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Blutzucker-Selbstkontrolle bei Typ-2-Diabetes

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    am 02.01.2017 02:45:01 | IP (Hash): 1980883578
    Elfe
    Bei T1D wenn man so täglich 3x 125mg als 1/4 von runden 500mg Tabletten
    mit dem Tablettenteiler einnimmt, dann hat man keine Nebenwirkungen die man
    feststellen könnte. Das sind nicht die täglich 2000-3000mg wie bei T2D.
    Wir machen das nun seit 3 Jahren weil was Langzeit Metformin in CH auch
    nicht bekommen und das Diagemet XL aus UK doch etwas umständlich ist.
    In Deutschland nicht zulässig muss etwas revidiert werden, die Krankenkassen
    bezahlen es nicht für T1D aber manche Ärzte geben auch ein Rezept für das
    für Selbstbezahler. Das ist so billig, dass man es noch selbst bezahlen kann.

    .
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    am 02.01.2017 10:59:09 | IP (Hash): 1377401491
    @elfe
    Warum nicht ausprobieren? Mach ich doch auch immer, aber unter eng kontrollierten Bedingungen. Hab in der Art von Jahren auch Met ausprobiert und geschaut, wie viel weniger ich damit an Lantus für meinen normalen Blutzucker brauchte. Nix weniger, und so hab ich’s wieder raus gelassen.

    Bei den Benefits, die den diversen Medis zugeschrieben werden, werden nach meiner Einschätzung immer auch die dazu gerechnet, die mit jeder langfristigen Senkung der BZ Richtung Normal einher gehen. Ausnahmen bestätigen immer die Regel, sollten dann aber auch individuell oder statistisch auffällig sein.


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 02.01.2017 11:24:17 | IP (Hash): 1980883578
    Jürgen
    Deine Erfahrung mit Metformin kann ich bestätigen, dass bei T1D eine kleine
    tägliche Dosis von total 3x 125mg ( 375mg ) oder Langzeit Metformin
    500mg, keine Reduktion beim Lantus ermöglicht, da die Dosis hierfür
    zu klein ist.
    Was wir aber feststellen konnten ist eine einfachere Handhabung der T1D
    mit einer etwas grösseren Toleranz um bessere HbA1c Werte um 6% zu
    erreichen statt knapp über 7%.
    Das kann nun bei Jedem etwas anders sein und so eine Sache
    des ausprobieren sein.

    .
    Bearbeitet von User am 02.01.2017 11:33:24. Grund: .
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    am 02.01.2017 11:52:13 | IP (Hash): 1377401491
    Ich bewege mich seit Jahren HBA1c-mäßig unter 5,5, und ich kann Dir versichern, dass mir da wirklich kleinste BZ-Tendenzen auffallen.


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    am 02.01.2017 12:07:25 | IP (Hash): 1980883578
    Jürgen
    Da kann man Dir zum HbA1c unter 5,5% nur gratulieren
    und wenn das ohne öfters Hypos zu haben gelingt.
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    am 02.01.2017 13:04:02 | IP (Hash): 1377401491
    Danke. Aber wenn man sich erst einmal zum BZ mit wenig Schwankungen durchgerungen hat, vornehmlich dafür zu kleineren Antriebs-Portionen, so dass die Schwankungsbreite 24/7 meistens im Rahmen von 40-60mg/dl bleibt, ist der schöne 1c nur das automatische Sahnehäubchen.


