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Frage an die ICT Anwender
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Elfe
Rang: Gastam 11.01.2017 20:26:08 | IP (Hash): 2048543983
Dirk_B. schrieb:
Ich bin mal gespannt ob ich ein CGM oder FGM verschrieben/genehmigt bekomme. Nach allem was ich über das FreeStyle Libre gelesen habe denke ich doch das ich auch damit, nach einer Eingewöhnung, zurechtkommen würde. Ich denke schon das ich das mit der notwendigen Gelassenheit sehen würde bis man das Gerät kennt zumal man ja immer noch Vergleichsmessungen macht.
Hallo ihr Technikbegeisterten,
bitte beachten:
"Datenschützern bereitet etwas ganz anderes Kopfzerbrechen. Für das Libre-System gibt es eine Software, mit der man seine Messdaten am Computer verwalten kann. Dabei werden die Daten an die Herstellerfirma in den USA weitergeleitet. Auch B. verwaltet seine Daten am Computer. Sicherheitshalber kappt er seine Internetverbindung, bevor er den Scanner anschließt."
Auch ein Problem:
"FGM-Nutzer haben auch schon erlebt, dass der Sensor an Diebstahlschleusen kaputtgeht oder Alarm auslöst. Unklar ist, wie oft solche Probleme auftreten. Der Hersteller empfiehlt, das zuständige Personal zu informieren, bevor man durch eine solche Schleuse geht."
Zitate aus http://www.diabetes-ratgeber.net/Blutzucker/Pikst-du-noch-oder-scannst-du-schon-510375.html
Original-Artikel erschien im Dezember 2015, die 'dünne Studienlage' dürfte sich bis heute deutlich verbessert haben.
Möchte euch aber wirklich nicht den Spaß verderben
:-) Gruß Elfe
Bin nach wie vor mit Blutzuckertagebuch und Kugelschreiber unterwegs.
Da geht nix kaputt und muss nur zusehen, daß ich jeweils Ersatzbatterien für das Blutzuckermessgerät vor Ort habe.
In mein Blutzuckerbuch kann ich Zusatzhinweise per Hand schreiben (kein Extra-Feld), so Bemerkungen zu KHs in welchen Lebensmitteln und vor oder nach gespritzt (mit Zeitangabe).
Und spätestens vorm vierteljährlichen Arztbesuch werte ich das dann aus - Erkenntnisse bisher: Bei Obst pur muss ich weniger spritzen (lt. Angaben der 'Kalorien mundgerecht') und Fleisch/Fett-Mahlzeit Insulin teilen und/oder nachspritzen.
Beim Pen habe ich mir ein gewisses Ritual angewöhnt - liegt auf dem Eßtisch + Tagebuch (zuhause) - und packe beides erst weg nach Spritzen.
Unterwegs allerdings anders - Rückzug in den Restroom (war hier mein Einstiegsthema) - weil ich im Gastraum mal heftig beschimpft worden bin. -
Dibein
Rang: Gastam 11.01.2017 21:39:38 | IP (Hash): 364596764
Da muss der Flughafen halt mal eine Ausnahme machen.:D Beim letzten innerdeutschen beruflichen Flug hat die An- und Abfahrt zum Fluchhafen und der Checkin incl. Petting mit dem Sicherheitstünnes länger gedauert als der Flug, Von daher fahre ich lieber mit dem Auto da ich es wenn dann sowieso immer mit großem Gepäck reise (Werkzeug, Technik etc.) Für Urlaub habe ich weder Geld noch Zeit. also von daher bin ich da schon mal save.;)
Vor allem wenn du deine Abläufe ritualisiert hast und damit gut zurecht kommt sollte und das auch noch
Ich will das alles elektrisch haben.;)
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Elfe
Rang: Gastam 12.01.2017 01:45:16 | IP (Hash): 2048543983
Diebstahlsicherungen mit entsprechenden Scannern gibt es nicht nur schon lange bei Klamottenläden, sondern mittlerweile selbst beim Lebensmitteldiscounter.
https://de.wikipedia.org/wiki/Warensicherung#Elektronische_Warensicherung_oder_auch_Elektronische_Artikelsicherung_.28EAS.29
Somit im Alltag präsent, außerhalb von Reisechecks Flüge, Bahn.
