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Frage an die ICT Anwender
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Dibein
Rang: Gastam 10.01.2017 08:08:32 | IP (Hash): 1036726354
Elfe schrieb:
Hallo Dirk,
schreibe zumindest Stichworte auf, ob Schulung, Arztgespräch, ... Job, schon in der Schulzeit angewöhnt - mit anschließender häuslicher Reinschrift, wobei man das Gesagte noch im Ohr hat.
Alles mitschreiben geht in einer Schulung natürlich nicht.
Habe mir deshalb das verwendete Schulungsmaterial dann in Buchform nachgekauft.
Das sagte unsere Dozentin auch und sagte "nicht mitschreiben. Es gibt am Ende das Buch zur Schulung.
Elfe schrieb:
Aktuelle Ausgaben sind jetzt
1) http://www.buecher.de/shop/fachbuecher/gut-leben-mit-typ-1-diabetes/jaeckle-renate-hirsch-axel-dreyer-manfred/products_products/detail/prod_id/29934675/
http://www.blickinsbuch.de/item/c04f8453d579ef5c58cb97043d8014e2
- wobei 'Typ 1' dich nicht abschrecken sollte, sondern der Untertitel 'Arbeitsbuch zur Basis-Bolus-Therapie' relevant ist
2) http://www.buecher.de/shop/kochen--backen/kalorien-mundgerecht/broschiertes-buch/products_products/detail/prod_id/39931050/
http://www.blickinsbuch.de/item/393ab3d4451f31d2b32647219c9cdfb8
Da werde ich sicher das eine oder andere lesen. Danke für die Empfehlungen.
Elfe schrieb:
Deine aktuelle Schulung 'Typ 2 + Metformin' wäre da nur unzureichend.
ICT ist etwas schwieriger, gar nicht so verbreitet.
Selbst in 'meiner' großen Diabetes-Schwerpunktpraxis ist es schwierig, genügend Teilnehmer für eine ICT-Schulung bzw. auch Hypo-Schulung (musste dahin zur Nachhilfe) zusammen zu bekommen.
Gruß Elfe
Ich denke das es darauf in unserem Gespräch am Freitag hinauslaufen wird. Frau Diabetologin hat wohl auch mit Grund gefragt wie lange ich noch AU bin und somit Zeit habe. Aber ich gehe davon aus das ich in der Typ2 Schulung an der ich jetzt Teilnehme auch schon einige spezifische Dinge mitbekomme.
Wir sind da zu neunt. Davon sieben Ladies. Die ersten der Teilnehmer verdrehten schon bei der Vorstellungsrunde die Augen weil denen diese zu lange dauerte und zwei wiesen schon bei der Begrüßung auf den Bus hin den sie bekommen müssen. Als die Assistentin dann auch noch erwähnte das die Schulung natürlich eine freiwillige Sache ist konnte man bei dem einen oder anderen schon die Abmeldung von den Augen ablesen.
Dazu ist zu erwähnen das das nicht an der Qualität der Dozierenden liegen kann. -
am 10.01.2017 10:48:33 | IP (Hash): 801521704
Das grundsätzliche Missverständnis hat Elfe hier schon mit ihrem ersten Buchvorschlag ansgesprochen, denn Typ2 ist nun mal NICHT Typ1, auch dann nicht, wenn er wie Typ1 ICT macht oder Pumpe nutzt. Aber einstweilen geht alle ICT- und Pumpen-Therapie von Typ1 aus.
Was dabei zu Anfang besonders auffallen kann:
1. BE-Faktoren sind bei Typ2 praktisch immer um ein Vielfaches größer als bei Typ1.
2. Die Wirkkurven vom Insulin zum Essen verlaufen beim Typ2 zeitlich sehr viel länger und in der Intensität deutlich flacher als beim Typ1
3. Selbst mit schnellstem Analoginsulin können mit Typ2 vor allem morgens zum Frühstück locker 30 und mehr Minuten beobachtet werden, in denen das Insulin nach dem Spritzen praktisch noch überhaupt nicht wirkt.
Schon mit diesen 3 Punkten müssten Typ2er als erstes lernen, dass sie eben nicht einfach so eine normale Menge KHs ausgleichen können und es nicht ihrer Doofheit schulden, wenn sie die vorgegebenen Ziele nicht so einfach wie mit Faktoren und Gramm ausgerechnet erreichen.
