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Neu hier und frage nach Therapie

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 25.01.2017
    am 25.01.2017 10:50:45 | IP (Hash): 2146299665
    Hallo ich freue mich, dass es dieses Forum mit soviel Expertise gibt.
    Weil ich vor einer Woche die typischen Symtome für Zucker hatte bin ich zum Arzt, Werte dort 450mg/Dl. Für mich brach ersteinmal eine Welt zusammen. Danach Einweisung in die Klinik. Dort verschiedene Untersuchung: Diagnose Diabetes Typ 2. Ich bin 176 groß und 108 kg schwer und eher der Couchtyp.
    Einstellungsversuch mit Metformin 1000mg Abends und morgens. Die Nüchternwerte stellten sich dann bei 200 mg/Dl ein. Dazu kam dann Toujeo1 x 12 IE Werte nüchtern dann 130.

    Der Arzt hatte mir jetzt mehrere Alternativen vorgestellt, wie die Therapie weiter.
    1. Es verbleibt bei Metformin Toujeo.
    2. Jardinance ggf. mit Metformin
    3 . Trulicity

    Ich habe die freie Wahl.
    Ich sehe bei der Version 2 und 3 den Vorteil dass ich sofort Auto fahren könnte, aber die Nebenwirkungen....
    ich weiß die Einstellung ist sehr individuell, aber ich hätte gerne eine Einschätzung der Forumteilnehmer. Vielen Dank im Voraus.

    Gruß der Neue



  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 134
    Mitglied seit: 13.01.2017
    am 25.01.2017 11:51:53 | IP (Hash): 927276626
    Ich würde den Arzt fragen ob es nicht auch möglich wäre das Trulicity
    in Kombination mit Metformin von nur 2x 500mg täglich zu verwenden.
    Das Metformin hat gute Eigenschaften wenn es um die Kontrolle
    und Reduktion von Leberglukose geht, weshalb es ein langbewährtes
    Typ 2 Medikament ist und mit nur der halben Dosis währen
    auch die möglichen Nebenwirkungen nur zur Hälfte.

    Was die Toujeo Dosis anbelangt schaut es aus als ob 12E zu niedrig sind
    und mathematisch eher um 18E ist, aber das müsste ausbrobiert werden
    in Erhöhungsschritten von 1E alle 5 Tage und sehen wo der NBZ wäre.
    ( Die mathematische Schätzung auf der Basis, dass 12E Toujeo
    bei Dir die Glukose um 70mg/dl reduziert. )
    .
    Bearbeitet von User am 25.01.2017 12:40:31. Grund: .
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 25.01.2017 12:16:46 | IP (Hash): 2108455638
    Hi!

    Viele Wege führen nach Rom - gerade bei Typ 2

    Metformin ist ein sehr gutes Medikament, und Insulin wird nachgesagt, dass es Deine Bauchspeicheldrüse schont.
    Wobei man die Dosis nicht errechnen kann, da zählen einzig und allein die Werte.

    Jürgen und Rainer können Dir da sicher bessere Tipps geben!

    Dein Arzt bietet Dir eine Wahl, das ist irgendwie COOL.
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 25.01.2017 13:26:48 | IP (Hash): 991063678
    Hallo Kasi,

    alle drei Alternativen sind nicht schlecht. Auch Variante 1 würde lediglich in der Einstellungsphase kurzzeitig etwas Vorsicht beim Autofahren erfordern. Diese Variante ist die nebenwirkungsärmste und besonders geeignet, wenn du deine Ernährung umstellst und dabei die KH moderat reduzierst.

    Wenn du die KH nicht gerne reduzieren möchtestt, dann würde ich dann deiner Stelle die Reihenfolge 3, 2, 1 zum Ausprobieren sehen.

    Metformin ist übrigens, falls du es gut verträgst, bei allen 3 Varianten zusätzlich sinnvoll. Wenn du es bisher nicht gut verträgst, dann könnstest du noch mal einen Neuanfang versuchen, bei dem du das Medikament ganz langsam einschleichst.

