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Wunschtraum Zuckernavi: Companion
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am 14.01.2017 18:29:26 | IP (Hash): 536901496
Cracktros schrieb:
@Jürgen
Ich habe deinen Thread verfolgt, er entspricht in etwa meinen Traumvorstellungen was ICT oder CSII betrifft.
Er würde ohne Ausdauersport nicht mein Leben abbilden. Ich denken auch, dass es für Kinder und Jugendliche nicht passend wäre. Und selbst ohne extreme körperliche Belastung scheint es noch nicht zu funktionieren. Zumindest habe ich noch nichts darüber gehört. Mit dem Bolusrechner der mySugr- App bekomme ich schon richtig gute Vorschläge um meinen BZ zu steuern. Neulich gab er mir, bei einem BZ von 120 mg/dl, den Rat 1,7 zusätzliche BE einzuwerfen. Und was soll ich sagen, es passte wunderbar.
Aber, du hast recht: die Verknüpfung aller Geräte wird nicht vorgenommen obwohl die Technik es möglich machen könnte. Lediglich irgendwelche Patentrechte erlauben es nicht. Und eine vorsorgliche Info kommt nicht, wenn nicht nachgefragt.
Dann lass uns da mal einen richtigen Fred machen, damit wir’s mal ein bisschen mehr auf den Punkt bringen können: Der Companion ist meine Traumvorstellung. Google könnte ihn im Rahmen von 1, längstens 2 Jahren marktreif entwickeln, und wir könnten ihn mit allen unseren bestehenden Geräten rund um unser Smartphone nutzen. Die Eingaben der Geräte, die sich nicht direkt mit dem Smartphone verbinden lassen, müssten wir halt zu Fuß machen oder ansagen. Die Ausgaben könnten wir angezeigt und angesagt kriegen.
Nun zur Sache:
Ausdauersport bedeutet im meinen Augen nicht das alltägliche Erreichen der Leistungsgrenze des Organismus. Das machen nicht mal Berufssportler.
Nehmen wir als Beispiel mal ne Unterzuckerung eines INSULINERs in der Folge von ausdauernder sportlicher Betätigung (laaange nicht gleichzusetzen mit Leistungsgrenze des Organismus). Dafür betrachten wir 1 Mio BZ-Verläufe aus den CGMs und die parallel dazu verlaufenden Bewegungs-Verläufe aus den mitgeführten Smartphones, und zwar 24/7.
Und wenn wir dann die 100 rauspicken, die bei ihrem Marathon unterzuckert haben und da dann die 1-2 Stunden vor der Unterzuckerung vergleichen, werden sich darin charakteristische gemeinsame Verlaufsmuster-Bereiche finden, die sich bei den anderen Läufern nicht finden, die keine Hypos produziert haben.
Und ein Programm, das diese Muster als chrakteristisch für den Vorlauf zur Hypo gelernt hat, kann damit auf der Grundlage der Daten marktüblicher CGMs und Smartphones ohne jede Patentschwierigkeit locker ne Stunde bis spätestens ne halbe vor dem tatsächlichen Beginn einer Hypo warnen. Also völlig rechtzeitig für ne vernünftige Maßnahme zur Vermeidung.
Und wo Du diesem Programm auch 24/7 sagen und zeigen würdest, was Du wann isst und was Du wann spritzt, könnte es Dir dann nicht nur rechtzeitig sagen und anzeigen, dass da ne Hypo in der Vorbereitung ist,
sondern auch was genau Du just dann(!) in dieser Situation dafür tun kannst, dass sie nicht eintritt und dass Dein BZ weiter in Deinem Zielrahmen verläuft :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 14.01.2017 21:07:54 | IP (Hash): 1851790128
Ich musste lange darüber nachdenken - Ja, dass wäre es, best practice.
Das ganze in Formeln ausgedrückt, die in Algorithmen verpackt werden könnten ist der Weg von Doc Taupe. Woran es mangelt, ist die breite Datenbasis mit CGM. Die Entscheidung der G-BA, CGMs erstattungsfähig zu machen, und die Verbreitung der FGMs ermöglichen noch mehr Daten zu erhalten. Was noch nötig ist, ist ein vertrauenswürdiger Partner, der das Know - how besitzt die Daten möglichst anonym zu sammeln und zu analysieren und hieraus Algorithmen zu entwickeln, die Empfehlungen zur Insulinierung oder zur KH Aufnahme geben.
Was noch fehlt um eine Automatische (echte künstliche Bauchspeicheldrüse) BZ Steuerung zu erhalten:
-Sensoren die die Tatsächliche Bewegung aufnehmen. Die Bewegungssensoren in Aktuellen Smartphones und Smartwatches sind Vollkommen ungeeignet hierfür.
-Eine KI die über Cam oder andere Sensoren KH angaben machen kann.
-Insulin welches wirklich schnell wirkt und schnell abgebaut ist.
-CGMs die BZ veränderungen schneller erkennen als heutige.