Bearbeitet von User am 12.01.2017 01:48:10. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 12.01.2017 09:18:28 | IP (Hash): 2113024152
Das wäre natürlich schon lästig, aber das würde ich hinnehmen wenn die Vorteile überwiegen. Notfalls wird weggerannt. Ich muss eh Sport machen.;) Aber ich kenne die Problematik wenn ich beruflich unterwegs bin. Da sind es die einen oder anderen Geräte die man in der Notebooktasche hat und auf der gleichen Frequenz senden wie die Sicherungsysteme. Ich hatte mal eine Zeit einen Pocket WLan Router dabei der hat mich regelmäßig zum Verdächtigen gemacht. Aber nervig wäre das schon. -
Cracktros
Rang: Gastam 12.01.2017 18:52:43 | IP (Hash): 189277414
Elfe schrieb:
Hallo ihr Technikbegeisterten,
bitte beachten:
"Datenschützern bereitet etwas ganz anderes Kopfzerbrechen. Für das Libre-System gibt es eine Software, mit der man seine Messdaten am Computer verwalten kann. Dabei werden die Daten an die Herstellerfirma in den USA weitergeleitet. Auch B. verwaltet seine Daten am Computer. Sicherheitshalber kappt er seine Internetverbindung, bevor er den Scanner anschließt."
Was Abbott sich da geleistet hat ist an Frechheit nicht zu überbieten:
-obwohl sie in den AGB behaupten, sie würde die Daten der Nutzer nicht auf eine Cloud laden, haben sie klammheimlich die Daten, auf einen Server in Texas, geladen.
-Erst ein User konnte dieses Aufdecken. Er hat dann in einem Blog über diese unfreundliche Sache berichtet und die Öffentlichkeit informiert
http://type1tennis.blogspot.de/2014/12/abbott-FreeStyle-libre-something-every.html
Vertrauensbildend ist diese Heimlichtuerei von Abbott nicht gewesen. Mein vertrauen, zu Abbott, ist nachhaltig zerstört.
Es wundert auch nicht, dass das FreeStyle Libre nicht zu den Geräten meines Vertrauen gehören.
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Dibein
Rang: Gastam 12.01.2017 21:26:52 | IP (Hash): 2113024152
Der Blog Eintrag auf den du verlinkst ist nicht mehr vorhanden (Sorry, the page you were looking for in this blog does not exist.). Somit bietet die "Veröffentlichung" Raum für Spekulationen. Die Verwaltung der Daten in der "Cloud" fände ich nicht problematisch denn erst über einen Server ist die Nutzung der Daten aus dem FSL auf allen Geräten verfügbar. Und wenn die Cloud Server irgendwo bei Abott oder zumindest unter deren Kontrolle, möglichst in der EU, stehen dann ist auch alles gut.
Also in den Abott AGB finde ich nichts was sich auf Cloud oder Server bezieht. Gab es denn da einen konkreten Verweis in dem Blogbeitrag?
Bearbeitet von User am 12.01.2017 21:28:08. Grund: Korrektur -
am 12.01.2017 21:43:23 | IP (Hash): 1176987020
Hallo Dirk,
du brauchst nur das automatisch veränderte f...reestyle-libre wieder zurück zu ändern - natürlich ohne die Punkte, die sollen nur vor der automatischen Veränderung schützen.
Oder nimm hier die Punkte raus:
http://type1tennis.blogspot.de/2014/12/abbott-f...reestyle-libre-something-every.html
Bearbeitet von User am 12.01.2017 21:54:10. Grund: . -
Cracktros
Rang: Gastam 12.01.2017 22:11:18 | IP (Hash): 189277414
Keine Ahnung warum der Link hier nicht funktioniert:
In dem Blog ging es nur um die technische Seite der Datenweitergabe: Also das Outing, dass Abbott die Daten nach Texas verfrachtet.