Alle solche Punkte versammelt würden eine lange und kompliziert zu berücksichtigende Liste machen. Einfacher scheint mir aus heutiger Sicht vor allem bei Betroffenen mit etwas Technik- und Spiel-Neigung die Vorstellung des BZ-Verlaufs wie ein ferngesteuertes Modell-Auto, das es möglichst viele von 24 Stunden in der Spur zu halten gilt, also z.B. zuerst mal in der zwischen 80 und 200mg/dl.
Was die Geschichte zum Sport macht: Alle Steuer-Eingaben kommen mit mehr oder weniger Verzögerung und mehr oder weniger stark bei dem Autochen an. Und je besser man sich mit der Zeit auf diese Verzögerungen und Veränderungen und z.T. auch Beschleunigungen und Verstärkungen einstellen lernt, desto optionsreicher kann man die Spur halten und ggf. durchaus auch enger fassen. Und mir altem Sack macht das Spiel noch immer Spaß, jeden Tag auf’s neue :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
Rang: Gastam 10.01.2017 12:13:29 | IP (Hash): 1036726354
Hi Jürgen,
Es ist meine Ambition die Sache nach der Einweisung und Schulung durch die Diabetologen behutsam anzugehen. Für mich wird es spannend sein zu sehen wie das zusammen-und gegeneinander der Elemente in der Praxis funktioniert.
Gerade zu Beginn der Therapie werde ich das was die Diabetologin sagt erst mal artig umsetzen und wenn ich ein Maß an Sicherheit in der grundsätzlichen Anwendung habe auch ganz sicher das eine oder andere ausprobieren. Bestimmt werde ich auch hier Rat holen wenn ich etwas nicht verstehe.
Ganz sicher werde ich mir da auch alle technischen Möglichkeiten die den Umgang mit den Medikamenten erleichtern (weiter) zu nutze machen - und das mit Hingabe;). Ich bin mal gespannt ob ich ein CGM oder FGM verschrieben/genehmigt bekomme. Nach allem was ich über das FreeStyle Libre gelesen habe denke ich doch das ich auch damit, nach einer Eingewöhnung, zurechtkommen würde. Ich denke schon das ich das mit der notwendigen Gelassenheit sehen würde bis man das Gerät kennt zumal man ja immer noch Vergleichsmessungen macht. Aber das wäre akut "nice to have" auch wenn ich darin eine riesige Vereinfachung sehe.
Was mich gerade interessiert wie ermittelt der Dok. eigentlich die genaue Basalrate und die BE-Faktoren für die verschiedenen Tageszeiten? Wird das ausgetestet? Oder hat die Medizinfrau da Messmöglichkeiten? -
am 10.01.2017 12:47:32 | IP (Hash): 801521704
Dok hat kein Maggi ;)
Nach Deinen bisherigen Behandlungs-Ergebnissen kriegst Du zunächst mal zu kleine Faktoren, eher viiiiel zu kleine. Die sollst Du dann entweder bis zum nächsten Termin durchziehen und immer schön viel zu hohe BZ-Ergebnisse aufschreiben, bis daraus eben beim nächsten Termin dann etwas größere Faktoren verordnet werden und so weiter bis zum nächsten Termin und.... Oder sollst Du dann in kleinen Schritten selbst nach und nach so anpassen, dass ärztlich vorgegebene Zielbereiche immer besser erreicht werden.
Mit ausschließlich ärztlichen Anpassungen kann das Spiel locker bis zum halben Jahr dauern bis z.B. ein Bereich von täglich 80 bis 280 mg/dl einigermaßen zuverlässig erreicht wird. Wenn Du selbst z.B. alle 2-3 Tage in kleinen Schritten anpassen darfst, würdest Du das selbe Ziel recht sicher in 3-6 Wochen erreichen.
Im Autobild: Die ärztliche Fernsteuerung steuert aus Deinen Rückmeldungen an den Arzt und mit ihren Anweisungen an Dich praktisch Deine Fernsteuerung.
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Bearbeitet von User am 10.01.2017 12:59:37. Grund: Ergänzung -
Dibein
Rang: Gastam 10.01.2017 13:56:54 | IP (Hash): 1036726354
hjt_Jürgen schrieb:
Dok hat kein Maggi ;)
Das sag mal nicht - ich meine durch einen Türspalt gesehen zu haben wie sie unerlaubte Regentänze gemacht hat.;)
Aber das was du schreibst deckt sich mit meiner Erwartung.
