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Frage wegen Kohlenhydraten

  • klausdn

    Rang: Gast
    am 13.01.2009 01:05:07
    völlig richtig jürgen , der einzige unterschied mit vollkornbrot hat man öfter magenschmerzen und durchfall von klausdn
  • diesel

    Rang: Gast
    am 13.01.2009 06:27:37
    Hallo Klaus,
    da muss ich leider widersprechen. Ich esse schon seit Jahren, auch schon als Nichtdiabetiker, wenn Brot, dann ausschließlich Vollkornbrot. Ich habe weder Magenprobleme noch Durchfall. Das Einzige, was ich habe, sind ständig Blähungen, wohl durch das Vollkornbrot.

    MfG

    Gerd von diesel
  • Thommi

    Rang: Gast
    am 13.01.2009 09:59:43
    Oh, also doch nicht so einfach?
    Mein Diabetologe erklärte mir Weißbrot ginge zu fix ins Blut und Vollkornzeugs weniger fix.
    Dass ich nicht Unmengen an Fett esse, oder Tonnenweise Nudeln oder ständig Torten ist mir schon klar *g*
    Ich habe mir die Ernährungspyraminde erklären lassen und die reitet eben auch auf diesen "guten" Kohlehydraten rum. Daher frage ich mich als Diabetiker, ob jedden Tag Vollkornbrot nu gut oder schlecht ist. Meine MEssungen sind okay nach den Mahlzeiten. Wie sieht es mit normalem dunklen Brot aus? Weil diesen Punkt konnte mir niemand ordentlich erklären, daher dachte ich, ich frage hier mal mit welchen Lebensmitteln man auf der relativ guten Seite ist. Es geht mir vor allem um die Mahlzeiten, wo man meist kalt ist. Also Frühstück, oder mal eine kleine Zwischenmahlzeit. Die zu kochenden Mahlzeiten habe ich absolut im Griff.
    Vielen Dank noch mal. von Thommi
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 13.01.2009 10:31:55
    hallo,
    die ernährungspyramide ist ein reklameprodukt von kelloggs aus amerika und ist kritiklos in d übernommen worden. wie so vieles !
    zudem ist sie nicht für diabetoiler relevant.
    die dge ist ein verein wie jeder andere und seine verlautbarungen sind soviel bindend wie die mitteilungen des taubenzüchtervereins.
    99% der weltbevölkerung essen kein vollkornbrot und sind um keinen deut mehr krank als wir.
    @gerd wer vollkornbrot mag und es verträgt kann es ohne probs esen, ich habe es ja soar früher selbst gebacken, bis ich durch langes austesten meinen magen darmproblemen auf die spur gekommen bin.
    dabei sollte nicht vergessen werden daß auch früher vollkornbrot nue in absoluten notzeiten gegessen wurde. das allgemeine vollkornessen ist eine idee der neuzeit. vollkorn enthält phytin das natürliche schutzgift gegen fraßfeinde, und inzwischen mehren sich die berichte daß viel mehr menschen das nicht vertragen - ist natürlich gegen den allgemeinen trend.
    daher kann man ohne schlechtes gewissen ganz normales graubrot essen.
    "ausdrücklich" graubrot ! roggen und roggenmischbrot sind "grau" wenn sie "braun" sind sind sie immer mit malzextrakt=zweifachzucker aus glucose gefärbt.
    mfg. klaus von klausdn
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 13.01.2009 10:40:54
    Hallo Jürgen und Klaus,

    für alle langjährigen Diabetiker, bei denen die eigene BSD nur noch wenig Insulin ausgibt, stimmt eure Feststellung, dass man mit Vollkornprodukten keine BZ-Spitzen beeinflussen kann. Für alle, die erst am Anfang ihrer Diabetikerlaufbahn stehen und deren BSD in der Phase 2 noch beachtliche Mengen Insulin ausschütten kann, ist das aber eine sehr wirksame Maßnahme.