Die Daten landen nicht "nur" auf eine Cloud sondern auf einem US-Amerikanischen Server. Und gehören somit zum Kapital des Unternehmens. Sie können jederzeit, zum Beispiel um Liquidität zu erzeugen, weiterverkauft werden.
Und ja - man kann mit diesen Daten viel über einen Menschen herausfinden.
Und ja - damit sind Risiken verbunden zum beispiel Rissikoaufschläge -auf Versicherungen (aufgrund der vorhanden BZ Verläufe). Und man kann aus allem BZ Kurven BZ Risikokurven machen.
Mittlerweile wurden die AGBs geändert und man willigt automatisch, wenn man die zu gehörige App lädt - mit dem Klick- zu, dass die Daten ausgelesen werden.
Bearbeitet von User am 12.01.2017 22:12:38. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 12.01.2017 22:34:00 | IP (Hash): 2113024152
Sicherlich nicht schön wenn das alles so stimmt. - Aber was ändert sich nun? Man könnte ja mal eine Anfrage an Abbott schicken und fragen wie das der deutsche Zweig so handhabt. Ein Blick in die AGB hier in Deutschland könnte da auch helfen. Ich finde die zur SW aber nicht so auf Anhieb.
Ich denke unterm Strich bleibt einem nur die Entscheidung entweder ich nutze den ganzen Kram nicht ziehe den Stecker vom Router und schalte die Datenverbindung vom Handy ab und bin raus. Oder ich akzeptiere das Risiko.
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Cracktros
Rang: Gastam 12.01.2017 22:44:51 | IP (Hash): 189277414
Oder man Invitiert Geld in Systeme die Daten nicht auf Servern Speichern, sondern beim User belassen.
Übrigens ist, das speichern der Daten auf Servern des Herstellers, ein Grund warum das FreeStyle Libre keine Kassenleistung, wie ein CGM, ist. Der andere Grund sind die fehlenden Alarme. -
Dibein
Rang: Gastam 12.01.2017 22:48:54 | IP (Hash): 2113024152
@chracktros
Schwieriges Thema. Das wäre auch das was bei "Big Data" zu befürchten wäre wenn so ein System erstmal läuft. Fluch und Segen in einem. -
am 12.01.2017 22:49:12 | IP (Hash): 1570990356
Stimmt. Hab bei der Anmeldung der Datensammlung in der Cloud zugestimmt. Und die Cloud ist nie ne Wolke am Himmel, sondern immer ne mehr oder weniger große Sammlung von Servern irgendwo in der Welt. Keine Ahnung, in wie vielen Wolken=Servern weltweit welche von meinen Daten zu finden sind. Und weil davon eh mehr unterwegs sind, als ich bewusst weiß, hab ich mir auf meine alten Tage angewöhnt, daraus für mich so viel an Nutzen wie möglich zu ziehen.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
Rang: Gastam 12.01.2017 23:00:17 | IP (Hash): 2113024152
Cracktros schrieb:
Oder man Invitiert Geld in Systeme die Daten nicht auf Servern Speichern, sondern beim User belassen.
Diese werden immer weniger. Ich glaube nicht das es bald noch Hersteller gibt die Daten ihrer Produkte nicht auf Servern ablegen. Dann bleibt dir nur noch die Auswertung per Hand.
Wichtiger wäre es das die Daten auf den Servern wirksam geschützt werden. Und Missbrauch mal so richtig bestraft wird. -
Dibein
Rang: Gastam 12.01.2017 23:07:16 | IP (Hash): 2113024152
hjt_Jürgen schrieb:
Stimmt. Hab bei der Anmeldung der Datensammlung in der Cloud zugestimmt. Und die Cloud ist nie ne Wolke am Himmel, sondern immer ne mehr oder weniger große Sammlung von Servern irgendwo in der Welt.
