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Nüchternwerte, Neuropathie, Prädiabetes

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 18.05.2017 00:47:27 | IP (Hash): 1789561089
    purea schrieb:
    Hier mal ein Update, falls jemand ähnliche Symptome hat. Die rote Stelle am Zeh wird wohl dadurch verursacht, dass sich der Zeh dreht. Er legt sich quasi auf die Seite bei Belastung und berührt dadurch mit der wesentlich empfindlicheren Haut an der Seite des Zehs den Schuh. Durch die Drehung ragt dann auch der Knöchel über dem Zeh stärker hervor. Es scheint also keine PNP oder Diabetes bedingte Verformung des Fußes. Ein ganz normaler Spreizfuß, wie er heutzutage sehr verbreitet ist.


    Hallo Purea,
    Neuropathie ist es also nicht bei dem Zeh. Da hast du dich umsonst geängstigt.
    Schuh- und Strumpftechnisch (Nähte) ließe sich da auch was machen, ev. mit einem Druckstellen-Schutzpflaster am kleinen Zeh.

    Auch sonst ängstigst du dich viel zu sehr.
    Bei einem HbA1c-Wert von 5,4 eine solche Welle los zutreten, ist nur entschuldbar, daß dich mal ein 1 h-Wert bei einem oGTT aus der Fassung gebracht hat.
    Du misstraust allem und jedem - auch Ärzten, misst irgendwie mit einem ?-Handgerät

    Warum misst du heimlich und nicht offen beim oGTT parallel mit deinem Handgerät ?
    Bei Quartalsuntersuchung durchaus üblich, um Handgerät mit Laborgerät zu vergleichen, um Abweichung zu erkennen.

    Zur Ernährung fehlt dir auch einiges an Wissen und du probierst irgendwie herum.
    Hafer-/Linsentage.
    Linsen als Hülsenfrucht ist so ziemlich das einzige Gemüse (neben Mais), was sich blutzuckermäßig auswirkt und von INSULINERn eingerechnet werden muss.
    Gluten als Bösewicht sich auszudenken und dann Dinkelbrot, enthält Gluten !, in zwei Scheiben zu konsumieren, ist nun auch nicht so logisch.

    Auf Ernährung zu achten ist insgesamt gut, vollwertig - meinetwegen auch glykämischen Index beachtend. Fettarm nicht unbedingt, fettlösliche Vitamine lassen sich nur mit Fett aufnehmen - z.B. bei Möhren gehört schon Öl (Salat) oder Butter (warm) dazu, um Provitamin Carotin zum Vitamin A aufnehmen zu können.

    Bewegung ist auch gut. Regelmäßig, aber nicht unbedingt bis zur totalen Erschöpfung.

    Aus meiner Sicht versuchst du dich mit viel Aufwand vorm Schreckgespenst Diabetes zu bewahren.
    Völlig unnötig, bei den guten Werten.

    Da gibt es im Leben noch ganz andere Herausforderungen, denen du deine Aufmerksamkeit widmen kannst, als deine Energie an 'Prädiabetes' zu verschwenden.

    Gruß Elfe
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 18.05.2017 01:09:21 | IP (Hash): 1266003256
    @TypEinser: Mein Sport macht mir tatsächlich große Freude. Es gibt übrigens einen ganz einfachen Trick, um sich an der Leistungsgrenze zu bewegen, ohne dies mit gefühlter Arbeit verbinden zu müssen (wie im Fitnessstudio): Ballspielsportarten. Fußball, Handball, Hockey, Tennis, Tischtennis, Badminton, Squash etc pp. Der Spieltrieb überlagert die körperliche Anstrengung. Man ist mental voll auf das Gewinnen und Ballspielen ausgerichtet, so dass man die Anstrengung ganz anders wahrnimmt. Das geht auch mit Beeinträchtigungen, man muss sich nur etwas suchen, wobei der Spieltrieb stimuliert wird.

    Beim Essen muss ich sagen, dass der GI sehr leicht als Richtschnur dienen kann. Es ist wirklich kein Problem, statt Nudeln Vollkornnudeln zu nehmen zB. Das lässt sich im Alltag alles problemlos unterbringen, man stirbt auch nicht gleich, wenn man mal einen Keks isst ;). Beim Fett finde ich es ganz anders. Darauf muss ich mich schon bewusst vorbereiten. Während der GI für mich ein ganz natürlicher täglicher Begleiter und Richtungsgeber geworden ist, setze ich lowfat nicht dauerhaft ein.

    Zur Ursache meiner Stoffwechsellage habe ich meine Theorie. Ich vermute recht sicher einen Zusammenhang zwischen meinem damaligen exzessiven Konsum von Red Bull und meiner gestörten Glukosetoleranz bzw. Nüchternglukose. Da waren auch viele 3-Tage-wach-Sessions dabei.