Habe im übrigen gerade mal mit der DAK telefoniert und meine Situation geschildert. Ich bekam da die Auskunft das, wenn die Ärztin das FreeStyle Libre verschreibt und:
- Ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus voliegt
- Eine intensivierte Insulinbehandlung durchgeführt wird
- Die festgelegten individuellen Therapieziele zur Stoffwechseleinstellung können, auch bei Beachtung der jeweiligen Lebenssituation, schwer erreicht werden.
- Die Patientin oder der Patient muss vor der ersten Anwendung des Flash Glukose Messsystems in der Anwendung des Gerätes geschult sein. Dazu stehen auch Online-Hilfen auf der Internet-Seite des Herstellers zur Verfügung: www.freestylelibre.de
Das werde ich wohl begründet bekommen. Dazu kommt noch meine Durchblutungsstörung in der linken Hand und die damit reduzierte Anzahl an "Blutfingern". Und dann schauen wir mal.
Dann wird dem Antrag in der Regel entsprochen. Für ein CGM sieht sie schwarz. Wenn dann nur ein Leihgerät für sehr begrenzten Zeitraum und wahrscheinlichSelbstzahlung für die Sensoren.
Und falls das noch jemanden interessiert: Da ich gerade das Telefon in der Hand hatte habe ich auch gleich mal die Pendiq Frau belästigt. Dort sagte man mir das der aktuelle Pen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unter Umständen ohne Zweifel zum Monatsende wieder verfügbar ist. Der 2.0 wird im Mai 2017 kommen (Aber ich glaube das ist schon das gefühlt 2344262ste Terminupdate).
Bearbeitet von User am 10.01.2017 13:57:43. Grund: Korrektur -
am 10.01.2017 14:22:23 | IP (Hash): 801521704
Wie Du an dem niedrigen Wasserstand der Oberweser sehen kannst, waren Regentänze in der letzten Zeit nicht so die Bringer ;)
Ok, Pendiq hält die Spritzmengen und -zeiten nach. Und wenn ich dann was wissen will, such ich die entsprechende Zeit im BZ-Verlauf und dann auf der Pen-Anzeige. Nicht mein Ding. Ich will alles im Zusammenhang auf einen Blick, protokolliere daher seit Jahren fortlaufend in der Beispielform, seit 3 Jahren in ein Google Dok, das ich praktisch immer dabei hab, also hier am Desktop und unterwegs am Laptop oder Tablet oder Smartphone.
Beispiel von heute:
13.50 103 2A (Apidra)
13.30 116 (Zahlen=mg/dl Lesegerät, im Schnitt etwa 10 mehr als am Fingerpieks)
12.50 115 200 S (Stehaufmännchen im Sessel, auf den Armen in den Stand hochdrücken)
12.00 99 5A Sahnehering kl Kartoffeln Broccoli Orange
11.40 106 abw.
11.20 135
10.50 155 200 S
10.30 156 5A 8L
09.30 145
08.30 70,1kg 85 5A Frühstück 200 S
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Dibein
Rang: Gastam 10.01.2017 15:04:04 | IP (Hash): 1036726354
Cloud Verfügbarkeit finde auch super. Ich nutze im Moment die MySugr app auf dem Handy die finde ich sehr intuitiv. Ich synchronisiere diese mit SiDary. MySugr gab es zum Aviva Connect dazu. SiDiary finde ich recht gut da sie mit allen Geräten/Apps die ich nutze kompatibel ist. Ich kann die Daten aus MySugr, Bi-Link und, wenn er denn mal da ist, dem Pendiq in SiDiary zusammenführen und habe dann alles überall ggf. auch online verfügbar.
Für die Futterrationen nutze ich Fddb Food Scanner. Das Ist für mich nahe zu genial für das Diät Tagebuch. Mich unterstützt die App bei der Futteraufnahme. Ist auf dem Handy und auf dem Webportal verfügbar und gesynct. wenn man mal ausführlich schauen will was man so alles inhaliert hat. Das mit dem schätzen der KH verkneife ich mir noch. Bei Gewichten bin ich ganz gut aber beides dann zusammenzuführen...
Ich denke das ist da sehr individuell wie man das Tagebuch führen möchte.
Lantus und Apidra hab ist klar. Was bedeute 200s? 200 Sec. oder Anzahl? AnzahL fände ich schon sehr beeindruckend.
