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    am 13.01.2017 09:06:05 | IP (Hash): 596694332
    Was haltet ihr Experten und Erfahrene vom Intervallfasten, um den BZ niedriger zu haltenbzw. zu senken?

    Konkret: Kann es günstige Auswirkungen auf den Nüchternblutzucker bzw. den Langzeitwert haben, wenn man sein letztes Essen gegen 17 Uhr einnimmt, auch eher wenig und dann bis zum nächsten Morgen gegen ca. 8 Uhr nichts mehr isst?
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    am 13.01.2017 09:30:24 | IP (Hash): 491053853
    Selbst wenn da bei einem von uns was in Deinem Sinne funzen würde, würde das ja nicht bedeuten, dass es bei Dir auch funzen müsste. Sone Frage kann man sich wirklich nur mit nem Selbstversuch beantworten.

    Intervallfasten hab ich allerdings eher als z.B. einen Tag oder 2 pro Woche NULL Essen auf dem Schirm, und da soll es schon manchem zu gesünderen BZ-Werten verholfen haben.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 13.01.2017 10:14:45 | IP (Hash): 251907447
    Moin, Moin Erwin1950,

    viele Menschen machen Intervallfasten. Um 7 Uhr Frühstück bis 12 Uhr konsequent fasten. Um 12 Uhr Schweinshaxe mit Knödel und Sauerkraut sowie eine Maß Bier. Dann wieder von 12:30 Uhr bis 18:00 konsequentes Dauerfasten und von 18 bis 18:30 Uhr Schmalzstullen mit Grieben und dann wieder das fasten bis um 7 Uhr.

    Genug mit dem auf die Schüppe nehmen. Du verstehst das Intervallfasten falsch. Bitte lies diesen Link,
    dann verstehst Du:

    https://stoffwechseldiaet.tips/intervallfasten/

    Liebe Grüße
    Rolf

    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 13.01.2017 17:30:33 | IP (Hash): 797311773
    3 normale Mahlzeiten am Tag sollte man doch als Diabetiker sowieso zu sich nehmen und die Zwischenmahlzeiten auslassen, um den BZ-Wert nicht über den Tag verteilt *hoch* zu halten... Diese Art hat nichts mit Intervallfasten zu tun, sondern nennt sich diabetesgerechte Ernährung..

    Richtiges Intervallfasten wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Ich hatte es manchmal probiert. Da ich aber prinzipiell ein bis zwei Tage später Heißhungerattacken bekam und somit mehr KH's zu mir nahm, als normal, schnell wieder verworfen. Da somit auch am nächsten Tag der BZ-Wert etwas höher als normal lag...
    Wer die Diziplin dafür aufbringt und sich die nächsten Tage ohne *mehr* Essen durchschlagen kann, mag vielleicht Erfolge damit erzielen.
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    am 15.01.2017 06:09:20 | IP (Hash): 607931941
    Moin, Moin Laurana,

    ich dachte ich hätte meinen Scherz mit dem Intervallfasten deutlich rüber gebracht.
    Den beigefügten Link solltest Du lesen, dann hast Du alle Informationen. Wenn man
    etwas umsetzen will, so muss man Ausdauer mitbringen. hat man die nicht scheitert
    jedes Vorhaben.

    LG Rolf



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    am 15.01.2017 09:52:19 | IP (Hash): 204562244
    Erwin1950 schrieb:
    Was haltet ihr Experten und Erfahrene vom Intervallfasten, um den BZ niedriger zu haltenbzw. zu senken?
    Konkret: Kann es günstige Auswirkungen auf den Nüchternblutzucker bzw. den Langzeitwert haben, wenn man sein letztes Essen gegen 17 Uhr einnimmt, auch eher wenig und dann bis zum nächsten Morgen gegen ca. 8 Uhr nichts mehr isst?

    Hallo Erwin,

    ich denke nicht, dass diese Art Intervallfasten einen direkten Einfluss auf die BZ-Werte hat.

