rohes Gemüse, Kaffee, Kakao, Toastbrot, Whey Protein.
    Wird alles in exakt 1 Stunde beim Frühstück für den gesamten Tag zubereitet und abgepackt.

    Sport
    Exakt 1 Stunde pro Tag 6 Tage / Woche, HIT Training; so wenig Pausen, wie möglich (harte, saubere Ausführung), Freihanteln bei mir zu Hause. Jeden Tag nur eine Muskelgruppe (Training für Fortgeschrittene / Profis).
    1 x Woche 12 km Lauf (Kardio Training).

    Auswirkungen auf meinen Blutzucker
    @Jürgen zur Zeit geht mein BLZ nicht über 130 mg. Seit dem ich nun wieder mehr Kohlenhydrate esse (morgens, vor dem Training und nach dem Training), habe ich keine Anzeichen von Insulinresistenz mehr. Außerdem nehme ich jetzt zusätzlich Jardiance 5mg morgens und habe nun gar keine Blutzuckerspitzen mehr.
    Bearbeitet von User am 15.12.2016 09:51:32. Grund: ---
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 15.12.2016 22:16:17 | IP (Hash): 907746452
    Hallo M4X,

    ich habe zwar noch nie eine Diät gemacht aber viel Sport betrieben. Seit einem halben Jahr ruht es jedoch. Mit der Folge eines gestiegenen Insulinbedarfs.

    Hier mal einige Marken aus der Sportphase:

    26 Jahre, Diabetes seit 21 Jahren

    Größe: 186 cm
    Gewicht: 83 kg
    Körperfett: ca 9 %

    Durchschnittliche Kalorienaufnahme: ca 4800 kcal/Tag mit hohem Kohlenhydratanteil.

    Training: zwischen 3 bis 7 Std/Tag + Wettkämpfe am Wochenende. Kombiniertes Training aus Ausdauer und Krafttraining.

    Insulinbedarf in der Saison:
    Basal: 8 I.E NPH Insulin/Tag
    Bolus zwischen 0,25 bis 0,6 I.E/BE