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HBA1c und BZ nach dem Essen ?

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    am 08.01.2017 05:48:14 | IP (Hash): 1067517255
    Hallo, wurde im April 2016 mit Diabetes Typ 1 diagnostiziert . Hatte damals einen 15 Wert . Der ist mittlweile bei 7. Habe trotzdem das Gefül das diese Werte für den Ar*** sind :( . Ich versuche immer 30min bis 1 Std und 30 min zwischen dem Bolus und des Essen vergehen zu lassen , dennoch scheinen meine Werte sogut wie immer über 200 zu landen . Benutzen tue ich das 4-6 Std Bolus . Befinde mich dazu sogar noch ein Remission mit 1 , 0.5 und 0,75 Faktoren was mir umsomehr das Gefühl gibt das meine Werte viel besser sein sollten da ich eben noch Eigeninsulin habe,zwar habe ich meine Essgewohnheiten seid der Diagnose nicht verändert also keine Volkornprodukte oder das weglassen von Süßem. ich muss zugeben das ihc mich immernoch oft an Chips , Pizza , Pommes und Schokolade bediene aber meine Süßigkeitenorgien die ich vor der Diagnose veranstaltet habe weglasse. Wäre super wenn mir jemand näher bringen könnte wie ich meine Werte nach dem Essen im Griff behalte und meinen HBA1c Wert in einen guten Bereich bringe. Übrigens meint mein Diabetologe das ein Wert von 7-7,5 total Top ist , basierend auf einer Studie die belegt das Werte unter 7 sogut wie nix bringen und das Riskio für andere Todesursachen enorm steigern. Bin übrigens 17. Danke
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    am 08.01.2017 06:11:52 | IP (Hash): 8018504
    Hi!

    Sooo schlecht läuft das ganze doch gar nicht.

    Vollkornprodukte esse ich auch kaum, und Süßigkeitenorgien dürfen auch mal sein.


    Dein HbA1c um 7 ist schon gut; gerade mit Blick azf Dein Alter.
    Niedriger geht wenn Du das willst!

    Das geht am Besten wenn Du Deine Insuline und Blutzucker-Kurven kennst.

    Wie heißt Dein Bolusinsulin und welches Basalinsulin nutzt Du denn?
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    am 08.01.2017 09:20:44 | IP (Hash): 856034891
    Hallo Hans,

    warum spritzt du da das langsam wirkenende Bolusinsulin und nicht die schnellen Analoga? Damit würdest du mit einem viel kleineren SEA auskommen und der BZ würde nach dem Essen nicht so stark ansteigen.

    Mit dem schnellen Insulin kommst du ein Stück näher an die normale Insulinausschüttung von Gesunden ran. In der Entwicklung befinden sich übrigens Bolusinsuline (fast acting aspart), die ihr Wirkmaximum noch schneller erreichen. Man erhofft sich davon, dass die BZ-Spitzen nach dem Essen nicht so hoch werden und sich das Hyporisiko verringert.

    Das langsame Bolusinsulin wäre besser geeignet, wenn du KH-arm und dafür eiweiß- und fettreich essen würdest. Du hast aber ausdrücklich berichtet, dass du das nicht machst, deshalb spricht alles für das Bolusinsulin mit dem schnellen Wirkeintritt. Vielleicht kommt ja das noch schnellere Bolusinsulin schon dieses Jahr auf den Markt, das könnte dann für dich noch besser passen.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 08.01.2017 12:26:38 | IP (Hash): 1067517255
    Vielen Dank für die Antworten ,war schon am überlegen ob ich die Analoga ausprobieren sollte. Meine Insuline im Moment heißen Huminsulin und als Basal das Lantus
    Bearbeitet von User am 08.01.2017 12:27:32. Grund: Was vergessen
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    am 08.01.2017 12:43:14 | IP (Hash): 1249443753
    Und dann würde Dir wenigstens mal für ein paar Wochen leihweise (Diabetologe) ein CGM einen viel zusammenhängenderen Überblick über Deinen alltäglichen BZ-Verlauf geben, als noch so viele Fingerpiekse.


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    am 08.01.2017 12:54:16 | IP (Hash): 1067517255
    Kann man nicht auch so ein CGM beantragen ? hab gehört die Krankekassen übernehmen die . CGM sind doch die Gewebezucker messgeräte oder ? :D
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    am 08.01.2017 13:29:36 | IP (Hash): 1249443753
    Klar kann man beantragen. Nur geht leihen seeeeeeeeeeehr viel schneller, und dann hast Du auch schon ne Vorstellung von was wie funzt, bevor Du dich auf ein Fabrikat festlegst.
    Ja, misst im Gewebe, und da können BZ-Änderungen 5-30 Minuten später ankommen, als eben im Blut. Aber viel wichtiger als die jeweils aktuellen Momentanwerte ist zu sehen, wie die sich entwickelt haben, also was da seit dem letzten Spritzen oder/und Essen in welcher Zeit wie gelaufen ist.

    Einfaches Beispiel:
    Hab immer einen für mich unbefriedigend hohen morgentlichen Nüchtern-BZ bekämpfen wollen. Aber wenn ich meine Lantus Dosis erhöht hab, hab ich mir damit ne Hypo bei der Nacht gemacht. Der nächtlich schön waagerechte Verlauf, der plötzlich nahezu senkrecht ansteigt, wenn ich aus dem Bett steige, hat mir das Rätsel gelöst :)


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    am 08.01.2017 16:08:30 | IP (Hash): 8018504
    Hansmathäus schrieb:
    Vielen Dank für die Antworten ,war schon am überlegen ob ich die Analoga ausprobieren sollte. Meine Insuline im Moment heißen Huminsulin und als Basal das Lantus




    Lantus ist OK.

    Zum Essen lass Dir Apidra, NovoRapid oder Humalog (Liprolog) geben.

    Wie die anderen schon geschrieben haben hast Du schnellerer Wirkeintritt und kürzere Wirkung. Idealerweise solltest Du Dich neu einstellen lassen.
    Du wirst staunen! Erheblich kürzerer SEA, trotzdem kannst du unter 200 bleiben.

    Den HbA1c hast Du schon auf dem Radar, ist auch wirklich nicht schlecht... mit schnellen Insulin packst Du 6,5.
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    am 08.01.2017 20:14:27 | IP (Hash): 1067517255
    Vielen Dank für die ganzen Antworten . Was passiert eigentlich das ich mir das Insulin direkt in die Vene haue ? Hab da irgendwie mal die Idee gehabt als ich einen 300 Wert hatte, wollte halt Essen und wie bekannt steigt der Wert ja nach dem Essen und wollte halt keines Falls bei über 400 Landen . Hab dann halt 3 Std gewartet nach dem Spritzen. Aber nur so rein Theorie , was würde passieren ?
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    am 08.01.2017 20:45:10 | IP (Hash): 856034891
    Das Insulin würde tatsächlich ganz schnell wirken, aber die Mengen sind nicht mit denen vergleichbar, die du normal ins Unterhautfettgewebe spritzt.

    Denke gar ncht erst daran, du könntest dich in eine ganz schlimme Hypo spritzen. So etwas bleibt dem Krankenhaus für ganz besondere Notfälle vorbehalten. Da sind seltene Werte bis 400 ganz bestimmt viel ungefährlicher als so ein Experiment.
    Bearbeitet von User am 08.01.2017 20:46:19. Grund: .
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