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Frage an die ICT Anwender

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    am 10.01.2017 14:22:23 | IP (Hash): 801521704
    Wie Du an dem niedrigen Wasserstand der Oberweser sehen kannst, waren Regentänze in der letzten Zeit nicht so die Bringer ;)

    Ok, Pendiq hält die Spritzmengen und -zeiten nach. Und wenn ich dann was wissen will, such ich die entsprechende Zeit im BZ-Verlauf und dann auf der Pen-Anzeige. Nicht mein Ding. Ich will alles im Zusammenhang auf einen Blick, protokolliere daher seit Jahren fortlaufend in der Beispielform, seit 3 Jahren in ein Google Dok, das ich praktisch immer dabei hab, also hier am Desktop und unterwegs am Laptop oder Tablet oder Smartphone.

    Beispiel von heute:

    13.50 103 2A (Apidra)
    13.30 116 (Zahlen=mg/dl Lesegerät, im Schnitt etwa 10 mehr als am Fingerpieks)
    12.50 115 200 S (Stehaufmännchen im Sessel, auf den Armen in den Stand hochdrücken)
    12.00 99 5A Sahnehering kl Kartoffeln Broccoli Orange
    11.40 106 abw.
    11.20 135
    10.50 155 200 S
    10.30 156 5A 8L
    09.30 145
    08.30 70,1kg 85 5A Frühstück 200 S



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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 10.01.2017 15:04:04 | IP (Hash): 1036726354
    Cloud Verfügbarkeit finde auch super. Ich nutze im Moment die MySugr app auf dem Handy die finde ich sehr intuitiv. Ich synchronisiere diese mit SiDary. MySugr gab es zum Aviva Connect dazu. SiDiary finde ich recht gut da sie mit allen Geräten/Apps die ich nutze kompatibel ist. Ich kann die Daten aus MySugr, Bi-Link und, wenn er denn mal da ist, dem Pendiq in SiDiary zusammenführen und habe dann alles überall ggf. auch online verfügbar.

    Für die Futterrationen nutze ich Fddb Food Scanner. Das Ist für mich nahe zu genial für das Diät Tagebuch. Mich unterstützt die App bei der Futteraufnahme. Ist auf dem Handy und auf dem Webportal verfügbar und gesynct. wenn man mal ausführlich schauen will was man so alles inhaliert hat. Das mit dem schätzen der KH verkneife ich mir noch. Bei Gewichten bin ich ganz gut aber beides dann zusammenzuführen...

    Ich denke das ist da sehr individuell wie man das Tagebuch führen möchte.

    Lantus und Apidra hab ist klar. Was bedeute 200s? 200 Sec. oder Anzahl? AnzahL fände ich schon sehr beeindruckend.


    Die BZ Werte sind erheblich besser als die meinen derzeit. Ich bin da regelmäßig bei 190 - 200 i der ersten Stunde und erst nach 3-4 Stunden wieder unter 130. Aber das gedenke ich zu ändern.


    Bearbeitet von User am 10.01.2017 15:08:31. Grund: Ergänzung
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 10.01.2017 16:05:50 | IP (Hash): 801521704
    Anzahl, und sind schon wieder ein paar mehr, und kommen noch ein paar dazu. Bei brauchbarem Wetter beweg ich mich nach dem Mittagessen gern ne Stunde bis 2 wie dieser hier https://www.youtube.com/watch?v=Ubt3EbOpIJM aber Wetter ist schmuddelig, also indoors. Mach ich am liebsten zeitlich passend zum Verhindern bzw Stoppen eines BZ-Anstiegs. Funzt bei mir schneller als die doppelte Menge Apidra, und für die müsste ich ja im wahrsten Sinne belastend anschließend noch mal was nachessen.

    Nach Deiner Beschreibung stehst Du schon super im Stoff, und ich bin mir recht sicher, dass Du bald auch wieder voll einsatzfähig sein wirst. Daumendrück :)


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 10.01.2017 17:15:48 | IP (Hash): 2048543983
    hjt_Jürgen schrieb:
    Das grundsätzliche Missverständnis hat Elfe hier schon mit ihrem ersten Buchvorschlag ansgesprochen, denn Typ2 ist nun mal NICHT Typ1, auch dann nicht, wenn er wie Typ1 ICT macht oder Pumpe nutzt. Aber einstweilen geht alle ICT- und Pumpen-Therapie von Typ1 aus.

