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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 28.10.2016 19:06:57 | IP (Hash): 514356430
    Das Problem ist, daß wir über das Internet alles mögliche an Informationen erhalten.
    Die Einschätzung für wen relevant, Verstehen ist manchmal nicht so ganz einfach.

    Praxisleitlinien sind für die Arztpraxen gedacht.
    Der hinzu gefügte Passus beruht auf Empfehlungen von DDG und DGKL = Deutsche Vereinigte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e.V.
    Betrifft also die Verarbeitung der Blutproben und Handhabung der Analysengeräte.

    Als Patienten müssen wir uns damit nicht (unbedingt) befassen.
    Die vom Labor gemessen Werte und vom Arzt angegeben und eingeschätzt sind glaubwürdig.

    Und sollten die Werte knapp im Grenzbereich liegen, werden weitere Parameter bestimmt (siehe Begleittext zur Grafik auf Seite 5)

    Auch der in der Grafik angegebene Nüchternblutzucker größer 100 mg/dl im gelben Bereich verunsichert viele Menschen hier im Forum.
    Bearbeitet von User am 28.10.2016 19:08:06. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 29.10.2016 00:00:38 | IP (Hash): 514356430
    Ach, Rainerlein ! Statt auf sachliches zu antworten (Elfe-Beitrag ca. 19 Uhr) kommt so ein Spott-Add als Korrektur-Zusatz ca. 22:40.

    Wer hier fragt, dem versuche ich bestmöglich zu antworten - ohne ansehen von Nickname, Geschlecht, Diabetes Typ ...

    Du, Rainer, brauchst ja keine Hilfe, denn dein persönliches Wundermittel LCHF garniert mit Wunderblümchen hast du bereits gefunden.

    Andere Betroffene denken weiter.

    @TypEinser: Du bist doch sonst so entspannt im Forum unterwegs und daraufhin auch ein Vorbild für mich mit Diagnose und Umgang als Typ 1er !?
    Bearbeitet von User am 29.10.2016 00:05:26. Grund: .
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    am 29.10.2016 09:00:52 | IP (Hash): 134824517
    Die Herausforderung besteht doch darin, dass hier manche einen Pudding an die Wand nageln wollen. Es gibt keine harten organisch begründbaren Fakten für die Entstehung von Diabetes Typ1 und Typ2. Deswegen sind ja die Blutwerte zur Diagnose definiert. Keiner davon bezeichnet dabei den Anfang vom Diabetes. Beide Typen beginnen im völlig gesunden BZ-Bereich, und die BZ-Automatik hält den BZ über eine weite Strecke ihrer Entwicklung VÖLLIG unauffällig. Und wenn die Diagnosewerte schließlich überschritten werden, ist diese Entwicklung schon sehr weit fortgeschritten.


    Das ist vor allem für Typ2 deswegen problematisch, weil die Entwicklung unstreitig über Jahre bis Jahrzehnte vom gesunden BZ über den immer höheren bis schließlich zum Überschreiten der Grenzwerte braucht, die für die Diagnose definiert sind.
    Verständlich, dass die einen möglichst früh wissen wollen, ob sie dazu gehören, weil sie unbedingt irgendwas dagegen tun wollen und das natürlich am einfachsten geht, je eher man damit anfangen kann. Für sie wäre am besten, wenn sie’s schon wüssten, wenn ihr BZ noch im völlig gesunden Rahmen verläuft.
    Und verständlich auch, dass andere möglichst lange an der Vorstellung festhalten wollen, dass sie gesund sind und dass ihr BZ aus welchen "normalen" Gründen auch immer mal im mehr oder weniger höher als gesunden Rahmen gemessen worden ist.


    Verständlich schließlich auch, dass Typ1 die Geschichte nervt, weil sich die Aufregung in einem BZ-Bereich abspielt, den sie als unteren völlig gesunden Rand von ihrem völlig normalen alltäglichen kennen.


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 29.10.2016 10:38:31 | IP (Hash): 689695320
    Elfe schrieb:
    Ach, Rainerlein ! Statt auf sachliches zu antworten (Elfe-Beitrag ca. 19 Uhr) kommt so ein Spott-Add als Korrektur-Zusatz ca. 22:40.

    Wer hier fragt, dem versuche ich bestmöglich zu antworten - ohne ansehen von Nickname, Geschlecht, Diabetes Typ ...

    Du, Rainer, brauchst ja keine Hilfe, denn dein persönliches Wundermittel LCHF garniert mit Wunderblümchen hast du bereits gefunden.

    Andere Betroffene denken weiter.

    @TypEinser: Du bist doch sonst so entspannt im Forum unterwegs und daraufhin auch ein Vorbild für mich mit Diagnose und Umgang als Typ 1er !?