    Alles Gute, Rainer
     3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 25.01.2017 14:52:22 | IP (Hash): 1307372119
    Mir gibt ein bisschen zu denken, dass Du wg Symptomen zum Arzt gegangen bist. Denn auch wenn ich die damals bei meiner Diagnose in 91 mit so etwa Deinen Werten gehabt hab, waren die mir überhaupt nicht bewusst. Denn die waren mir wie der immer höhere BZ und damit HBA1c und sehr viel mehr als 10 Liter am Tag trinken Typ2-typisch über Jahre gewachsen.
    Schnellere Veränderungen, die dann ja eher auffallen, passen eher zum Typ1.
    Deswegen sehe ich als sicherste konventionelle Möglichkeit die zu 1. Wenn sich das ganze als Typ1 rausstellen sollte, brauchtest Du da nur noch das Insulin fürs Essen dazu zu packen.

    Wo Du aber eh ein paar Kilos zu verschenken hättest und das auch mit nem laaangsam beginnenden Typ1 nicht kollidieren würde, würde ich mit meiner heutigen Kenntnis vom eigenen und vielen weitern Typ2 in Deiner Situation mit ner kleinen Gewaltkur starten wollen.
    Und zwar wird seit vielen Jahren beobachtet, dass sich der Blutzucker bei extrem dicken 2ern wenige Tage nach ner Magenverkleinerung völlig ohne Medikamente extrem verbessert bis normalisiert. Professor Taylor in Newcastle hat das vor einigen Jahren mal untersucht und dann mit Freiwilligen ohne Skalpell die knappe Ernährung der Operierten nachgestellt und an allen wichtigen Größen wie neben Glukose auch Insulin nachgemessen. Und hat dabei beobachtet, dass sich die Werte mit etwas 600-800kcal am Tag bei den meisten gewichtigeren Betroffenen nach etwa ner Woche recht plötzlich normalisieren.

    Das Ganze gibt es inzwischen als Programm der Uni Newcastle, und das wird gerade im Großversuch in GB im Vergleich zum normalen Behandlungsbeginn (wie er Dir ja auch angeboten wird) getestet. Hier in D wird das als Leberfasten angeboten und verkauft, weil Hauptveränderung mit der geringen Nahrungsaufnahme in den ersten Tagen die massive Entfettung der Leber ist.
    Man kann das im Programm machen oder auch völlig frei so wie ich. Hab einfach mein normales Futter-Budget für 1 Tag auf 5 Tage aufgeteilt und das Fünftel dann wieder auf 3 Mahlzeiten-Portiönchen (mit reichlich Grünfutter aufgefüllt). Das war vor über 3 Jahren, und seitdem brauche ich weniger als die Hälfte vom Insulin von vorher und damit so viel weniger, dass ich mir vorstelle, dass ich mit etwas Glück auch heute noch überhaupt kein Zuckermedi für meinen gesunden BZ bräuchte, wenn ich 1991 bei meiner Diagnose damit gestartet wäre. Ok, und nach den ersten 3 oder so Entfettungs-Wochen hätte ich natürlich BZ-schonend (kann man sich super am Testgerät orientieren) und wenigstens gewichtsneutral weiter essen müssen.

    Wie auch immer Du wählst, Dein Spiel. Daumendrück :)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
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    Beiträge: 43
    Mitglied seit: 25.01.2017
    am 25.01.2017 15:04:05 | IP (Hash): 864226223
    hjt_Jürgen schrieb:
    Mir gibt ein bisschen zu denken, dass Du wg Symptomen zum Arzt gegangen bist. Denn auch wenn ich die damals bei meiner Diagnose in 91 mit so etwa Deinen Werten gehabt hab, waren die mir überhaupt nicht bewusst. Denn die waren mir wie der immer höhere BZ und damit HBA1c und sehr viel mehr als 10 Liter am Tag trinken Typ2-typisch über Jahre gewachsen.
    Schnellere Veränderungen, die dann ja eher auffallen, passen eher zum Typ1.
    Deswegen sehe ich als sicherste konventionelle Möglichkeit die zu 1. Wenn sich das ganze als Typ1 rausstellen sollte, brauchtest Du da nur noch das Insulin fürs Essen dazu zu packen.