Die BZ Werte sind erheblich besser als die meinen derzeit. Ich bin da regelmäßig bei 190 - 200 i der ersten Stunde und erst nach 3-4 Stunden wieder unter 130. Aber das gedenke ich zu ändern.
Bearbeitet von User am 10.01.2017 15:08:31. Grund: Ergänzung -
am 10.01.2017 16:05:50 | IP (Hash): 801521704
Anzahl, und sind schon wieder ein paar mehr, und kommen noch ein paar dazu. Bei brauchbarem Wetter beweg ich mich nach dem Mittagessen gern ne Stunde bis 2 wie dieser hier https://www.youtube.com/watch?v=Ubt3EbOpIJM aber Wetter ist schmuddelig, also indoors. Mach ich am liebsten zeitlich passend zum Verhindern bzw Stoppen eines BZ-Anstiegs. Funzt bei mir schneller als die doppelte Menge Apidra, und für die müsste ich ja im wahrsten Sinne belastend anschließend noch mal was nachessen.
Nach Deiner Beschreibung stehst Du schon super im Stoff, und ich bin mir recht sicher, dass Du bald auch wieder voll einsatzfähig sein wirst. Daumendrück :)
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Elfe
Rang: Gastam 10.01.2017 17:15:48 | IP (Hash): 2048543983
hjt_Jürgen schrieb:
Das grundsätzliche Missverständnis hat Elfe hier schon mit ihrem ersten Buchvorschlag ansgesprochen, denn Typ2 ist nun mal NICHT Typ1, auch dann nicht, wenn er wie Typ1 ICT macht oder Pumpe nutzt. Aber einstweilen geht alle ICT- und Pumpen-Therapie von Typ1 aus.
Was dabei zu Anfang besonders auffallen kann:
1. BE-Faktoren sind bei Typ2 praktisch immer um ein Vielfaches größer als bei Typ1.
2. Die Wirkkurven vom Insulin zum Essen verlaufen beim Typ2 zeitlich sehr viel länger und in der Intensität deutlich flacher als beim Typ1
3. Selbst mit schnellstem Analoginsulin können mit Typ2 vor allem morgens zum Frühstück locker 30 und mehr Minuten beobachtet werden, in denen das Insulin nach dem Spritzen praktisch noch überhaupt nicht wirkt.
Weiß nicht, ob deine beschriebenen Unterschiede so wirklich sind.
Auch bei den Einsern gibt es große Unterschiede in benötigten Insulinmengen und Faktoren.
Bin ja auch nicht so ein 'richtiger' Einser.
Als LADA mit Insulinmangel passt dann aber besser die Behandlung wie ein Einser.
Buchzitat war Arbeitsmaterial aus meiner Einser-Schulung, und hatte darauf hingewiesen, daß hier die ICT erklärt wird, nicht mehr und nicht weniger.
Kann noch eine andere Buchempfehlung geben:
http://www.buecher.de/shop/fachbuecher/schulungsbuch-fuer-diabetiker/schmeisl-gerhard-walter/products_products/detail/prod_id/32656508/
http://www.blickinsbuch.de/item/c748d8525a915e0edface36121b6d84a
Hier werden Typ 1 und Typ 2 besprochen und der Umgang mit Insulin erklärt, auch ICT. -
Dibein
Rang: Gastam 10.01.2017 17:51:29 | IP (Hash): 1036726354
Die Tipps und die Buchempfehlungen helfen mir garantiert. Ich lese mir gerne etwas aus dem einen oder anderen Buch zusammen.
Einen größeren Stellenwert haben aber immer noch die Tipps die aus den unterschiedlichen Erfahrungen selber gemacht worden sind. Ich werde mal schauen was ich mir auf den Tolino schaufle.;) -
Dibein
Rang: Gastam 10.01.2017 18:00:41 | IP (Hash): 1036726354
hjt_Jürgen schrieb:
https://www.youtube.com/watch?v=Ubt3EbOpIJM .
Hast du so einen Apperat? Ist das das Gerät auf deinem Profilbild? COOLe und simple Technik da muss mal erst einer drauf kommen.
Ich habe hier noch mein Hardtail und mein Fully MTB im Keller. Das Hardtail werde ich mal wieder Fit machen. Für das Fully muss ich erst mal ordentlich mit dem Gewicht runter.
