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Blutzucker-Selbstkontrolle bei Typ-2-Diabetes
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am 31.12.2016 17:17:18 | IP (Hash): 408932488
Es ist genau so wie es beschrieben ist.
Übrigens die Welt der Medizin ist nicht nur schwarz-weiss.
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am 31.12.2016 17:21:08 | IP (Hash): 1332046388
Peter2 schrieb:
Es ist genau so wie es beschrieben ist.
Übrigens die Welt der Medizin ist nicht nur schwarz-weiss.
Wie schweifen schon wieder ab.
Aber:
Typ 1 = absoluter Insulinmangel
Nach 6 Jahren kann eine Restleistung da sein die für KH-arme Ernährung mit Basal ausreichend sein könnte.. aber Metformin zu den Mahlzeiten als INSULINERsatz - nie und nimmer.
Mit Bolus kann man sich Metformin schenken. Es sei denn man hat sich als T1 Resistenzen eingefangen... oder massive Gewichtsprobleme.
Bearbeitet von User am 31.12.2016 17:24:06. Grund: . -
am 31.12.2016 17:52:55 | IP (Hash): 309139860
Cracktros schrieb:
Jürgen,
viele Indizien sprechen für einen Typ 2. Verstehe nicht warum jemand Typ 1 Diabetes haben möchte, wenn er doch Typ 2er ist?
Wer glaubt, dass der Typ2 angefressen & angesessen & damit selbst verschuldet seit, kann da schon einen erheblichen Hang zum vermeintlich RICHTIGEN Diabetes verspüren ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Cracktros
Rang: Gastam 31.12.2016 18:01:08 | IP (Hash): 1965156292
Ich habe mich mal durch eine Diskussion inspirieren lassen und lasse mal eine Spekulation los:
Kann es sein, dass es für manche Typ 2 Diabetiker schwer ist zu akzeptieren, dass sie diese Erkrankung haben? Typ 2 Diabetes wird oft mit ungesunder Lebensweise in Verbindung gebracht;
- Völlerei,
- zu wenig Bewegung / Couch Potato / Faulheit,
- ......,
Eventuell ist der Übergang ,von Typ 2 diabetes mit Medikamenten zum INSULINER, der beste Zeitpunkt um eine neu Legende zu erfinden. Der Legende des Typ 1 Diabetikers.....
Ich weiß - gewagt! Küchenpsychologie! Aber warum nicht?
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Elfe
Rang: Gastam 31.12.2016 18:11:06 | IP (Hash): 546227330
hjt_Jürgen schrieb:
wie ichs verstehe, isser n Typ2, der davon träumt, Typ1 zu werden, wenner lang genug Insulin spritzt.
Nun ja, mir war die Diagnose 1er jedenfalls 'lieber' als Typ 2 mit den Begleiterkrankungen Metabolisches Syndrom, Bluthochdruck, 'Diäten' zur Gewichtsabnahme u.a.m.
Bin in 2er Familie aufgewachsen und war eigentlich auf 2er vorbereitet.
Erstens kommt es anders und anders als man denkt, Gewichtskontrolle als vermutete Prophylaxe zum 2er hat den LADA nicht verhindert.
Bin wohl nicht so lange mit hohen Werten rumgelaufen.
Auf jeden Fall lässt sich ein 1er unmittelbarer mit Insulin zu den KHs behandeln.
Mein HbA1c-Wert liegt kleiner gleich 6,5 aktuell sogar bei 6,0.
Und das mit deutlich weniger Basal/Bolus-Insulin und niemals nie Metformin.
Von einer Einstellung von 7 - 8 hiesig kann also keine Rede sein.
Der Austausch findet zwischen Arzt und Patient statt, wobei der Patient durchaus in Eigenverantwortung genommen wird mit Blutzucker-Zielwert, Ernährung/Insulinfaktoren u.a.m.. Diese vier-Augen-Gespräche sind jedoch vertraulich und werden nicht im Internet abgebildet, sind also aus dem Ausland gar nicht zu beurteilen. -
am 31.12.2016 18:22:02 | IP (Hash): 459633150
Hallo Leute,
ich denke, ihr nehmt Peter2 mit seinen selbstgestrickten Diabetesberichten einfach viel zu ernst. In seinem früheren Leben als ChrisB hatte nicht er, sondern sein Sohn genau den gleichen Diabetes. Vermutlich denkt er jetzt, dass man ihm mit einen eigenen Diabetes viel eher Glauben schenkt.