Meine eigene steht hier im Regal. Und solange mir die KK aufgrund meiner Werte kein Arsen ins Insulin mischen lässt.....;)
Aber ich verstehe schon die Bedenken derjenigen die das nicht möchten. -
Cracktros
Rang: Gastam 12.01.2017 23:26:55 | IP (Hash): 189277414
Daten sind, im digitalen Zeitalter, nicht nur 0 und 1, sondern Vermögen welches bewegt werden muss. Mit ein wenig Know-how kann man aus Daten, die Abbott sammelt, ein großes Vermögen generieren und das nicht zum gunsten der Patienten.
Ich nutze auch Clouds aber:
- Ich möchte deutlich darauf hingewiesen werden, wenn es keine offensichtliche Cloud ist, dass meine Daten ausgelesen und gespeichert werden. Es soll also nicht hinter meinen Rücken geschehen.
- Ich möchte die Möglichkeit haben ein Gerät zu nutzen, welches nicht als ausgewiesene Cloud erkennbar ist, auch ohne Cloud.
- Medizinische Daten sind so sensibel, dass ich sie am liebsten garnicht weitergeben würde. Wenn ich sie aber weitergebe, dann nur an Unternehmendie besondere Auflagen erfüllen und mein Vertrauen genießen. Ich bin noch jung und möchte mein Leben nicht versauen, weil ein Ausreißer in meinen Daten erkennbar ist. Ich jedenfalls finde die Entscheidung des Gesetzgebers, nur CGMs erstattungsfähig zu machen, die keine Daten an den Hersteller und der Krankenkassen senden, begrüßenswert.
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Dibein
Rang: Gastam 13.01.2017 01:35:23 | IP (Hash): 2113024152
Das muss man so stehen lassen. Denn hier muss der Grundsatz gelten: Meine Daten gehören mir.ich gehe mit meinen anders um als du und das kann man nur schwer Diskurieren. Aber ein Recht auf den Schutz der Daten muss gewährleistet sein. -
am 13.01.2017 08:59:35 | IP (Hash): 491053853
Wenn ich nach was google, weiß Google, wonach ich gesucht hab und mit welchem der Info-Angebote dazu ich nicht weiter gefragt hab, also zufrieden war. Weil sich Google unbegrenzt merkt, was ich frage und mit welcher Info dazu ich zufrieden bin, hat Google mit den Jahren allein aus meiner Googlerei ein recht umfassendes und detailliertes Persönlichkeitsprofil von mir, und das völlig ohne weiterreichendere Internet-Aktivitäten. Sind halt meine Kosten dafür, dass Google mir ohne Paypal-Abzug die gesuchte Info zur Verfügung stellt.
Wenn ich das Internet nutze, sollte mir dieses Datenspiel bewusst sein und auch der Umstand, dass ich das mit dem Ein- und Ausschalten von irgendwelchen Berechtigungen eher nicht wesentlich beeinflussen kann. Wenn ich also auf meinem Smartphone die Standort-Funktion ausschalte, bekomme ich zwar nicht sofort in jeder Karte angezeigt, wo ich gerade bin, das hab ich ja ausgeschaltet, aber das Teil und das Betriebssystem und der Netzbetreiber haben selbstverständlich meine Standortdaten und mein Bewegungsprofil, und ich habe keinerlei Einfluss darauf, was sie damit machen. Wenn ich da was unterbinden will, muss ich das Gerät in meiner Tasche vollständig ausschalten und bei jedem neuen Einschalten ne neue prepaid Karte verwenden - und mich nirgendwo als User anmelden, also auch nicht in diesem Forum.
Vor diesem Hintergrund bin ich bereit, für optimierte persönliche Ergebnisse, die ich daraus erhalte, gezielt mehr von meinen Daten in den großen Wolkentopf zu geben.
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Dibein
Rang: Gastam 13.01.2017 14:46:03 | IP (Hash): 1963550934
Sooooo. Ich war heute bei der Diabetologin. Angedacht war ein Therapiewechsel von BOT auf ICT. Grundsätzlich wird das befürwortet aber nachdem wir 30 Minuten mit der Diabetologin und der Diabetes Assistenten zusammen saßen wollen wir das zunächst mal mit Trulicity versuchen. Vorteil wäre eine eher positive Auswirkung auf das Gewicht und die BZ Spitzen würden wegfallen. Wenn das gut funktioniert dann gut wenn nicht dann ICT.