    Was dabei zu Anfang besonders auffallen kann:
    1. BE-Faktoren sind bei Typ2 praktisch immer um ein Vielfaches größer als bei Typ1.
    2. Die Wirkkurven vom Insulin zum Essen verlaufen beim Typ2 zeitlich sehr viel länger und in der Intensität deutlich flacher als beim Typ1
    3. Selbst mit schnellstem Analoginsulin können mit Typ2 vor allem morgens zum Frühstück locker 30 und mehr Minuten beobachtet werden, in denen das Insulin nach dem Spritzen praktisch noch überhaupt nicht wirkt.



    Weiß nicht, ob deine beschriebenen Unterschiede so wirklich sind.
    Auch bei den Einsern gibt es große Unterschiede in benötigten Insulinmengen und Faktoren.
    Bin ja auch nicht so ein 'richtiger' Einser.
    Als LADA mit Insulinmangel passt dann aber besser die Behandlung wie ein Einser.
    Buchzitat war Arbeitsmaterial aus meiner Einser-Schulung, und hatte darauf hingewiesen, daß hier die ICT erklärt wird, nicht mehr und nicht weniger.

    Kann noch eine andere Buchempfehlung geben:
    http://www.buecher.de/shop/fachbuecher/schulungsbuch-fuer-diabetiker/schmeisl-gerhard-walter/products_products/detail/prod_id/32656508/
    http://www.blickinsbuch.de/item/c748d8525a915e0edface36121b6d84a

    Hier werden Typ 1 und Typ 2 besprochen und der Umgang mit Insulin erklärt, auch ICT.
  • Dibein

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    am 10.01.2017 17:51:29 | IP (Hash): 1036726354
    Die Tipps und die Buchempfehlungen helfen mir garantiert. Ich lese mir gerne etwas aus dem einen oder anderen Buch zusammen.
    Einen größeren Stellenwert haben aber immer noch die Tipps die aus den unterschiedlichen Erfahrungen selber gemacht worden sind. Ich werde mal schauen was ich mir auf den Tolino schaufle.;)
  • Dibein

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    am 10.01.2017 18:00:41 | IP (Hash): 1036726354
    hjt_Jürgen schrieb:
    https://www.youtube.com/watch?v=Ubt3EbOpIJM .



    Hast du so einen Apperat? Ist das das Gerät auf deinem Profilbild? COOLe und simple Technik da muss mal erst einer drauf kommen.
    Ich habe hier noch mein Hardtail und mein Fully MTB im Keller. Das Hardtail werde ich mal wieder Fit machen. Für das Fully muss ich erst mal ordentlich mit dem Gewicht runter.

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    am 10.01.2017 18:14:58 | IP (Hash): 801521704
    @Elfe
    war dumm formuliert und nicht als persönlicher Vorwurf an Dich gedacht. Die Fachologie hat da den großen Nachholbedarf. Die hat zwar inzwischen anerkannt, dass ein wesentlicher Bestandteil vom Typ2 eben ganz anders als beim Typ1 die ungebremste Glukose-Ausgabe der Leber ist, die dafür wahrscheinlich von irgendwelchen fehlfunktionierenden Prozessen fehlgesteuert wird, aber ernsthafte Behandlungsansätze sind daraus bis heute nicht erwachsen. Und auch wo der Titel den Typ2 einschließt, ist vor allem auch bei Altvater Schmeisl der Typ1 der das Zentrum seines Interesses und seiner Kenntnisse. Mein erstes gekauftes Buch damals in 91 war ein Schmeisl. Bin mir einigermaßen sicher, dass Fachleute wie er noch immer davon ausgehen, dass Typ2 mit Normalgewicht und DGE-normaler Ernährung keinen ungesunden Blutzucker hätten und dass alle die, die dann trotzdem noch ungesunden Blutzucker hätten, keine Typ2 wären.
    Doch, ich hab gaaaanz viel von Typ1 gelernt, z.B. von Prof. Kinga Howorka mit ihrer Art ICT genannt FIT und dann von Doc Bernstein, selbst Typ1 seit 1946, mit seiner Diabetes Solution und dem völlig gesunden BZ auch für Menschen mit Diabetes. - Heute würde ich niemandem mehr raten, in Papier zu investieren, der nicht unbedingt Papier sammeln will. Denn da steht nix wesentliches drin, was es in diabetesinfo.de nicht super aufgemacht zu lesen gäbe :)