    Hallo Elfe,
    es ist so, daß Michael diese Frage immer und immer wieder aufs Tapet bringt. Früher hat er damit Diskussionen ausgelöst, aber inzwischen ist es nur noch langweilig. Mich wundert nicht, daß Typ1er genervt ist, ich bin es auch. Michael sollte inzwischen gemerkt haben, daß er mit dieser Frage keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlocken kann.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Elfe

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    am 30.10.2016 00:17:12 | IP (Hash): 514356430
    Hallo EH,
    dann bin ich jetzt der Hund, der hinter dem Ofen hervorgelockt wird.
    Bin ja noch nicht so lange im Forum, daß ich euch gut kennen könnte.

    Habe trotzdem verstanden, daß Michael sich ernsthaft Sorgen macht, ev. Prädiabetes zu haben, bzw. auch weil Diabetes Typ 2 in seiner Familie ist.
    Vor kurzem hatte keja zu Nüchternblutzuckerwerten um die 100 mg/ml gefragt, und wurde auch unfreundlich behandelt. Ihre Werte mit HbA1c und OGTT waren in Summe jedoch unauffällig.
    Die Grafik in http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_M%C3%BCller-Wieland_Definition__Klassifikation_und_Diagnostik_des_DM_Online-PDF.pdf
    zeigt genau diese Werte im gelben Bereich.

    Auf Diabetes2-Risiken zu achten ist wichtig und wird auch öffentlich propagiert z.B. über den jährlichen Diabetes-Tag, um frühzeitig entgegen zu wirken, auch um Folgeerkrankungen zu vermeiden.

    Kenne beide Seiten.
    Abstammungslinie Diabetes 2, werde als 'Sonderform' (unerwartet) wie ein 1er behandelt.

    Gruß Elfe
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    am 30.10.2016 09:55:02 | IP (Hash): 1034276953
    Hallo Elfe,

    ich hab doch nichts dagegen, wenn jemand, der noch dazu familiär belastet ist, sich um Anzeichen für einen Diabetes kümmert. Ich hab das selbst gemacht, sonst wäre mein Diabetes nie so früh entdeckt worden. Mit einem BMI von 18 konnte man eben keinen Typ2 haben, damals in den Siebzigern,.

    Ich bin allerdings so frei zu behaupten, daß es Michael darum gar nicht geht. Er wollte einfach bestätigt haben, daß der Langzeitwert in der Diagnostik nichts zu suchen hat. Seiner Meinung nach kann jemand mit einem HBA2c von 4,2 durchaus einen Typ2 haben. Nun, das mag unter besonderen Bedingungen vorkommen, aber ich denke, ein Diabetologe wird das schon feststellen können, von Michael verlangt wohl niemand eine Diagnose.

    Nun hat er ein neues Spielzeug gefunden (MD) und wird nun das Forum damit terrorisieren. Ich denke, nach der fünften oder sechsten Anfrage gleicher Art, wirst du merken, was Michael wirklich will.

    Nichts für ungut, EH
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 01.11.2016 18:37:55 | IP (Hash): 514356430
    Hallo EH,
    ein BMI von 18 ist untergewichtig, was einer Typ 2er-Diagnose auch heute noch entgegen spricht.
    Mit heutiger besserer Methodik wurde ich letztendlich als LADA diagnostiziert - HbA1c und BZ eindeutig zu hoch, Gewicht zu niedrig.

    Der Hba1c-Wert und ggfs. ein weiterer Parameter sind durchaus aussagekräftig.
    Selbst wenn man, lt. Publikation, im gelben Bereich sein sollte, reichen jährliche ärztliche Überprüfungen.

    Man sollte sich auch nicht zu sehr auf Diabetes (familiär) fixieren, da gibt es so sehr viel anderes an Erkrankungen, was uns treffen könnte.

    Herzlich Elfe

    P.S.: Vermisse Resonanz von Michael !?
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 01.11.2016 19:46:53 | IP (Hash): 1519944504
    Elfe schrieb:
    Hallo EH,
    ein BMI von 18 ist untergewichtig, was einer Typ 2er-Diagnose auch heute noch entgegen spricht.
    Mit heutiger besserer Methodik wurde ich letztendlich als LADA diagnostiziert - HbA1c und BZ eindeutig zu hoch, Gewicht zu niedrig.

    Der Hba1c-Wert und ggfs. ein weiterer Parameter sind durchaus aussagekräftig.
    Selbst wenn man, lt. Publikation, im gelben Bereich sein sollte, reichen jährliche ärztliche Überprüfungen.

    Man sollte sich auch nicht zu sehr auf Diabetes (familiär) fixieren, da gibt es so sehr viel anderes an Erkrankungen, was uns treffen könnte.

    Herzlich Elfe

    P.S.: Vermisse Resonanz von Michael !?