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    am 02.01.2017 14:01:07 | IP (Hash): 1980883578
    Jürgen
    Mit möglichem HbA1c von unter 5,5% bei Dir das zeigt deutlich, weshalb bei Dir
    das Metformin keinen Effekt hatte, weil Du glücklicherweise kein Leber-Glukosen
    Problem hast.
    Bei uns war das ganz anders. Wir hatten alles gut im Griff mit bis 6 BZ Messungen
    täglich und nach 2 ½ Std. nach dem Essen jeweils schön unter 100mg/dl wie auch
    vor dem Essen, aber dann manchmal nach 3-4 Std nach dem Essen plötzlich die
    Glukose hoch, dass wir die Welt nichtmehr verstanden hatten.
    Als wir das mit den Ärzten diskutierten dann sind natürlich die Aspekte wie
    in der Pubertät wo die Hormone verrücktspielen, mögliche Emotionen, Erkältungen,
    Grippe oder mögliche Infektionen, einfach die ganze Palette erwähnt worden
    und hatten dann trotzdem das 500mg Langzeit Metformin verschrieben um
    auszuprobieren und siehe da von dem Moment an war das Leber-Glukosen
    Problem wie weggeblasen und so wurde es auch den Ärzten klar, dass es
    die Leber-Glukose war und somit hatten wird das Metformin fortgesetzt
    und es hatte sich gezeigt, dass es ein mögliches Phänomen ist welches
    Jeder T1D mehr oder weniger haben kann. Es ist nicht ausgeschlossen.

    .
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    am 02.01.2017 14:21:31 | IP (Hash): 1377401491
    Die Herausforderung hab ich immer noch. Sonst würde ich kein Lantus für die Nacht brauchen. Die gegen Morgen super zunehmende Glukose-Ausgabe bin ich los, seit ich vor gut 3 Jahren eine VLCD-Kur nach Taylor gemacht hab. Damit hab ich meinen Basalbedarf kurzfristig geviertelt und langfristig halbiert.
    Ich brauche zwar immer noch Lantus, aber mein BZ verläuft in der 2. Nachthälfte schön waagerecht bis zum Aufstehen, und dabei ist egal, ob ich um 6 oder um 10 aufstehe.


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    am 02.01.2017 15:04:46 | IP (Hash): 1980883578
    Jürgen
    Zusätzlich zum Metformin von täglich 375-500mg, hatten wir in der
    Vergangenheit noch einmal täglich Actos 7,5mg als 1/2 mit Tablettenteiler
    ausprobiert und sehr gute Ergebnisse mit etwas Einsparung beim Lantus,
    aber weil teuer und das Actos 15mg nur mit 15 Tabletten verkauft wird
    und Apotheken es nicht auf Lager hatten, haben wir es dann aufgegeben.
    Die insulinsensibilisierende Wirkung kommt sofort und die Leber-Glukose
    reduzierende Wirkung innerhalb 2 Monaten.
    Wobei hier zu erwähnen ist, dass die Actos Standarddosierung von täglich
    30-45mg wegen den möglichen Nebenwirkungen nie zu empfehlen ist !

    .
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    am 02.01.2017 17:15:55 | IP (Hash): 1377401491
    Richte mich seit meiner persönlichen Übernahme meiner Behandlung nicht mehr nach festen Messenszeiten, sondern nach dem Verlauf. Meistens will ich die postprandiale Spitze sehen, und die hab ich meistens etwa ne Stunde nach dem Einverleiben. Oder ich will mit körperlicher Aktivität nach dem Essen die Bewegung nach unten einschätzen, also ob ich ne Bremse essen muss oder ob der BZ auch ohne Bremse über meiner Wohlfühluntergrenze ausläuft, je nach Bewegung etwa 1,5 bis 2 Stunden nach dem Essen. Oder ich will, wenn ich bis zum Mittag nicht gemessen hab, irgendwann am Nachmittag mal sehen, wie gut bis dahin alles gepasst hat. - Ok, das war bis vor 6 Wochen. Seit 6 Wochen Libre und statt der einzelnen Messpunkte, die ich in Gedanken mit ner Kurve verbinden kann, die Kurve mit dem Verlauf der jeweils vergangenen Stunden.

    Tabletten sind nicht mein Ding, weil ICH den Wirkverlauf nicht so gezielt abschätzen kann, wie den vom Insulin.


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