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am 10.01.2017 18:14:58 | IP (Hash): 801521704
@Elfe
war dumm formuliert und nicht als persönlicher Vorwurf an Dich gedacht. Die Fachologie hat da den großen Nachholbedarf. Die hat zwar inzwischen anerkannt, dass ein wesentlicher Bestandteil vom Typ2 eben ganz anders als beim Typ1 die ungebremste Glukose-Ausgabe der Leber ist, die dafür wahrscheinlich von irgendwelchen fehlfunktionierenden Prozessen fehlgesteuert wird, aber ernsthafte Behandlungsansätze sind daraus bis heute nicht erwachsen. Und auch wo der Titel den Typ2 einschließt, ist vor allem auch bei Altvater Schmeisl der Typ1 der das Zentrum seines Interesses und seiner Kenntnisse. Mein erstes gekauftes Buch damals in 91 war ein Schmeisl. Bin mir einigermaßen sicher, dass Fachleute wie er noch immer davon ausgehen, dass Typ2 mit Normalgewicht und DGE-normaler Ernährung keinen ungesunden Blutzucker hätten und dass alle die, die dann trotzdem noch ungesunden Blutzucker hätten, keine Typ2 wären.
Doch, ich hab gaaaanz viel von Typ1 gelernt, z.B. von Prof. Kinga Howorka mit ihrer Art ICT genannt FIT und dann von Doc Bernstein, selbst Typ1 seit 1946, mit seiner Diabetes Solution und dem völlig gesunden BZ auch für Menschen mit Diabetes. - Heute würde ich niemandem mehr raten, in Papier zu investieren, der nicht unbedingt Papier sammeln will. Denn da steht nix wesentliches drin, was es in diabetesinfo.de nicht super aufgemacht zu lesen gäbe :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 10.01.2017 18:54:37 | IP (Hash): 2048543983
Dirk_B. schrieb:
Die Tipps und die Buchempfehlungen helfen mir garantiert. Ich lese mir gerne etwas aus dem einen oder anderen Buch zusammen.
Einen größeren Stellenwert haben aber immer noch die Tipps die aus den unterschiedlichen Erfahrungen selber gemacht worden sind. Ich werde mal schauen was ich mir auf den Tolino schaufle.;)
Hallo Dirk und Hallo Jürgen,
habe mich zuerst mit den Grundlagen auseinander gesetzt, mittels Arzt/Diabetesassistenten/Schulung und über kompakte Fachliteratur - um über die organischen Vorgänge mehr zu verstehen.
Wie ihr seht, bin ich da eher altmodisch gestrickt, so mit Papier-Literatur und handschriftlichem Blutzuckertagebuch, als Nachschlagewerke.
Habe im Beruf so viele Computer, Messwerte, Datenbanken, Datensicherheitskonzepte mit erheblichem Aufwand um mich herum, daß ich das in meinem persönlichen Leben nicht auch noch haben will.
Bin zwar ein Trekkie, möchte dennoch nicht zum Cyborg mutieren.
Wüsste als 'zarte Elfe' auch gar nicht wohin, mit Sensor und Pumpe ;-).
Ist aber meine ganz persönliche Meinung.
Wenn euch die Technik mit Werten im Minutentakt hilft und Spaß macht, na denn.
Blutzuckerkontrolle ist das Ziel.
:-) Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 10.01.2017 18:55:37. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 10.01.2017 19:32:55 | IP (Hash): 1036726354
Das Stimmt am Ende zählt immer was hinten raus kommt. Auch das klassische Tagebuch aus echtem Papier mit echtem Kugelschreiber geschrieben erfüllt seinen Zweck.
Männer (ich) sind da natürlich anders. Bei mir muss alles mindestens USB, Wlan oder Bluethooth haben oder von Black und Decker sein. Sonst taugt das nicht.;)
Aber von meinem HumaPen Memoir war sogar die Enkeltochter begeistert. Die dachte gleich an Lillyfee als sie die Aufschrift auf er Schachtel las.:)
Bearbeitet von User am 10.01.2017 19:36:49. Grund: Ergänzung -
am 10.01.2017 22:53:19 | IP (Hash): 643279826
schrieb:
Habe im übrigen gerade mal mit der DAK telefoniert und meine Situation geschildert. Ich bekam da die Auskunft das, wenn die Ärztin das FreeStyle Libre verschreibt und:
- Ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus voliegt
- Eine intensivierte Insulinbehandlung durchgeführt wird
- Die festgelegten individuellen Therapieziele zur Stoffwechseleinstellung können, auch bei Beachtung der jeweiligen Lebenssituation, schwer erreicht werden.