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 18.05.2017 07:38:19 | IP (Hash): 2108455638
    purea schrieb:

    Zur Ursache meiner Stoffwechsellage habe ich meine Theorie. Ich vermute recht sicher einen Zusammenhang zwischen meinem damaligen exzessiven Konsum von Red Bull und meiner gestörten Glukosetoleranz bzw. Nüchternglukose. Da waren auch viele 3-Tage-wach-Sessions dabei.




    Guten Morgen!

    Das ist eine recht gewagte Theorie! Ich müsste demnach schon längt die Radieschen von unten anschauen...

    Sport ist ja wirklich eine Sache, die Spaß machen sollte. Ballsportarten können Spaß machen, Joggen auch. Tut es aber oft nicht ;-)
    Aber Du hast Recht, wenn man die Anstrengung nicht merkt (bei was auch immer) ist das am Besten.

    Zum GI: Meine Erfahrung ist, dass unsere gewohnte Ernährung super funktioniert – zumal die GI-Angaben ziemlich daneben sind! Es ist immer die Kombination, die wir beachten müssen. Dazu kommt: ein "Vollkornbrötchen" ist für mich ein Super-Gau, ein normales Brötchen mit Wurst oder Käse dagegen passt Super. Woran liegt das? Meist wird der Farbe mit Malz nachgeholfen...

    Hast Du mal ausprobiert, wie ein komplett Sport- und Spezial-Ernährungsfreies Wochenende am Blutzucker spielt?


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!

    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 18.05.2017 19:30:32 | IP (Hash): 1534681209
    TypEinser schrieb:

    Zum GI: Meine Erfahrung ist, dass unsere gewohnte Ernährung super funktioniert – zumal die GI-Angaben ziemlich daneben sind! Es ist immer die Kombination, die wir beachten müssen. Dazu kommt: ein "Vollkornbrötchen" ist für mich ein Super-Gau, ein normales Brötchen mit Wurst oder Käse dagegen passt Super. Woran liegt das? Meist wird der Farbe mit Malz nachgeholfen...


    Hallo TypEinser,
    auch mit Vollkornbrötchen komme ich ganz gut zurecht - rechne dafür bei 'losen' Brötchen mit 20 g = 1 KE, trotz Ärgernis Malzzucker zum Dunkelfärben auch bei Roggenbrötchen.
    Problem bereitet mir das Schwarzbrot oder Pumpernickel, wie man in anderen Gegenden sagt.
    Das ist so unglaublich schwer verdaulich, auch ohne Käse- oder Wurstbelag.
    Gespritzte Insulinmenge ist schon lange futsch, bevor dann die Kohlenhydrate ins Blut träufeln.

    Für Nicht-INSULINER ist das Handling da einfacher.
    Hauptsache langsam ohne Blutzuckerspitzen.

    @Purea
    Red Bull ist ein unmögliches Zeugs.
    Gar nicht mal wegen des Zuckergehaltes, sondern auch betr. Koffein und Taurin.
    Kein Wunder, daß du da über Tage nicht zur Ruhe gekommen bist.
    Hake das ab unter Erfahrungen.

    Für deine Sportarten auf Hallenboden mit Stop-and-go brauchst du unbedingt passendes Schuhwerk.
    Auch die Sportsocken sollten nicht unbedingt die üblichen sein aus Frottee mit so dicken Nähten, die scheuern an empfindlichen Füßen.

    Gruß Elfe
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    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 18.05.2017 23:13:56 | IP (Hash): 1447674400
    @TypEinser: Wenn ich ein paar Tage nicht aktiv bin, dann passiert da nicht so viel. Das System reagiert sozusagen träge. Das gleiche gilt dann aber auch für die andere Richtung. Wenn sich die PP Werte verschlechtern, weil ich zB längere Zeit inaktiv war, dann muss das System erstmal wieder Fahrt aufnehmen sozusagen. Nach etwas Zeit verbessern sich die Werte dann.

    Wegen Energy Drink ist es ja bei dir eh nicht mehr so wichtig, da du Diabetes hast. Also die Frage ist, ob es bei Gesunden das Risiko erhöht. Und das scheint der Fall. Übrigens könnte das Koffein dabei wohl eine entscheidende Rolle spielen, wie dieser Artikel anhand einer zitierten Studie aus Kanada zeigt: http://www.medscape.com/viewarticle/855533

    @Elfe: Für die Halle habe ich kürzlich auf Adidas mit ultraboost Sohle umgestellt. Das ist diese neue gehypte Sohle aus den weißen Kügelchen. Sieht ein bisschen aus wie Styropor. Bin mittlerweile überzeugt von den Dingern, die Dämpfung merke ich eindeutig an der verkürzten Regeneration in den Knien.

    Für beanspruchte Stellen an den Zehen bleiben Pflaster die einfachste Methode. Einfach vor dem Sport an den betreffenden Stellen anbringen, dann entsteht die Reibung am Pflaster und nicht an der empfindlichen Haut.
    Bearbeitet von User am 18.05.2017 23:18:03. Grund: .