Für mich war das Gewichtzunahme welches durch Insulin drohen könnte das Hauptargument dem zuzustimmen.dann wird Basal insulin gesplittet auf zunächst mal 2 Injektionen mit der Tendenz zu dem recht niedrigen BZ in der Nacht abzufangen. -
am 13.01.2017 15:06:10 | IP (Hash): 491053853
Ich habe ohne Insulin zugenommen und mit Insulin zugenommen. Zwischendurch auch mit Insulin ein paar Kilos immer mal wieder verloren, aber dann haben mich die immer wieder gefunden, weil ich halt im Anschluss an die abschmelzend knappe Verpflegung wieder normal gegessen hab. - Wieder normal essen und wieder den Jürgen von vor dem Abnehmen ranfüttern verkneife ich mir jetzt halt auch mit Insulin, seit ich vor 3 Jahren die letzten 25kg verabschiedet hab.
Daumendrück für Trulicity. Da tust Du auch was für die Versichertengemeinschaft. Denn damit entfallen die Unterzucker-Bedenken, und die kranke Kasse kann Deine Messmedien sparen ;)
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Dibein
Rang: Gastam 13.01.2017 16:45:16 | IP (Hash): 877612066
In erster Linie kommt es darauf an ob man sich mit dem Essen im Griff hat und sich ein wenig bewegt. Lantus hatte bei mir überhaupt keinen negativen Effekt auf das Gewicht. Im Gegenteil. Ich habe sogar Gewicht verloren. Ich weiß natürlich nicht wie stark das Metformin da wirkt. Bewegung ist noch nicht der Brüller. Ich bekomme immer übelste Rückenschmerzen wenn ich eine Zeit laufe oder stehe. Ich werde mal sehen das ich da was unternehme. Noch mehr Medikamente z.B. Schmerzmittel will ich im nicht auch wenn ich das nicht immer vermeiden kann.Beim Essen bin ich im Schnitt um bei 2000Kcal mit viel Ballast wenig Fett und überschaubaren KH. Meine zarte Erscheinung würde mir bei meiner derzeitigen Aktivität ca. 3200Kcal am Tag gestatten um nicht zuzunehmen. Die genannte Aufnahme ist auch so meine Wohlfühlmenge. Gut satt und zufrieden. Und Kilos gehen auch von dannen.
Ich werde mal schauen und abwarten wie das Tulicity klappt. In den nächsten Tagen soll ich aber gerne mal so weiter messen wie bisher weil die Dok. un natürlich auch ich sehen will/wollen ob die BZ Spitzen nach dem Essen verschwinden.
Irgendwie hatte ich auch das Gefühl man war hin und hergerissen zwischen ICT und der Nummer mit dem Trulicity. Ich habe jetzt erstmal eine 14 Tage Ration aus dem Nähkästchen der Praxis um zu schauen ob ich nebenwirkungsresistent bin. Davon gehe ich eigentlich aus. Ich habe bisher kaum Unverträglichkeiten bei Medikamenten bei mir entdeckt. Kann auch daher kommen weil ich den Beipackzettel nur überfliege.;)
Mal schauen ob ich mein persönliches Ziel mit insgesamt niedrigeren BZ Werten und weniger Spitzen nach den Mahlzeiten erreichen kann und nicht nur "ganz gut" eingestellt sein. Ich muss/darf mit Chance noch ein paar Jahre arbeiten und leben. Da würden bei "geht so" Werten noch ausreichend Luft für organische Verschlechterungen bestehen.
Und dann noch: Und die Dok. sagte das sich die KK unter Umständen querstellt wegen der hohen(?) Kosten im Vergleich zu Insulin.
Mal schauen.