- Die Patientin oder der Patient muss vor der ersten Anwendung des Flash Glukose Messsystems in der Anwendung des Gerätes geschult sein. Dazu stehen auch Online-Hilfen auf der Internet-Seite des Herstellers zur Verfügung: www.freestylelibre.de
Das werde ich wohl begründet bekommen. Dazu kommt noch meine Durchblutungsstörung in der linken Hand und die damit reduzierte Anzahl an "Blutfingern". Und dann schauen wir mal.
Dann wird dem Antrag in der Regel entsprochen. Für ein CGM sieht sie schwarz.
Einige KKs haben diese "Therapieziel-Klausel". Was ich da immer nicht verstehe und hier im Zusammenhang mit den Nicht-Aussichten auf ein echtes CGM:
Das sind annähernd die Kriterien, die bundeseinheitlich für alle KKS für ein CGM aufgestellt wurden! Sprich: Entweder die KKs nehmen diese sich selbst auferlegte Begründungspflicht für ein FGM gar nicht so genau und es reichen ein, zwei Sätze. Dann sollen sie diesen Käse mit dieser Hürde schlicht lassen.
Oder sie wollen da wirklich eine gute Begründung haben. Wer die aber liefern kann, der hat dann zu geschätzt 90% einen Anspruch auf ein echtes CGM!
Bearbeitet von User am 10.01.2017 22:58:33. Grund: . -
am 10.01.2017 22:57:18 | IP (Hash): 643279826
hjt_Jürgen schrieb:
Ok, Pendiq hält die Spritzmengen und -zeiten nach. Und wenn ich dann was wissen will, such ich die entsprechende Zeit im BZ-Verlauf und dann auf der Pen-Anzeige. Nicht mein Ding. Ich will alles im Zusammenhang auf einen Blick, protokolliere daher seit Jahren fortlaufend in der Beispielform, seit 3 Jahren in ein Google Dok,
Mein Problem mit dieser Notierung (ich mache das vom Prinzip her aber genau so, nur mit dem Tagebuch im Insulinx): da steht, was ich schreibe, nicht was ich wirklich getan habe. Ganz simpel letztens: Ich messe, rechne, trage ein, spritze, esse. Und nach einer Stunde messe ich. Waaaaaaaaaaaas??? Ein Wert jenseits von Gut und Böse. Hab ich mich verrechnet!? Ne, ein Blick auf meinen Pen (kein Pendiq, aber einer mit der Menge der allerletzten Dosis und der Zeit seitdem): oooh, da ist ja nix (neues)!? Mist, in der Reihe da oben, da muß ich "spritze" gegen "wurde abgelenkt" austauschen. :-D
Bearbeitet von User am 10.01.2017 22:59:39. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 11.01.2017 08:51:46 | IP (Hash): 364596764
Tarabas schrieb:
... oooh, da ist ja nix (neues)!? Mist, in der Reihe da oben, da muß ich "spritze" gegen "wurde abgelenkt" austauschen. :-D
Das passierte ein oder zweimal mit Lantus. PEN fertig gemacht, Telefon klingelt, 10 Minuten telefoniert und dann? Hab ich nun schon oder hab ich noch nicht? Ich habe mir darum den Pendiq verschreiben lassen und da der im Moment nicht verfügbar ist hat mir die Diabetologin einen HumaPen Memoir geschenkt der die Lantus Patronen mit ein bisschen gutem Willen auch kann.
Bearbeitet von User am 11.01.2017 08:52:36. Grund: Korrektur -
am 11.01.2017 10:47:02 | IP (Hash): 1916821407
Klar, kann immer mal wieder passieren, wie Cracktos schreibt, ja auch mit nem Pen, der sich die letzte Ausgabe merkt. Ist aber doch kein Beinbruch, wenn mal wg vergessener Injektion viiiiel höher als beabsichtigt. Schon mieser, wenn man sich im Tran 2mal die gleiche Ration verabreicht. Und auch da hilft, wenn man den BZ nach dem Verlauf nach dem Essen steuert.