-und vieles mehr
Bearbeitet von User am 14.01.2017 21:14:27. Grund: CGM -
am 15.01.2017 17:56:14 | IP (Hash): 1494298813
Deine Schreibe liest sich, wie Google sich verhält, Gerät(e) statt Programm/App:
Die haben über Jahre irrsinnige Mittel für die Entwicklung einer smarten Linse aufgewendet, die heute noch immer nicht marktreif ist und die selbst bei optimaler Funktion nur die Daten liefern kann, die jedes CGM längst liefert.
Und die haben dort seit Jahren ALLES scheinbar völlig ungenutzt liegen gelassen, was sie für ein Programm praktisch längst haben, das ALLE Möglichkeiten, die für uns Betroffene gerade ganz konkret nutzbar sind, 24/7 für jede und jeden von uns für den jeweils optimalen nächsten persönlichen Schritt zusammenführt. Eben für so eine tolle Diabetes-Navi-App, den Companion Diabetes.
Technisch ist der Companion ein Maschinenlernprogramm, das aus hunderten und besser tausenden von Beispielfällen die Daten aus Blutzuckerverläufen mit denen aus Ernährungs-, Bewegungs-, und Medikations-Verläufen abzugleichen und zu analysieren und zu strukturieren und individuell konkret für die jeweilige Situation optimal aufzubereiten gelernt hat und jeden Tag weiter lernt.
Der Companion berücksichtigt dabei alle Möglichkeiten wie Bewegung & Ernährung, womit viele Menschen mit Prädiabetes und Typ2 in den ersten Jahren nach der Diagnosereife ihre Remission erreichen und für Jahre erhalten können, und dazu alle Diabetes-Medikamente einschließlich des inhalierbaren Insulins und alle technische Aufrüstung mit CGMs und Pumpen bis hin zum Artificial Pankreas.
Der Companion nimmt alle Menschen mit Prädiabetes und Diabetes an, die ihre Ärzte anmelden, und leitet sie zuverlässig entsprechend den ärztlichen Vorgaben dazu an, ihren Zielrahmen frei von Unterzuckerungen zu erreichen und darin bis zur nächsten Änderung der Vorgaben zu bleiben.
Und so wie der Companion für jede Situation mit Diabetes den optimalen Weg präsentieren kann, kann jeder Mensch mit Diabetes mit dem Companion zurecht kommen, der mit den Grundfunktionen eines Smartphones zurecht kommt. Essen sieht/registriert und bewertet der Companion via Kamera, Bewegung via Bewegungssensor, den BZ via Bluetooth oder Ansage/Eintippen und die Medikation via Ansage oder Eintippen.
Die Ausgabe kann als Anzeige oder/und Ansage erfolgen. Fachkenntnisse sind in keiner Weise erforderlich, so dass praktisch jeder mit einer kleinen maximal 1-stündigen Einführung in sein deutlich gesünderes und unbeschwerteres Leben mit seinem Companion starten kann.
Und selbst INSULINER, die ihren BZ schon Jahre lang sehr gesund steuern, würden mit dem Companion noch eine erhebliche Verbesserung und Entlastung erfahren. Ganz bestimmt auch ich. Deswegen hoffe ich ja, dass Google tatsächlich schon dabei ist, so einen Companion in der Onduo-Zusammenarbeit mit Sanofi Aventis z.B. an den vielen hundert TeilnehmerInnen an den Studien anzulernen, die für die Zulassung neuer Medis vorgeschrieben sind.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 15.01.2017 22:58:52 | IP (Hash): 912657811
Weshalb sich mein Beitrag so anhört wie Google sich verhält.
Ich hoffe, dass es bis zu meinem 40. Lebensjahr möglich sein wird, dass Typ-1-Diabetiker und andere Diabetiker in der CSII Therapie nur noch das Reservoir , der Pumpe, füllen müssen, den Katheter wechseln und den Sensor des CGM tauschen müssen und alles andere läuft automatisch, in den vollkommen gesunden BZ Bereich.
Ohne akzeptieren zu müssen, dass
- es die Notwendigkeit gibt einen leicht erhöhten HbA1C zu halte,
- die Notwendigkeit gibt einen leicht erhöhte nüchtern BZ zu haben,
- die Notwendigkeit gibt erhöhte pp zu haben,
- die Notwendigkeit gibt die Werte über 80 mg/dl zu halten.
Ich hoffe, dass es schon bald möglich sein wird alle Kinder gegen das entwickeln eines Typ 1 Diabetes zu Impfen.
Bearbeitet von User am 15.01.2017 23:15:50. Grund: + -
am 17.01.2017 19:18:07 | IP (Hash): 1479444973
Unsere Vorstellungen scheinen recht nahe beieinander:
Mit den ersten TeilnehmerInnen könnte der Companion selbstlernend zielführend zu funktionieren anfangen wie managebgl und so schon im Rahmen der immer mehr Einzel-Erfahrungen immer zutreffendere Projektionen des BZ-Verlaufs über immer mehr Stunden liefern und damit die Möglichkeit, den BZ immer hyposicherer im immer gesünderen Bereich zu steuern. Und mit zunehmender Schwarm-Erfahrung mit der schnelleren gesünderen Ausrichtung neuer TeilnehmerInnen und der Ausweitung der zielführenden und zielhaltenden Verhaltens-Optionen für alle.