    Wenn du dadurch insgesamt weniger isst und dein Gewicht positiv beeinflusst, dann kann sich das auf jden Fall indirekt auch gut auf den BZ auswirken. Das könnstest du allerdings auch mit jeder anderren Art pssender Ernährung erreichen.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 15.01.2017 16:03:47 | IP (Hash): 63007546
    Hallo ihr Lieben,
    mich würden auch eure Erfahrungen interessieren.
    Kurze Info zu mir: bin 43 Jahre alt und habe mir in 10 Jahren 125 Kilo angefuttert. So wars im November 2016 kein Wunder, dass ich einen HbA1C von 8,3 ! hatte. Habe nun seitdem einiges stark geändert und habe nun seitdem, trotz der verlockenden Weihnachtszeit, dank Intervallfastens ca. 11 Kilo abgenommen und meine BZ Werte sind im Normbereich angelangt. Mein Arzt hat mir im November Metformin 1000-0-1000 verschrieben und ist zuversichtlich, dass ich diese Medikation bald wieder reduzieren kann. Es gibt ja verschiedene Varianten des Fastens, ich mache recht konsequent die 5:2 Methode, heisst ich esse an zwei Tagen die Woche gar nichts, an den anderen Tagen normal. Manchmal ist es schon ein Kampf an diesen Tagen nichts zu essen, die Waage am nächsten Tag belohnt jedoch. Auch habe ich an "normalen" Tagen keinen Heisshunger und habe sogar weniger Lust auf große Portionen. Zudem habe ich Süßes weitgehend aus meinem Plan gestrichen. An den Fastentagen nehme ich kein Metformin. das Fasten lässt sich sehr gut in meinen Alltag integrieren und wenns mal einen Tag nicht passt hol ichs am nächsten nach. Nun bin ich sehr optimistisch und gespannt auf meine Werte im Februar. Das Intervallfasten soll ja sehr positiven Effekt auf die Werte insgesamt haben. Es gibt inzwischen reichlich Fachartikel zum positiven Effekt des Intervallastens, an verschiedenen Orten wird hierzu geforscht, bspw. an der Charite. Ob sich nun nicht nur die Gewichtsabnahme sondern auch das Fasten an sich so positiv auf meine BZ Werte auswirkt, kann ich natürlich nicht auseinanderhalten!
    Bin gespannt was ihr berichtet!

    Hier noch ein aktueller Artikel aus der FAZ:
    http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/ernaehrung-dem-hunger-trotzen-heilfasten-als-jungbrunnen-14590262.html
    Bearbeitet von User am 15.01.2017 16:07:32. Grund: zusätzliche Information
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    am 15.01.2017 16:51:32 | IP (Hash): 607931941
    Moin, Moin Zephyr,

    Heilfasten bewirkt in der Tat Wunder, die ich selber erlebt habe. Dazu gehe ich für 14 Tage in die Immanuel Klinik, Berlin - Wannsee zu Professor Michalsen. Die gesetzlichen Krankenkassen finanzieren diese Behandlung 14 Tage lang, einschließlich An- und Abreisekosten.

    http://naturheilkunde.immanuel.de/home/

    Liebe Grüße
    Rolf



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    am 10.03.2017 18:49:35 | IP (Hash): 938433114
    Hallo, hätt jemand schon jemand über einen längeren Zeitraum das intervallfasten gemacht und kann berichten?

    Ich hab nun angefangen mit 1:6 2 Wochen lang und ab dieser Woche möchte ich 5:2 machen.
    Also 5Tage normal essen und 2 Tage fasten.

    Werde berichten wenn sich was tut. Wenn sich nichts tut , dann sag ich auch nichts mehr :)
    Was mir aufgefallen ist das nach den fasten Tagen der Bz etwas schneller hoch geht. Ob das so bleibt,werden wir sehen.
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    am 11.03.2017 10:55:25 | IP (Hash): 283702437
    hallo alle miteinander
    was das fasten bzw. das " Gesund leben " betrifft, unterstütze ich mit Naturheilkunde !
    Gleich eines vorweg, auch die Naturmedizin kann keine Wunder bewirken, sie unterstützt bei Krankheiten den Heilprozess, und mehr nicht. Da meine Mutter schon immer auf die Naturmedizin geschworen hat, bin ich natürlich mit dem ganzen automatisch groß geworden. Auch wenn ich auf meinen morgendlichen Kaffee ohne Zucker nicht verzichte, so trinke ich doch sehr viel Tee, aus meinem Spezialladen in München. Alleine wenn man diesen laden betritt kommt einem ein Duft wie aus 1000 und einer Nacht entgegen. Und,.... es gibt ( fast ) für alles einen Tee oder Kräuter die einem gut tun., auch beim fasten ! Schaut mal rein, ist echt interessant: https://www.phytofit.de/kraeuter-tipps/


    Frühling !
    Wenn im Walde singt die Wachtel, und den Mädels juckt die Schachtel, und den Burschen steht der Ständer dann ist Frühling im Kalender !

    Bearbeitet von User am 11.03.2017 10:59:01. Grund: Kaffeeflecken und Kuchenbrösel etfernt/ LOL
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    am 13.03.2017 01:10:43 | IP (Hash): 1588222829
    Badflex schrieb:
    Hallo, hätt jemand schon jemand über einen längeren Zeitraum das intervallfasten gemacht und kann berichten?

    Ich hab nun angefangen mit 1:6 2 Wochen lang und ab dieser Woche möchte ich 5:2 machen.
    Also 5Tage normal essen und 2 Tage fasten.

    Werde berichten wenn sich was tut. Wenn sich nichts tut , dann sag ich auch nichts mehr :)
    Was mir aufgefallen ist das nach den fasten Tagen der Bz etwas schneller hoch geht. Ob das so bleibt,werden wir sehen.