Noch viel besser fände ich dafür allerdings nen "Companion Diabetes" von Big Data. Wenn Dirks Dok ihn da mit seinem ICT-Beginn mit seinen Basisdaten anmelden würde, würde der instantan aus seinen Millionen Datensätzen die 100 oder 200 ähnlichsten raussuchen und die Daten daraus gezielt für den Dirk aufbereiten und von seiner ersten Injektion zusammen mit ihm die situativ immer passendere Dosis vorzuschlagen lernen. Also nix Regentanz, sondern von Anfang an mit jedem Schritt ein merkliches Stück besser in der beabsichtigten Spur. - Würde wahrscheinlich schon ne halbe Stunde nach der vergessenen Injektion um Nachlieferung bitten. Einstweilen Zukunftsmusik :(
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Dibein
Rang: Gastam 11.01.2017 12:05:05 | IP (Hash): 364596764
hjt_Jürgen schrieb:
Klar, kann immer mal wieder passieren, wie Cracktos schreibt, ja auch mit nem Pen, der sich die letzte Ausgabe merkt. Ist aber doch kein Beinbruch, wenn mal wg vergessener Injektion viiiiel höher als beabsichtigt. Schon mieser, wenn man sich im Tran 2mal die gleiche Ration verabreicht. Und auch da hilft, wenn man den BZ nach dem Verlauf nach dem Essen steuert.
"Tja tut mir Leid ich muss noch einen riesen Erdbeerbecher mit Sahne nehmen, hab leider doppelt gespritzt", "echt blöd - schade - schade":) Kann man den zweiten Becher dann eigentlich mit der KK abrechnen? Medizinisch erforderliche Indikation? Gleich mal bei der DAK anrufen.;)
hjt_Jürgen schrieb:
Noch viel besser fände ich dafür allerdings nen "Companion Diabetes" von Big Data. Wenn Dirks Dok ihn da mit seinem ICT-Beginn mit seinen Basisdaten anmelden würde, würde der instantan aus seinen Millionen Datensätzen die 100 oder 200 ähnlichsten raussuchen und die Daten daraus gezielt für den Dirk aufbereiten und von seiner ersten Injektion zusammen mit ihm die situativ immer passendere Dosis vorzuschlagen lernen. Also nix Regentanz, sondern von Anfang an mit jedem Schritt ein merkliches Stück besser in der beabsichtigten Spur. - Würde wahrscheinlich schon ne halbe Stunde nach der vergessenen Injektion um Nachlieferung bitten. Einstweilen Zukunftsmusik :(
Technisch wohl kaum ein Problem. Das gewinnen der Daten wäre das schwierige. Da werden viele der Betroffenen sagen "waaaas - ich soll der Cloud erzählen was ich esse und sie kennt auch noch meine Vitalwerte" und dann kommt auch noch der Datenschutz..
Bearbeitet von User am 11.01.2017 12:07:07. Grund: Korrektur -
am 11.01.2017 12:39:26 | IP (Hash): 991063678
Dirk_B. schrieb:
... hat mir die Diabetologin einen HumaPen Memoir geschenkt der die Lantus Patronen mit ein bisschen gutem Willen auch kann.
Achtung, der dosiert für Lantus die Einheiten nicht richtig. Das ist kein Problem, solange du bei dem Pen bleibst und die Insulindosis passt. Beim Umstieg auf einen Lantuspen musst du das aber unbedingt beachten und die Einheiten entsprechend anpassen. -
am 11.01.2017 12:52:49 | IP (Hash): 1916821407
[quote=Dirk B.;86525]hjt_Jürgen schrieb:
Klar, kann immer mal wieder passieren, wie Cracktos schreibt, ja auch mit nem Pen, der sich die letzte Ausgabe merkt. Ist aber doch kein Beinbruch, wenn mal wg vergessener Injektion viiiiel höher als beabsichtigt. Schon mieser, wenn man sich im Tran 2mal die gleiche Ration verabreicht. Und auch da hilft, wenn man den BZ nach dem Verlauf nach dem Essen steuert.