Zunächst halt auf der Grundlage Deiner/unserer gegenwärtigen Möglichkeiten. Und mit jeder verbesserten Möglichkeit entsprechend eben günstiger und einfacher mit immer mehr Überlassen von immer mehr an Steuerfunktion an Deine individuelle Technik. Denn warum sollte der Companion das dann weiter aus der Wolke machen, wenn Dein(e) Gerät(e) selbst zuverlässig dafür sorgen können, dass Du keinen leicht erhöhten HBA1c halten musst und keinen leicht erhöhten Nüchtern-BZ und keine leicht erhöhten pp-Werte und generell keine Werte nüchtern und postabsorptiv über 80 haben müsstest?
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Bearbeitet von User am 17.01.2017 19:36:13. Grund: Ergänzung -
Cracktros
Rang: Gastam 17.01.2017 19:36:00 | IP (Hash): 315923283
Meine Geräte liefern nur Informationen -z.B. über den aktuellen BZ und den vergangenen Verlauf oder, über KH auf den Teller oder, der Bewegung- oder, Spritzen das nötige und richtige Insulin und, wenn nötig, Insulinantagonisten. Eine KI muss aber die Informationen verarbeiten und die Geräte steuern.
BigData und eine KI die in der Lage ist:
a) aus den vielen Daten die wichtigen Variablen und Konstanten zu isolieren um eigenständig Formeln/Algroythmen/Lösungen für Diabetiker zu liefern,
b) die Handlungen (oder Handlungsempfehlungen) Individuell für eine*n Diabetiker*in durchführt,
muss die Aufgabe das Hirns und die Erfahrung übernehmen.
Bearbeitet von User am 17.01.2017 20:54:59. Grund: . -
am 17.01.2017 20:51:02 | IP (Hash): 1479444973
kann mit ausreichend Anlernen sehr viel besser als Hirn & Erfahrungen
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Dibein
Rang: Gastam 17.01.2017 23:56:35 | IP (Hash): 1177888852
hjt_Jürgen schrieb:
kann mit ausreichend Anlernen sehr viel besser als Hirn & Erfahrungen
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Eigentlich kann das Medtronic auf klinischer Ebene schon.
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am 18.01.2017 12:01:42 | IP (Hash): 579946563
Cracktos hat von gesundem BZ geschrieben, nüchtern und zwischen den Mahlzeiten um 80mg/dl und in der Spitze danach nicht wesentlich mehr als 140 und von nem HBA1c 5,5 und besser.
Das liefert hyposicher bislang keine Technik. Denn die bisher angebotene Technik basiert auf dem Erkennen von tatsächlichen Grenzwert-Unterschreitungen und nicht von prosektiv(!) grenzwertunterschreitenden Verlaufs-Prozessen.
Für die Steuerung nach Grenzwert-Unterschreitung ist immer ausreichend Puffer=Zeit+mg/dl für die Reaktion darauf notwendig.
Mit den Analyse- und Vorhersage-Möglichkeiten des Companion ist dieser Puffer praktisch in den Verlauf im noch völlig normalen Vorlauf vorverlegt, der durch sein besonderes Muster auf die kommende Grenzwert-Unterschreitung hinweist, so dass gar nicht erst unterschritten werden muss.
Klar könnte die Klinik Medtronic das zusammen mit dem Companion auch. Aber mit dem Companion reicht für die zuverlässige Steuerung im völlig gesunden Bereich ohne Hypers und Hypos für Prädiabetes und Typ2 in den ersten Jahren nach der Diagnosereife der Fingerpieks-BZ, den der Companion nach Bedarf abfragt. Für den Tabletter kommen dann die Tabletten dazu und für den INSULINER zusätzlich halt die Spritzen-/Pen-Ausrüstung.
Dass der Companion schon mit vergleichsweise einfacher Technik zu gesunden Behandlungs-Ergebnissen anleitet, ist wesentlicher Teil seines gewaltigen Nutzen-Potenzials.
Denn keine Wirtschaft der Welt kann sich eine Versorgung ihrer Menschen mit Diabetes auch nur auf dem heute bei uns üblichen Kostenniveau auf Dauer leisten. Von der Aufrüstung der Insuliner auf automatisierte Pumpenbehandlung mal ganz zu schweigen. Und wo noch immer weit und breit keine einfach behandelbaren Ursachen erkennbar sind, wird unsere Zahl auf absehbare Zeit noch weiter rasant zunehmen, also immer mehr Menschen, die dringend auf ein im Ergebnis einfach und praktisch kostenlos(Internetz vorausgesetzt) nutzbares zuverlässig gesundes Zucker-Navi angewiesen sind und sein werden!
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 18.01.2017 12:03:51. Grund: Ergänzung