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 10.01.2017 18:54:37 | IP (Hash): 2048543983
    Dirk_B. schrieb:
    Die Tipps und die Buchempfehlungen helfen mir garantiert. Ich lese mir gerne etwas aus dem einen oder anderen Buch zusammen.
    Einen größeren Stellenwert haben aber immer noch die Tipps die aus den unterschiedlichen Erfahrungen selber gemacht worden sind. Ich werde mal schauen was ich mir auf den Tolino schaufle.;)



    Hallo Dirk und Hallo Jürgen,
    habe mich zuerst mit den Grundlagen auseinander gesetzt, mittels Arzt/Diabetesassistenten/Schulung und über kompakte Fachliteratur - um über die organischen Vorgänge mehr zu verstehen.

    Wie ihr seht, bin ich da eher altmodisch gestrickt, so mit Papier-Literatur und handschriftlichem Blutzuckertagebuch, als Nachschlagewerke.

    Habe im Beruf so viele Computer, Messwerte, Datenbanken, Datensicherheitskonzepte mit erheblichem Aufwand um mich herum, daß ich das in meinem persönlichen Leben nicht auch noch haben will.

    Bin zwar ein Trekkie, möchte dennoch nicht zum Cyborg mutieren.
    Wüsste als 'zarte Elfe' auch gar nicht wohin, mit Sensor und Pumpe ;-).

    Ist aber meine ganz persönliche Meinung.
    Wenn euch die Technik mit Werten im Minutentakt hilft und Spaß macht, na denn.
    Blutzuckerkontrolle ist das Ziel.

    :-) Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 10.01.2017 18:55:37. Grund: .
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 10.01.2017 19:32:55 | IP (Hash): 1036726354
    Das Stimmt am Ende zählt immer was hinten raus kommt. Auch das klassische Tagebuch aus echtem Papier mit echtem Kugelschreiber geschrieben erfüllt seinen Zweck.
    Männer (ich) sind da natürlich anders. Bei mir muss alles mindestens USB, Wlan oder Bluethooth haben oder von Black und Decker sein. Sonst taugt das nicht.;)
    Aber von meinem HumaPen Memoir war sogar die Enkeltochter begeistert. Die dachte gleich an Lillyfee als sie die Aufschrift auf er Schachtel las.:)
    Bearbeitet von User am 10.01.2017 19:36:49. Grund: Ergänzung
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    Beiträge: 168
    Mitglied seit: 12.08.2015
    am 10.01.2017 22:53:19 | IP (Hash): 643279826
    schrieb:

    Habe im übrigen gerade mal mit der DAK telefoniert und meine Situation geschildert. Ich bekam da die Auskunft das, wenn die Ärztin das FreeStyle Libre verschreibt und:
    - Ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus voliegt
    - Eine intensivierte Insulinbehandlung durchgeführt wird
    - Die festgelegten individuellen Therapieziele zur Stoffwechseleinstellung können, auch bei Beachtung der jeweiligen Lebenssituation, schwer erreicht werden.
    - Die Patientin oder der Patient muss vor der ersten Anwendung des Flash Glukose Messsystems in der Anwendung des Gerätes geschult sein. Dazu stehen auch Online-Hilfen auf der Internet-Seite des Herstellers zur Verfügung: www.freestylelibre.de

    Das werde ich wohl begründet bekommen. Dazu kommt noch meine Durchblutungsstörung in der linken Hand und die damit reduzierte Anzahl an "Blutfingern". Und dann schauen wir mal.

    Dann wird dem Antrag in der Regel entsprochen. Für ein CGM sieht sie schwarz.



    Einige KKs haben diese "Therapieziel-Klausel". Was ich da immer nicht verstehe und hier im Zusammenhang mit den Nicht-Aussichten auf ein echtes CGM:

    Das sind annähernd die Kriterien, die bundeseinheitlich für alle KKS für ein CGM aufgestellt wurden! Sprich: Entweder die KKs nehmen diese sich selbst auferlegte Begründungspflicht für ein FGM gar nicht so genau und es reichen ein, zwei Sätze. Dann sollen sie diesen Käse mit dieser Hürde schlicht lassen.
    Oder sie wollen da wirklich eine gute Begründung haben. Wer die aber liefern kann, der hat dann zu geschätzt 90% einen Anspruch auf ein echtes CGM!
    Bearbeitet von User am 10.01.2017 22:58:33. Grund: .