Bearbeitet von User am 13.01.2017 16:46:20. Grund: Korrektur -
Cracktros
Rang: Gastam 13.01.2017 18:35:30 | IP (Hash): 205853549
hjt_Jürgen schrieb:
Wenn ich nach was google, weiß Google, wonach ich gesucht hab und mit welchem der Info-Angebote dazu ich nicht weiter gefragt hab, also zufrieden war. Weil sich Google unbegrenzt merkt, was ich frage und mit welcher Info dazu ich zufrieden bin, hat Google mit den Jahren allein aus meiner Googlerei ein recht umfassendes und detailliertes Persönlichkeitsprofil von mir, und das völlig ohne weiterreichendere Internet-Aktivitäten. Sind halt meine Kosten dafür, dass Google mir ohne Paypal-Abzug die gesuchte Info zur Verfügung stellt.
Mit Google ist das ganze, was Abbott macht, nicht vergleichbar, denn Google kann man - in bezug auf seine Person- belügen. Anders ist es bei Abott, denn sie haben die echtdateten einer Person und über die Seriennummer, des Gerätes, die immer mitgesendet wird, können sie die Daten einer natürlichen Person zuweisen. Das kann Google nicht. -
am 13.01.2017 18:56:37 | IP (Hash): 491053853
Cracktros schrieb:
Mit Google ist das ganze, was Abbott macht, nicht vergleichbar, denn Google kann man - in bezug auf seine Person- belügen. Anders ist es bei Abott, denn sie haben die echtdateten einer Person und über die Seriennummer, des Gerätes, die immer mitgesendet wird, können sie die Daten einer natürlichen Person zuweisen. Das kann Google nicht.
Klar kann ich mich wenigstens so lange, wie ich nach Dingen google, die mich interessieren, zum Ablenken von meiner Person nach Dingen googeln, die mich ganz und gar nicht interessieren ;)
Nicht missverstehen! Ich will Dich nicht von Deiner Sicht Deiner Dinge abwerben. Nur halt meine daneben stellen, und in der macht mir keinerlei Nachteil, wenn Abbott meinen BZ in der Darstellung seiner Sensoren kennt. Im Gegenteil, die z.T. recht realitätsfremden Bewegungen/z.B. Sprünge von einem zum nächsten Sensor bieten noch viel Luft für Verbesserungen.
Aber Du hast mir einen guten Denkanstoß geliefert: Wenn ich das nächste mal der Nutzung meiner Daten zustimme, werde ich gezielter darauf achten, was mir der Sammler an Gegenwert liefert :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 13.01.2017 19:11:20 | IP (Hash): 609493587
Auch ich möchte deine Meinung nicht verändern. Es geht nur um einen Austausch von Meinungen.
Für Goggle oder dieses Forum bist du so lange ein fiktiver Charakter, bist du alle deine realen -personenbezogenen- Daten veröffentlichst.
Abbott hat diene personenbezogenen Daten: Name, Adresse, Kreditkarten Nr. usw
Bearbeitet von User am 13.01.2017 19:20:22. Grund: - -
Cracktros
Rang: Gastam 13.01.2017 19:56:56 | IP (Hash): 205853549
Um meine Bedenken,, gegen Abbott, zu erläutern:
Ich bin Computeraffin, nutze Tablett, Smartphone, PC, Konsole usw.
Wen wundert es, dass ich auch meinen Diabetes mit Apps Manege.
Ich nutze die SiDiary- App als Tagebuch. Meine Daten werden auf Servern in Österreich oder wo auch immer gespeichert. Bezahlt habe ich mit einer Anonymen Google Play Card. Man muss eine e-Mail Adresse angeben, meine ist ein speziell eingerichtetes Fake. Mein Name in der App ist ein Fake. Sicher ich lasse mich, wenn ich auswärts Esse, tracken. Und ich mache ab und an Fotos vom Essen. Diese Daten werden aber einer fiktiven Person zugeordnet.
Ganz anders bei Abbott, denn sie haben eine Lieferadresse, eine Person die das Gerät empfängt. Und die Bezahlung erfolgt entweder über ein Rezept, über eine Kreditkarte oder als Lastschrift über ein Konto. Dadurch können Sie die reale Person verifizieren.