"Tja tut mir Leid ich muss noch einen riesen Erdbeerbecher mit Sahne nehmen, hab leider doppelt gespritzt", "echt blöd - schade - schade":) Kann man den zweiten Becher dann eigentlich mit der KK abrechnen? Medizinisch erforderliche Indikation? Gleich mal bei der DAK anrufen.;)[/quote]
Das Ding hat mir in der Tat zu Anfang meiner bewussten Abnehmphase vor gut 3 Jahren echt zu schaffen gemacht. Denn bis dahin hatte ich meinen postprandialen BZ immer knapp gehalten und mich dafür dann ne Stunde bis 2 weiter mit dem dann super passenden Leckerchen belohnt. Passte natürlich mit dem Abschmelzen nicht mehr in mein Budget, und ich musste meinem BZ notgedrungen ein bisschen mehr Leine lassen ;(
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 11.01.2017 12:53:37. Grund: Ergänzung -
Dibein
Rang: Gastam 11.01.2017 13:52:01 | IP (Hash): 364596764
Rainer schrieb:
Dirk_B. schrieb:
... hat mir die Diabetologin einen HumaPen Memoir geschenkt der die Lantus Patronen mit ein bisschen gutem Willen auch kann.
Achtung, der dosiert für Lantus die Einheiten nicht richtig. Das ist kein Problem, solange du bei dem Pen bleibst und die Insulindosis passt. Beim Umstieg auf einen Lantuspen musst du das aber unbedingt beachten und die Einheiten entsprechend anpassen.
Das war die Frage die ich der guten Frau gestellt habe. Sie sagte das passt von der Dosierung her. Der einzige Nachteil ist halt das der Patronenkolben etwas dicker ist als der der Huma Patronen und daher muss der Halter gegen die Federkraft des Penstempels auf das Gehäuse geschraubt werden. Mit dem Ergebnis das da einige IE beim aufsetzen der Pennnadel verloren gehen. Ich spritze derzeit die gleiche Menge Lantus wie vorher mit den Einwegpens. Da sich meine Werte nicht messbar verschlechtert oder verbessert haben kann der Unterschied wenn dann nur sehr minimal sein.
Wäre interessant zu wissen ob jemand das mal gecheckt hat. Keine Ahnung wie man Flüssigkeitsabgaben in IE Bereich messen kann bzw. welchen Equipment man dafür braucht. Ich würde ja sagen "einen Eimer", aber ob das stimmt?;) -
Dibein
Rang: Gastam 11.01.2017 14:02:42 | IP (Hash): 364596764
hjt_Jürgen schrieb:
[quote=Dirk B.;86525]Klar, kann immer mal wieder passieren, wie Cracktos schreibt, ja auch mit nem Pen, der sich die letzte Ausgabe merkt. Ist aber doch kein Beinbruch, wenn mal wg vergessener Injektion viiiiel höher als beabsichtigt. Schon mieser, wenn man sich im Tran 2mal die gleiche Ration verabreicht. Und auch da hilft, wenn man den BZ nach dem Verlauf nach dem Essen steuert.
"Tja tut mir Leid ich muss noch einen riesen Erdbeerbecher mit Sahne nehmen, hab leider doppelt gespritzt", "echt blöd - schade - schade":) Kann man den zweiten Becher dann eigentlich mit der KK abrechnen? Medizinisch erforderliche Indikation? Gleich mal bei der DAK anrufen.;)[/quote]
hjt_Jürgen schrieb:
Das Ding hat mir in der Tat zu Anfang meiner bewussten Abnehmphase vor gut 3 Jahren echt zu schaffen gemacht. Denn bis dahin hatte ich meinen postprandialen BZ immer knapp gehalten und mich dafür dann ne Stunde bis 2 weiter mit dem dann super passenden Leckerchen belohnt. Passte natürlich mit dem Abschmelzen nicht mehr in mein Budget, und ich musste meinem BZ notgedrungen ein bisschen mehr Leine lassen ;(.
Ich habe mir da schon zum Ziel gesetzt Bolus Insulin nicht als "Futterfreibrief" zu nutzen. Und den zarten Anfängen meiner Gewichtsreduktion nicht gleich wieder vollends den Garaus zu machen.
Mal gleich eine technische Frage: Wie schaut das eigentlich mit meinem Metformin aus muss das erst wieder ausgeschwemmt werden bevor man mit ICT beginnt? Wie lange dauert das? Gelesen habe ich 1-2 Tage. Oder kann man das einfach absetzen und dann mit Ict beginnen?
Bearbeitet von User am 11.01.2017 14:03:53. Grund: Korrektur -
am 11.01.2017 14:15:41 | IP (Hash): 1916821407
Insulin und Metformin können auch zusammen. Mit auslaufendem Met kann die eine oder andere Einheit Insulin mehr notwendig werden. Aber bei den großen Spielräumen zu Anfang wird das eher kaum auffallen :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
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