    Wo Du aber eh ein paar Kilos zu verschenken hättest und das auch mit nem laaangsam beginnenden Typ1 nicht kollidieren würde, würde ich mit meiner heutigen Kenntnis vom eigenen und vielen weitern Typ2 in Deiner Situation mit ner kleinen Gewaltkur starten wollen.
    Und zwar wird seit vielen Jahren beobachtet, dass sich der Blutzucker bei extrem dicken 2ern wenige Tage nach ner Magenverkleinerung völlig ohne Medikamente extrem verbessert bis normalisiert. Professor Taylor in Newcastle hat das vor einigen Jahren mal untersucht und dann mit Freiwilligen ohne Skalpell die knappe Ernährung der Operierten nachgestellt und an allen wichtigen Größen wie neben Glukose auch Insulin nachgemessen. Und hat dabei beobachtet, dass sich die Werte mit etwas 600-800kcal am Tag bei den meisten gewichtigeren Betroffenen nach etwa ner Woche recht plötzlich normalisieren.

    Das Ganze gibt es inzwischen als Programm der Uni Newcastle, und das wird gerade im Großversuch in GB im Vergleich zum normalen Behandlungsbeginn (wie er Dir ja auch angeboten wird) getestet. Hier in D wird das als Leberfasten angeboten und verkauft, weil Hauptveränderung mit der geringen Nahrungsaufnahme in den ersten Tagen die massive Entfettung der Leber ist.
    Man kann das im Programm machen oder auch völlig frei so wie ich. Hab einfach mein normales Futter-Budget für 1 Tag auf 5 Tage aufgeteilt und das Fünftel dann wieder auf 3 Mahlzeiten-Portiönchen (mit reichlich Grünfutter aufgefüllt). Das war vor über 3 Jahren, und seitdem brauche ich weniger als die Hälfte vom Insulin von vorher und damit so viel weniger, dass ich mir vorstelle, dass ich mit etwas Glück auch heute noch überhaupt kein Zuckermedi für meinen gesunden BZ bräuchte, wenn ich 1991 bei meiner Diagnose damit gestartet wäre. Ok, und nach den ersten 3 oder so Entfettungs-Wochen hätte ich natürlich BZ-schonend (kann man sich super am Testgerät orientieren) und wenigstens gewichtsneutral weiter essen müssen.

    Wie auch immer Du wählst, Dein Spiel. Daumendrück :)

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    was hattest du denn für glukosewerte Jürgen als du 1991 überführt wurdest. Gruß
  • Dibein

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    am 25.01.2017 15:18:00 | IP (Hash): 997279932
    Hallo Kasi,

    ich habe gerade selber meine Trulicity Erfahrung zusammen mit Lantus und Metformin gemacht. Lantus konnte ich drastisch reduzieren Die BZ Werte waren top und die beschriebenen Nebenwirkungen erträglich. Die sollen ja auch nach der Erfahrung von anderen nach recht schnell vergehen.
    Mein Grund für den Abbruch war eine individuelle Reaktion auf das Medikament . Ich würde den Versuch trotz meiner Erfahrungen empfehlen da es neben der positiven Wirkung auf den BZ auch eine sehr einfache Handhabung verspricht.
    Wenn Insulin und Trulicity entsprechend angepasst sind sollte das Risiko eines Hypos auch recht gering sein. Man sollte das halt während der Eingewöhnungsphase gut beobachten.

    Bei der Lösung 1 muss man halt sehr viel über die Ernährung/Bewegung steuern wenn man einen einen guten Verlauf haben möchte. Damit kämpf ich ab und an.

    Zur 2. Lösung habe ich keine Erfahrung.



    Gruß

    Dirk


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    am 25.01.2017 15:20:59 | IP (Hash): 1307372119
    @Thomas

    steht doch da, so wie Kasi, also HBA1c 15und und Nüchtern 400und

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    Bearbeitet von User am 25.01.2017 15:21:39. Grund: Ergänzung
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    am 25.01.2017 15:34:37 | IP (Hash): 864226223
    Upps sorry das habe ich überlesen denke ich.....wie lange glaubst du denn das du schon diabetische werte hattest bevor du getestet wurdest
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    am 25.01.2017 17:33:26 | IP (Hash): 1307372119
    in der Höhe wenigstens 2 Jahre und diagnosereif so 6-8


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