    Wenn bei denen die Glukose aus der Mahlzeit nicht in 10 Minuten insgesamt in das Blut gelangt, sondern verzögert über einen Zeitraum von z.B. einer halben Stunde, dann räumt das ausgegebenen Insulin schon immer einen Teil davon weg und die BZ-Spitzen fallen geringer aus. Ein Indiz für die Leistungsfähigkeit der BSD ist der Unterschied zwischen dem 1h- und dem 2h-Wert beim oGTT. Wenn der noch 40 mg/dl und mehr beträgt, dann ist die Phase 2 noch recht robust - bei neu diagnostizierten Diabetikern und Prädiabetikern ist das häufig der Fall.

    Deshalb halte ich die Maßnahme, schnell ins Blut gehende KH zu meiden, besonders für diejenigen für gut, die bei sich eine Insulinresistenz festgestellt haben und das Vorrücken auf die Diagnose Diabetes verhindern oder zumindest stark verlangsamen wollen. Die langsame Geschwindigkeit der Abgabe der Glukose in das Blut beschränkt sich nicht auf Vollkornprodukte und Speisen, mit hohem Faseranteil. Wichtig ist auch die Zusammensetzung der Mahlzeit und die Reihenfolge in der z.B. Gemüse und Kartoffeln gegessen werden. Die Kombination mit Fett, die sogenannte Fettbremse wirkt bei mir hervorragend. Auch solche einfachen Dinge wie langsamer essen gehört dazu.

    Ich gebe euch recht, dass die Wirkung bei jedem etwas anders ist und dass man das eigentlich nur mit einem BZ-Messgerät testen kann. Ich bin aber sicher, dass bewusstes Essen für viele Sinn macht und erheblich zur Vermeidung von hohen BZ-Spitzen beitragen kann und manchmal sogar schon ausreicht, um 140-120-100 nach 1-2-3h zu erreichen.

    Rainer
  • Thommmi

    Rang: Gast
    am 13.01.2009 10:42:05
    Oh danke. Also das war mir in der Form nicht klar. Dann kann ich also unbesorgt Graubrot essen. Ich vermute nämlich langsam auch, dass mein etwas gereizter Magen und häufiger Durchfall von dem Vollkornzeugs kommen.
    Ich konnte eben bisher nicht herausfinden, welche Produkte wirklich ÜBERWIEGEND von Diabetikern verzehrt werden sollten. von Thommmi
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 13.01.2009 15:05:34
    Klare Antwort: Das, was ihm schmeckt und bekommt und in den Mengen, die ihm nicht schaden... von Grünkohl
  • Anke

    Rang: Gast
    am 13.01.2009 16:42:17
    Lies mal hier:

    http://www.daserste.de/wwiewissen/beitrag_dyn~uid,wcf7gx38jeqbktd8~cm.asp von Anke
  • Franziska

    Rang: Gast
    am 14.01.2009 23:49:22
    Wie ist es denn damit, sich der Pyramide so zu nähern:

    Du isst Salat, Gemüse, Obst, Nüsse, Fleisch, Milchprodukte usw. und das Stück Brot, die Kartoffel oder 2 Eßlöffel Reis wie eine Delikatesse hinterher.

    Will sagen, das Brot ist doch nur zum Halten von Wurst und Käse, man kann aber auch beides mit einer Grundlage aus Salat oder rohem Gemüse essen.

    So schiebe ich die KH ainfach auf eine andere Priorität, eben weiter nach hinten. Sie wird gebremst und verdünnt durch das Vorangegangene. Dann kann ich mir sogar auch eine kleine Menge 'böse', 'schnelle' KH, sogar auch mal Schokolade leisten.

    Und dann das Ganze, wenn möglich, mit Bewegung kombinieren.

    Am Ende des Tages hilft aber tatsächlich nur, wenn es jeder persönlich ausmisst.

    Gruß

    Franziska