Bearbeitet von User am 13.01.2017 20:05:18. Grund: - -
am 13.01.2017 20:03:17 | IP (Hash): 542579802
Versteht mich bitte nicht falsch. Mir kommt einfach die Frage, wieso handhaben fast alle BE, statt der dezimalen so viel besser zu handhabenden KE um bessere Insulindossierungen zu haben?
Dies wo das Insulin nach KH Menge und unter Mitberücksichtigung
des ermittelten Spritzfaktor eingestellt gespritzt werden muss.
Als Beispiel 100g Zucker = 8,4BE oder 10KE ( 1KE = 10g Zucker )
https://www.abbott-diabetes-care.de/fileadmin/content/download/pdf_gesichert/kleine_KH-Austauschtabelle.pdf ( KH-Portion als KE )
https://www.bbraun.de/content/dam/b-braun/de/website/produkte-und-therepien/diabetes/downloads/KE_Tabelle_12_13_RGB.pdf.bb-.59483311/KE_Tabelle_12_13_RGB.pdf
Bearbeitet von User am 14.01.2017 00:37:30. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 13.01.2017 20:42:10 | IP (Hash): 877612066
Cracktros schrieb:
Um meine Bedenken,, gegen Abbott, zu erläutern:
Ich bin Computeraffin, nutze Tablett, Smartphone, PC, Konsole usw.
Wen wundert es, dass ich auch meinen Diabetes mit Apps Manege.
Ich nutze die SiDiary- App als Tagebuch. Meine Daten werden auf Servern in Österreich oder wo auch immer gespeichert. Bezahlt habe ich mit einer Anonymen Google Play Card. Man muss eine e-Mail Adresse angeben, meine ist ein speziell eingerichtetes Fake. Mein Name in der App ist ein Fake. Sicher ich lasse mich, wenn ich auswärts Esse, tracken. Und ich mache ab und an Fotos vom Essen. Diese Daten werden aber einer fiktiven Person zugeordnet.
Alles was du von deinem Handy, deinem PC sendest lässt sich an deiner Person festmachen wenn man ein wenig (kriminelle) Energie aufwendet und einen Draht zu den Netzanbietern hat. Deine SiDiary App ist auf deinem Handy. Dieses bekommt von einem Server eine IP zugewiesen mit der IP meldet sich dein Handy zum Datenaustausch beim Server an. Diese Zuweisung lässt sich an deinem Handy und somit an deinem Mobilfunkvertrag festmachen und schon hat der ausreichend motivierte die Verknüpfung über die IP mit der du deine Daten mit dem SIDiary oder auch einem anderen Server Austauschst. Die gefakte Adresse hilft du somit nur solange wie niemand wirklich wissen will wer sich hinter deinem Fake Account Verbirgt. Somit leider eine trügerische Sicherheit.
Es ist schon überraschend was man über seine eigene IP alles rausfinden kann. Und das auf ganz offiziellen Webseiten http://www.meine-aktuelle-ip.de/ würde ich deine IP kennen (die steht ja gottseidank verschlüsselt neben deinem Namen könnte ich über http://www.iplocationtools.com/ mit deiner IP hinter dem Slash zumindest mal schauen in welcher Stadt du wohnst. ;)
Wir hatten bei einem unserer Kunden (Der verkauft Betriebssysteme) mal eine Info zu dem Thema. Dabei war ein Mensch von der Firma bei der ich auch meinen Anschluss gemietet habe. Das macht einem dann schon Angst. Man erfährt Sachen über sich die man selber nicht kennt.;)
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Cracktros
Rang: Gastam 13.01.2017 20:53:25 | IP (Hash): 205853549
[quote=Dirk B.;86614]Cracktros schrieb:
Um meine Bedenken,, gegen Abbott, zu erläutern:
Ich bin Computeraffin, nutze Tablett, Smartphone, PC, Konsole usw.
Wen wundert es, dass ich auch meinen Diabetes mit Apps Manege.
Ich nutze die SiDiary- App als Tagebuch. Meine Daten werden auf Servern in Österreich oder wo auch immer gespeichert. Bezahlt habe ich mit einer Anonymen Google Play Card. Man muss eine e-Mail Adresse angeben, meine ist ein speziell eingerichtetes Fake. Mein Name in der App ist ein Fake. Sicher ich lasse mich, wenn ich auswärts Esse, tracken. Und ich mache ab und an Fotos vom Essen. Diese Daten werden aber einer fiktiven Person zugeordnet.