    Mach lieber Hafertage. Das hilft erwiesenermaßen. Drei Hafertage und der Blutzucker wird dein Freund ;)
    Ich habe es kürzlich mal wieder gemacht. Sehr erstaunlich ist auch die krasse Wirkung auf das Hautbild. Als würde man regelrecht entgiften und verjüngen.

    Hier ist ein gutes Anfängerkonzept: http://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung/Was-bringen-Haferkuren-bei-Diabetes-492633.html
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    Mitglied seit: 06.02.2017
    am 14.03.2017 05:55:41 | IP (Hash): 1730190635
    Na ja ich nutz lieber Mathe zum Abnehmen und esse "ausgesuchte" Lebensmittel...

    Kein Verzicht inkl. Steak und Bier am WE ;-)
    Ernährungstagebuch führen ist obligatorisch
    Blutzuckerwerte im Durchschnitt bei 88
    Seit Ende Januar 20 kg abgenommen

    Jetzt kommt Mathe!

    Heute benötigt mein Körper 1510 kcal ohne Bewegung...

    Also ess ich max. 1200 kcal, max. 189 Kohlenhydrate, max 50g Fette, max. 76g Eiweiß, 2300mg Natrium und max 56g Zucker....

    Ich gebe acht möglichst je 33% Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß zu erreichen.

    Macht morgen ohne Fitness -0,3 Gewicht.

    Es spielt keine Rolle welche Diät Du machst sonder "dass" Du sie machst...


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    am 16.03.2017 22:04:32 | IP (Hash): 1601457005
    Ich mache schon seit einigen Jahren on und off sog. intermittierendes Fasten. Kann man entweder als 5:2 oder zu 16:8 zu machen, derzeit mache ich unter der Woche 16:8 (also Nahrungsaufnahme innerhalb eines Fensters von ca. 8 Stunden). Eigentlich esse ich derzeit meistens nur 1 Mahlzeit pro Tag - mittags - dann aber richtig und bin dann sowieso für den Rest des Tages satt, esse derzeit also eher unterkalorisch....

    Ich kannte das noch von früher, war vor 10 Jahren bereits unter "warrior diet" bzw. "lean gains" bekannt, also ist der derzeitige 5:2 Hype auch nur alter Wein in neuen Schläuchen....

    Naylor oder Taylor oder wie er hieß hat damit ja mal gute Studienerfolge bei 2ern erzielt, seine "Diät" war aber extrem niedrigkalorisch.

    Allerdings gibt es auch Studienhinweise, dass Fasten / unterkalorische Ernährung die "Reprogrammierung der Betazellen unterstützen" könnte: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73291/Diabetes-Zyklische-Fasten-aehnliche-Diaet-senkt-Bluzuckerwerte-bei-Maeusen

    ....und bevor einige nur die Überschrift lesen:

    "Betazellregeneration bei Menschen mit Typ 1 Diabetes?
    In einer humanen Beta-Zellkultur von Typ-1-Diabetikern zeigte die vorliegende Studie ähnliche molekulare Regenerationsmechanismen wie bei den Mäusen. Dafür wurde Serum von diätierenden gesunden Menschen auf Betazellen von Typ-1-Diabetern gegeben. In dieser Zellkultur erhöhte sich unter anderem die Produktion des Transkriptionsfaktors Neurogenin-3 (Ngn3), der die Differenzierung aller endokrinen Zelltypen der Langerhans-Inseln aus den epithelialen Vorläuferzellen ankurbelt. Bei Menschen könnte ein solches Diätregime daher ebenfalls wirken, vermuten die Autoren der Studie."
    Bearbeitet von User am 16.03.2017 22:08:33. Grund: .
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    am 17.03.2017 23:06:49 | IP (Hash): 1103744615
    Intervallfasten mag zwar für einiges gut sein, aber auf eine Regeneration der Betazellen zu hoffen, ist nicht sehr realistisch. Die zitierte Studie ist eine von den vielen, in denen Mäuse von Diabetes geheilt und Betazellen im Reagenzglas gezüchtet wurden. Natürlich haben alle Autoren in diesen Fällen die Vermutung geäußert, dass damit auch bei Menschen Diabetes geheilt werden könne.

    Joralo hat den Artikel wahrscheinlich nicht bis zum Ende gelesen, sonst hätte sie wohl kaum die Experteneinschätzung ignoriert.

    aerzteblatt.de schrieb:
    Deutsche Forscher bleiben skeptisch:
    Diese Schlussfolgerung kann Fritsche vom Universitätsklinikum Tübingen nicht nach­vollziehen. Eine Betazellregeneration bei Menschen mit Typ 1 Diabetes sei sehr unwahrscheinlich. ... Betazellen hätten eine nur geringe Replikationsrate bei Erwachsenen und auch die Neogenese aus Stammzellen sei selten.


    Bearbeitet von User am 17.03.2017 23:17:51. Grund: .