    Hallo Elfe,
    ich war nicht untergewichtig, jedenfalls habe ich damals lange Touren mit dem Fahrrad gemacht, hab sogar damit die Alpen überquert (über den Reschenpass), mit anderen Worten ich war in Topform. Dann hab ich plötzlich angefangen zuzunehmen, ohne ersichtlichen Grund und zwar 18kg in einem Jahr. Dann kam der Diabetes. Bei meiner 9 Jahre älteren Schwester verlief es ähnlich, obwohl ihre Lebensumstände andere waren. Es schadet also nicht, einen Blick auf die Familie zu werfen.
    Ich meine, daß aus welchen Gründen auch immer, eine starke Insulinresistentz bei uns auftrat und damit dem Diabetes der Weg frei war. Du darfst nicht vergessen, daß das in den 70er Jahren war, da hat kein Arzt einen Typ2 wirklich ernst genommen.
    Auch mein Diabetologe meint heute, daß wir wahrscheinlich einen Mody Diabetes haben bzw, hatten (meine Mutter und meine Schwester leben nicht mehr), aber letztendlich interessiert das heute keinen mehr, wäre ja auch sinnlos.
    Mich ärgert es nur, wenn ständig alles auf die Ernährung geschoben wird. Es gibt auch andere Gründe, die ich aber wohl nie erfahren werde.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 02.11.2016 19:26:43 | IP (Hash): 514356430
    Hallo EH,
    wäre auch heute noch wichtig zu wissen, ob ein MODY-Diabetes vorliegt,
    ändert zwar nicht mehr unbedingt deine Behandlung,
    ist aber für deine Nachkommen und die deiner Schwester sehr wichtig und angebracht.

    MODY beruht auf einen Gendefekt und wird weiter vererbt.
    "Bei Verdacht lassen sich die unterschiedlichen MODY-Varianten durch eine Genuntersuchung feststellen und von anderen Diabetes-Typen abgrenzen. Für betroffene Personen kann das wichtig sein: Da sie das veränderte Gen an ihre Nachkommen weitergeben können, ist gegebenenfalls eine humangenetische Beratung angeraten."
    Zitat aus https://www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de/erkrankungsformen/seltene-formen/gendefekte-in-den-betazellen/index.html

    Hier noch ein Link mit Grafik zu Vererbungslinien
    http://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes/MODY-Diabetes-27870.html

    Gruß Elfe

    P.S.: Ärgert mich auch, diese Vorurteile Ernährung und selber schuld.
    Die genetische Veranlagung ist nun mal da.
    Nach Diagnose kann man lediglich die Ernährung den Medikamenten anpassen.
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 04.11.2016 16:11:59 | IP (Hash): 1775059941
    Elfe schrieb:
    Hallo EH,
    wäre auch heute noch wichtig zu wissen, ob ein MODY-Diabetes vorliegt,
    ändert zwar nicht mehr unbedingt deine Behandlung,
    ist aber für deine Nachkommen und die deiner Schwester sehr wichtig und angebracht.

    MODY beruht auf einen Gendefekt und wird weiter vererbt.
    "Bei Verdacht lassen sich die unterschiedlichen MODY-Varianten durch eine Genuntersuchung feststellen und von anderen Diabetes-Typen abgrenzen. Für betroffene Personen kann das wichtig sein: Da sie das veränderte Gen an ihre Nachkommen weitergeben können, ist gegebenenfalls eine humangenetische Beratung angeraten."
    Zitat aus https://www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de/erkrankungsformen/seltene-formen/gendefekte-in-den-betazellen/index.html

    Hier noch ein Link mit Grafik zu Vererbungslinien
    http://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes/MODY-Diabetes-27870.html

    Gruß Elfe

    P.S.: Ärgert mich auch, diese Vorurteile Ernährung und selber schuld.
    Die genetische Veranlagung ist nun mal da.
    Nach Diagnose kann man lediglich die Ernährung den Medikamenten anpassen.



    Hallo Elfe,
    ich glaube nicht, daß man bereit wäre, meinen Diabetes genauer unter die Lupe zu nehmen, mir würde es nichts mehr bringen und die Untersuchung ist nicht gerade billig. Mein Sohn hat bereits ein Meßgerät und testet immer mal wieder seine Werte. Er ist im Grunde über das "Gefährliche Alter" hinaus.
    Meine beiden Nichten ignorieren die Möglichkeit eines Diabetes. Die eine hat schon seit Jahren keinen Arzt mehr aufgesucht und die andere lebt in den USA und dort wird bei weitem nicht so viel Geschrei um Diabetes genacht wie bei uns. Sie hat wohl eine recht gute Krankenversicherung, aber selbst die würde so eine Untersuchung nicht bezahlen. Beide reden nicht gerne über Krankheiten und ich hab im Grunde keine Ahnung,

    Grüße
    EH