Alles was du von deinem Handy, deinem PC sendest lässt sich an deiner Person festmachen wenn man ein wenig (kriminelle) Energie aufwendet und einen Draht zu den Netzanbietern hat. Deine SiDiary App ist auf deinem Handy. Dieses bekommt von einem Server eine IP zugewiesen mit der IP meldet sich dein Handy zum Datenaustausch beim Server an. Diese Zuweisung lässt sich an deinem Handy und somit an deinem Mobilfunkvertrag festmachen und schon hat der ausreichend motivierte die Verknüpfung über die IP mit der du deine Daten mit dem SIDiary oder auch einem anderen Server Austauschst. Die gefakte Adresse hilft du somit nur solange wie niemand wirklich wissen will wer sich hinter deinem Fake Account Verbirgt. Somit leider eine trügerische Sicherheit.
[/quote]
Je suis à votre avis - Mit ausreichend krimineller Energie kann jeder im Netz identifiziert werden. Ein wenig sozialspoofing hier, ein kleiner Hacker dort, ein wenig die Suchmaschine bedienen, und man weiß wer hinter einem Profil steckt.
Auch der Staat kann, wenn er will, unheimlich viel erreiche .
Um diese Art der Bedenken geht es mir erst einmal nicht. Es geht erst einmal darum das Abbott prinzipiell die BZ Werte einer realen Person zuordnet, und damit verkaufsfertige Datenpackete hat. Das haben die anderen nicht.
Bearbeitet von User am 13.01.2017 20:56:05. Grund: - -
Dibein
Rang: Gastam 13.01.2017 21:03:49 | IP (Hash): 877612066
Ich will das auch nicht rechtfertigen was Abbott da wahrscheinlich ohne Hinweis an den Kunden gemacht hat und wohl erst jetzt zumindest in soweit nachgebessert hat und man dem zustimmen muss.
Wollte nur mal sagen das deine Daten und deine Intimsphäre in dem Moment wo sich dein Router oder dein Handy mit dem Netz verbindet eben nicht mehr dir gehören. Wenn sie jemand haben will dann bekommt er diese.
Und es gibt nur eine Möglichkeit das effektiv zu verhindern. -
Cracktros
Rang: Gastam 13.01.2017 21:14:57 | IP (Hash): 205853549
Absolut richtig, aber dazu gehört kriminelle Energie, die erst einmal aufgewendet werden muss.
Und dann geht es um die Vetrauensfrage: Traue ich einem Unternehmen oder nicht?
Ich vertraue lieber einem Unternehmen welches sagt was es speichert und wie lange es gespeichert wird , als einem Unternehmen welches erst dann zugibt Daten zu speichern wenn es ein Outing durch anderen gibt und nicht zugibt was es speichert und wie lange. -
Dibein
Rang: Gastam 13.01.2017 23:08:24 | IP (Hash): 877612066
Was die kriminelle Energie betrifft wissen wir nicht erst seit dem Abgasskandal bei VW das diese Schlips und Kragen trägt, Millionen Gehälter bezieht und vor nichts zurückschreckt.
Das ein Unternehmen seine gebaren offen legen muss vor allem wenn es den Umgang mit Daten der Kunden betrifft wünsche ich mir genau so wie wahrscheinlich jeder andere.
Wirklich schlimm ist das keine Konsequenzen entstehen wenn sie es nicht tun. Der Kunde kauft weiter. Das Produkt behält seine Kassenzulassung.
Somit bleibt dem einzelnen nur sich darüber zu erregen und das hinzunehmen oder das Produkt nicht mehr zu nutzen und die Weitergabe und Löschung seiner nachweisbar einzufordern.
Aber diese Diskussion wäre hier http://www.diabetes-forum.de/forum/topic/12409/Big-Data-und-wir thematisch besser aufgehoben