Bei der früheren Story hatte sein Sohn übrigens noch einen schön hohen C-Peptid-Wert. Theoretisch wäre es schon möglich, mit Typ1 - LADA über mehrere Jahre mit wenig Insulin auskommt. Ob das Metformin dabei eine therapeutische Bedeutung hat oder nur zum Beweis seiner Thesen dienen soll, können wir ruhig offen lassen.
2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.01.2017 14:08:58 | IP (Hash): 408932488
Zum noch schönen C-Peptid Wert, wenn dem so wäre das wäre schön.
Gemäss Laborberichte C-Peptid 160pmol/l bezeichnet „ausgeprägter Mangel“
und die Referenzwerte des gesunden Menschen 330-1500pmol/l sind.
Der gemessene Wert ist nicht absolut, da nahe an der Nachweisgrenze
der Analysegeräte von 150pmol/l.
Zum Metformin
Alle Metformin Produkte sind registriert als Typ 2 Diabetikum, in Kombination
mit anderen Diabetikas und Insulin. Mit und Insulin ist es nicht ausgeschlossen
als ein möglicher Teil von Typ 1 Therapien. Vom Metformin ist bekannt, dass
es die Glukose-Produktion der Leber reduziert und für Insulin sensibilisiert.
Gemäss neusten Studien ist aufgezeigt, dass Metformin bei Typ 1 mögliche
Herzprobleme reduziert.
Vom Insulin ist bekannt, dass es nicht die Glukose-Produktion der Leber
reduziert. Das bedeutet bei Typ 1 mit nur Basal- und Bolus- Insulin, dass
da nichts ist welches die Glukose-Produktion der Leber reduzieren oder
etwas kontrollieren könnte wenn nötig.
Von einer gesunden Leber ist bekannt, dass sie täglich bis zu 500g Glukose
produziert um Hypos abzuwenden und als Bereitstellung Reserven unterhält.
Das kann bedeuten, dass bei der durch Diabetes gestörten Regelung, die
Leber einfach Glukose produziert und wenn die Reserven voll sind, die als
Überproduktion bezeichnete Glukose direkt ins Blut gibt und sich so der
BZ Wert als Hyperglykämie erhöht ohne etwas gegessen zu haben.
Bei uns war das der Fall und deswegen hatten die Ärzte das 500mg
Langzeit Metformin zusätzlich verschrieben da wir damit den HbA1c Wert
statt knapp über 7% wieder auf unseren guten um 6% halten konnten
und das gemäss der International Diabetes Association bei welcher
über 150 Länder angeschlossen sind, Deutschland auch.
Uns ist es völlig egal ob mit oder ohne Metformin, aber der empfohlene
HbA1c Wert von max. 6% ist uns nicht egal, aber gewisse starre Therapien-
Prinzipien welche eventuell keine Lösung offerieren, sind uns auch egal.
Die Sache mit dem Metformin ist somit einfach verständlich.
Die Welt der Medizin ist nicht nur schwarz-weiss !
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Bearbeitet von User am 01.01.2017 14:40:03. Grund: . -
am 01.01.2017 15:00:46 | IP (Hash): 1588331243
Peter2 schrieb:
Vom Insulin ist bekannt, dass es nicht die Glukose-Produktion der Leber
reduziert.
Klar, deswegen brauchen Stoffwechselgesunde ja auch Metformin - oder etwa nicht?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 01.01.2017 15:26:46 | IP (Hash): 408932488
Jürgen
Wenn Stoffwechselgesunde gesund wären, weshalb brauchen sie dann Metformin ?
Oder sind die doch nicht so gesund ?
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am 01.01.2017 15:39:26 | IP (Hash): 1588331243
Ich mein ja nur, dass Insulin dafür bekannt ist, dass es bei Stoffwechselgesunden die Glukoseausgabe der Leber begrenzt - übrigens auch bei Diabetikern. Gibt reichlich Untersuchungen dazu ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.